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Tauchsafaris · Indonesien

Sunshine – die hölzerne Phinisi für kleine Tauchgruppen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Sunshine ist eine traditionelle, vollständig aus Holz gebaute Phinisi mit Platz für höchstens zehn Gäste.
  • Sie fährt zu Tauchgebieten in Nord-Sulawesi, Gorontalo, den Sangihe-Inseln und Halmahera.
  • An Bord wird täglich in kleinen Gruppen getaucht; Nitrox ist verfügbar und an Bord vorgeschrieben.
  • Die Atmosphäre ist persönlich und unkompliziert, mit besonders starken Bewertungen für Verpflegung, Tauchen und Crew.

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Die Einladung

Die Sunshine ist kein poliertes Luxusschiff, sondern eine hölzerne Phinisi mit eigener Handschrift. Wer an Bord geht, sucht keine schwimmende Hotelhalle, sondern kleine Gruppen, lange Routen und Tauchplätze, die nicht auf jeder Indonesienkarte stehen. Höchstens zehn Gäste teilen sich das Schiff; dadurch bleibt der Weg vom Briefing zum Beiboot kurz und die Crew bekommt mit, wer gern Makro sucht, wer an der Wand bleibt und wer unter Wasser lieber etwas mehr Zeit lässt. Die Sunshine fährt durch Nord-Sulawesi und weiter nach Gorontalo, zu den Sangihe-Inseln und nach Halmahera. Besonders die langen Halmahera-Fahrten richten sich an Taucher, die abgelegene Riffe und wenig besuchte Plätze höher bewerten als Hochglanz und große Kabinen. Dazu passt eine Küche, die an Bord ernst genommen wird. Wer genau diese Mischung sucht, ist hier richtig.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst das Holz auf: Die Sunshine folgt der traditionellen Phinisi-Bauweise aus Bira und wirkt dadurch eher wie ein gearbeitetes Schiff als wie ein schwimmendes Apartmenthaus. Auf drei Ebenen verteilt sich das Leben klar. Oben liegen Kabinen, Navigation und ein geschützter Bereich für Briefings; auf der mittleren Ebene treffen sich Restaurant, Tauchbetrieb und der Weg zum Wasser; unten liegen die kleineren Kabinen und die Owner Cabin. Man bewegt sich über Treppen zwischen diesen Bereichen, bleibt dabei aber immer nah an den anderen Gästen. Das Schiff ist auf Tauchfahrten ausgelegt, nicht auf repräsentatives Wohnen. Das merkt man an der direkten Verbindung von Ausrüstung, Plattform und Beiboot. Die Holzbauweise gibt dem Schiff Wärme und Charakter. Wer makellose Designerflächen erwartet, sollte etwas anderes wählen.

Die Stimmung an Bord

Mit höchstens zehn Gästen entsteht an Bord schnell eine kleine Gruppe, in der man nicht jeden Abend neue Namen lernen muss. Die Crew arbeitet nah an den Tauchern und übernimmt nicht nur die formalen Handgriffe: Sie hilft beim Einstieg, hält den Ablauf zusammen und reagiert auf unterschiedliche Wünsche unter Wasser. Lokale und internationale Crewmitglieder sprechen Englisch, Deutsch und Indonesisch. Die Rückmeldungen zeichnen ein klares Bild: Die Crew wird stärker wahrgenommen als das Schiff selbst, und auch das Essen steht besonders gut da. Das ist kein Widerspruch. Die Sunshine ist ein älteres, charaktervolles Holzschiff ohne Luxusanspruch; ihre Stärke liegt darin, dass Menschen den Aufenthalt tragen. Abends bleibt der Salon oder das Sonnendeck der Treffpunkt. Vieles entsteht dort von selbst, weil die Gruppe tagsüber bereits gemeinsam im Wasser war.

Die Tauchplätze

Die kurzen Routen verbinden Bangka, Bunaken, Pulau Tiga und Saronde in fünf bis sieben Tagen. Die längeren Fahrten führen zwölf Tage durch Halmahera; Bolsel-Routen dauern zehn Tage. Unter Wasser reicht die Auswahl von flachen Hausriffen bis zu Wänden und einem Weltkriegswrack. Bunaken Timur verbindet ein Saumriff mit einer 40 Meter tiefen Wand und ist bis -25 m angegeben. Im Bunaken Marine Park fallen Korallenwände bis -40 m ab. Lekuan zeigt Wände mit großen Schwämmen und Korallen bis -25 m, während Sachiko’s bis -25 m Gorgonien und mäßige Strömung bietet. Siladen Wall und Batu Mandi liegen ebenfalls bei -25 m beziehungsweise -30 m und bringen Wandrelief und Pinakel zusammen. Bethlehem und City Extra sind flache Makroplätze bis -20 m. Murex Bangka House Reef liegt bis -25 m, Murex Manado House Reef bis -20 m. In Lembeh geht es um schwarzes, sandiges Muck-Gelände; The Molas Shipwreck liegt bis -40 m an einem sandigen Hang. Bangka ergänzt die Reise mit Pinakeln, Weichkorallen und Makrofauna, während das House Reef nahe am Ufer eine Nachtsafari ermöglichen kann.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Nacktschnecken, Seepferdchen, Muränen, Froschfische, Sepien, Schildkröten und Adlerrochen. Dazu kommen Riffhaie, Barrakudas, Napoleons, Fusiliere, Fledermausfische, Weichkorallen und Kraken. Das Schauspiel wechselt mit dem Gelände: An der Wand ziehen Schildkröten vorbei, im Sand wartet ein Froschfisch, und im Makrobereich entscheidet der Blick für wenige Zentimeter über den Fund. Lembeh ist dafür die stärkste Bühne, mit Mimikkraken, Flamboyant Sepia, Pegasus-Seemotten und Devilfish. Manche Begegnungen sind an einen bestimmten Platz gebunden. Delfine, Grouper, Großaugen-Stachelmakrelen und Kaiserfische sind im Bunaken Marine Park verzeichnet. Den Weißspitzen-Riffhai sucht man bei Lekuan, den Schwarzspitzen-Riffhai bei Sachiko’s und Thunfisch bei Bangka Island. House Reef bringt Krabben, Garnelen und Gobies zusammen; Murex Bangka House Reef ist der Platz für Glasfische. Nichts davon ist garantiert. Genau deshalb bleibt der Blick nach dem ersten Fund noch lange im Sand hängen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew an Bord spricht Englisch, Deutsch und Indonesisch. Das Verhältnis zwischen Crew und Passagieren ist eng, sodass Hilfe beim Anlegen, beim Einstieg ins Beiboot und nach dem Auftauchen nicht über weite Wege organisiert werden muss. Die Tauchgruppen werden vor dem Absetzen gebrieft; Nachbesprechungen finden im Chillout-Bereich statt. Die Sunshine bietet Ausbildungen vom Discover Scuba Diving bis zum Open Water Diver, Advanced Open Water, Nitrox, Rescue und Divemaster-Training an. Für zertifizierte Taucher ist das geforderte Niveau damit nicht auf eine reine Schnuppertour beschränkt, die einzelnen Routen verlangen jedoch unterschiedliche Erfahrung. Zur Sicherheitsausstattung gehören Notfallsauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitenkommunikation, GPS, Radar, Echolot, Rettungsinseln, Schwimmwesten und Feuerlöscher. Ein Garmin-Satellitenkommunikator hält den Kontakt zur Basis auch außerhalb des Mobilfunknetzes.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck liegt auf der mittleren Ebene, direkt an der Plattform und am Beiboot. Die Ausrüstung steht dort bereit, und die Flaschen werden auf diesem Deck gefüllt. Es gibt zwei Bauer-Kompressoren und ein Nitrox-Membransystem; Nitrox ist an Bord vorgeschrieben. DIN-Adapter sind vorhanden. Die Sunshine führt Nitrox-Flaschen mit, während weitere Tauchausrüstung gemietet werden kann, darunter komplette Sets, Atemregler, Tarierwesten, Anzüge, Maske, Schnorchel, Flossen, Computer, Lampen und 15-Liter-Flaschen. Ein Beiboot bringt die Taucher zur Absetzstelle und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf. Das Tauchdeck ist überdacht, was nach mehreren Tauchgängen und in tropischer Sonne einen praktischen Unterschied macht. Für Kameras gibt es einen eigenen Spülbereich; außerdem stehen eine Fotostation und Ladeplätze für stationäre Geräte zur Verfügung.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf dem Sonnendeck, im Schatten oder auf den Matten und Sitzsäcken in der Sonne. Die Hängematte auf dem oberen Deck ist der naheliegende Platz für ein kurzes Nickerchen, während die Fahrt an der Inselwelt vorbeizieht. Wer nicht schlafen will, geht zur Fotostation, lädt Kamera, Lampe oder Laptop an der vorgesehenen Ladestation oder setzt sich mit einem Buch in den Chillout-Bereich. Briefings und Nachbesprechungen finden ebenfalls dort statt. Das Sonnendeck kann zum Essen genutzt werden, wenn draußen mehr Wind als Hitze anliegt. Für einen Nachmittag ohne Tauchgang gibt es keinen künstlichen Zeitvertreib, und genau das passt zum Schiff: lesen, trocknen, reden, aufs Wasser schauen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Gruppe für den ersten Tauchgang ins Beiboot oder direkt zur Plattform geht. Auf der Sunshine sind drei Tauchgänge pro Tag vorgesehen. Danach folgen Essen, Spülen, Trocknen und eine Pause, während das Schiff zum nächsten Platz weiterfährt oder vor Anker liegt. Das nächste Briefing holt die Gruppe wieder zusammen, bevor es erneut ins Wasser geht. Zwischen den Tauchgängen wechseln die Plätze: Schatten auf dem Tauchdeck, Hängematte, Sonnendeck oder Restaurant. Bei einem Nachmittag ohne Tauchgang bleibt mehr Zeit für die Inseln, Fotos oder einfach Schlaf. An geeigneten Hausriffen kann eine Nachtsafari nach dem Abendessen stattfinden, wenn sie für den Platz vorgesehen ist. So entsteht kein starrer Stundenplan, sondern eine klare Reihenfolge: Briefing, Wasser, Essen, Ruhe, Fahrt, wieder Wasser.

Was man an Bord isst

Die Verpflegung ist Vollpension und wird an Bord als Buffet mit westlicher und lokaler Küche serviert. Frühstück, Mittag- und Abendessen liegen zwischen den Tauchgängen, dazu gibt es über den Tag hinweg Snacks sowie Wasser, Kaffee und Tee. Vegetarische Wünsche können berücksichtigt werden. Das ist bei einer Tauchwoche wichtiger als ein einzelnes großes Abendessen: Nach dem zweiten Tauchgang muss etwas bereitstehen, das schnell gegessen werden kann, ohne dass der nächste Sprung ins Wasser lange wartet. Gegessen wird im Restaurant oder draußen auf dem Sonnendeck. Ein Barbecue am Strand gehört ebenfalls zum Reiseablauf. Bier und Wein sind an Bord erhältlich; alkoholische und andere Getränke außerhalb der enthaltenen Verpflegung bleiben eine eigene Entscheidung.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem oberen und unteren Deck. Es gibt Doppelbetten oder getrennte Betten, Klimaanlage, Strom und jeweils ein eigenes Bad mit Dusche und WC; oben lässt sich die Klimaanlage individuell einstellen. Die unteren Kabinen sind etwas kleiner, während die Owner Cabin mehr Raum bietet. Das ist der Unterschied, der nachts zählt: nicht die Ausstattungsliste, sondern ob die Tasche unter das Bett passt und ob man nach dem letzten Tauchgang die Tür schließen kann. Zwischen den Kabinen bleibt die Sunshine ein Holzschiff mit gemeinsamem Leben. Wer nachts absolute Hotelstille braucht, sollte sich daran erinnern, dass hier ein Schiff arbeitet. Wer dagegen nach dem Einschlafen gern noch das Meer und das Leben an Bord wahrnimmt, findet in den Kabinen einen schlichten, brauchbaren Rückzugsort.

Kabinen, Unterdeck

Kabinen, Oberdeck

Eignerkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Abfahrten liegen je nach Route in Bitung, Saronde, Gorontalo oder Donggala; auch die Rückkehr richtet sich nach der gebuchten Strecke. Transfers vom oder zum Flughafen Manado sowie Hoteltransfers können organisiert werden, sind aber nicht automatisch Teil der Reise. Die Transferdetails sollten vor der Anreise mit der Crew abgestimmt werden. Für eine Safari empfiehlt es sich, einen Tag vor der Abfahrt anzureisen.

Decksplan

Baujahr
2011
Jahr der Renovierung
2014
Länge
31 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
10
Anzahl Kabinen
5
Anzahl Badezimmer
5
Motoren
Mercedes OM423 470 PS
Reisegeschwindigkeit
7
Beiboote
Ja
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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