Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Indonesien

Mutiara Laut – Segeln zu Indonesiens abgelegenen Riffen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Mutiara Laut verbindet den Charakter eines klassischen Schoners mit der Handwerkskunst eines indonesischen Phinisi.
  • Sie fährt ganzjährig durch abgelegene Regionen Indonesiens, darunter Komodo sowie die kombinierte Route nach Alor.
  • Das Schiff wurde 2023 renoviert und ist auf Tauchreisen mit Beibooten, Nitrox und eigener Tauchausrüstung ausgelegt.
  • An Bord stehen eine gehobene Küche, lokale Gerichte und Optionen für vegetarische und vegane Ernährung bereit.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Mutiara Laut ist für Taucher interessant, die Indonesien nicht aus dem Hotelfenster sehen wollen. Ihr Reiz liegt in der Verbindung aus echter Seefahrt, abgelegenen Inseln und Tauchplätzen, die über Land kaum erreichbar wären. Der Rumpf trägt die Linien eines britischen Schoners, die Bauweise kommt aus der Phinisi-Tradition Sulawesis. Dazu kommen breite Teakdecks, Segel über dem Kopf und eine Route, die von den Strömungsriffen Komodos bis zu den vulkanischen Küsten Alors reicht. Wer nur möglichst viele Tauchgänge auf engem Raum sucht, findet dafür zweckmäßigere Boote. Wer nach dem Auftauchen noch an Deck sitzen, an einem Dorf an Land gehen oder mit dem Kajak eine Bucht erkunden möchte, bekommt hier mehr als ein Tauchhotel. Die Reise beginnt nicht erst unter Wasser. Sie beginnt mit dem Gefühl, wirklich unterwegs zu sein.

An Bord gehen

Beim Anlegen fällt zuerst auf, dass die Mutiara Laut kein nachträglich verkleidetes Standardschiff ist. Das Holz, die langen Teakflächen und die Takelage geben ihr eine klare eigene Handschrift. Entstanden ist sie aus indonesischer Handarbeit und dem Entwurf eines klassischen nordatlantischen Schoners; 2023 wurde sie renoviert. Dadurch treffen gealterte Seefahrtoptik und zeitgemäßer Komfort aufeinander, ohne dass das Schiff seine Herkunft versteckt. Unter Segel bewegt sie sich ruhiger und leiser als während der Fahrt mit Maschine. An Bord verteilt sich das Leben auf Salon, Außenterrasse, Sonnendeck und die offenen Bereiche am Wasser. Man sieht nicht nur Kabinentüren und einen schmalen Gang, sondern bekommt mehrere Plätze, an denen man sich nach einem Tauchgang aus dem Weg gehen kann. Das ist auf einer längeren Reise kein Nebendetail.

Die Stimmung an Bord

Die Mutiara Laut lebt stark von ihrer Crew. Passagiere berichten von einem warmen, aufmerksamen Umgang, bei dem Hilfe nicht erst eingefordert werden muss. Der Service wird als persönlich und zugleich professionell erlebt, eher wie ein sehr gutes Haus mit vertrauter Atmosphäre als wie ein anonymer Luxus¬betrieb. Viele Crewmitglieder gehören seit frühen Reisen zur Geschichte des Schiffs; Cruise Director Arie Pagaka ist seit der Jungfernfahrt dabei. Englisch und Indonesisch werden gesprochen. Bei einer Gruppe von bis zu wenigen Dutzend Menschen entsteht schnell ein gemeinsamer Tagesrhythmus: dieselben Gesichter beim Briefing, beim Essen und abends an Deck. Nach dem Tauchgang geht es nicht nur um Flaschen und Handtücher. Jemand kennt den Namen, merkt sich die Vorlieben und sorgt dafür, dass aus einer Gruppe von Reisenden eine Mannschaft für diese eine Reise wird.

Die Tauchplätze

Die Komodo-Reisen dauern fünf Tage und vier Nächte oder sechs Tage und fünf Nächte und starten in Labuan Bajo. Batu Bolong ist ein winziger, korallenüberzogener Fels im Herzen des Nationalparks; das Riff fällt bis auf 40 m ab und bringt Riffwelt und pelagische Jäger eng zusammen. Castle Rock und Crystal Rock sind nährstoffreiche Pinnacles bis 30 m, an denen Strömung große Fischschwärme und Haie konzentriert. Siaba Besar bleibt mit maximal 18 m ruhiger und flacher, gut für Makro und Schildkröten. Cannibal Rock reicht bis 30 m und verbindet große Jäger mit seltenen Kleintieren. Auf der Alor-Seite führen Crucifixion und Bama Wall bis 40 m an farbigen Steilwänden entlang. Wolang Cavern erreicht 40 m und verbindet zwei Höhlen mit einer Korallenwand. Andy’s Bus Stop geht bis 25 m; Mucky Mosque bis 27 m und Beang Abang bis 30 m bieten vulkanischen Sand für Makro. Yellow Corner und Biatabang ergänzen die Route mit Strömung, Riff und lokaler Fischereikultur. Die kombinierte Reise von Labuan Bajo nach Alor dauert zehn Tage und neun Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen dieselben großen Formen des indonesischen Riffs: Napoleon-Lippfische, Barrakudas, Riffhaie, Meeresschildkröten, riesige Stachelmakrelen und Schwärme kleiner Riffische. Dazu kommen Nacktschnecken, Zwergseepferdchen, Oktopusse, Doktorfische und Geisterpfeifenfische. Die nährstoffreichen Strömungen erklären, warum an mehreren Pinnacles Großfisch auftauchen kann; eine Begegnung bleibt trotzdem eine Begegnung, keine Zusage. Wer gezielt nach Besonderheiten fährt, hat klare Gründe: Der Hammerhai ist nur für Yellow Corner verzeichnet, der Schwarzspitzen-Riffhai nur für Castle Rock. In Mucky Mosque wurde der Kalmar gefunden. Siaba Besar steht für mehrere seltene Einzelbeobachtungen, darunter Kugelfisch, Einhornfisch, Trompetenfisch, Garnele und Rochen. Wolang Cavern bringt die Languste in diese Liste, Bunaken Marine Park den Kaiserfisch. Batu Bolong ist der einzige verzeichnete Platz mit Hartkoralle als besonderer Einordnung.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchorganisation setzt auf Beiboote und lokale wie internationale Crew. Englisch und Indonesisch sind die Bordsprachen; genaue Angaben zur Zahl der Guides, zu Qualifikationen, Gruppengrößen und einer Ausbildung an Bord sind nicht veröffentlicht. Für die Sicherheit gibt es Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feueralarm und Feuerlöscher sowie Kommunikationsmittel über UKW-, DSC- und SSB-Funk, Mobilfunk und Satellitentelefone. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Radar, Sonar, GPS, eine Ortungsbake und ein Rückrufsignal gehören ebenfalls zur Sicherheitsausstattung. Wie die Briefings ablaufen und ob Gruppen nach Erfahrung oder Strömung aufgeteilt werden, sollte vor dem Einsteigen erfragt werden. Das gilt besonders für die anspruchsvolleren Strömungsplätze in Komodo und Alor. Ein privater Tauchguide ist möglich, aber nicht Bestandteil jeder Reise.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für wiederholte Ausfahrten gebaut, nicht für gelegentliche Schnorchelstopps. Es gibt Spülbecken, DIN-Adapter, Nitrox und eigene Beiboote für die Taucher. Die Beiboote bringen die Gruppen zum Tauchplatz und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen, statt dass das Mutterschiff jeden Einstiegspunkt exakt anfahren muss. Leihausrüstung ist an Bord vorhanden; Angaben zu Flaschenvolumen, Material, Ventiltyp, Kompressor, Füllsystemen, Marken und einem eigenen Fototisch liegen nicht vor. Auch ob Nitrox mit Membran- oder Partialdruckverfahren gemischt wird, bleibt offen. Das sollte vor der Buchung geklärt werden, besonders bei eigenem Kamerasystem oder speziellem Flaschenbedarf. Warmwasserduschen und Außenduschen erleichtern die Zeit nach dem Tauchgang. Die Ausrüstung ist damit praktisch abgedeckt, ohne dass daraus ein überladenes Sportdeck wird.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen findet man auf den Teakdecks Sonne, Schatten und den Platz, den eine Pause tatsächlich braucht. Das Schiff führt Kajaks und Stand-up-Paddle-Boards mit, außerdem Schnorchelausrüstung und Angelgerät. Wer nicht ins Wasser möchte, kann während der Fahrt auf der Terrasse sitzen, im klimatisierten Salon bleiben oder vom Beobachtungsdeck aus die Küste verfolgen. Landgänge gehören zu den Reisen und führen je nach Route zu Stränden, Inseln und Dörfern. Gerade auf den längeren Expeditionen nach Alor ist diese Mischung wichtig: Die Stunden zwischen den Tauchgängen sind nicht bloß Wartezeit bis zum nächsten Briefing. Sie geben der Reise ihre zweite Ebene. Eine Bucht vom Kajak aus sieht anders aus als vom Beiboot, und ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt Raum für die Insel selbst.

