Tauchsafaris · Indonesien
Mikumba Dua – Phinisi zwischen Riffen und Inseln
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Traditionelle Phinisi mit Teakholz, Rattan und Ikat-Stoffen, 2018 renoviert.
- Komodo-Routen ab und bis Labuan Bajo dauern fünf Tage und vier Nächte.
- Das breite Tauchdeck am Heck und zwei Beiboote bringen die Gruppen auch zu abgelegenen Tauchplätzen.
- An Bord sind Taucher, Schnorchler und Nichttaucher willkommen; für Taucher gelten Open Water oder Advanced Open Water und mindestens 30 geloggte Tauchgänge.
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Die Einladung
Die Mikumba Dua ist für Taucher, die Komodo nicht aus einem Hotel heraus ansehen wollen, sondern zwischen den Inseln schlafen möchten. Sie verbindet den Charakter einer traditionellen Phinisi mit einer Tauchplattform, von der aus die Tage direkt ins Wasser führen. Die Route reicht von ruhigen Buchten mit Schildkröten bis zu Strömungen an Felsnadeln, Kanälen und Korallengärten. Dazwischen liegen geheime Strände, Inselwanderungen und Fahrten durch die Landschaft des Nationalparks. Wer ein Schiff mit handwerklichem Charakter, viel Platz an Deck und einer kleinen Gruppe sucht, findet hier etwas anderes als ein schwimmendes Standardhotel. Die Mikumba Dua passt besonders zu Reisenden, die neben dem Tauchen auch schnorcheln, Kajak fahren oder an Land unterwegs sein möchten. Der eigentliche Grund bleibt aber unter der Oberfläche: Komodo zeigt hier Großfisch, Mantarochen und Makroleben auf derselben Reise.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die Mikumba Dua kein glatter Neubau ist. Die Phinisi wurde aus Teakholz gebaut und bewahrt mit Rattan-Decken und Ikat-Stoffen den Charakter eines indonesischen Segelschiffs. Das Holz und die traditionellen Beschläge geben den Innenräumen Wärme; zugleich sorgt die Renovierung von 2018 dafür, dass das Schiff nicht nur von seiner Geschichte lebt. Vier Ebenen verteilen Salon, Außenterrassen und Bereiche zum Essen oder Liegen, ohne dass man sich in einem großen Resort verliert. Die Bewegung an Bord ist unkompliziert: vom Salon nach draußen, über die Decks zum Heck, und von dort in die Beiboote oder direkt zur Tauchplattform. Im klimatisierten Salon liegen Lounge, Bar, Essbereich und ein Raum für Filme zusammen. Wer auf ein Schiff mit klaren Linien und sterilem Neubaugefühl hofft, wird hier etwas anderes finden. Wer Holz unter den Füßen mag, kommt schnell an.
Die Stimmung an Bord
Die Mikumba Dua nimmt höchstens zehn Gäste mit, und das spürt man im Ablauf: Die Crew kennt die Ausrüstung, die Tauchpartner und die kleinen Gewohnheiten der Gruppe schnell. Lokale und internationale Crewmitglieder arbeiten zusammen und sprechen Englisch und Indonesisch. Die Stimmung wird von Reisenden als freundlich und energiegeladen beschrieben, ohne dass daraus ein lautes Unterhaltungsprogramm werden muss. Die Crew hilft vor jedem Tauchgang bei der Vorbereitung und trägt die Ausrüstung danach wieder zurück. Das nimmt nicht die Verantwortung aus den Händen der Taucher, aber es lässt Raum für das, weshalb man gekommen ist. Abends sitzt die Gruppe im Salon oder draußen, bei Essen, Getränken und Gesprächen über den Tag. Dazu kommen Inselbesuche, Filmabende oder einfach Dunkelheit über dem Wasser. Die Mikumba Dua lebt weniger von Förmlichkeit als vom engen Zusammensein.
Die Tauchplätze
Die fünf Tage und vier Nächte führen ab Labuan Bajo durch den Komodo-Nationalpark und wieder zurück. Batu Bolong ist eine kleine, von Korallen überzogene Felsnadel bis 40 Meter, an der Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Riesentrevallies und Schildkröten zusammentreffen können. Castle Rock und Crystal Rock liegen jeweils bis 30 Meter tief in nährstoffreichen Strömungen: Dort sucht man Riffhaie, graue Riffhaie, große Fischschwärme und an Crystal Rock auch Mantarochen. Siaba Besar bleibt mit maximal 18 Metern flach und ruhig; zwischen Schildkröten und Makroleben können Froschfische, Seepferdchen, Nacktschnecken und der seltene Geisterpfeifenfisch auftauchen. Cannibal Rock reicht bis 30 Meter und verbindet große Jäger mit Nacktschnecken, Froschfischen und Bambushaien. Tatawa Besar und Sebayur Kecil bieten Korallengärten bis 25 Meter, Schildkröten und Riffhaie. Golden Passage ist ein Drift durch einen schmalen Kanal bis 30 Meter. Wainilu und China Shop stehen für Makroleben und Korallengärten ohne angegebene Maximaltiefe. Siaba Kecil, Tatawa Kecil, Pengah Kecil und Manta Alley ergänzen die Route mit Strömung, Korallen, Großfisch und Mantarochen; Manta Alley reicht bis 20 Meter.

Batu Bolong →
Max. Tiefe · 40 m

Castle Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Crystal Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Siaba Besar →
Max. Tiefe · 18 m

Cannibal Rock →
Max. Tiefe · 30 m

Tatawa Besar →
Max. Tiefe · 25 m

Sebayur Kecil →
Max. Tiefe · 25 m

Golden Passage →
Max. Tiefe · 30 m

Wainilu →

China Shop →

Siaba Kecil →
Max. Tiefe · 30 m

Tatawa Kecil →
Max. Tiefe · 30 m

Pengah Kecil →
Max. Tiefe · 25 m

Manta Alley →
Max. Tiefe · 20 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Mantarochen, Meeresschildkröten, Riffhaie, Nacktschnecken und Adlerrochen. Dazu kommen häufig Riesentrevallies, Barrakudas, Napoleon-Lippfische und Weichkorallen. Das Schauspiel wechselt dabei deutlich: In der Strömung ziehen Schwärme und pelagische Jäger vorbei, in ruhigen Buchten liegt der Blick auf Schildkröten und kleinen Tieren. Für besondere Arten lohnt der genaue Platz. In Golden Passage können Leopardenhaie und Ammenhaie auftreten, weil der Kanal die nährstoffreiche Strömung bündelt. Cannibal Rock ist der Ort für Bambushaie. Siaba Besar bringt mit etwas Glück Geisterpfeifenfisch und Einhornfisch in die flache Makrowelt. Sebayur Kecil steht für Clownfische und Feilenfische. Castle Rock ist der einzige genannte Platz für den Wimpelfisch, Tatawa Besar für den Drückerfisch und Siaba Kecil für Kaiserfisch und Hummer. Manta Alley führt gezielt zu Mantarochen in den lebhaften Strömungen des Kanals.
Die, die euch ins Wasser bringen
An Bord arbeiten ein PADI-Tauchlehrer und lokale Tauchguides. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch; die kleine Gruppengröße und das enge Verhältnis zwischen Crew und Passagieren erlauben eine persönliche Betreuung, ohne jeden Schritt zu bevormunden. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing, danach unterstützt die Crew beim Anlegen und übernimmt das Tragen der Ausrüstung. Die Tauchgruppen werden von den Guides organisiert und zu den passenden Plätzen gebracht. Voraussetzung für die Komodo-Reise sind Open Water oder Advanced Open Water und mindestens 30 geloggte Tauchgänge. Das passt zur Route: Einige Plätze liegen in Strömungen und verlangen, dass man seine Tarierung, den Luftvorrat und den Rückweg selbst im Blick behält. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Radar, Sonar und eine Notsignalboje gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator und ein separates Rückrufsystem werden nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck liegt breit über die gesamte Heckseite und ist überdacht. Jeder Gast hat dort einen festen Platz für die Tauch- oder Schnorchelausrüstung; für Kameras gibt es einen eigenen Bereich mit separatem Spülbecken. DIN-Adapter sind vorhanden, ebenso Spülbecken und eine Plattform, von der aus die Tauchgänge beginnen. Zwei fünf Meter lange Schlauchboote mit Yamaha-Außenbordmotoren bringen die Taucher zu den Plätzen, Stränden und Trekking-Ausflügen. Leitern erleichtern den Wiedereinstieg nach dem Tauchgang, und die Beiboote können die Taucher dort aufnehmen, wo sie auftauchen. Das ist in Komodo entscheidend, wenn Strömung und Tauchplatz nicht am selben Punkt enden. Nitrox, Flaschengrößen, Flaschenmaterial und eine Füllanlage werden nicht näher beschrieben. Leihausrüstung ist verfügbar; wer eigenes Material mitbringt, bekommt dafür einen festen Arbeitsplatz. Nach dem Tauchgang wartet eine warme Dusche an Bord.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrassen und die schattige Außenfläche. Dort kann man die Flasche ablegen, etwas trinken und den Blick über die Inseln laufen lassen, ohne sich in eine enge Lounge zurückziehen zu müssen. Die Fahrten gehören zum Programm: Das Schiff bringt die Gruppe weiter, während an Deck gegessen, gelesen oder einfach nur auf das Wasser geschaut wird. An passenden Stellen stehen Kajaks und Stand-up-Paddleboards bereit. Landgänge führen zu Stränden, Aussichtspunkten und geführten Ausflügen; auch Schnorchler werden zu geeigneten Stellen begleitet. Ein Nachmittag ohne Tauchgang muss deshalb nicht mit Animation gefüllt werden. Man kann paddeln, an Land gehen oder im Schatten bleiben. Gerade auf einer Route mit Strömungstauchgängen ist dieser Wechsel angenehm: Unter Wasser verlangt Komodo Aufmerksamkeit, an Deck darf sie nachlassen.
Ein Tag an Bord
Ein Tauchtag beginnt vor dem eigentlichen Frühstück. Am ersten Tag werden nach der Ankunft die Ausrüstung vorbereitet und ein Check-Tauchgang durchgeführt; danach folgen Mittagessen, die Fahrt zum nächsten Platz und ein weiterer Tauchgang. An den folgenden Tagen wechseln sich frühes Frühstück, Landgang und mehrere Tauchgänge ab. Auf Rinca steht zunächst eine geführte Suche nach Komodowaranen an, anschließend geht es zum Wasser und später zu ruhigen Riffen oder Strömungsplätzen. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen, nicht an deren Stelle. Ein Beispieltag führt nach dem Frühstück zu zwei Tauchgängen, nach dem Mittagessen zu einem weiteren am Nachmittag. Die Reise umfasst insgesamt 14 Tauchgänge. Am letzten Tag findet der letzte Tauchgang am Vormittag statt, bevor die Mikumba Dua gegen 16 Uhr nach Labuan Bajo zurückkehrt. Dazwischen fährt das Schiff, die Ausrüstung wird versorgt und die Gruppe sucht sich ihren Platz an Deck.
Was man an Bord isst
Die Küche serviert drei vollständige Mahlzeiten und Snacks über den Tag, meist als Buffet. Auf dem Tisch stehen sowohl lokale Gerichte als auch westliche Küche; vegetarische und vegane Wünsche sowie Allergien werden berücksichtigt. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sind dabei, Bier und Wein gibt es an Bord ebenfalls. Gegessen wird drinnen oder draußen, je nach Wetter und Fahrt. Das ist auf einer Tauchreise wichtiger, als es zunächst klingt: Zwischen zwei Sprüngen ins Wasser muss das Essen schnell erreichbar sein, ohne hastig zu wirken, und nach dem letzten Tauchgang darf es mehr sein als ein Teller nebenbei. Eine gute Mahlzeit markiert die Pause, in der die nasse Ausrüstung trocknet und die Gespräche vom Riff auf den nächsten Platz wechseln. Die Küche hält den Tag zusammen.
Die Nächte auf See
Die Nächte spielen sich in klimatisierten Kabinen mit Ventilator, eigenem Bad und warmem Wasser ab. Zwei Masterkabinen liegen auf dem Oberdeck und haben jeweils einen privaten Balkon; die Kabinen im Unterdeck sind die ruhigere, zurückgezogenere Variante des Lebens an Bord. Panoramafenster und Kabinen mit Meerblick holen das Wasser in den Raum, während die Balkone dort, wo sie zugänglich sind, einen eigenen kleinen Außenplatz schaffen. Bettwäsche und Handtücher liegen bereit. Der Salon und die Innenräume bieten Schutz vor Wärme und Wetter, doch abends zieht es viele nach draußen: zum Essen, auf die Terrasse oder unter den offenen Himmel. WLAN gibt es an Bord nicht. Das ist kein Detail für die Kabine, sondern prägt die Nacht. Nach dem letzten Gespräch bleibt das Meer, das Arbeiten des Schiffs und vielleicht der Wind an den Aufbauten. Mehr braucht diese Art von Reise oft nicht.
Kabinen, Unterdeck
Master-Kabine 2
Master-Kabine 1
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Mikumba Dua startet und endet im Hafen von Labuan Bajo, am Kai KP3. Der Transfer vom Hotel in Labuan Bajo sowie die Abholung am Flughafen Komodo sind eingeschlossen; die Abholung erfolgt am Abreisetag vom Hotel oder Flughafen. Wer am selben Tag ankommt, sollte einen Flug wählen, der spätestens um 09:10 Uhr in Labuan Bajo landet. Eine Anreise am Vortag ist die entspanntere Lösung, besonders nach einem internationalen Flug oder bei einem Anschluss über Bali oder Jakarta. Am Rückkehrtag legt das Schiff ungefähr um 16 Uhr wieder in Labuan Bajo an.
Decksplan
- Baujahr
- 2006
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 30 m
- Breite
- 7 m
- Maximale Passagierzahl
- 10
- Anzahl Kabinen
- 5
- Anzahl Badezimmer
- 5
- Motoren
- Mitsubishi 8dc 350 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 8-10 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- mikumbadua.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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