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Tauchsafaris · Indonesien

Mari – traditionelle Phinisi, gebaut für gute Tauchgänge

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Mari ist eine traditionelle indonesische Phinisi aus Eisenholz und Teak mit modernem Tauchbetrieb.
  • Sie nimmt höchstens 14 Gäste in sieben Kabinen mit Meerblick und eigenem Bad auf.
  • Vier Tauchguides, zwei Beiboote und Nitrox halten die Abläufe auf dem Tauchdeck kurz und praktisch.
  • Raja Ampat, Triton Bay, die Banda Sea, Kaimana und die Derawan-Inseln gehören zu den aufgeführten Routen.

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Die Einladung

Die Mari ist kein schwimmendes Resort, das nebenbei Tauchgänge anbietet. Sie ist eine traditionelle Phinisi, deren Räume und Tagesabläufe auf Taucher ausgerichtet sind: Ausrüstung vorbereiten, ins Beiboot steigen, zurückkommen, essen, ausruhen und wieder ins Wasser. Wer Raja Ampat nicht nur von einem einzelnen Tagesboot aus sehen möchte, sondern zwischen Korallengärten, Mantarochen und abgelegenen Inseln mehrere Tage unterwegs sein will, findet hier den passenden Rahmen. Die Reise bleibt persönlich, weil höchstens 14 Gäste an Bord sind und gleich viele Crewmitglieder für sie da sind. Das ist der Kern der Mari: kein überladenes Luxusversprechen, sondern ein ordentliches Tauchschiff mit Raum für lange Tage auf See, einer Küche, die bei den Reisenden besonders gut ankommt, und Guides, die den Tauchplan an Strömung, Wetter und die Interessen der Gruppe anpassen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Mari wie das, was sie ist: ein traditionelles Holzschiff aus Süd-Sulawesi, nicht wie ein anonymes Stahlhotel. Eisenholz und Teak geben ihr den warmen, handwerklichen Charakter einer Phinisi; die moderne Einrichtung sorgt dafür, dass dieser Charakter nicht auf Kosten des Tauchbetriebs geht. Gebaut wurde sie 2008, renoviert 2018. Das erklärt die Mischung aus gewachsener Seefahrtstradition und zeitgemäßen Bereichen für Kabinen, Essen und Tauchausrüstung. An Bord bewegt man sich zwischen offenen Decks, dem geschützten Aufenthaltsbereich und dem Tauchdeck, ohne ständig durch enge Innenräume zu müssen. Unterwegs bleibt die Mari ein echtes Schiff: Motorengeräusch, Fahrtwind und der Blick auf Inseln gehören dazu. Wer absolute Stille und den Grundriss eines modernen Hotels sucht, ist hier falsch. Wer Holz unter den Füßen und das Meer direkt vor der Kabinentür mag, wird sich schnell zurechtfinden.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Animation als durch die Nähe der Gruppe. Bei höchstens 14 Gästen kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter, die morgens zuerst am Tauchdeck stehen, die Fotografen, die jeden Fels nach einem Pygmäen-Seepferdchen absuchen, und die Schnorchler, die lieber noch eine Runde an der Oberfläche drehen. Die Crew bleibt dabei sichtbar. 14 Crewmitglieder kümmern sich um höchstens 14 Gäste; die Guides erklären den Platz, die Seeleute bewegen die Beiboote, und jemand ist da, wenn nach dem Tauchgang eine Flasche oder ein Handtuch fehlt. Reisende berichten besonders von freundlichen Guides, gründlichen Briefings, sauber gehaltenen Kabinen und einer Küche, die auch nach langen Tauchtagen trägt. Abends wird gegessen, über die Sichtungen gesprochen und fotografiert, statt ein Programm abzuarbeiten. Die Mari passt zu Menschen, die eine persönliche Reise mit ernst genommenem Tauchbetrieb suchen, nicht zu denen, die auf einem Schiff möglichst unsichtbar bleiben möchten.

Die Tauchplätze

Die Fahrten reichen von 8 Tagen und 7 Nächten auf der Raja-Ampat-Route „Best of Central & Dampier Strait“ bis zu 13 Tagen und 12 Nächten auf Kombinationen wie Banda Sea & Triton Bay oder Triton Bay, Ring of Fire & Forgotten Islands. In Raja Ampat stehen Manta Sandy mit seiner Putzerstation für Mantarochen, Mike’s Point mit Fischschwärmen, Überhängen und einer maximalen Tiefe von -40 m, Cape Kri und Melissa’s Garden mit ihren dichten Korallen im Mittelpunkt. Kaimana bringt Saruenus Island mit Korallengärten, Wobbegongs und Teppichhaien, Bo’s Rainbow bis -16 m, White Rock bis -14 m, Macro Rocks bis -20 m, Andy’s Point, Boulders und Christmas Rock bis -18 m. Flasher Beach ist am späten Nachmittag wegen der Balz der Flasher-Lippfische interessant. Auf den Derawan-Inseln zielt Big Fish Country auf pelagische Jäger; Kakaban reicht bis -65 m. Cape Kri, Saruenus Island, Boulders, Christmas Rock und Melissa’s Garden gehören zu Raja Ampat beziehungsweise Kaimana-Routen, nicht zu einem einzigen festen Tagesplan. Die genaue Auswahl folgt Route, Wetter, Tide und Bedingungen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem häufig Riffbewohner, die den Charakter Indonesiens zusammenhalten: Nacktschnecken, Pygmäen-Seepferdchen, Schildkröten, Barrakudas, Fusiliere, Stachelmakrelen, Weichkorallen, Gaterine, Schnapper und große Papageifische. Das Schauspiel wechselt trotzdem von Platz zu Platz. Manta Sandy lebt von der Putzerstation, an der sich Mantarochen zur Reinigung versammeln; bei guten Bedingungen können dort auch Schnorchler zuschauen. Strömung bringt bei Kakaban und Christmas Rock dichte Fischbewegung und größere Jäger an die Riffkante. Kakaban ist der Platz für Graue Riffhaie, Schwarzspitzen-Riffhaie, Hammerhaie und Großaugen-Stachelmakrelen. Cape Kri kann Weißspitzen- und Schwarzspitzen-Riffhaie zeigen. Mike’s Point ist der Ort für Adlerrochen, während Boulders Glasfische, Muränen und Kugelfische ergänzt. Saruenus Island und Andy’s Point lohnen sich für Wobbegongs und Pygmäen-Seepferdchen. Flasher Beach wird am späten Nachmittag wegen der Balz der Flasher-Lippfische angefahren. Begegnungen bleiben abhängig von Tier, Strömung und Sicht.

Die, die euch ins Wasser bringen

Vier Tauchmitarbeiter führen das Programm; die Gruppen bleiben bei höchstens vier Tauchern pro Guide. Das ist klein genug, damit ein Guide eine Gruppe wirklich im Blick behält, und groß genug, um nicht jeden Tauchgang wie eine private Führung organisieren zu müssen. Die Guides stimmen den Platz und den Ablauf mit Strömung, Wetter, Tide und Erfahrung der Gäste ab. Briefings werden als gründlich und auf die Interessen der Gruppe zugeschnitten erlebt, auch wenn Fotografen länger bei einem Motiv bleiben möchten. Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Indonesisch. Für Raja Ampat, Sumbawa, Triton Bay und die Banda Sea werden Open Water und mindestens 30 geloggte Tauchgänge verlangt; für Komodo sind Open Water und mindestens 60 geloggte Tauchgänge vorgesehen. Nitrox-Ausbildung findet nicht automatisch statt, Nitrox ist für zertifizierte Taucher verfügbar. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Rettungsmittel und eine Notfunkbake sind vorhanden. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist geräumig und überdacht, mit einer Plattform zum Einstieg, Spülbecken und getrenntem Spülbereich für Kameras. Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen; 15-Liter-Flaschen können gemietet werden. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird an Bord über ein NRC-Membransystem hergestellt und steht zertifizierten Nitrox-Tauchern gegen Aufpreis zur Verfügung. Leihausrüstung ist an Bord erhältlich, die einzelnen Marken sind nicht angegeben. Für Kameras gibt es eigene Arbeits- und Ladebereiche, sodass Gehäuse nicht zwischen nassen Anzügen und Flossen liegen müssen. Zwei Faser-Beiboote übernehmen die Fahrten zu den Tauchplätzen: eines ist 6,5 Meter lang und mit 40-PS-Yamaha ausgerüstet, das zweite misst 4 Meter und hat 15 PS. Die Taucher werden vom Beiboot zum Platz gebracht und dort wieder aufgenommen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Funk und weitere Sicherheitseinrichtungen gehören zur Bordausstattung. Eine warme Dusche nach dem Tauchgang gibt es ebenfalls.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenbereiche. Im schattigen Lounge-Bereich lässt sich die Ausrüstung aus dem Kopf bekommen, während vorne auf dem Sonnendeck mehr Licht und Wind warten. Wer Abstand braucht, findet auf dem offenen Sky Deck einen ruhigeren Platz; wer lieber bei den anderen bleibt, setzt sich zum Essen oder auf einen Kaffee an die Bar. Während der Fahrt ziehen Inseln vorbei, und bei einem Landgang wechseln die Flossen gegen einen Weg an Land, einen Aussichtspunkt oder einen Besuch, je nach Route. Die drei Außenbereiche sind nicht bloß Dekoration. Sie verhindern, dass sich eine Woche mit langen Tauchpausen auf derselben Bank abspielt. Ein Nachmittag ohne Tauchgang kann deshalb langsam werden, ohne leer zu wirken: Schatten, Buch, Gespräch, Meer und irgendwann der Blick zum Beiboot, das für den nächsten Ausflug bereitliegt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit einem leichten Frühstück vor dem ersten frühen Tauchgang. Zuerst kommt das Briefing, dann geht es vom Tauchdeck ins Beiboot und hinaus zum Riff. Nach der Rückkehr wartet ein volleres Frühstück, bevor Duschen, Logbuch und die erste längere Pause ineinandergreifen. Mittagessen und Snacks schieben sich zwischen die weiteren Tauchgänge; dazwischen fährt die Mari zum nächsten Platz oder liegt vor Anker, während die Gäste im Schatten, auf dem Sonnendeck oder in der Lounge warten. Am Nachmittag kann ein flacher Makrotauchgang, ein Landgang oder ein Schnorchelausflug folgen. Bei Flasher Beach liegt der besondere Moment spät am Tag, wenn die Lippfische ihre Farben zeigen. Der Tagesablauf bleibt deshalb eine Reihenfolge und kein Stundenplan: Briefing, Wasser, Essen, Ruhe, Fahrt, wieder Wasser. Abends sitzt die Gruppe beim Essen zusammen und sortiert die Eindrücke des Tages. Eine feste Uhrzeit für Wecken oder Nachttauchgang ist nicht angegeben.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet indonesische und westliche Gerichte. Vor dem ersten frühen Tauchgang gibt es ein leichtes Frühstück; danach folgt eine vollere Mahlzeit. Mittagessen, Abendessen und Snacks liegen dort, wo sie bei vier Tauchgängen am Tag gebraucht werden: zwischen den Sprüngen ins Wasser, ohne lange Wartezeiten und ohne dass jemand hungrig zum Briefing muss. Gegessen wird auch im Freien, im 50 Quadratmeter großen Essbereich mit Bar und weitem Blick über das Meer. Gerade auf einer Tauchsafari ist der Tisch kein Nebenschauplatz. Nach dem Tauchgang sitzen dort Leute mit noch feuchten Haaren, vergleichen Fotos und reden über das Tier, das die andere Gruppe gesehen hat. Die Küche plant vegetarische und vegane Wünsche sowie Allergien, wenn sie vorher mitgeteilt werden. Wasser, Tee und Kaffee sind dabei; alkoholische Getränke werden an Bord separat ausgeschenkt.

Die Nächte auf See

Die sieben Kabinen liegen auf dem Hauptdeck und haben Meerblick, Tageslicht, eine eigene Klimaanlage sowie ein Bad mit Warmwasser. Das ist nach einem langen Tauchtag mehr wert als eine große Lobby: Man kommt zurück, kann die nasse Ausrüstung ablegen und hat einen privaten Ort, an dem der Körper wieder auf Normalbetrieb schaltet. Die Deluxe-Kabinen lassen sich als Doppel- oder Zweibettkabine nutzen; zwei davon bieten zusätzlich ein Etagenbett. Superior-Kabinen sind ebenfalls für unterschiedliche Belegungen gedacht. Nachts liegt die Mari je nach Reise vor Anker oder ist unterwegs. Dann hört man kein Hotel nebenan, sondern das Schiff und das Meer. Die Kabinen sind komfortabel, aber nicht als schwimmende Suiten gedacht. Der eigentliche Luxus liegt darin, dass alle Gäste Tageslicht, Meerblick und ein eigenes Bad haben und sich das Boot trotz der kompakten Gruppe nicht überfüllt anfühlt.

Deluxe-Kabine

Superior-Kabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgeführten Raja-Ampat-Abfahrten starten und enden in Sorong. Andere Routen beginnen oder enden je nach Reise in Ambon, Kaimana oder Saumlaki; bei einer Buchung sollte der genaue Hafen der gewählten Strecke geprüft werden. Transfers zwischen Flughafen oder Hotel und dem Schiff in der Ein- und Ausschiffungsstadt sind eingeschlossen. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag Puffer sinnvoll, weil Inlandsverbindungen nach Ostindonesien nicht immer eng aufeinander abgestimmt werden können.

Decksplan

Baujahr
2008
Jahr der Renovierung
2018
Länge
32,2 m
Breite
6,5 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
Nissan RD8/280 PS
Reisegeschwindigkeit
6-7 Knoten
Beiboote
2 Schlauchboote aus GFK (6,5 m / 40 PS Yamaha + 4 m / 15 PS Yamaha)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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