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Tauchsafaris · Indonesien

Ambai – gebaut, damit die Tauchgänge zählen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Ambai ist ein traditionell aus Eisenholz und tropischen Hölzern gebautes Phinisi, das seit 2012 für Tauchsafaris unterwegs ist.
  • Das große Achterdeck nimmt alle drei Tauchboote gleichzeitig auf und führt direkt zur Tauchplattform.
  • Ein eigener Kameraraum, ein separater Kameraspülbereich und ein klimatisiertes Restaurant richten sich besonders an Fotografen.
  • Die Routen reichen von Halmahera über Raja Ampat bis Triton Bay, mit drei Tages- und möglichen Nachttauchgängen.
  • Die Bewertungen fallen besonders für Verpflegung, Tauchen und Crew stark aus.

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Die Einladung

Die Ambai ist kein schwimmendes Hotel, das zufällig auch Flaschen an Bord hat. Sie wurde für das Tauchen gebaut. Das merkt man dort, wo die Reise zählt: am Achterdeck, an der kurzen Verbindung zur Plattform, an den drei Tauchbooten und am Raum, in dem Kameras nicht zwischen Handtüchern und nassen Füßlingen liegen. Dazu kommt eine Crew, die nicht nur freundlich wirkt, sondern den schweren Teil des Tages tatsächlich übernimmt: Ausrüstung bewegen, Tauchboote fahren, Bedingungen prüfen, Essen bringen. Wer Indonesien nicht nur von den bekannten Namen her kennt, findet mit der Ambai Zugang zu Halmahera, Raja Ampat, Triton Bay, der Banda Sea und den Forgotten Islands. Die Suche gilt hier nicht dem perfekten Sessel. Sie gilt langen Tagen im Wasser, abgelegenen Riffen und einer Organisation, die den Kopf frei lässt für den nächsten Tauchgang.

An Bord gehen

Vom Kai aus wirkt die Ambai wie das, was sie ist: ein traditionelles indonesisches Holzschiff, dessen Linien nicht aus einem modernen Kreuzfahrthafen stammen. Eisenholz und tropische Hölzer geben ihr Gewicht und eine warme, handwerkliche Oberfläche. An Bord bewegt man sich nicht durch anonyme Flure, sondern zwischen offenen Bereichen, Schattenplätzen und Decks, die auf das Meer und die Tauchboote ausgerichtet sind. Am Heck liegt der eigentliche Mittelpunkt: das Tauchdeck mit direktem Weg zur Plattform. Dort wird sortiert, angezogen, geholfen und nach dem Tauchgang wieder alles übernommen. Im klimatisierten Restaurant werden die Briefings gehalten; ein großer Bildschirm nimmt später Fotos und Videos auf. Die Ambai ist nicht laut inszeniert. Sie zeigt ihren Zweck.

Die Stimmung an Bord

Die Ambai ist auf eine Gruppe ausgelegt, die klein genug bleibt, damit man sich nicht nur über die Farbe der eigenen Flossen kennt. Nach kurzer Zeit weiß jeder, wer früh aufsteht, wer beim Briefing die Strömungskarte studiert und wer nach dem Tauchgang zuerst die Kamera sehen will. Die Crew hält sich dabei nicht in den Vordergrund, ist aber ständig da: beim Anrödeln, beim Einsteigen ins Tauchboot, beim Zurückkommen und beim Verstauen der Ausrüstung. Genau diese unsichtbare Arbeit verändert eine Woche an Bord. Dazu kommt eine Küche, die auch nach mehreren Tauchgängen zuverlässig bleibt. Abends sitzt man zusammen, zeigt Aufnahmen, spricht über Tiere und hört dem Schiff zu. Die Atmosphäre ist professionell, ohne steif zu werden.

Die Tauchplätze

Die Ambai fährt unter anderem zwischen Kaimana und Sorong durch Triton Bay und Raja Ampat, eine Reise mit zwölf Nächten. Daneben gibt es Halmahera-Routen ab und bis Ternate mit neun Nächten, längere Verbindungen über Misool und die Banda Sea sowie Fahrten durch die Forgotten Islands. Unter Wasser reicht das Programm vom flachen Makroplatz bis zum strömungsreichen Riff. Am House Reef liegt ein reiches Riffgebiet nahe am Ufer; bei einem Nachttauchgang kann dort ein Halmahera-Gehfisch auftauchen. Manta Sandy lebt von der Putzerstation, an der sich Mantarochen sammeln. Mike’s Point führt über flache Korallen, Schwärme und Überhänge bis vierzig Meter. In Saruenus Island stehen Korallengärten, Teppichhaie und Wobbegongs im Mittelpunkt. Bo’s Rainbow reicht bis sechzehn Meter, White Rock bis vierzehn, Macro Rocks bis zwanzig Meter. Andy’s Point verbindet Barrakudas, Teufelsrochen und Pygmäen-Seepferdchen. Flasher Beach ist am späten Nachmittag interessant, wenn die Flasher-Lippfische balzen. Boulders liefert Weichkorallen, Gorgonien und Motive für Makro und Weitwinkel. Christmas Rock fällt bis achtzehn Meter ab und wird von Strömung, Weichkorallen und Fischschwärmen geprägt. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt. Melissa’s Garden reicht bis fünfunddreißig Meter und ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegongs.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Riffbarsche und andere Rifffische, Zackenbarsche, Riffhaie, Schildkröten, Füsiliere, Schnapper und Süßlippen. Nacktschnecken gehören ebenso zum Bild wie Zwergseepferdchen und Garnelen; sie verlangen weniger Glück als Ruhe, gute Tarierung und einen Blick für das Kleine. Wo Schwärme stehen, sind oft die größeren Jäger nicht weit: Barrakudas, Thunfische und andere Freiwasserfische können über den Riffen auftauchen. Der Grund, bestimmte Plätze nicht auszulassen, liegt in den einzelnen Begegnungen. Cape Kri ist der dokumentierte Platz für Weißspitzen-Riffhaie. Blue Magic bietet die Möglichkeit auf ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische, während Mantarochen dort an Putzerstationen vorbeiziehen können. Saruenus Island ist der einzige genannte Platz für die Castagnole. House Reef konzentriert mehrere besondere Funde: Krabben, Grundeln, Seepferdchen, Oktopusse, Platax und Geisterfische. Boulders ist der dokumentierte Ort für Glasfische, Christmas Rock für Doktorfische. Begegnungen bleiben Begegnungen. Das Meer unterschreibt keinen Wunschzettel.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen werden von vier Dive Mastern und weiteren Tauchprofis begleitet; bei den geführten Tauchgängen ist höchstens ein Guide für vier Taucher vorgesehen. Die Crew spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch. Vor jedem Tauchgang prüfen die Guides die Strömung und passen das Briefing an die aktuellen Bedingungen an. Das ist in Raja Ampat und Triton Bay entscheidend, weil ein Platz bei falscher Tide aus einem guten Tauchgang schnell einen unnötig anstrengenden macht. Wenn die Strömung zu stark ist, wird gewartet oder ein anderer Platz gewählt. Vorausgesetzt werden eine anerkannte Tauchzertifizierung und ausreichende körperliche Fitness; eine bestimmte Mindestzahl an Logbucheinträgen ist nicht genannt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Ortung und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung. Die Organisation bleibt klar: Briefing, Tauchboot, Rückholung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit Aluminiumflaschen mit zwölf Litern Volumen, Gewichten und Bleigurten; DIN-Adapter sind vorhanden. Größere Flaschen mit fünfzehn Litern können zusätzlich gemietet werden. Nitrox mit zweiunddreißig Prozent ist für zertifizierte Taucher ohne Aufpreis verfügbar; die Nitrox-Ausbildung ist eine separate Leistung. Ein eigener Verleih für Regler, BCD, Anzug, Computer, Lampe, Maske, Flossen und Boje ist möglich, die Auswahl und Größen sollten vorher angefragt werden. Das Achterdeck ist groß, beschattet und direkt mit der Plattform verbunden. Drei Tauchboote mit Yamaha-Motoren bringen die Gruppen zum Einstieg und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Für Kameras gibt es einen eigenen Vorbereitungsraum, separate Spülmöglichkeiten und Ladestationen. Was fehlt, sind Angaben zum Kompressor und zu bestimmten Ausrüstungsmarken.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den großen Schattenbereichen, die Außenplätze und das Sonnendeck. Wer Abstand braucht, findet einen ruhigeren Platz; wer die Bilder des letzten Tauchgangs zeigen will, geht in den Kameraraum oder später ins klimatisierte Restaurant zum großen Bildschirm. Während kurzer Überfahrten bleibt Zeit für ein Buch, ein Gespräch oder den Blick auf die Inseln. Wenn die Ambai ankert, stehen Kajaks für Buchten und kurze Wege an Land bereit. Auch Landgänge, Dorfbesuche und naturkundliche Ausflüge gehören je nach Route und Wetter dazu. Die Pausen fühlen sich dadurch nicht wie Wartezeit an. Sie sind die Stunden, in denen sich der Tauchgang sortiert und der nächste langsam beginnt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor Tagesanbruch mit einem leichten Frühstück, dem Briefing und dem ersten Tauchgang. Die erste Abfahrt zum Tauchplatz ist für sieben Uhr vorgesehen. Nach der Rückkehr wird weiter gefrühstückt, bevor gegen halb elf das nächste Briefing beginnt und die zweite Gruppe um elf Uhr ins Wasser geht. Danach folgt das Mittagessen. Gegen halb drei wird der dritte Tauchgang vorbereitet, die Abfahrt ist um drei Uhr; zurück an Bord stehen Snacks bereit. Wenn die Bedingungen und die Route es zulassen, beginnt um sechs Uhr das Briefing für den Nachttauchgang, die Tauchboote fahren um halb sieben los. Nach dem Nachttauchgang wartet das Abendessen. Mit Nachttauchgang verschiebt es sich auf später, ohne ihn wird früher gegessen. Fahrten liegen zwischen den Tauchgängen oder in der Nacht. Der letzte Tauchgang der Reise findet am vorletzten Tag am Morgen statt.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet lokale und westliche Gerichte und serviert sie als Buffet oder direkt für die jeweilige Mahlzeit. Nach dem ersten Tauchgang wartet das Frühstück, nach dem zweiten das Mittagessen, später gibt es Snacks und nach dem Nachttauchgang das Abendessen. Die Bordküche arbeitet mit gastronomischem Anspruch, bietet aber auch vegetarische und vegane Optionen. Getränke ohne Alkohol, Wasser, Tee und Kaffee gehören zum Alltag; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Wenn die Route und das Wetter es erlauben, wird an Land gegrillt. Auf einer Tauchsafari ist Essen keine Nebensache. Zwischen mehreren Tauchgängen muss es verlässlich kommen, satt machen und trotzdem leicht genug bleiben, damit niemand beim nächsten Briefing nur noch an sein Bett denkt.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Ambai spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und warmem Wasser ab. Es gibt Double- und Twin-Kabinen, darunter Kabinen mit Meerblick; die Kabinen auf dem Oberdeck liegen mittschiffs und haben ein Panoramafenster. Das ist nach einem langen Tauchtag mehr wert als Dekoration: Man kann duschen, die nasse Ausrüstung aus dem Gesicht bekommen und sich zurückziehen, ohne das Schiff verlassen zu müssen. Draußen bleibt das Meer präsent. Während der Fahrt hört man den Motor, das Arbeiten des Holzes und je nach Seegang die Bewegung des Rumpfs. Wer absolute Stille sucht, sollte das wissen. Wer nachts gern mit dem Gefühl einschläft, wirklich unterwegs zu sein, wird genau das an dieser Art Schiff schätzen.

Doppelkabinen Zweibett

Zweibettkabinen

Doppelkabinen Meerblick

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Je nach Route beginnt und endet die Reise in Ternate, oder sie führt von Ternate nach Ambon, von Ambon nach Saumlaki, von Saumlaki nach Sorong oder von Kaimana nach Sorong beziehungsweise in umgekehrter Richtung. Transfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück sind eingeschlossen und werden für den jeweiligen Start- und Zielort organisiert. Für die Anreise ist ein Tag Reserve vor dem Einschiffen sinnvoll, besonders bei langen Verbindungen nach Indonesien.

Decksplan

Baujahr
2012
Länge
32 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
Schiffsmotoren Mitsubishi 600 PS
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
Beiboote
3 × 50 PS Yamaha
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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