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Tauchsafaris · Indonesien

Carpe Diem Indonesia – kleine Phinisi, große Tauchgebiete

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Carpe Diem Indonesia fährt mit kleinen Gruppen durch Raja Ampat, Nord-Sulawesi, Halmahera und Kalimantan.
  • An Bord stehen vier klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad und heißer Dusche zur Verfügung.
  • Tauch- und Schnorchelausrüstung, Kajaks, Stand-up-Paddleboards und alle Mahlzeiten sind eingeschlossen.
  • Die Küche verbindet lokal eingekaufte Zutaten mit asiatischen und westlichen Gerichten.

Die Einladung

Die Carpe Diem Indonesia ist für Taucher gedacht, die keine schwimmende Hotelanlage mit ständigem Durchlauf suchen, sondern ein kleines Boot, das sie in abgelegene Gebiete bringt. Die Phinisi wurde nach traditioneller indonesischer Bauweise aus Eisenholz und Teak gebaut; ihre Geschichte bleibt dabei nicht Dekoration, sondern prägt das ganze Reisen. Wenige Gäste, lokale Bootscrew, internationale Guides und Routen zu Raja Ampat, Lembeh, Halmahera oder den Derawan-Inseln ergeben eine Reise, bei der der eigentliche Luxus nicht im Zimmer liegt. Er liegt darin, dass das Tauchboot nicht zur anonymen Plattform wird. Man geht an Bord, um Artenvielfalt zu sehen: Mantarochen an Putzerstationen, Schwärme über Korallen, seltene Kleintiere im schwarzen Sand und Haie in der Strömung. Wer jeden Tag möglichst viele Tauchgänge nach einem starren Schema sucht, findet passendere Schiffe. Wer kleine Gruppen und Zeit für Landgänge, Kajak oder einen ruhigen Nachmittag schätzt, findet hier den besseren Rahmen.

An Bord gehen

Am Kai wirkt die Carpe Diem Indonesia wie das, was sie ist: ein traditioneller indonesischer Holzsegler, kein umgebautes Hotelschiff. Die Phinisi entstand in Süd-Sulawesi nach überlieferter Bauweise; Eisenholz und Teak geben dem Rumpf eine warme, handwerkliche Präsenz. An Bord führt der Weg vom offenen Bereich vor dem Deckshaus in den klimatisierten Salon, weiter auf die Terrasse oder hinauf zum Beobachtungsdeck. Es gibt Raum zum Sitzen, Essen, Lesen und Schlafen an Deck, ohne dass sich alles wie ein enger Gang anfühlt. Während der Fahrt mischen sich Wind, Wasser und die Geräusche des Schiffsbetriebs. Vor dem ersten Tauchgang wird erklärt, wie das Boot und die Sicherheitsabläufe funktionieren; danach findet man sich schnell zurecht. Der Charakter bleibt persönlich: Die Crew ist nah, die Wege sind kurz, und die Landschaft liegt nicht hinter einer Hotelfassade, sondern direkt neben dem Holzdeck.

Die Stimmung an Bord

Die Carpe Diem Indonesia ist auf kleine Gruppen ausgelegt, und das merkt man nicht nur an der Kabinenzahl. Die Crew begegnet den Gästen im Salon, auf dem Tauchdeck, bei Landgängen und während der Mahlzeiten; sie übernimmt Transfers, Ausflüge, Briefings und die täglichen Handgriffe, die eine Safari leicht machen. Die Sprachen an Bord sind Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch. Dadurch bleibt auch eine gemischte Gruppe im Gespräch, statt sich nach Nationalitäten zu trennen. Nach dem Sicherheitsbriefing und dem Einrichten der Kabinen beginnt die Reise ohne große Zeremonie: Mittagessen, Wasser, erste Orientierung. Später sitzt man gemeinsam draußen oder zieht sich mit einem Buch in den Salon zurück. Abends ist es eher eine Runde von Tauchern als ein Unterhaltungsprogramm. Die Crew hält sich nicht in den Vordergrund, ist aber da, wenn sie gebraucht wird. Genau daraus entsteht die Atmosphäre, die Reisende besonders hoch bewerten: persönlich, aufmerksam und ohne ins Förmliche zu kippen.

Die Tauchplätze

Die Routen führen durch einige der stärksten Kontraste des indonesischen Tauchens. Auf der Kalimantan-Reise von Tarakan nach Tarakan geht es acht Tage und sieben Nächte zu Derawan, Maratua und Sangalaki; Big Fish Country bringt pelagische Jäger in einen Strömungskanal, Kakaban verbindet steile Wände mit Makroleben und reicht bis sechzigfünf Meter. Von Bitung nach Bitung dauert die Manado-Route acht Tage und sieben Nächte und verbindet Lembeh, Nord-Sulawesi und Bunaken: schwarzer Sand für seltene Kleintiere, eine Wand von Bunaken Timur bis vierzig Meter und ein Saumriff bis fünfundzwanzig Meter. Die zehn Tage und neun Nächte von Bitung nach Ternate heißen nicht ohne Grund „All Creatures Great and Small“. Die Halmahera-Route von Ternate nach Sorong dauert ebenfalls zehn Tage und neun Nächte. In Raja Ampat führen acht Tage und sieben Nächte von Sorong nach Sorong zu Cape Kri, Melissa’s Garden, Blue Magic, Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri und Manta Sandy. Die Plätze reichen von Korallengärten bis zu Strömungen, Putzerstationen, Wänden und Fischschwärmen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele vertraute Gesichter des Korallendreiecks: Riffhaie, Barrakudas, Schildkröten, Mantas, Thunfische, Makrelenartige, Füsiliere und Weichkorallen. Dazu kommen Nacktschnecken, Plattwürmer, Anglerfische und Zwergseepferdchen; dieselbe Reise kann also vom großen Räuber bis zum Tier auf dem Korallenast reichen. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen im Detail. Cape Kri kann den Riesenzackenbarsch und Weißspitzen-Riffhaie liefern, während Kakaban für Graue Riffhaie und Hammerhaie steht. Blue Magic ist der Platz für den ozeanischen Weißspitzenhai und ozeanische Mantas, die an Putzerstationen vorbeiziehen; Wobbegong-Haie können dort am Riffgrund liegen. Die Grüne Meeresschildkröte ist nur für Bunaken Timur verzeichnet. House Reef nahe dem Ufer ist der Ort für Gobies, Platax, Geisterpfeifenfische und Blatt-Skorpionfische. In Lembeh lohnt der schwarze Sand die Suche nach Trompetenfischen, Anglerfischen, Seepferdchen und seltenen kleinen Bewohnern. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Garantie.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von qualifizierten Guides begleitet, üblicherweise von PADI-Divemasters. Ihre Stärke liegt in der Verbindung aus lokaler Kenntnis und internationalen Standards; auf einer Route durch Raja Ampat, Lembeh, Halmahera und Kalimantan ist das wichtiger als ein möglichst schneller Ablauf. Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch werden an Bord gesprochen. Vor dem Beginn gibt es eine Einweisung in Schiff und Sicherheit, danach Briefings für die jeweiligen Tauchplätze. Die Gruppen bleiben klein, passend zum persönlichen Verhältnis zwischen Crew und Gästen. PADI- und SSI-Kurse können nach vorheriger Absprache organisiert werden. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung sind an Bord, ebenso Funk, Ortung, Rettungsmittel und weitere Sicherheitstechnik. Über eine feste Mindestzahl an Tauchgängen, ein vorgeschriebenes Erfahrungsniveau, ein Rückrufsystem oder einen Defibrillator wird nichts angegeben. Wer für Strömungstauchgänge, abgelegene Plätze oder spezielle Kurse genaue Anforderungen braucht, sollte sie vor dem Einsteigen mit dem Veranstalter abstimmen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck hat einen schattigen Arbeitsbereich, Spülbecken, eine eigene Plattform und Beiboote für die Tauchgänge. Die Ausrüstung an Bord stammt von Mares; mehrere komplette Sätze können genutzt werden, ebenso Flaschen, Atemregler, Tarierwesten, Computer, Anzüge, Masken, Flossen und Bleigurte. Zusätzlich sind drei Flaschen mit dreizehn Litern an Bord. Nach dem Tauchgang geht es über die Plattform zurück, zum Spülbecken und bei Bedarf unter die Süßwasserdusche an Deck. Für Kameras gibt es ein getrenntes Spülbecken, was bei einer Reise mit Makroplätzen und viel Fotografie mehr verändert als ein weiteres Stück Mobiliar. Die Ausrüstung ist im Reisepaket enthalten, ebenso das Schnorchelmaterial. Angaben zu Flaschenventilen, Nitrox, Kompressor, Füllsystem und der genauen Zahl der Beiboote liegen nicht vor; deshalb sollte ein Taucher diese Punkte vor der Buchung direkt klären. Das Deck selbst ist auf einen ruhigen Ablauf in kleinen Gruppen ausgelegt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf wenige, gut nutzbare Orte. Im Schatten vor dem Deckshaus lässt sich lesen, essen oder einfach trocknen, während oben auf dem Deckshaus der Blick über Buchten und Inseln weiter reicht. Der klimatisierte Salon bietet Rückzug, eine Bibliothek und einen großen Tisch, wenn Sonne oder Regen draußen zu viel werden. Wer sich bewegen möchte, nimmt ein Kajak oder ein Stand-up-Paddleboard; wer lieber an Land geht, kann an Stränden spazieren, Sonnenuntergänge ansehen oder an einer von der Crew begleiteten Exkursion teilnehmen. Auch ein Nachmittag ohne Tauchgang hat hier einen klaren Wert: Das Boot fährt weiter, die Landschaft verändert sich langsam, und niemand muss die Pause mit Programm füllen. Yoga findet auf dem offenen Deck statt, mit Blick über das Wasser. Nach einem anspruchsvollen Tauchgang ist genau diese Mischung aus Schatten, Meerluft und Nichtstun oft die beste Oberflächenpause.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem frühen Snack, wenn die Aktivität vor dem Frühstück liegt. Danach geht es ins Wasser, zurück zum warmen Frühstück, wieder auf das Deck und später zum nächsten Tauchgang. Typischerweise stehen zwei oder drei Tauchgänge am Tag zur Verfügung; gelegentlich kommt ein Nachttauchgang dazu. Zwischen den Sprüngen bleibt Zeit zum Essen, Trocknen, Lesen, Schnorcheln oder für eine kurze Fahrt zur nächsten Bucht. Mittagessen und kleine Snacks liegen nicht am Rand des Tages, sondern genau dort, wo der Körper sie nach dem Wasser braucht. Am Nachmittag kann ein Tauchgang anstehen, ein Landgang oder schlicht Schatten auf der Terrasse. Wenn die Bedingungen passen, endet der Tag mit einem Barbecue am Strand oder einem Sonnenuntergang an Land. Der Ablauf bleibt bewusst beweglich. Nicht jeder Gast muss jeden Tauchgang mitmachen, und genau das verhindert, dass die Safari zur Tauchfabrik wird.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet mit frischen, möglichst lokal eingekauften Zutaten und serviert sowohl asiatische als auch westliche Gerichte. Vor der ersten Aktivität gibt es bei Bedarf einen frühen Snack; danach folgt ein warmes Frühstück. Mittagessen und Abendessen werden serviert oder als Buffet angerichtet, gelegentlich auch als Barbecue draußen. Zwischendurch stehen Kuchen, Obst und kleine Snacks bereit. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher mitgeteilt werden. Auf einer Tauchreise ist das keine Nebensache: Wer nach dem zweiten oder dritten Sprung aus dem Wasser kommt, braucht etwas Verlässliches, nicht nur einen hübsch gedeckten Tisch. Gegessen wird im Salon oder draußen, je nach Wetter. Der Esstisch wird dabei zum Treffpunkt der Tauchgruppen; hier werden Sichtungen verglichen, Strömungen nachbesprochen und die nächste Pause geplant. Die hohe Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Ansatz: Die Küche ist Teil des Reiseerlebnisses, nicht bloße Versorgung zwischen den Tauchgängen.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Carpe Diem Indonesia sind Nächte auf einem arbeitenden Holzboot. In den Kabinen Cengkeh, Kayu Manis, Pandan und Pala gibt es Klimaanlage, eigenes Bad, Stauraum und natürliches Licht; Pala liegt auf dem Hauptdeck und hat große nach vorn gerichtete Fenster sowie ein Oberlicht. Die übrigen Kabinen liegen tiefer und nutzen Bullaugen und Oberlichter. Das bedeutet: Die Kabine ist Rückzugsort, nicht bloß Schlafplatz, aber man bleibt an Bord immer nah am Meer. Wer die Klimaanlage ausschaltet, kann in den unteren Kabinen die Seeluft und die Geräusche des Wassers hören. Nach einem langen Tauchtag genügt oft die Koje, ein offenes Fenster oder der Weg nach draußen. Auf dem Deck liegen Matratzen für jene, die lieber unter dem Himmel schlafen. Die Nächte fühlen sich weniger abgeschottet an als in einem Hotel. Das Meer bleibt hörbar.

Cengkeh (Clove)

Kayu Manis (Cinnamon)

Pandan (Pandan)

Pala (Nutmeg)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgezeichneten Fahrten starten und enden je nach Route in Tarakan, Bitung, Ternate oder Sorong; die Halmahera-Route führt von Ternate nach Sorong, mehrere Raja-Ampat-Reisen von Sorong nach Sorong. Die Transfers vom Flughafen, Hotel oder Fährterminal zum Schiff und zurück sind eingeschlossen; für den Einstieg ab Waisai wird der Treffpunkt am Fährterminal genutzt. Eine Anreise am Vortag gibt genügend Luft, falls Flug oder Fähre verspätet sind.

Was das Schiff für den Ozean tut

An Bord gibt es keine Einweg-Plastikflaschen; Gäste und Crew nutzen nachfüllbare Edelstahlflaschen, und für jede Gästeflasche wird über eine lokale Initiative eine weitere Flasche an eine Schule gespendet. Toilettenartikel kommen von lokalen Betrieben und werden in nachfüllbaren Behältern bereitgestellt. Der Müll wird an Bord getrennt gesammelt und nach jeder Reise an Land entsprechend entsorgt; was für Picknicks oder Landgänge mitgenommen wird, kommt wieder zurück. Der Betrieb nutzt Biokraftstoffe, LED-Beleuchtung, Solarpaneele und schallgedämmte Generatoren. Die Crew erklärt bei Briefings und Landgängen den Umgang mit Natur, lokalen Regeln und Gemeinden und achtet auf die Einhaltung. Die marine Crew ist indonesisch, ebenso der überwiegende Teil der verbundenen Dienstleister; die Küche bezieht den Großteil ihrer Zutaten lokal und kauft keinen importierten Fisch oder Fleisch.

Baujahr
2012
Maximale Passagierzahl
8
Anzahl Kabinen
4
Anzahl Badezimmer
4
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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