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Tauchsafaris · Indonesien

Jakaré – traditionelle Phinisi, gebaut fürs Tauchen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Jakaré verbindet indonesisches Phinisi-Design mit klimatisierten Kabinen, privaten Bädern und großzügigen Außenbereichen.
  • Das Tauchdeck liegt vorn, die Mahlzeiten finden im schattigen, natürlich belüfteten Achterbereich mit Rundumblick statt.
  • Die fünf Kabinen reichen von den vorderen Banggai-Standardkabinen bis zur Dewi Sri im Heck mit privatem Holzdeck und direktem Zugang zum Wasser.
  • Raja Ampat steht für Strömungstauchgänge, Mantas, dichte Fischschwärme und eine ungewöhnlich vielfältige Korallenwelt.

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Die Einladung

Die Jakaré passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einem schwimmenden Hotelfenster sehen wollen. Das Schiff verbindet die Linien einer traditionellen indonesischen Phinisi mit einem offenen Grundriss, viel Luft und einem Tauchbereich, der nicht zwischen Salon und Sonnenliegen versteckt ist. Hier sucht man keine große Bordgesellschaft, sondern eine kleine Gruppe, kurze Wege und Guides, die den Tauchgang an Strömung, Gezeiten und Erfahrung anpassen. Dazu kommen Kajaks, Schnorchelausflüge und Landgänge für alle, die nicht jeden Abschnitt unter Wasser verbringen. Der entscheidende Punkt ist die Mischung: Das Schiff ist komfortabel genug für zwölf Tage auf See, bleibt aber nah am Wasser. Wer Mantas, Fischschwärme und Makroleben sehen will und zwischen den Tauchgängen trotzdem Platz braucht, findet hier einen überzeugenden Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst auf, wie wenig das Schiff in einzelne Räume zerlegt ist. Die Jakaré trägt traditionelle indonesische Formen, bietet aber einen weit offenen Lebensbereich ohne geschlossene Aufbauten über dem Deck. Vorn liegt der eigene Bereich für die Taucher, achtern der schattige Ess- und Loungeplatz. Dazwischen bewegt man sich ohne lange Wege und ohne das Gefühl, in einem engen Flur zu wohnen. Das Holz und die klare, funktionale Aufteilung geben dem Schiff mehr Charakter als eine glattpolierte Hoteloptik. Im Heck öffnet sich ein privater Badebereich direkt zum Meer. Wer an Bord geht, merkt schnell: Die Jakaré ist auf gemeinsames Leben ausgelegt, nicht auf anonymes Nebeneinander. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter, die Abläufe und den Platz jedes Gepäckstücks.

Die Stimmung an Bord

Die Jakaré ist klein genug, dass die Crew nicht nur beim Briefing auftaucht. Die Cruise Directorin Audrey hält die Abläufe zusammen, spricht mit den Gästen, passt Pläne an und bleibt auch dann ansprechbar, wenn Strömung oder Wetter die Auswahl der Tauchplätze verändern. Die lokalen Teammitglieder arbeiten durch den ganzen Tag: vom ersten Tauchgang über die Mahlzeiten bis zum letzten Aufräumen. Genau daraus entsteht die Stimmung an Bord. Gäste berichten von einer Crew, die auch bei Unsicherheit im Wasser ruhig und aufmerksam bleibt, und von einer Küche, über die noch an Land gesprochen wird. Abends geht es nicht um Animation. Man sitzt im Lounge- oder Achterbereich, tauscht Bilder und Sichtungen aus und merkt, dass aus einer kleinen Gruppe schnell eine gemeinsame Reise wird.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Route lebt vom Wechsel zwischen großen Tieren, Fischdichte und kleinen Riffdetails. Bei Manta Sandy versammeln sich Mantarochen an einer Putzerstation. Mike’s Point führt über flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge bis maximal 40 m. Melissa’s Garden ist ein Korallengarten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal 35 m. Blue Magic verbindet Strömung mit ozeanischen Mantarochen, Wobbegong-Haien und großen Räubern. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt; Sardines für dichte Fischschwärme und Jagdszenen. Sorido Wall, Friwenbonda und South Kri bringen Strömung, Weichkorallen und Makroleben zusammen. Ransiwor fällt sanft bis maximal 30 m ab, Yenbuba Jetty ebenfalls bis maximal 30 m und mit viel Fischleben unter den Pfeilern. Sawandarek bietet geringe Strömung und Chancen auf große Meeresschildkröten. Eine verzeichnete Raja-Ampat-Fahrt von Ambon nach Sorong dauert 12 Tage und 11 Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Barrakudas, Makrelen, Füsiliere, Riffhaie, Napoleons, Meeresschildkröten, Gaterine, Buckel-Papageifische und Nacktschnecken. Auch Zwergseepferdchen, Weichkorallen und Adlerrochen gehören zum erwartbaren Riffbild, ohne dass eine Begegnung garantiert wäre. Der Grund, bestimmte Plätze anzusteuern, liegt in den Tieren, die dort besonders gut in den Lebensraum passen. Cape Kri ist der einzige genannte Platz für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic ist der Ort für den ozeanischen Weißspitzenhai und Thunfisch, weil die Strömung große pelagische Tiere an die Putzerstationen und das Riff bringt. South Kri bietet Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen. Yenbuba Jetty ist für Anthias und Riffbarsche genannt, Ransiwor für Oktopus und Clownfisch. Sorido Wall bringt zusätzlich den Doktorfisch ins Bild.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchbasis arbeitet mit lizenzierten Tauchlehrern und lokalen Guides. Audrey leitet als französisch- und englischsprachige Tauchlehrerin die Tauchorganisation; an Bord wird außerdem Indonesisch gesprochen. Die Crew kennt sowohl Raja Ampat als auch Komodo aus dem täglichen Betrieb und passt die Tauchgänge an Erfahrung, Wünsche, Gezeiten und Wetter an. Üblicherweise taucht die Gruppe dreimal pro Tag, bei Interesse auch nachts. Vor jedem Tauchgang gibt es eine Einweisung zu Platz, Ablauf und Bedingungen. Das ist in Raja Ampat wichtig, denn mehrere Plätze werden von kräftiger oder wechselnder Strömung geprägt. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein Defibrillator sind an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Eine feste Zahl erforderlicher Tauchgänge oder ein vorgeschriebenes Ausbildungsniveau ist nicht angegeben.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck liegt vorn und ist als eigener Arbeitsbereich vom restlichen Leben an Bord getrennt. Zur Ausstattung gehören zwei Hochdruckkompressoren, Flaschenfüllung an Bord, DIN-Adapter, Nitrox für zertifizierte Taucher und Ausrüstung von Aqualung. Leihausrüstung ist vorhanden; Nitrox und Mietausrüstung sind optionale Leistungen. Für Kameras gibt es ein separates Spülbecken, dazu einen schattigen Bereich und eine Plattform zum Einstieg. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Unterstützt werden auch TEK- und CCR-Tauchgänge. Angaben zu Flaschengröße, Material, Ventiltyp ohne Adapter, Fototisch oder einer warmen Dusche direkt am Tauchdeck gehören nicht zum bestätigten Bild und werden deshalb nicht ergänzt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über mehrere offene Bereiche. Im schattigen Achterdeck stehen bequeme Sitzsäcke für ein Buch, ein Nickerchen oder die Gespräche, die nach einem guten Tauchgang von selbst entstehen. Der Essbereich ist rundum offen und natürlich belüftet. Wer Sonne sucht, geht nach oben; dort ist auch Platz für Yoga. Während der Fahrt schaut man über die Inseln, bleibt im Schatten oder legt sich einfach hin. Kajaks, Stand-up-Paddleboards und Landgänge geben den Nichttauchern und den Tauchern mit Pause etwas zu tun, ohne dass daraus ein Pflichtprogramm wird. Der private Heckbereich macht einen kurzen Sprung ins Wasser möglich. So fühlt sich ein freier Nachmittag nicht wie Wartezeit an.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt früh, oft noch vor dem Frühstück mit dem ersten Tauchgang. Zuerst kommt das Briefing, dann wird die Ausrüstung vorbereitet und die Gruppe mit dem Beiboot oder von der Plattform ins Wasser gebracht. Nach dem Auftauchen folgen Frühstück und die erste längere Pause, bevor der nächste Tauchgang ansteht. Insgesamt sind gewöhnlich drei Tauchgänge am Tag vorgesehen; je nach Wunsch und Bedingungen kann ein Nachttauchgang dazukommen. Dazwischen liegen Mahlzeiten, Schlaf, Kameraarbeit, Gespräche und die Fahrt zum nächsten Platz. Wenn das Schiff unterwegs ist, gehört der Blick auf Inseln und Kanäle zum Ablauf, ohne dass dafür ein künstlicher Programmpunkt nötig wäre. Am Abend wird gegessen, der nächste Tauchgang besprochen und die Ausrüstung für den folgenden frühen Start vorbereitet.

Was man an Bord isst

Die Küche gehört zu den stärksten Seiten der Jakaré. Serviert werden lokale indonesische Gerichte neben westlicher Küche, als Buffet oder frisch zubereitete Mahlzeit, mit vegetarischen und veganen Optionen. Dazu kommen Snacks über den Tag, alkoholfreie Getränke, Tee und Kaffee; Bier und Wein sind erhältlich. Gegessen wird im schattigen, natürlich belüfteten Achterbereich mit Blick auf das Meer. Das ist bei drei Tauchgängen am Tag mehr als eine angenehme Kulisse. Eine gute Bordküche hält den Tag zusammen: etwas Warmes nach dem ersten Sprung, eine richtige Mahlzeit zwischen den Tauchgängen und ein Abendessen, bei dem die Gruppe den Tag unter Wasser noch einmal durchgeht. Für abgelegene Raja-Ampat-Routen ist diese Verlässlichkeit spürbar.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Jakaré spielen sich in fünf unterschiedlich geschnittenen Kabinen ab. Die Banggai-Kabinen liegen vorn und sind mit einem 120 Zentimeter breiten Einzelbett und einem zusätzlichen 85-Zentimeter-Bett für zwei Personen ausgelegt. Die zentralen Lotus-Kabinen bieten ein 140-Zentimeter-Doppelbett und ein Einzelbett. Am ruhigsten wirkt die Dewi Sri im Heck: Dort gehört ein privates Holzdeck dazu, von dem aus man direkt ins Wasser gelangt. Alle Kabinen haben Klimaanlage, eigenes Bad und Stauraum. In der Nacht bleibt das Meer nah, während der offene Aufbau den Innenraum weniger abgeschottet wirken lässt als auf vielen anderen Safarischiffen. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte bei der Kabinenwahl trotzdem die Lage beachten: Vorn liegt der Tauchbetrieb, achtern der Badebereich und die gemeinsame Fläche.

Kabine groß Dewi Sri

Premium-Kabinen Lotus & Orchids

Standard-Kabinen Banggai & Anthias

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichnete Raja-Ampat-Fahrt startet in Ambon und endet in Sorong. Flughafen- und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Wer an einem abgelegenen Ausgangsort ankommt, sollte einen Tag früher anreisen, damit eine verspätete Verbindung nicht die Einschiffung gefährdet. Die genauen Transferdetails werden vor der Reise mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
2017
Länge
35 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
12 PAX
Anzahl Kabinen
5
Anzahl Badezimmer
6
Motoren
240 PS
Reisegeschwindigkeit
6 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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