Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Indonesien

Raja Ampat Explorer – klassische Phinisi für lange Tauchstrecken

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Raja Ampat Explorer verbindet den Charakter eines traditionellen Holzschoners mit klimatisierten Kabinen, eigenem Bad und zwei Tauchbooten.
  • Die 11-tägigen Raja-Ampat-Fahrten starten und enden in Sorong.
  • Zwei 40-PS-Beiboote bringen die Tauchgruppen unabhängig voneinander zum Riff und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
  • Auf dem Teller stehen indonesische und europäische Gerichte vom Buffet; Snacks gibt es über den Tag verteilt.
  • Die Route führt zu Strömungsplätzen, Putzerstationen, Korallengärten und Riffen mit außergewöhnlicher Artenvielfalt.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Raja Ampat Explorer ist für Taucher gedacht, die Raja Ampat nicht von einem festen Standort aus anreißen, sondern mehrere Riffwelten in einer Reise verbinden wollen. Das Schiff bringt euch von Sorong in den zentralen Bereich um Fam und Kri und legt dabei Plätze an, die sehr unterschiedlich tauchen: Mantas an Putzerstationen, dichte Fischschwärme in der Strömung, farbige Korallengärten und kleine Tiere im Riff. Zwei Beiboote sind dabei mehr als ein Komfortdetail. Sie verteilen die Taucher und nehmen euch nach dem Auftauchen dort auf, wo der Tauchgang endet. Wer ein kleines, privates Holzboot sucht, findet hier nicht das Richtige. Die Explorer ist größer, auf 14 Taucher ausgelegt und bietet dafür ein Tauchdeck, auf dem sich eine ganze Woche mit mehreren Tauchgängen pro Tag sinnvoll organisieren lässt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Raja Ampat Explorer wie das, was sie ist: ein großer traditioneller Holzschoner, kein schwimmendes Designhotel. Der Bau stammt aus dem Jahr 1994, die Renovierung aus 2006. Das erklärt den Charakter besser als jedes Hochglanzwort: Das Schiff bringt Geschichte mit, wurde aber so modernisiert, dass Klimaanlage, warme Duschen, Salon und eigene Badezimmer an Bord selbstverständlich nutzbar sind. Vom Kai aus fällt vor allem die lange, kräftige Silhouette auf; an Bord bewegt man sich zwischen Innenraum, Sonnendeck und Tauchplattform, statt sich in vielen getrennten Bereichen zu verlieren. Die Explorer ist eine gute Wahl für Taucher, die Holz, offene Decks und eine klassische Phinisi-Atmosphäre mögen, aber nach dem Tauchgang nicht auf einen klimatisierten Rückzugsort verzichten wollen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord dürfte eher vom gemeinsamen Tauchprogramm als von Luxus geprägt sein. Mit einer überschaubaren Zahl an Gästen kennt man sich nach kurzer Zeit, trifft sich beim Essen wieder und verfolgt am Abend dieselben Fragen: Was wurde am Riff gesehen, wer hat den Manta zuerst entdeckt, und welcher Platz kommt morgen? Die besonders starke Bewertung der Verpflegung passt zu einem Schiff, auf dem das Buffet ein wichtiger Treffpunkt ist. Auch das Tauchen und das Preis-Leistungs-Verhältnis werden sehr gut bewertet. Die Crew liegt in den Bewertungen etwas hinter Schiff, Essen und Tauchbetrieb. Das spricht nicht gegen die Reise, setzt aber die Erwartung richtig: Die Explorer überzeugt vor allem durch Route, Tauchlogistik und das Gesamtpaket, nicht durch inszenierten Hotelservice.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Route Raja Ampat–Fam–Central läuft 11 Tage und 10 Nächte von Sorong nach Sorong. Manta Sandy ist der Platz für Mantarochen an einer Reinigungsstation. Mike’s Point verbindet flache Korallen mit Fischschwärmen und Überhängen und reicht bis maximal 40 m. Cape Kri ist für seine Artenvielfalt bekannt; dort können große Fischschwärme, Napoleons und Riffhaie über dem Riff stehen. Melissa’s Garden zeigt dichte Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 m. Blue Magic lebt von Strömung, ozeanischen Mantarochen, Wobbegong-Haien und großen Räubern. Sardines bringt Fischdichte und Jagdszenen zusammen. Sorido Wall, Friwenbonda und South Kri verbinden Strömung, Korallen und Makroleben. Ransiwor fällt bis maximal 30 m ab und bietet Schildkröten an Putzerstationen. Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek ergänzen die Route mit Mobulas, Korallen, Pygmäenseepferdchen, Schildkröten und großen Riffbewohnern.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen euch an vielen Plätzen Barrakudas, Riffhaie, Napoleons, Meeresschildkröten, Nacktschnecken, Carangiden und Füsiliere. Auch Buckel-Papageifische, Gaterine, Weichkorallen und Pygmäenseepferdchen gehören zu den wiederkehrenden Motiven. Der Grund, bestimmte Plätze nicht auszulassen, liegt in den einzelnen Begegnungen: Bei Cape Kri sind Riesen-Zackenbarsch und Weißspitzen-Riffhai verzeichnet. Blue Magic ist der Platz für ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische, weil Strömung und Putzerstationen große Tiere anziehen. Yenbuba Jetty steht für Anthias und Riffbarsche zwischen Pfeilern und abfallendem Riff. South Kri bringt Großaugen-Carangiden, Krabben und Garnelen ins Bild. In Ransiwor können Oktopusse und Clownfische auftauchen, während Sorido Wall mit Doktorfischen neben Barrakudas und Riffhaien wartet. Kein Tauchgang liefert alles. Genau deshalb trägt die Route.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Die Tauchgänge richten sich an zertifizierte Taucher ab Open Water mit mindestens 50 geloggten Tauchgängen. Das ist für Raja Ampat eine klare Eingangsschwelle: Wer mit Strömung, Sprung ins Beiboot und selbstständigem Umgang mit der eigenen Ausrüstung noch wenig Erfahrung hat, sollte die Reise nicht als ersten großen Tauchurlaub planen. An Bord stehen Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets bereit; zur Navigation und Kommunikation gehören GPS, Sonar sowie VHF-, DSC- und SSB-Funk. Rettungsinseln, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher ergänzen die Sicherheitsausstattung. Angaben zur Zahl der Guides, zum Verhältnis pro Tauchgruppe, zu einzelnen Qualifikationen oder zu Ausbildungen an Bord liegen nicht vor.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und auf einen klaren Ablauf ausgelegt. Es gibt Gear-up-Stationen, eine feste Tauchplattform, warme Duschen und einen Coltri-Kompressor. 20 Tauchflaschen sind an Bord; DIN-Adapter gehören zur Ausstattung. Volumen, Material der Flaschen und die Ventiloptionen jenseits der DIN-Adapter sind vor der Abfahrt zu klären. Nitrox wird hier nicht als reguläre Leistung ausgewiesen. Ausrüstung kann gemietet werden, konkrete Marken oder ein vollständiger Mietumfang sind nicht angegeben. Für Fotografen gibt es Arbeitsplätze, Ladestationen und ein eigenes Spülbecken für Unterwasserkameras. Die zwei Beiboote mit je 40 PS sind der entscheidende praktische Punkt: Die Gruppen können getrennt auslaufen, und die Beiboote holen die Taucher nach dem Auftauchen direkt an ihrer Position ab.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchplattform, das Sonnendeck und den klimatisierten Salon. Wer die Ausrüstung nicht anfassen will, zieht sich mit einem Buch zurück; wer Bilder sortiert, findet Ladestationen, Arbeitsplätze für Kameras und eine getrennte Spülung. Die Terrasse ist der Ort für Fahrtwind und Blick auf die Inseln, der Salon für die Stunden, in denen Sonne und Feuchtigkeit zu viel werden. Eine Bibliothek und ein CD/DVD-Spieler sind keine großen Attraktionen, aber auf einer langen Überfahrt angenehm unaufdringlich. Das Schiff bietet damit genau die Pausen, die nach einem Tauchgang sinnvoll sind: Schatten, Wasser, eine Sitzfläche und genug Abstand zum nächsten Sprung ins Meer.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, sobald die Gruppe und das Beiboot bereit sind. Danach folgen Frühstück, Wasser, Nachbesprechung und die nächste Ausfahrt; die Mahlzeiten schieben sich zwischen die Tauchgänge, ergänzt durch Snacks, Tee und Kaffee. Während die Beiboote die Taucher am Riff absetzen und wieder aufnehmen, kann die Explorer den nächsten Platz ansteuern oder in einer geschützten Bucht liegen. Die Pausen gehören dem Schatten auf der Tauchplattform, dem Sonnendeck oder dem klimatisierten Salon. Am Abend wird gegessen, fotografiert, gelesen und über die Sichtungen des Tages gesprochen. Ein fester Stundenplan mit Uhrzeiten wird nicht veröffentlicht. Sicher ist nur die Reihenfolge: Briefing, Wasser, Essen, Pause, wieder Wasser und dazwischen die Fahrt durch Raja Ampat.

Was man an Bord isst

Die Bordküche stellt indonesische und europäische Gerichte als Buffet bereit. Dazu kommen vegetarische Optionen, Snacks über den Tag und eine Vollpension mit allen Mahlzeiten. Das passt zum Tauchtag: Niemand muss auf eine feste Restaurantzeit warten, sondern nimmt sich zwischen Briefing, Wasser und Nachbesprechung, was gerade gebraucht wird. Indonesische Gerichte geben der Reise mehr als nur die übliche internationale Bordkost; zugleich bleibt genug Vertrautes für Gäste, die nicht jede Mahlzeit scharf oder ungewohnt möchten. Ein Strand-Barbecue gehört ebenfalls zur Reise. Bier und andere alkoholische oder alkoholfreie Getränke sind an Bord erhältlich, aber nicht Teil der eingeschlossenen Vollpension.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen je nach Kategorie auf dem unteren oder oberen Deck und sind als Doppel- oder Zweibettkabinen eingerichtet. Jede Kabine hat ein eigenes Bad, Klimaanlage, Waschbecken und Toilette; die Fenster sind Standardfenster und keine großen Panoramaflächen. Nach einem langen Tauchgang zählt vor allem, dass der Rückzug nicht mit dem Salon geteilt werden muss. Im klimatisierten Innenraum bleibt es ruhig genug für eine Pause, während draußen das Holz, die See und die Bewegungen der Crew den Ton angeben. Wer empfindlich auf Schiffsgeräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Die Explorer ist ein arbeitendes Holzschiff. Genau das macht ihren Reiz aus, bringt aber eine andere Atmosphäre mit als ein moderner Katamaran.

Doppelkabine, Unterdeck

Zweibettkabine, Unterdeck

Doppelkabine, Oberdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet und endet in Sorong und dauert auf der Raja-Ampat-Fam-Central-Route 11 Tage und 10 Nächte. Flughafentransfers sowie Transfers vom Hotel sind eingeschlossen. Für den Transferablauf werden die Ankunfts- und Hoteldaten benötigt. Eine Anreise nach Sorong am Vortag gibt mehr Luft, falls ein Inlandsflug verspätet ist.

Baujahr
1994
Jahr der Renovierung
2006
Länge
33,5 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
300 PS
Beiboote
2X : 40 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort