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Tauchsafaris · Indonesien

Nusatara – Komodo im kleinen Kreis

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Nusatara ist ein kleiner Holzschoner für maximal sechs Gäste und drei Kabinen.
  • Die Komodo-Safari dauert acht Tage und sieben Nächte mit Start und Ende in Labuan Bajo.
  • Getaucht wird von einem schattigen Tauchbereich mit Plattform und Beibooten.
  • Die Route verbindet Mantarochen, Riffhaie und Schildkröten mit anspruchsvollen Strömungstauchgängen und guter Makro-Fauna.
  • Frisch zubereitete indonesische und westliche Küche gehört zu den Stärken an Bord.

Die Einladung

Die Nusatara ist für Taucher, die Komodo nicht aus einem großen schwimmenden Hotel heraus erleben wollen. Sechs Gäste teilen sich das Schiff, die Tauchplätze und den Tisch. Das verändert eine Woche auf See: Die Gruppe bleibt überschaubar, Absprachen gehen schnell, und nach wenigen Tagen kennt jeder die Flaschen des anderen ebenso wie dessen Lieblingsriff. Der eigentliche Grund für die Buchung liegt unter Wasser. Die Route führt zu Pinnacles, Korallengärten, Makroplätzen und Strömungskanälen, an denen Mantarochen, Haie, Schildkröten und große Fischschwärme möglich sind. Dazu kommt eine Küche, die in den Bewertungen besonders gut abschneidet. Wer viel tauchen, einfach leben und lieber mit einer kleinen Gruppe als mit einem halben Schiff unterwegs sein möchte, findet hier den passenden Rahmen.

An Bord gehen

Am Kai wirkt die Nusatara wie das, was sie ist: ein kleiner Holzschoner, kein anonymes Kreuzfahrtschiff. Man geht nicht durch eine Lobby, sondern findet sich rasch auf einem überschaubaren Deck zurecht, auf dem der Weg vom Salon zum Tauchbereich kurz bleibt. Der Innenraum ist auf sechs Personen ausgelegt und verbindet Sitzplätze zum Essen mit einem klimatisierten Lounge-Bereich. Es gibt eine Sonnenterrasse mit Überdachung, eine Fotostation und Ladeplätze für Kameras. Vieles liegt nah beieinander. Das ist kein Schiff für Gäste, die den ganzen Tag neue Ecken suchen wollen, sondern für Taucher, die ihre Abläufe bald im Schlaf kennen und lieber mehr Zeit am Wasser als in einem großen Gemeinschaftsbereich verbringen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung der Nusatara entsteht nicht durch Größe, sondern durch Nähe. Bei sechs Gästen bleibt niemand lange anonym, und die Crew ist im Tagesablauf ständig greifbar: beim Essen, an der Tauchplattform und beim Wechsel zwischen Beiboot und Schiff. Rückkehrer beschreiben das Boot als gemütlich und die Crew als freundlich und professionell. Das passt zu einer Reise, bei der die gleichen Menschen jeden Tauchgang vorbereiten, die Mahlzeiten bringen und abends wieder am Tisch sitzen. Der kleine Rahmen eignet sich besonders für Freunde oder Familien, die das Schiff als gemeinsame Basis nutzen möchten. Wer dagegen viel Privatsphäre, große Lounges oder ein Programm abseits des Tauchens sucht, wird die Enge eher bemerken. Die guten Bewertungen für Tauchen und Preis-Leistung liegen genau in dieser konzentrierten Art zu reisen.

Die Tauchplätze

Die acht Tage und sieben Nächte beginnen und enden in Labuan Bajo und führen durch die Tauchgebiete des Komodo-Nationalparks. Batu Bolong ist ein winziges, korallenüberzogenes Felsnadelriff bis 40 m, an dem Riffhaie, Napoleons und große Stachelmakrelen an einer dicht besiedelten Riffwelt vorbeiziehen. Castle Rock und Crystal Rock reichen bis 30 m und liegen in nährstoffreichen Strömungen: Riffhaie, Adlerrochen, Barrakudas und Fischschwärme sind der Grund, hier genau hinzusehen. Siaba Besar bleibt mit 18 m flacher und ruhiger; dort sucht man Froschfische, Seepferdchen, Nacktschnecken und Schildkröten. Cannibal Rock fällt bis 30 m ab und verbindet große Jäger mit Makro-Kreaturen. Tatawa Besar und Sebayur Kecil führen bis 25 m durch Korallengärten, Schildkröten und Riffhaie. Golden Passage ist ein Drift durch einen schmalen Kanal bis 30 m. Wainilu ist der Makroplatz für skurrile Kleintiere. Siaba Kecil, Tatawa Kecil und Pengah Kecil reichen bis 30 m, mit Strömung, Korallen, Haien, Schildkröten und großen Fischen. Manta Alley bleibt bis 20 m und ist der Platz für Mantarochen. China Shop ergänzt die Route mit Hartkorallen und Makroleben. Die genauen Fahrzeiten zwischen den Plätzen hängen vom Ablauf der Safari ab.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route zieht sich ein klares Muster durch viele Tauchgänge: Mantarochen, Meeresschildkröten, Riffhaie, Adlerrochen, Nacktschnecken, große Stachelmakrelen und Weichkorallen gehören zu den Tieren, nach denen man immer wieder Ausschau hält. Barrakudas und Napoleons geben den Riffen zusätzlich Größe, während sich an den Makroplätzen das Auge auf wenige Zentimeter verengt. Der Reiz liegt in den Wechseln. An strömungsreichen Pinnacles und Kanälen kann Großes auftauchen, an ruhigen Riffen lohnt sich der Blick unter einen Korallenast. Einige Begegnungen sind an einen bestimmten Platz gebunden: Den Leopardenhai und den Ammenhai führt die Route nur für die Golden Passage, den Bambushai für Cannibal Rock. Siaba Besar ist der Platz für Geisterpfeifenfisch und Einhornfisch, Siaba Kecil für Kaiserfisch und Hummer. An Sebayur Kecil kann man nach Clownfisch und Feilenfisch suchen, an Castle Rock nach dem Wimpelfisch. Das sind Möglichkeiten, keine Versprechen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Getaucht wird in einer kleinen Gruppe, mit organisierter Vorbereitung und Begleitung durch die Guides. Voraussetzung sind mindestens Open Water und 50 dokumentierte Tauchgänge; körperliche Fitness wird verlangt. Das ist für Komodo wichtig, weil die Route ruhige Plätze wie Siaba Besar ebenso ansteuert wie dynamische Strömungsplätze. Die Briefings müssen deshalb vor allem den Einstieg, die Strömung und den Treffpunkt nach dem Auftauchen klar machen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Sonar und Satellitenkommunikation sind an Bord. Ein privater Tauchguide kann optional gebucht werden. Angaben zur Zahl der Guides, zu einzelnen Qualifikationen, zur Gruppengröße pro Guide und zu einer Ausbildung an Bord liegen nicht vor.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und führt direkt zur Tauchplattform. Die Ausrüstung wird an festen Stationen vorbereitet, danach geht es über die Plattform ins Wasser. Beiboote übernehmen die Wege zu den Tauchplätzen und holen Taucher nach dem Auftauchen wieder dort ab, wo sie an der Oberfläche treiben. Ein Bauer-Kompressor, DIN-Adapter, Sauerstoff und eine getrennte Spülmöglichkeit für Unterwasserkameras gehören zur Ausstattung. Für Fotografen gibt es Arbeitsplätze und eigene Ladeplätze; die Kamera muss also nicht zwischen nassen Anzügen und Essgeschirr liegen. Nitrox ist auf Anfrage gegen Aufpreis verfügbar. Angaben zu Flaschengröße, Material, Mietausrüstung und Marken sind nicht ausgewiesen. Wer mit DIN taucht, sollte trotzdem vor der Abfahrt klären, welche eigene Konfiguration an Bord verwendet werden kann. Das Deck ist auf praktische Abläufe ausgelegt, nicht auf eine große Tauchfabrik.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Terrasse, den Salon und die Fotostationen. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, kann die Bilder sichern, die Kamera spülen oder sich mit einem Buch zurückziehen. Die Sonnenterrasse eignet sich für die Stunden, in denen das Schiff zwischen den Inseln unterwegs ist; der überdachte Bereich bleibt der bessere Platz, wenn die Sonne auf das Deck fällt. Es gibt eine kleine Bibliothek und einen Innenraum mit Sitzplätzen für die Mahlzeiten. Auf einem so kleinen Schiff braucht es keine zehn Rückzugsorte. Man wechselt den Platz, beobachtet die Inseln und wartet darauf, dass das Beiboot wieder an die Plattform kommt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor das Deck voller Taucher wird. Danach folgen Einstieg, Tauchgang, Rückkehr mit dem Beiboot und die kurze Pause, in der Flaschen gewechselt, Kameras gespült und die nächste Mahlzeit vorbereitet werden. Wenn das Schiff zwischen den Inseln fährt, verlagert sich der Alltag auf die schattige Terrasse oder in den Salon. Dort wird gegessen, geschlafen, fotografiert und über den letzten Tauchgang diskutiert, bis das nächste Briefing ansteht. Die Route bietet ruhige flache Plätze ebenso wie Strömungstauchgänge; der Ablauf muss sich daher dem Meer und den Bedingungen anpassen. Ein Nachttauchgang ist nicht beschrieben und wird deshalb nicht als fester Bestandteil versprochen. Sicher ist der einfache Kern: aufstehen, tauchen, essen, fahren, wieder tauchen und am Abend müde an den Tisch kommen.

Was man an Bord isst

Auf den Tisch kommen indonesische und westliche Gerichte, als Buffet oder frisch zubereitet aus der Bordküche. Vegetarische Optionen sind vorgesehen, Snacks stehen über den Tag bereit. Zwischen den Tauchgängen bedeutet das keine lange Restaurantpause, sondern Essen, wenn der Körper es braucht: etwas Leichtes nach dem Wasser, später eine richtige Mahlzeit und am Abend wieder ein voller Teller. Auch ein Strand-Barbecue gehört zur Reise. Die Küche ist hier kein Nebensatz. Wer mehrere Tauchgänge am Tag macht, merkt schnell, ob jemand nur satt macht oder wirklich kocht. Genau dafür wird die Verpflegung besonders positiv bewertet. Der Tisch wird zum Treffpunkt, an dem man den gerade gesehenen Hai ebenso bespricht wie die nächste Strömung.

Die Nächte auf See

Die drei Kabinen liegen nicht alle auf derselben Ebene: Eine Doppelkabine befindet sich auf dem Hauptdeck, die beiden Twin-Kabinen im unteren Deck. Alle haben eine eigene Nasszelle, Klimaanlage und ein Bullauge. Das ist zweckmäßig und privat, aber nicht großzügig. In den unteren Kabinen bleibt man näher am Rumpf und damit näher an den Geräuschen des fahrenden Holzboots; wer nachts absolute Stille erwartet, sollte das bei der Wahl der Kabine bedenken. Die Nusatara bietet dafür kurze Wege und wenig verlorenen Raum. Nach einem langen Tauchtag zählt oft mehr, dass Dusche, Koje und persönliche Sachen im selben kleinen Bereich liegen, als ein großes Zimmer mit ungenutzter Fläche.

Doppelkabine

Zweibettkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safari startet und endet in Labuan Bajo und dauert acht Tage und sieben Nächte. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff ist eingeschlossen; ein Hoteltransfer kann optional organisiert werden. Inlandsflüge sind nicht eingeschlossen. Wer ohne unnötigen Zeitdruck an Bord kommen möchte, reist am besten einen Tag vorher nach Labuan Bajo an.

Länge
20,4 m
Breite
4,6 m
Maximale Passagierzahl
6
Anzahl Kabinen
3
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
105 PS
Reisegeschwindigkeit
8 konts
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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