Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Indonesien

La Galigo – traditionelle Phinisi für Raja Ampat

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Eine handgefertigte Phinisi aus Teak und Eisenholz, gebaut 2012 von Bootsbauern aus Bira in Süd-Sulawesi.
  • Die Reise führt auf Raja-Ampat-Routen ab Sorong durch Dampier Strait, Misool und weitere Inselgruppen.
  • Zwei Beiboote bringen jeweils bis zu acht Tauchgäste zum Einstieg und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
  • An Bord gibt es lokale und westliche Küche, vegetarische und vegane Gerichte sowie einen eigenen Bereich für Kameras.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

La Galigo passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht von einem schwimmenden Hotel aus erleben wollen, sondern von einer traditionellen Phinisi. Teak und Eisenholz, die Bugis-Baukunst und die Linien eines alten Segelschifftyps geben dem Boot seinen Charakter, auch wenn heute der Motor die Arbeit übernimmt. An Bord geht es um die Riffe: um Putzerstationen für Mantarochen, Fischschwärme im Dampier Strait und die Korallengärten von Misool. Die Route Ultimate Raja Ampat verbindet Norden, Zentrum und Süden in zwölf Tagen und elf Nächten; die kürzere Reise Raja Ampat South führt neun Tage und acht Nächte durch den Süden. Wer starke Strömungen nicht scheut, bei einem Briefing zuhört und nach dem Tauchgang lieber über das Gesehene spricht als über Hotelkomfort, findet hier einen passenden Rahmen. Die Crew ist lokal und international besetzt, die Atmosphäre bleibt klein genug, dass man sich an Bord nicht verliert.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass La Galigo kein anonymes Kreuzfahrtschiff ist. Die Phinisi wurde von traditionellen Bootsbauern aus Bira gebaut; Teak und Eisenholz erzählen mehr über ihre Herkunft als eine glatt polierte Hochglanzfassade. An Bord bewegt man sich zwischen Innen- und Außenbereichen, Salon, Terrasse und Beobachtungsdeck, ohne lange Wege zwischen Essen, Pause und Tauchbetrieb. Der Tauchbereich liegt dort, wo er liegen muss: am Wasser, mit Plattform und Beibooten für die Ausfahrten. Die Kabinen befinden sich im Unterdeck. Sie sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad; Bullaugen bringen den Blick nach draußen. Einige Kabinen bieten einen zugänglichen Balkon. Das Schiff wurde speziell zum Tauchen eingerichtet, nicht nachträglich dafür umgebaut. Das merkt man an der Kamerastation, den getrennten Spülmöglichkeiten und daran, dass die Wege nach dem Tauchgang kurz bleiben.

Die Stimmung an Bord

La Galigo ist klein genug, dass die Gruppe nicht anonym bleibt. Bei maximal vierzehn Gästen kennt man nach kurzer Zeit die Tauchpartner, die Kameras und die Eigenheiten jedes Briefings. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch und bleibt im Tagesablauf sichtbar: Deckhands unterstützen bei den Beibooten und beim Ein- und Ausstieg, die Küche hält zwischen den Tauchgängen Essen und Snacks bereit, und die Guides begleiten die Tauchgänge. Abends braucht es kein großes Unterhaltungsprogramm. Ein Getränk an der Bar, Bilder im Kamerabereich oder ein Gespräch im Salon reichen meist aus, wenn der Tag unter Wasser bereits viel geliefert hat. Die Passagierberichte zeichnen vor allem ein Bild von freundlichen, kompetenten Leuten und sehr gutem Essen. Genau das ist der Gegenwert dieses Schiffs: kein makelloses Resort, sondern eine Crew, die den Tauchbetrieb und das Zusammenleben trägt.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Tauchgänge leben vom Wechsel der Landschaft. Manta Sandy ist eine flache Sandbank mit Korallenblöcken und Putzerstationen für Mantarochen. Mike's Point fällt bis 40 Meter ab und verbindet Fischschwärme, Weichkorallen und Überhänge. Melissa's Garden reicht bis 35 Meter und ist vor allem wegen seiner dichten Weich- und Hirschhornkorallen interessant. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen, Fischschwärme und Wobbegong-Haie zusammen. Cape Kri geht bis 40 Meter; dort ziehen Strömung und Artenreichtum große Schwärme und Jäger an. Ransiwor und Yenbuba Jetty reichen bis 30 Meter und bieten Schildkröten, Fischschwärme sowie Makroleben an sanften Riffhängen. Tank Rock in Misool hat drei Pinnacles und reicht bis 30 Meter; starke Strömung kann einen Riffhaken verlangen. Die Ultimate-Raja-Ampat-Reise dauert zwölf Tage und elf Nächte ab Sorong und zurück. Die Raja Ampat South – Misool-Route dauert neun Tage und acht Nächte, ebenfalls ab Sorong und zurück.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem vor allem Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Stachelmakrelen, Füsiliere, Süßlippen, Buckel-Papageifische und Nacktschnecken. Weichkorallen färben die Riffe, während Pygmäen-Seepferdchen und Adlerrochen die Suche auf kleine und mittlere Tiere lenken. Die großen Szenen entstehen dort, wo Strömung Nahrung bringt: Cape Kri kann Weißspitzen-Riffhaie, Schwarzspitzen-Riffhaie und große Fischschwärme zeigen; Blue Magic ist der Platz für ozeanische Mantarochen, Thunfisch und den ozeanischen Weißspitzenhai. An der Putzerstation von Manta Sandy versammeln sich Riffmantas und gelegentlich andere Mantarochen, während die Tiere in Ruhe gelassen werden müssen. Nur an Ransiwor ist in dieser Auswahl der Oktopus als besondere Art verzeichnet, nur an Sorido Wall der Doktorfisch. South Kri lohnt die Suche nach Großaugen-Stachelmakrelen, Krabben und Garnelen; Yenbuba Jetty nach Anthias und Riffbarschen. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Für die Tauchgänge stehen ein Chief Dive Guide, ein Tauchlehrer und ein weiterer Dive Guide zur Verfügung. Alle sprechen Englisch und Indonesisch. Die Guides organisieren die Einstiege über die Tauchplattform und die beiden Tender; bei Strömungstauchgängen entscheidet das Briefing, wo die Gruppe ins Wasser geht und wie das Beiboot sie wieder aufnimmt. Die Plätze reichen von flachen, geschützten Riffen bis zu Strömungen, bei denen Erfahrung und sichere Tarierung nötig sind. Cape Kri, Blue Magic, Mike's Point und andere Riffe verlangen je nach Bedingungen einen ruhigen Umgang mit Strömung und gegebenenfalls einen Riffhaken. Ein Sauerstoffsystem, Erste-Hilfe-Sets, Funk und Satellitenkommunikation sind an Bord. Eine feste Gruppengröße, ein verpflichtendes Mindestmaß an Tauchgängen und Angaben zu einzelnen Ausbildungen werden nicht genannt; private Guides und Kurse können als optionale Leistungen organisiert werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für wiederholte Tauchgänge eingerichtet: Es gibt einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform, Spülbecken und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox steht zur Verfügung, die Nutzung ist eine optionale Leistung; ebenso kann Tauchausrüstung gemietet werden. Angaben zu Flaschengrößen, Material, Ventiltyp, Kompressor und Fülltechnik gehören nicht zum bestätigten Bordprofil und werden deshalb nicht ergänzt. Zwei sechs Meter lange Tender mit je 40-PS-Außenbordmotoren übernehmen die Ausfahrten für bis zu acht Tauchgäste. Der Einstieg erfolgt vom Tender oder von der Tauchplattform, die Rückkehr über das Beiboot dort, wo die Gruppe auftaucht. Das ist bei Strömungstauchgängen entscheidend: Niemand muss versuchen, zum Schiff zurückzuschwimmen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Radar, Sonar, GPS und eine Notfunkbake gehören zur Sicherheitsausstattung.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse und Beobachtungsdeck. Wer Schatten sucht, findet einen überdachten Tauchbereich; wer Sonne möchte, kann sich nach dem Essen nach draußen setzen und die Inseln vorbeiziehen lassen. Der klimatisierte Salon bietet einen Rückzugsort für die heißesten Stunden, dazu gibt es eine Bibliothek sowie Audio- und Video-Unterhaltung. Fotografen können ihre Kameras an einem eigenen Platz versorgen und die getrennte Spülmöglichkeit nutzen, ohne sich zwischen Handtüchern und Tellern auszubreiten. Wenn das Schiff Fahrt macht, wird aus der Pause ein Stück Reise: Man hört dem Wasser zu, sortiert Bilder oder lässt den letzten Tauchgang im Kopf noch einmal ablaufen. Ein Nachmittag ohne Einstieg bleibt damit offen, statt mit Programm gefüllt zu werden.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Einstieg mit dem Briefing. Danach folgt der Tauchgang, die Rückkehr per Tender oder zur Plattform, eine warme Dusche und eine Mahlzeit, bevor die Ausrüstung für den nächsten Sprung vorbereitet wird. Zwischen den Tauchgängen fährt La Galigo weiter oder liegt an einem Riff; dann wechseln Schattenplatz, Salon, Kamerastation und Beobachtungsdeck. Das Essen schiebt sich in diesen Ablauf, nicht umgekehrt: Buffet und Snacks bleiben erreichbar, während die Gruppe ihre Flaschen, Bilder und Logbücher versorgt. Nach weiteren Tauchgängen wird es ruhiger. Je nach Route und Platz kann ein Nachttauchgang dazugehören; die konkreten Einstiege richten sich nach Bedingungen und Ablauf der Reise. Dann liegen die Lichter auf dem Wasser, die nasse Ausrüstung bleibt am Tauchdeck, und die Kabine wird für die nächste Runde vorbereitet. Eine feste Uhrzeit wird nicht versprochen. Die Reihenfolge bleibt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet indonesische Gerichte mit westlicher Küche. Gegessen wird als Buffet, mit Snacks über den Tag hinweg, sodass zwischen den Tauchgängen nicht erst auf eine große Mahlzeit gewartet werden muss. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; auch andere Ernährungsformen können berücksichtigt werden. Bier und Wein gibt es an Bord, alkoholfreie Getränke sind nicht automatisch Teil jeder Leistung. Je nach Tagesablauf findet das Essen drinnen oder draußen statt, und ein Barbecue am Strand kann eine Mahlzeit ersetzen. Das ist auf einer Tauchreise wichtiger, als es auf dem Papier klingt: Nach dem zweiten oder dritten Tauchgang braucht niemand eine komplizierte Zeremonie, sondern einen Teller, der schnell erreichbar ist, genug Auswahl bietet und wieder Energie für den nächsten Sprung ins Wasser liefert.

Die Nächte auf See

Die Nacht verbringt man in einer klimatisierten Kabine im Unterdeck, mit eigenem Bad und Bullauge. Wer eine Kabine achtern bewohnt, ist näher am Heck und damit näher am Arbeitsbereich der Tauchfahrten; die Geräusche des Schiffs gehören bei einer Phinisi zum Schlaf auf See. Einige Kabinen haben einen zugänglichen Balkon, andere bleiben stärker nach innen abgeschlossen. Draußen gibt es nach dem letzten Tauchgang noch Platz für einen kurzen Aufenthalt auf der Terrasse oder dem Beobachtungsdeck, bevor die Kabine ruft. Warmes Wasser ist vorhanden, ebenso tägliche Reinigung. Für eine Woche mit mehreren Tauchgängen zählt vor allem, dass Handtücher für Kabine, Strand und Deck bereitliegen und die nasse Ausrüstung nicht durch den Schlafbereich getragen werden muss.

Deluxe-Zweibettkabinen Doppel

Master-Kabinen

Suite

Deluxe-Doppelkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reisen Ultimate Raja Ampat und Raja Ampat South – Misool beginnen und enden in Sorong. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Wer aus dem Ausland oder von einer anderen indonesischen Insel anreist, sollte einen Tag früher in Sorong eintreffen, damit eine Verspätung nicht den Einstieg am selben Tag gefährdet. Die genaue Transferorganisation wird vor der Reise mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
2012
Länge
33 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
Mitsubishi 8M22 450 PS V8
Reisegeschwindigkeit
5-7 Knoten
Beiboote
2 × 6 m Beiboote, jeweils mit 40-PS-Außenbordmotoren, für 8 Taucher
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort