Tauchsafaris · Indonesien
Kira Kira – Raja Ampat im kleinen Kreis
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Kira Kira ist eine handgebaute Holz-Phinisi, deren Kabinen und Aufenthaltsbereiche 2023 renoviert wurden.
- Die Raja-Ampat-Reise startet und endet in Waisai und dauert 11 Tage und 10 Nächte.
- Getaucht wird in kleinen Gruppen mit englisch- und indonesischsprachigen Guides.
- An Bord gibt es lokale und westliche Küche, Kajaks, einen Fotobereich und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras.
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Die Einladung
Die Kira Kira passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einem großen Schiff heraus abfahren wollen. Das Boot ist klein genug für enge Buchten und abgelegene Riffe, aber groß genug, dass zwischen zwei Tauchgängen niemand auf einer Bank im Weg sitzen muss. Gesucht wird hier kein schwimmendes Hotel mit polierten Oberflächen, sondern ein handgebautes Holzschiff, eine überschaubare Gruppe und eine Crew, die ihre Heimatgewässer kennt. Unter Wasser reicht die Spannweite von Putzerstationen mit Mantas über dichte Fischwolken bis zu winzigen Pygmäenseepferdchen. An Land bleiben Kalksteininseln, Lagunen und ruhige Buchten. Wer vor allem Ruhe, gutes Essen und persönliche Tauchbriefings sucht, findet auf der Kira Kira den richtigen Rahmen. Wer Luxus, große Kabinen oder ein durchgehend gleichförmiges Resortgefühl erwartet, sollte anders wählen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Kira Kira wie das, was sie ist: ein traditionelles indonesisches Holzschiff, gebaut von Hand und für das Meer, nicht für eine Hotellobby. Der Rumpf ruht auf einer doppelten Eisenholz-Kielkonstruktion, die Spanten bestehen aus Bitti-Holz, das Deck aus Jati. Solche Materialien erzählen mehr über den Charakter als eine Hochglanzbeschreibung: Das Schiff hat Gewicht, Struktur und sichtbare Handarbeit. Kira Kira wurde 2014 zu Wasser gelassen und 2023 renoviert. An Bord bewegt man sich zwischen überdachtem Tauchbereich, Innen-Salon, Außen-Essplatz und Sonnendeck; die Wege bleiben kurz, weil alles auf das Leben auf See zugeschnitten ist. Ein einzelner Mitsubishi-Motor gehört dabei zum Geräuschbild der Fahrt. Wer absolute Stille erwartet, wird ihn hören. Wer ein echtes Arbeits- und Tauchschiff mit Holz unter den Füßen sucht, wird genau das an Bord wiederfinden.
Die Stimmung an Bord
Die Kira Kira lebt von der kleinen Gruppe. Nach kurzer Zeit kennt man nicht nur die Namen, sondern auch, wer beim Briefing nach dem ruhigeren Einstieg fragt, wer jede Nacktschnecke fotografiert und wer nach dem Tauchgang zuerst etwas essen muss. Die Crew bleibt nicht im Hintergrund. Indonesische Crewmitglieder kümmern sich um Navigation, Küche, Technik und Tauchbetrieb und sind seit Jahren mit den Booten und den Gewässern vertraut. Das schafft eine direkte, wenig formelle Atmosphäre: Man isst zusammen, redet über den Tauchgang und sitzt abends nicht in getrennten Bereichen eines anonymen Schiffs. Die Verpflegung wird besonders stark bewertet, die Crew ebenfalls; das Schiff selbst erhält eine deutlich nüchternere Bewertung. Das passt zum Bild: Die Kira Kira bietet einfachen Komfort, während die Menschen an Bord den Unterschied machen. Wer Nähe und echtes Miteinander sucht, wird sich schnell einfinden.
Die Tauchplätze
Die Raja-Ampat-Reise führt 11 Tage und 10 Nächte von Waisai durch Raja Ampat und zurück. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln und auch Schnorchler beobachten können. Mike's Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge; die maximale Tiefe liegt bei 40 m. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, große Schwärme, Napoleons und Riffhaie. Melissa's Garden ist ein dichter Korallengarten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis 35 m. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantas, Wobbegong-Haie und große Räuber zusammen. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen, während Sorido Wall Makroleben neben Barrakudas und Riffhaien zeigt. Friwenbonda ist stark bei Weichkorallen und kleinen Tieren. South Kri verbindet Strömung, Fischschwärme und Makro; dort liegen auch Carangue, Krabbe und Garnele im Steckbrief. Ransiwor fällt sanft ab und reicht bis 30 m. Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek ergänzen die Route mit Mobulas, dichtem Korallenleben, Makro und Schildkröten.
Was man unter Wasser trifft
Auf vielen Tauchplätzen dieser Route begegnen dir Barrakudas, Riffhaie, Carangues, Füsiliere, Napoleons, Meeresschildkröten und Gaterinen. Auch Nacktschnecken, weiche Korallen und Pygmäenseepferdchen gehören zum Bild: Das Große zieht im Freiwasser vorbei, während das Kleine zwischen Korallen und Gorgonien leicht übersehen wird. Strömung macht dabei den Unterschied. Sie bringt Füsiliere und Schnapper zusammen und zieht größere Jäger an; Putzerstationen erklären, warum Mantas an bestimmten Stellen wiederkehren. Cape Kri ist der Platz für den riesigen Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic bietet die Möglichkeit auf einen ozeanischen Riffhai und Thunfisch. In Yenbuba Jetty sind Anthias und Riffbarsche besonders genannt. South Kri ist der Ort für Großaugen-Carangue, Krabben und Garnelen. Ransiwor kann mit Oktopus und Clownfisch überraschen, Sorido Wall mit Doktorfischen. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Genau deshalb bleibt der Blick nach jedem Briefing offen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchguides sprechen Englisch und Indonesisch; zum Team gehören international zertifizierte SSI- und PADI-Guides und -Tauchlehrer. Die Gruppen werden nach Erfahrung, Komfort und den Bedingungen am jeweiligen Platz zusammengestellt. Als Verhältnis wird ungefähr ein Guide für vier Taucher genannt. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing zu Riffaufbau, erwarteter Strömung, Gezeiten und möglicher Tierwelt. Wer die Strömung nicht möchte, bekommt eine ruhigere Route oder einen anderen Platz; wer Erfahrung und die nötige Sicherheit mitbringt, kann anspruchsvollere Abschnitte tauchen. Vorausgesetzt wird mindestens Advanced Open Water oder eine gleichwertige Ausbildung, alternativ eine Deep-Spezialisierung. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk und weitere Sicherheitsmittel sind an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator wird nicht genannt. Buddy-Tauchgänge sind an geeigneten Plätzen möglich, die Entscheidung liegt bei der Tauchleitung.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und auf kurze Wege zwischen Sitzplatz, Flasche und Plattform ausgelegt. Es gibt DIN-Adapter, eine Tauchplattform und ein Beiboot, das die Taucher zu den Riffen bringt und sie nach dem Auftauchen wieder aufnimmt. Die Kira Kira führt Flaschen, Gewichte und Bleigurte für die geplanten Tauchgänge; Mietausrüstung kann organisiert werden, wenn sie vorher angefragt wird. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und ein separates Spülbecken. Eine Coltri-Sub-Kompressoranlage wird für die Tauchboote genannt. Nitrox, Flaschenvolumen und Material der Flaschen werden nicht näher beschrieben. Auch eine warme Dusche nach dem Tauchgang ist nicht ausgewiesen. Das ist der wichtige Unterschied zwischen einem gut ausgestatteten Tauchdeck und einer vollständigen technischen Spezifikation: Für das Wesentliche ist gesorgt, Details zur persönlichen Ausrüstung sollten vor der Abfahrt geklärt werden.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen findet man Schatten auf dem überdachten Tauchdeck, Sonne auf dem Außenbereich oder einen ruhigeren Platz im Salon. Die Kira Kira hat einen eigenen Fotobereich und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras, sodass nasse Ausrüstung nicht den ganzen Aufenthaltsraum beherrscht. Wer den Kopf vom Riff frei bekommen will, nimmt ein Kajak und fährt durch flache Buchten oder zwischen den Kalksteininseln. An anderen Tagen reicht eine Tasse Kaffee, ein Buch aus der kleinen Bibliothek oder der Blick auf die Küste während der Weiterfahrt. Die Route lässt Raum für Landgänge, Barbecues am Strand und kurze Erkundungen, wenn Ort und Bedingungen es erlauben. Gerade auf Raja Ampat ist diese Pause wichtig: Nach einem strömungsreichen Tauchgang muss nicht jede freie Minute wieder verplant werden.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing für den ersten Tauchgang, danach folgt die kurze Vorbereitung am Tauchdeck und die Fahrt zum Riff oder mit dem Beiboot zum Einstieg. Nach dem Auftauchen wartet Essen, Kaffee oder eine Pause im Schatten, bevor die nächste Gruppe wieder ins Wasser geht. Die Kira Kira wechselt dabei zwischen Tauchplätzen, kurzen Fahrten und geschützten Ankerplätzen; der genaue Ablauf richtet sich nach Strömung, Gezeiten, Wetter und Sicherheit. Ein Check-Tauchgang nahe Waisai eröffnet die Reise. Danach folgen je nach Bedingungen mehrere Tauchgänge an den Riffen der Dampierstraße und in den weiteren Gebieten Raja Ampats. Ein Nachttauchgang ist möglich, wenn die Bedingungen passen. Dazwischen bleibt Zeit für Kajakfahrten, Landgänge, Strandbarbecues oder einfach für die Sicht auf Inseln und Wasser. Am Abend wird gegessen, besprochen und der nächste Tauchgang vorbereitet. Der Rhythmus ist dicht, aber nicht mechanisch.
Was man an Bord isst
Gegessen wird an einem gemeinsamen Tisch, draußen wenn es die Bedingungen erlauben, sonst im Innenbereich. Die Küche verbindet indonesische Gerichte mit westlichen Mahlzeiten und serviert drei Hauptmahlzeiten sowie Snacks über den Tag. Dazu kommen Tee, Kaffee und Trinkwasser. Die Bordküche arbeitet nicht auf eine Speisekarte mit Hotelanspruch hin, sondern auf Teller, die nach dem Tauchgang wirklich passen: warm, reichlich und unkompliziert. Lokale Aromen bringen Abwechslung in eine Reise, bei der man viele Stunden im Wasser verbringt; vertraute westliche Gerichte sorgen dafür, dass auch weniger experimentierfreudige Taucher satt werden. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich. Bier ist an Bord erhältlich, andere Getränke und Alkohol gehören nicht selbstverständlich zur Vollpension. Der Esstisch ist mehr als eine Mahlzeit: Hier werden die Tauchgänge nachbesprochen, Fotos herumgereicht und die nächste Briefing-Idee neben dem Reis serviert.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in einfachen, natürlich belüfteten Kabinen auf dem unteren Deck. Traditionelle Bullaugen bringen den Blick auf das Wasser bis an die Koje, während Schränke, Stauraum und Ablagen auch große Taschen, Kleidung und Kameraequipment aufnehmen. Es gibt Twin- und Double Cabins; die beiden Badezimmer werden geteilt. Der Komfort ist zweckmäßig, nicht luxuriös. Das ist kein Nachteil, solange klar ist, worauf die Reise zielt: tagsüber unter Wasser, nachts geschützt und trocken schlafen. Das Holz, die niedrige Bauweise und das Geräusch des Rumpfs geben der Kira Kira eine andere Atmosphäre als ein modernes Stahlschiff. Bei Fahrt hört man den Motor und die Bewegung des Wassers. Vor Anker wird die Nacht ruhiger, und durch die Bullaugen bleibt die Verbindung zur Bucht bestehen. Die Kabine ist Rückzugsort, nicht Aufenthaltsraum.
Zweibettkabine
Doppelkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet in Waisai. Wer über Sorong anreist, fährt von dort mit dem Schnellboot nach Waisai; den Transfer zwischen Flughafen, Hotel und Hafen organisiert die Reise selbst, er ist nicht automatisch enthalten. Für die Anreise sollte mindestens ein zusätzlicher Tag eingeplant werden, damit Flug- oder Fährverspätungen nicht direkt die Einschiffung gefährden. Die genaue Fährverbindung sollte vor der Reise geprüft werden.
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Kira Kira nutzt Solaranlagen für die elektrischen Systeme und reduziert damit den Einsatz des Generators. An Bord wird der Gebrauch von Einwegplastik begrenzt, Lebensmittel werden möglichst lokal bezogen und die Fahrten orientieren sich an den Regeln der indonesischen Meeresschutzgebiete. Die kleinen Boote unterstützen außerdem lokale Gemeinschaften und können abgelegene Buchten anlaufen, ohne den Verkehr großer Schiffe zu benötigen. Das ist kein Freibrief für eine folgenlose Reise: Ein Holzschiff bleibt ein Schiff. Aber die Maßnahmen zeigen, dass Energieverbrauch, Plastik und regionale Wertschöpfung im Betrieb mitgedacht werden.
- Baujahr
- 2014
- Jahr der Renovierung
- 2023
- Länge
- 22 m
- Breite
- 4,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 10
- Anzahl Kabinen
- 5
- Anzahl Badezimmer
- 2
- Motoren
- 1 × Mitsubishi 6d-16
- Reisegeschwindigkeit
- 8
- Beiboote
- 1 × Yamaha 40
- Webseite
- liquidadventuresindonesia.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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