Ein Tag an Bord

Ein Tag an Bord beginnt mit dem Briefing, bevor die erste Gruppe vom Tauchdeck ins Beiboot steigt. Nach dem Tauchgang geht es zurück an Bord, zum Frühstück und in eine längere Pause auf dem Deck oder im Salon. Danach folgt der nächste Gang ins Wasser, später eine weitere Mahlzeit und, wenn die Route es vorsieht, die Fahrt zum nächsten Ankerplatz. Die Beiboote nehmen den Ablauf auf, während das große Schiff zwischen den Plätzen unterwegs ist. So wechseln sich Briefing, Wasser, Essen, Ruhe und Landschaft ab, ohne dass man jede Stunde selbst organisieren muss. Ein letzter Tauchgang kann den Tag abschließen; ein Nachttauchgang ist als zusätzlich buchbare Leistung vorgesehen und daher nicht automatisch Teil jeder Reise. Auf den längeren Expeditionen kommen Landgänge, Dörfer und Inselerlebnisse zwischen die Tauchabschnitte. Der Tag endet draußen, wenn die Luft kühler wird, oder im Salon, wenn die See unruhiger ist.

Was man an Bord isst

Die Küche ist ein wesentlicher Teil dieser Reise. Serviert werden frisch zubereitete Gerichte mit lokalen Aromen und westlichen Klassikern, als Menü oder à la carte. Dazu kommen Snacks über den Tag, alkoholfreie Getränke, Tee und Kaffee; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Gegessen wird nicht nur drinnen, sondern auch draußen und bei passenden Landaufenthalten als Barbecue am Strand. Vegetarische und vegane Gerichte lassen sich einplanen. Das ist bei einer Tauchreise mehr als angenehme Abwechslung: Zwischen den Gängen ins Wasser braucht der Körper eine richtige Mahlzeit, nicht bloß etwas Dekoratives auf kleinem Teller. Die sehr hohe Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Ansatz. Die Küche will nicht möglichst schnell satt machen, sondern gehört sichtbar zum Erlebnis an Bord.

Die Nächte auf See

Die Nächte spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Die Master Cabin liegt auf dem Hauptdeck und hat eine private Terrasse; dazu kommen Doppel- und Frontkabinen auf dem unteren Deck. Warme Beleuchtung und Holzoberflächen halten die Räume ruhig, während draußen das Rigg arbeitet und das Wasser gegen den Rumpf läuft. Wer absolute Stille erwartet, wird auf einem Segelschiff und erst recht bei laufender Maschine nicht fündig. Dafür gibt es an Deck Luft, Abstand und den Blick auf einen Himmel, der nicht von Hafenlichtern abgeschnitten wird. Nach einem Tag im Wasser zählt vor allem, dass die Kabine nicht nur Schlafplatz ist: Klimaanlage, eigenes Bad und tägliche Reinigung machen die Erholung unkompliziert. Die zugängliche Terrasse der Master Cabin ist ein besonderer Rückzugsort, wenn die anderen noch im Salon sitzen.

Master-Kabine

Unterdeck, Doppelkabinen

Kabinen vorne, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Komodo-Reisen beginnen und enden in Labuan Bajo; die kombinierte Expedition führt von Labuan Bajo nach Alor. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Am besten reist man einen Tag vorher an, damit Flugverspätungen nicht direkt zum Problem am Einschiffungstag werden. Die genaue Transferorganisation wird nach der Buchung mitgeteilt.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Mutiara Laut nutzt sieben Segel, um unter Windkraft zu fahren und den Treibstoffverbrauch auf ihren Reisen zu senken. Dadurch sollen der Treibstoffverbrauch um 30 Prozent und die CO₂-Emissionen um 20 Prozent niedriger liegen als bei reinem Motorbetrieb. Einwegplastik wird an Bord nicht verwendet, und für die Arbeit im Meer kommen reef-sichere Produkte zum Einsatz. Bei Inselbesuchen beteiligt sich das Schiff an Strand- und Meeresreinigungen. Bis 2030 sind außerdem Unterstützung für Korallenrestaurierung sowie Bildungsprojekte zum Meer in den lokalen Gemeinden vorgesehen.

Baujahr
2009
Jahr der Renovierung
2023
Länge
46 m
Breite
9,4 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
Yanmar 6 AYM - ETE485 KW
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort