Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Indonesien

Neomi – Phinisi-Komfort zwischen Komodo und Alor

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditioneller indonesischer Phinisi aus Eisenholz mit moderner Tauchinfrastruktur.
  • Zwei Aluminium-Beiboote bringen die Tauchgruppen unabhängig voneinander zu den Plätzen.
  • Private, klimatisierte Kabinen mit heißer Dusche; die Kabinen auf Ober- und Mitteldeck haben private Balkone.
  • Komodo, Alor, Banda und längere Überfahrten gehören zum Routenprogramm.
  • Die Bewertungen zeigen ihre Stärken klar: Verpflegung 9,6, Schiff 9,2, Crew und Tauchen jeweils 9,0.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Neomi ist für Taucher gebaut, die Indonesien nicht aus einem Hotelzimmer heraus erleben wollen. Ihr Charakter liegt in der Verbindung aus klassischem Phinisi-Rumpf und einer Ausstattung, die den langen Tagen im Wasser gerecht wird: schattiges Tauchdeck, Kamerabereich, zwei Beiboote und Kabinen, in die man sich nach dem letzten Tauchgang zurückziehen kann. Dazu kommen Routen, die nicht bei einer einzigen Region enden. Komodo bringt Strömung, Großfisch und Mantas; Alor setzt noch stärker auf Wände, Vulkanlandschaften und Makro. Die längeren Fahrten nach Banda oder zwischen Ambon und Sorong sind etwas anderes als eine kurze Inselrunde: mehr See, mehr abgelegene Tauchplätze, weniger Häfen. Wer eine schwimmende Boutique-Unterkunft sucht, findet andere Schiffe. Wer morgens wegen des ersten Briefings aufsteht und abends mit Salz auf der Haut an Deck sitzt, findet hier den passenderen Charakter.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Neomi nicht wie ein anonymes Kreuzfahrtschiff, sondern wie eine große, gepflegte Phinisi, deren Linien aus der Bugis-Tradition kommen. Eisenholz gibt dem Schiff den handwerklichen Grundton; darüber liegt eine moderne, klar auf Komfort und Tauchen ausgerichtete Einrichtung. An Bord bewegt man sich zwischen klimatisiertem Salon, Restaurant, Außenflächen und dem Tauchbereich, ohne dass der Weg zum Wasser zum Hindernis wird. Die Konstruktion ist auf längere Fahrten durch den Osten Indonesiens ausgelegt. Das merkt man an der Wasseraufbereitung, an der Sicherheitsausstattung und an den Bereichen für Kameras und Ausrüstung. Der Motorraum bleibt auf einem Schiff dieser Art Teil der Reise, auch wenn seine genaue Lage nicht beschrieben ist. Entscheidend ist der Gesamteindruck: kein nostalgischer Kahn, sondern ein traditionelles Schiff mit zeitgemäßer Technik und genug Rückzugsorten, um die Tage auf See angenehm zu machen.

Die Stimmung an Bord

Die Neomi ist auf eine überschaubare Gruppe ausgelegt, in der man sich nach kurzer Zeit nicht mehr vorstellen muss. Die Crew arbeitet in Deck-, Maschinen-, Service- und Tauchbereich zusammen; für die Gäste zeigt sich das vor allem darin, dass Wege und Handgriffe schnell selbstverständlich werden. Flaschen, Beiboote, Mahlzeiten und Ausfahrten greifen ineinander, ohne dass jeder Taucher seine eigene Logistik organisieren muss. Englisch und Indonesisch werden an Bord gesprochen. Abends geht es eher um das Erlebte unter Wasser als um ein festes Unterhaltungsprogramm: Fotos werden an der Station geprüft, die Sichtung des Tages wird diskutiert, und im Salon oder draußen bleibt Zeit für ein Getränk. TV, DVD und Karaoke sind vorhanden, müssen aber nicht den Abend bestimmen. Die Bewertungen zeichnen ein stimmiges Bild: Die Crew wird fast so hoch eingeschätzt wie das Schiff, die Verpflegung sogar noch besser.

Die Tauchplätze

Die kurzen Komodo-Routen starten und enden in Labuan Bajo und dauern sechs oder sieben Tage. Batu Bolong ist ein winziges, korallenüberzogenes Felsnadelriff bis 40 m: Napoleon-Lippfische, Riffhaie, große Carangiden und Schildkröten ziehen an der Strömung vorbei. Castle Rock und Crystal Rock liegen jeweils bis 30 m und bringen nährstoffreiche Strömungen, Schwärme, Barrakudas und Riffhaie; Castle Rock ist zudem der Platz für den Zackenbarsch und den Schwarzspitzen-Riffhai. Siaba Besar fällt mit ruhigem, flachem Wasser bis 18 m aus dem Rahmen. Dort sucht man nach Froschfischen, Seepferdchen, Blaugeringelten Kraken und grünen Schildkröten. Cannibal Rock reicht bis 30 m und verbindet große Jäger mit Makro-Kreaturen. Die Alor-Routen ab Kalabahi führen zu Crucifixion, Bama Wall und Wolang Cavern, jeweils bis 40 m: Steilwand, Pinnacles, Höhlen und gesunde Korallen. Andy’s Bus Stop endet bei 25 m, Mucky Mosque bei 27 m und Beang Abang bei 30 m. Yellow Corner, Biatabang und Pantar Strait ergänzen die Region; Pantar ist für kalte Auftriebsströmungen, Höhlen, Wände und mögliche Begegnungen mit Mola-Mola oder Hammerhaien bekannt. Die Überfahrten nach Banda und zwischen Ambon und Sorong dauern sieben bis elf Tage.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem vor allem Tiere, die Strömung und gesunde Riffe zusammenbringen: Napoleon-Lippfische, Barrakudas, Riffhaie, Thunfische, Adlerrochen, Schildkröten und große Carangiden. Mantas können an mehreren Plätzen auftauchen, während Nudibranchien, Froschfische und Zwergseepferdchen die Blicke in die Korallen und auf den Sand ziehen. Das Wechselspiel macht den Reiz aus: Im Blau patrouillieren Haie und Thunfische, am Riff stehen Anthias und Schwarmfische, darunter verstecken sich kleine Kraken und Nacktschnecken. Einige Begegnungen sind eng an einen Platz gebunden. Der Hammerhai gehört zu Yellow Corner, der Mondfisch zur Pantar Strait. In Mucky Mosque kann man nach dem Sepia-Kalmar suchen. Wolang Cavern ist der Platz für Langusten, Siaba Besar für Garnelen, Kugelfische und Einhornfische. Batu Bolong steht für Hartkorallen und Muränen, Castle Rock für Zackenbarsch, Poisson-cocher und Schwarzspitzen-Riffhai. Was davon auftaucht, hängt von Strömung, Sicht und dem richtigen Moment ab.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchguides führen die Gäste in Gruppen von höchstens vier Tauchern pro Guide. Englisch und Indonesisch sind die an Bord genannten Sprachen. Getaucht wird mit Guides, die Briefings vor jedem Tauchgang geben und die Gruppe nach Platz, Strömung und Erfahrung organisieren. Eine anerkannte Zertifizierung von PADI, SSI, NAUI, CMAS oder einer vergleichbaren Organisation ist Voraussetzung; eine bestimmte Mindestzahl an Logbuch-Einträgen wird nicht genannt. An Bord können ein Einführungstauchgang sowie Kurse für Advanced Open Water, Nitrox und weitere Spezialgebiete stattfinden. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Satellitentelefon, Rettungsmittel und das ENOS-Diver-Locator-System bereit. Einen Defibrillator nennt die Ausstattung nicht. Bei Strömung entscheidet die Tauchleitung zusammen mit dem Kapitän, ob ein Platz angepasst oder ausgelassen wird. Das ist in Komodo und Alor wichtiger als ein starrer Plan.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf wiederholte Ausfahrten ausgelegt. Die Flaschen werden mit 200 bar gefüllt und passen zu INT- und DIN-Anschlüssen; ein konkretes Flaschenmaterial ist nicht angegeben. Nitrox ist verfügbar, ebenso Sidemount-Tauchen. Die Misch- oder Fülltechnik wird nicht näher beschrieben. Wer eigenes Equipment nicht vollständig mitbringt, kann Ausrüstung mieten; genannt werden unter anderem Atemregler, Tarierjacket, Flossen, Maske, Neoprenanzug, Tauchcomputer, Lampe und komplette Sets. Für Fotografen gibt es eine eigene Kamerastation mit separatem Spülbecken. Zwei Aluminium-Beiboote mit jeweils 6 mal 2 Metern übernehmen die Fahrten zu den Tauchplätzen. Dadurch kann die Gruppe geteilt werden, und das Mutterschiff muss nicht direkt am Riff liegen. Der Einstieg erfolgt über die Tauchplattform; nach dem Auftauchen holt das Beiboot die Taucher dort ab, wo sie an der Oberfläche warten.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchfläche, die Außenbereiche und das Sonnendeck. Wer nicht ins Wasser geht, kann mit einem Kajak an Land fahren, an einer Landausflug teilnehmen oder sich einfach dort niederlassen, wo der Wind durchkommt. Die beiden Whirlpools sind für die Stunden gedacht, in denen die Ausrüstung bereits gespült ist und der nächste Sprung noch warten kann. Während der Überfahrten wird aus dem Schiff selbst der Ausflug: Meer vor der Reling, Inseln am Horizont, wenig Programm außer Lesen, Schlafen und dem Blick auf die nächste Bucht. Für Fotografen gibt es einen eigenen Kamerabereich und ein separates Spülbecken. Das schützt nicht nur die Ausrüstung, sondern nimmt auch Druck aus den Pausen. Man muss die Oberflächen nicht mit Kameragehäusen, Masken und nassen Handtüchern teilen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem eigentlichen Tagesbetrieb: Erst werden Kaffee und Frühstück vorbereitet, dann folgt das Briefing für den ersten Tauchgang. Nach dem Auftauchen bringen die Beiboote die Gruppen zurück zur Plattform, die Flaschen werden für den nächsten Sprung vorbereitet und zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit zum Essen, Duschen, Fotografieren oder Schlafen. Auf den Komodo-Routen wechseln sich je nach Abschnitt zwei bis drei Tagestauchgänge mit einem Nachttauchgang ab; einzelne Tage bringen auch nur zwei Tauchgänge und einen Landausflug. Auf längeren Routen stehen ebenso vier Tauchgänge an einem Tag auf dem Programm, wenn Platz und Bedingungen es erlauben. Während das Schiff den nächsten Ankerplatz anfährt, wird an Deck geruht oder die Inselwelt beobachtet. Am Abend kommt nach dem Essen der Nachttauchgang, sofern er vorgesehen ist. Danach wird es ruhig: Kameras trocknen, Logbücher füllen sich, und die Neomi fährt weiter zum nächsten Briefing.

Was man an Bord isst

Die Küche serviert Vollpension mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks. Auf dem Tisch landen sowohl lokale indonesische Gerichte als auch westliche Küche; das Essen wird als Buffet angeboten. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich, ebenso Wünsche wegen bestimmter Ernährungsformen, wenn sie bei der Reservierung angegeben werden. Bier, Wein, Cocktails und andere Getränke gehören nicht automatisch zum täglichen Tauchprogramm. Wichtiger als die große Auswahl ist der Rhythmus: Nach dem ersten Tauchgang wartet etwas, das nicht lange aufgehalten werden muss; zwischen weiteren Tauchgängen bleibt genug Zeit für eine richtige Mahlzeit. Nach vier Tauchgängen am Tag wird ein Esstisch zum Treffpunkt. Hier werden Sichtweiten verglichen, Tiere nachgezeichnet und die nächste Strömung besprochen. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu einem Schiff, auf dem Essen nicht nebenbei passieren muss.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Neomi spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, heißem und kaltem Wasser und Bullauge oder Meerblick ab. Auf Ober- und Mitteldeck öffnen sich private Balkone; die unteren Kabinen liegen näher am Wasser und haben Notausgänge. Das ist kein Detail für den Prospekt, sondern eine Frage des Schlafs: Wer nachts gern die Tür öffnet und noch einmal aufs dunkle Meer schaut, wird die höheren Kategorien schätzen. In der Masterkabine kommen Badewanne, eigener Wassererhitzer und ein verstellbares Bett hinzu. Fernseher gibt es in den Kabinen auf Ober- und Mitteldeck, doch nach einem langen Tauchtag bleibt er meist aus. Dann zählt, dass die Koje kühl ist, das Bad nicht geteilt werden muss und die nassen Sachen nicht im Schlafbereich liegen. Draußen stehen zwei Whirlpools, drinnen gibt es Salon und Restaurant. Die Nacht ist damit Rückzug, nicht nur Schlafplatz.

Master-Kabine

Zweibettkabinen, Oberdeck

Doppelkabine, Oberdeck

Kabinen, Hauptdeck

Kabinen, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Je nach Route beginnt und endet die Reise in Labuan Bajo, Kalabahi, Ambon oder Sorong. Die Transfers führen vom jeweiligen Flughafen zum Schiff und werden durch die Vertreter der Neomi organisiert; die genaue Regelung hängt von der gebuchten Reise ab. Die Ansprechpartner warten an den genannten Flughäfen und begleiten die Gäste an Bord. Für internationale oder lange Inlandsverbindungen empfiehlt sich die Anreise einen Tag vor dem Einschiffen.

Decksplan

Baujahr
2018
Länge
47,2 m
Breite
10 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
10
Motoren
Cummins 19
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
2 Aluminium-Beiboote 6 m × 2 m
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort