Tauchsafaris · Indonesien
Aliikai – die ruhige Phinisi für Indonesiens Inselwelten
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Aliikai verbindet traditionelle indonesische Bootsbauweise mit großzügigen, modern renovierten Innen- und Außenbereichen.
- Sie bietet klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad, darunter Kabinen mit privaten Balkonen und Meerblick.
- Das Tauchzentrum verfügt über eine schattige Arbeitsfläche, Nitrox, getrennte Kameraspülung, eine warme Dusche und zwei Beiboote.
- Die Reisegebiete reichen von Komodo bis zu den Inselwelten West-Nusa-Tenggaras; Naturausflüge, Dörfer und Drachenexpeditionen gehören zum Programm.
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Die Einladung
Die Aliikai ist für Taucher, die nach dem Tauchgang nicht in eine enge Kabine verschwinden wollen. Das Schiff verbindet die Linien einer indonesischen Phinisi mit einem Innenraum, der eher an ein ruhiges Privathaus auf See erinnert: Salon, offene Essbereiche, Rückzugsplätze und ein Oberdeck, auf dem abends sogar ein Film unter freiem Himmel laufen kann. Der eigentliche Grund für die Reise bleibt aber draußen am Heck. Dort wird die Ausrüstung vorbereitet, gespült und nach dem Tauchgang wieder trocken gelegt, ohne dass der Wohnbereich zum nassen Ausrüstungsraum wird. Dazu kommen abgelegene Inseln, Naturausflüge und Routen durch Komodo und West-Nusa-Tenggara. Wer ein Schiff sucht, das Tauchen und komfortables Reisen gleich ernst nimmt, findet hier eine klare Richtung.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Aliikai wie ein sorgfältig überarbeitetes Holzschiff, nicht wie ein schwimmender Hotelneubau. Die traditionelle Bauweise bleibt sichtbar, während breite Außenflächen, große Fenster und offene Übergänge den Innenraum hell und weit erscheinen lassen. Im Salon sitzt man geschützt vor der Mittagssonne; durch die umlaufenden Fenster bleibt die Landschaft trotzdem präsent. Türen öffnen sich zum überdachten Außenbereich, wo gegessen oder auf Sofas und Tagesbetten gelesen wird. Über dem Wasser liegt das offene Oberdeck mit seiner ruhigeren Atmosphäre. Unterwegs wird der Motor Teil des Hintergrunds, wie auf jeder Phinisi. Dafür bewegt sich das Schiff mit moderatem Tempo durch die Inselwelt und gibt der Reise Raum. Man kommt an Bord schnell zurecht, weil die Wege zwischen Kabine, Salon und Tauchbereich kurz bleiben.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht eher eine kleine Reisegruppe als eine anonyme Gästeliste. Die Crew bleibt im Tagesablauf sichtbar: Sie hilft beim Einstieg, nimmt nasse Ausrüstung entgegen, serviert, erklärt Landgänge und hält den Übergang zwischen Tauchen und Erholen ruhig. Zwölf indonesische Crewmitglieder und eine Expeditionsleitung tragen dazu bei, dass der Service persönlich bleibt, ohne ständig im Weg zu stehen. Abends wird die obere Lounge zum Open-Air-Kino; Popcorn gehört dazu. An anderen Abenden zieht es die Gruppe zum Essen nach draußen oder an die Bar. Die Aliikai lebt dabei nicht von künstlicher Animation. Ihr Charakter liegt in der Nähe zur Crew, im guten Essen und in den langen Gesprächen, die nach einem Tag unter Wasser fast von selbst entstehen.
Die Tauchplätze
Die ausgeschriebenen Abfahrten führen im Komodo National Park von Labuan Bajo zurück nach Labuan Bajo und dauern je nach Reise drei bis fünf Nächte. Die Tauchplatzfolge umfasst außerdem die Nord-Sulawesi-Klassiker: Bunaken Marine Park reicht bis -40 m und verbindet steile Korallenwände mit Rifffischen, Schildkröten und möglichen Großtieren. Bunaken Timur liegt bei -25 m und verbindet eine tiefe Wand mit einem Saumriff. Lekuan und Sachiko’s sind Wände bis -25 m, an denen Schildkröten, Adlerrochen, Gorgonien und Riffhaie vorkommen können. Batu Mandi führt bis -30 m zwischen Unterwasser-Pinakeln. In Lembeh Strait, Bethlehem und City Extra liegt der Reiz im Muck Diving: sandiger Grund, Seepferdchen, Geisterpfeifenfische, Anglerfische und Mimik-Kraken. The Molas Shipwreck liegt bis -40 m an einem sandigen Hang. Siladen Wall, Circus, Lembeh Resort House Reef und Nudifalls ergänzen die Folge mit Korallen, Makroleben und Nacktschnecken.

Bunaken Marine Park →
Max. Tiefe · 40 m

Bunaken Timur →
Max. Tiefe · 25 m

Lekuan →
Max. Tiefe · 25 m

Sachiko’s →
Max. Tiefe · 25 m

Batu Mandi →
Max. Tiefe · 30 m

Lembeh Strait →

Bethlehem →
Max. Tiefe · 20 m

City Extra →
Max. Tiefe · 20 m

The Molas Shipwreck →
Max. Tiefe · 40 m

Siladen Wall →
Max. Tiefe · 25 m

Circus →
Max. Tiefe · 40 m

Lembeh Resort House Reef →
Max. Tiefe · 25 m

Nudifalls →
Max. Tiefe · 25 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man immer wieder Nacktschnecken, Sepien, Muränen, Fledermausfischen, Anglerfischen, Schildkröten, Riffhaien, Barrakudas und Napoleon-Lippfischen. Pygmäenseepferdchen und Fangschreckenkrebse gehören ebenfalls zu den Tieren, nach denen Guides im Riff und auf sandigem Grund suchen. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen an klaren Orten: Im Bunaken Marine Park können Delfine, Dugongs, Zackenbarsche und Großaugenmakrelen vorkommen. Lekuan ist der Platz für Weißspitzen-Riffhaie und Feilenfische, Sachiko’s für Schwarzspitzen-Riffhaie. Lembeh Strait ist der Ort für den Gewöhnlichen Oktopus und seltene Muck-Diving-Kreaturen. In Bunaken Timur steht Hartkoralle im Mittelpunkt, während Nudifalls den einzigen verzeichneten Clownfisch der Folge nennt. Keine Begegnung ist garantiert. Gerade deshalb zählt der Blick des Guides mehr als eine lange Artenliste.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchorganisation wird von der Expeditionsleitung, Tauchguides und einem Team getragen, dessen Verhältnis zu den Gästen ungewöhnlich eng ist. Die Crew spricht Englisch, Französisch und Indonesisch; ein Naturführer kann die Reise zusätzlich über Wasser einordnen. Für Briefings bedeutet das: Der Platz, die geplante Route und die jeweilige Gruppe werden vor dem Einstieg besprochen, danach geht es über die Tauchplattform oder mit dem Beiboot ins Wasser. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und eine in Erster Hilfe geschulte Crew gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht ausgewiesen. Ebenso fehlen Angaben zu vorgeschriebener Taucherfahrung, Gruppengröße, Guide-Lizenzen und Ausbildungen an Bord. Das sollte vor der Buchung direkt mit der Reederei geklärt werden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf einen geordneten Ablauf ausgelegt. Die Arbeitsfläche liegt im Schatten, die Einstiege erfolgen über eine eigene Tauchplattform, und zwei Beiboote bringen Taucher zum Platz und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Für DIN-Atemregler sind Adapter vorhanden. Nitrox ist verfügbar und in den ausgewiesenen Tauchleistungen enthalten; wer dafür noch keinen Brevet-Nachweis hat, muss die Ausbildung separat klären. Nach dem Tauchgang gibt es getrennte Spülbecken für Ausrüstung und Kameras, dazu einen eigenen Kamerabereich mit Belüftung. Eine warme Dusche am Tauchzentrum ist besonders nach Nachttauchgängen willkommen. Leihausrüstung ist möglich, konkrete Marken sowie Flaschengröße und Flaschenmaterial werden nicht genannt. Rebreather-Taucher finden die entsprechende Option an Bord.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die Bereiche, die gerade zum eigenen Zustand passen. Der klimatisierte Salon nimmt die Hitze aus dem Tag, während der überdachte Außenbereich Schatten und Luftzug bietet. Oben liegt ein offener Platz für Yoga, Lesen oder einfach den Blick auf die Inseln. Die großen Außenflächen machen auch längere Fahrten angenehm, weil man nicht in einem einzigen Salon feststeckt. Wer lieber aktiv bleibt, kann Kajak fahren, Stand-up-Paddling nutzen, Wasserski fahren oder angeln. Bei Naturausflügen führen die Wege durch Lagunen und Mangroven oder in Dörfer an Land. Nach einem Tauchgang reicht vielen allerdings ein trockener Platz, eine kalte Getränkedose und etwas Zeit, bevor der nächste Ruf zum Briefing kommt.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Sonne hochsteht. Danach folgt der erste Tauchgang; Essen, Ausruhen, Ausrüstungspflege und die nächste Einteilung greifen ineinander, statt in starre Uhrzeiten gepresst zu werden. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für den Salon, die Außenflächen oder einen Sprung ins Kajak. Während der Fahrt verschwindet die Ausrüstung aus dem Mittelpunkt und die Inselwelt rückt an ihre Stelle. Je nach Reise gehören zusätzliche Tauchgänge und ein Nachttauchgang zum Programm. Vor dem Nachttauchgang wird die warme Dusche am Tauchzentrum besonders angenehm. Danach werden Kameras gespült, Lampen verstaut und die Decks ruhiger. Am Abend kann die obere Lounge zum Freiluftkino werden. Dann beginnt der Ablauf am nächsten Tag wieder mit einem Briefing.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet lokale indonesische Gerichte mit westlichen Speisen und arbeitet mit Zutaten aus der Region. Serviert wird nicht nur im klimatisierten Salon, sondern auch draußen unter freiem Himmel; gelegentlich kommt ein Barbecue am Strand dazu. Vollpension, Snacks über den Tag, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke halten den langen Tauchtag zusammen, ohne ihn mit einem festen Restaurantablauf zu belasten. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Der Tisch bekommt an einem solchen Tag eine praktische Bedeutung: Nach dem Anrödeln, dem Abtauchen und dem Ausspülen muss eine Mahlzeit satt machen, ohne schwer im Magen zu liegen. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Ansatz. Es geht um abwechslungsreiche Teller, nicht um eine aufgesetzte Showküche.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Aliikai fühlen sich eher wie Nächte in einem privaten Haus auf See an als wie eine Hotelübernachtung. Die beiden Suiten am Heck haben eine eigene große Terrasse, während die King-Kabinen auf dem Oberdeck Meerblick und private Balkone bieten. Koon und Savu liegen ebenfalls oben; Dayak, Abui und Asmat befinden sich unten und erhalten das Meer durch Bullaugen ins Zimmer. Alle Kabinen haben ein eigenes Bad, Stauraum und eine fernbedienbare Klimaanlage. King- und Queen-Betten können auf Wunsch getrennt werden, Asmat hat zusätzlich ein Sofa, das sich zum Einzelbett umbauen lässt. In der Nacht hört man das Wasser am Rumpf und, je nach Kabinenlage, die Arbeit des Schiffes. Wer absolute Stille sucht, wählt eine Kabine abseits von Laufwegen.
Kabine Kei, Oberdeck
Familienkabine, Hauptdeck
Kabine Koon, Oberdeck
Kabine Savu, Oberdeck
Kabine Abui, Unterdeck
Kabine Dayak, Unterdeck
Kabine Asmat, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die ausgeschriebenen Reisen starten und enden in Labuan Bajo. Flughafentransfers sowie Transfers vom und zum Hotel sind eingeschlossen. Die genaue Abholung wird vor der Reise mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag ist trotzdem sinnvoll, damit ein verspäteter Flug nicht den Einstieg in die Safari gefährdet.
Decksplan
- Baujahr
- 2005
- Jahr der Renovierung
- 2019 - 2021
- Länge
- 40 m
- Breite
- 8,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 15
- Anzahl Kabinen
- 7
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Motoren
- Nissan marine 10-Zylinder-Dieselmotor, 365 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 7 - 9 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- aliikai-voyage.com ↗
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