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Tauchsafaris · Indonesien

King Neptune – moderne Tauchsafari mit Raja-Ampat-Fokus

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Der 2025 gebaute Neubau ist als Tauchschiff für Indonesiens abgelegene Reviere ausgelegt.
  • Zehn Kabinen mit eigenem Bad und Meerblick bieten Rückzug nach langen Tauchtagen.
  • Das Tauchdeck verfügt über zwei Kompressoren, freie Nitrox-Füllungen und getrennte Kameraspülbecken.
  • Je nach Route stehen bis zu vier geführte Tauchgänge pro Tag auf dem Programm.

Die Einladung

Die King Neptune richtet sich an Taucher, die Raja Ampat und Kaimana nicht vom Tagesboot aus anreißen, sondern mehrere Tage dort bleiben wollen, wo die Riffe ihre ganze Dichte zeigen. Das Schiff verbindet den Komfort eines neuen Stahlschiffs mit einem Tauchbetrieb, der klar im Mittelpunkt steht: große Beiboote, ein eigenes Tauchdeck, Kameraplätze und Nitrox für lange Tage im Wasser. Dazu kommen die Routen, die nur ein Liveaboard sinnvoll macht – von den Fischschwärmen am Cape Kri bis zu den Makroplätzen in Kaimana. Wer nach einem schwimmenden Hotel mit gelegentlichen Tauchgängen sucht, findet passendere Schiffe. Wer morgens schnell ins Wasser und abends mit den Bildern des Tages an den Tisch will, ist hier richtig.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die King Neptune eher wie eine neue Yacht als wie ein traditioneller indonesischer Phinisi. Stahl und Aluminium, klare Linien und die offenen Bereiche geben dem Schiff einen sachlichen, großzügigen Eindruck; nichts muss den Charakter eines alten Holzboots nachahmen. Der Einstieg führt in eine Umgebung, in der die Wege zwischen Kabine, Salon und Tauchbereich kurz bleiben. Zwei kräftige Yanmar-Motoren bringen das Schiff zu Revieren, die von Land aus kaum erreichbar sind, während die Beiboote den letzten Weg zum Riff übernehmen. Innen gibt es klimatisierte Räume, außen mehrere Plätze für Sonne, Schatten und den Blick auf die Inseln. Das Schiff ist nicht auf rustikale Seefahrerromantik gebaut. Es will lange Tauchfahrten bequem machen.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen sich Menschen, die denselben Grund für die Reise haben: unter Wasser schauen, nicht an Land möglichst viel abhaken. Die kleine Tauchgruppe pro Guide macht es leichter, sich nach den ersten Briefings zu sortieren und passende Partner für Strömung, Tempo oder Makro zu finden. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie hilft beim Wechsel vom Beiboot aufs Schiff, hält den Tauchbereich bereit und kennt die Fragen, die nach einem langen Tauchgang kommen. Abends sitzt man zunächst bei Essen und Bildern des Tages zusammen; später verteilt sich die Gruppe auf Salon, Bar und Deck. Der Ton ist eher gesellig als laut. Wer Ruhe sucht, findet sie trotzdem.

Die Tauchplätze

Die Routen verbinden zwei sehr unterschiedliche Gründe, nach Ostindonesien zu fahren. In Raja Ampat steht Manta Sandy für eine Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln; Mike’s Point reicht bis max. 40 m und verbindet Fischschwärme mit Korallen und Überhängen. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt, während Melissa’s Garden bis max. 35 m ein dichtes Feld aus Weich- und Hirschhornkorallen bildet. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegongs zusammen; Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen großer Räuber. Kaimana setzt den Schwerpunkt kleiner: Saruenus Island mit Korallengärten, Teppichhaien und Wobbegongs, Bo’s Rainbow bis max. 16 m, White Rock bis max. 14 m und Macro Rocks bis max. 20 m. Andy’s Point, Flasher Beach bis max. 20 m, Boulders, Christmas Rock bis max. 18 m ergänzen das Spektrum von Pygmäen-Seepferdchen bis Weichkorallen. Angeboten werden Raja-Ampat-Fahrten mit 9 Tagen und 8 Nächten oder 11 Tagen und 10 Nächten sowie die 11-tägige Verbindung Triton Bay–Raja Ampat.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele der typischen Riffbewohner nicht nur an einem einzigen Platz: Zackenbarsche, Riffhaie, Nacktschnecken, Füsiliere, Pygmäen-Seepferdchen, Makrelen, Süßlippen, Buckel-Papageifische und Schnapper ziehen sich durch mehrere der beschriebenen Tauchplätze. Das Schauspiel wechselt dabei zwischen großen Schwärmen im Freiwasser und Tieren, die erst sichtbar werden, wenn man langsam über Korallen und Sand schaut. Die besonderen Gründe für einzelne Sprünge liegen klar verteilt: Weiße Riffspitzenhaie sind für Cape Kri genannt, ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische für Blue Magic. Saruenus Island kann eine Castagnole zeigen; Boulders ist der Platz für Glasfische, Muränen, Kugelfische und Rotfeuerfische. White Rock lohnt die Suche nach Anglerfischen, Mike’s Point nach Adlerrochen. An Christmas Rock sind Doktorfische und Rochen verzeichnet. An Flasher Beach findet der Tauchgang am späten Nachmittag statt, wenn die Flasher-Lippfische ihr Balzkleid zeigen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides sprechen Englisch und Indonesisch und teilen die Taucher nach Erfahrung und Gruppentempo ein. Das Verhältnis von höchstens vier Tauchern pro Guide hält die Briefings überschaubar und lässt unter Wasser Raum für langsame Makrosuche ebenso wie für den Blick ins Freiwasser. Gefordert sind mindestens 20 geloggte Tauchgänge sowie Advanced Open Water oder eine gleichwertige Qualifikation. Die Guides erklären vor jedem Tauchgang Einstieg, Strömung, Tiefe und Ausstieg; gerade an den strömungsreichen Plätzen ist das keine Formalität. Ein vollständiges Sicherheitssystem, Notfallausrüstung, Sauerstoff und ein Defibrillator gehören zur Ausstattung des Schiffs. Kurse oder spezielle technische Tauchprogramme sind nicht der Schwerpunkt dieser Safari. Hier geht es um geführte Sporttauchgänge mit Nitrox und sauberer Organisation.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für wiederholte Tauchgänge gebaut, nicht für einen schnellen Tagesausflug. An Bord stehen 12-Liter-Flaschen und Gewichte bereit; 15-Liter-Flaschen können gemietet werden. DIN-Adapter sind vorhanden, und zwei Coltri-315-Kompressoren übernehmen die Füllungen. Nitrox kommt über ein Coltri-Membransystem und ist ohne Aufpreis eingeschlossen. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Persönlicher Stauraum, warme Duschen und getrennte Spülbecken für Tauchausrüstung und Unterwasserkameras halten den Ablauf übersichtlich; dazu kommen Kameratisch und Ladestationen. Zwei 8-Meter-RHIBs mit 150-PS-Motoren bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Für Fotografen ist die Trennung der Kameraspülung vom übrigen Material der entscheidende Unterschied nach dem Tauchgang.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Sonnendeck, Liegen und die offenen wie klimatisierten Salons. Wer Schatten braucht, bleibt im geschützten Bereich; wer die Wärme sucht, legt sich mit einem Buch an Deck und beobachtet die Inseln, während das Schiff den nächsten Platz anfährt. Für Kameras gibt es einen eigenen Arbeitsbereich mit Ladeplätzen und Spülmöglichkeiten, für alle anderen bleibt genug Raum, um Ausrüstung und Gedanken trocknen zu lassen. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann die Reise langsamer werden: baden, lesen, eine Landexkursion machen oder im Whirlpool sitzen. Die King Neptune bietet dafür mehrere Rückzugsorte, ohne den Blick aufs Wasser zu verbauen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt, bevor die Sonne hoch über dem Wasser steht: erstes Briefing, Ausrüstung prüfen, ins Beiboot und zum frühen Tauchgang. Danach wartet das Frühstück, während sich die Gruppen für den nächsten Sprung sammeln. Ein weiterer Tauchgang am Vormittag wird von Essen, Oberflächenpause und kurzen Wegen zwischen Tauchdeck und Salon getrennt. Am Nachmittag folgt der nächste Platz; an Flasher Beach liegt der besondere Reiz ausdrücklich im späten Nachmittagslicht. Je nach Route und Bedingungen kann ein vierter Tauchgang als Nacht- oder Sonnenuntergangstauchgang stattfinden. Dazwischen fährt das Schiff, oder es liegt geschützt vor einer Insel, während auf dem Sonnendeck Kameras gespült und Logbücher ergänzt werden. Am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Danach wird aus dem Tauchdeck wieder ein Platz zum Sitzen, Essen und Abschiednehmen.

Was man an Bord isst

Gegessen wird zwischen den Tauchgängen, nicht erst dann, wenn alle wieder vollständig trocken sind. Die Küche verbindet westliche Gerichte mit lokalen indonesischen Speisen und wird als Buffet serviert, sodass sich ein Taucher mit großem Appetit ebenso bedienen kann wie jemand, der vor dem nächsten Sprung ins Wasser nur wenig möchte. Kaffee, Tee, Trinkwasser und Snacks stehen über den Tag bereit; Softdrinks gehören ebenfalls dazu. Vegetarische, vegane, glutenfreie und andere Ernährungswünsche werden mit Vorankündigung berücksichtigt. Der Esstisch wird bei vier Tauchgängen täglich zum festen Treffpunkt: Hier werden Strömung, Sicht und die Tiere des letzten Tauchgangs besprochen, während schon das nächste Briefing näher rückt.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der King Neptune sind Nächte in einer neuen, klimatisierten Yacht: Meerblick aus der Kabine, eigenes Bad und genug Abstand vom Tauchbetrieb, damit nasse Ausrüstung nicht den Schlafplatz bestimmt. Die Sea-View-Kabinen gibt es auf Haupt- und Oberdeck, jeweils mit Doppelbett oder zwei Einzelbetten; die Sea-View-Bunk-Bed-Kabinen sind für Einzel- oder Etagenbetten eingerichtet. Nach dem letzten Tauchgang schließen sich die Türen, die Klimaanlage läuft, und der Tag bleibt draußen im dunklen Wasser. Wer an Deck schläft oder dort noch liest, hat Lounges und den offenen Salon zur Verfügung. Der Unterschied zu einem engen Safariboot zeigt sich vor allem nach mehreren Tauchgängen: Man kann sich zurückziehen, ohne dass die Reise aufhört.

mit Etagenbetten Meerblick

Kabine Meerblick

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Raja-Ampat-Fahrten starten und enden in Sorong, Banda-See-Routen in Ambon; die Verbindung Triton Bay–Raja Ampat führt von Kaimana nach Sorong, die Gegenrichtung von Sorong nach Kaimana. Die vorgesehenen Gruppentransfers bringen Reisende am Ein- und Ausschiffungstag zwischen Flughafen und Yacht. Die genauen Abläufe und Zeiten werden vor der Reise mitgeteilt. Für diese abgelegenen Regionen ist es vernünftig, mindestens einen Tag vor der Einschiffung anzureisen, damit eine verspätete Flugverbindung nicht den Beginn der Safari gefährdet.

Baujahr
2025
Länge
46 m
Breite
9,3 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
10
Motoren
2 × 600 PS Yanmar
Beiboote
2 × 8 m RHIB Beiboote mit einem 150 PS Motor
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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