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Tauchsafaris · Indonesien

Lady Denok – traditionelle Phinisi für Raja Ampat und Komodo

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Lady Denok verbindet den Charakter eines traditionellen Holzschiffs mit einer auf Tauchreisen ausgelegten Ausstattung.
  • Bis zu zwölf Gäste tauchen mit kleinen Gruppen, zwei Beibooten und einem Guide für höchstens vier Taucher.
  • Die Routen führen nach Komodo, Raja Ampat, in die Lembeh-Straße und zu den Forgotten Islands.
  • Kabinen mit privatem Bad und Klimaanlage, ein schattiges Tauchdeck und eine Küche mit indonesischen, asiatischen und europäischen Gerichten prägen das Leben an Bord.

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Die Einladung

Die Lady Denok passt zu Tauchern, die Indonesien nicht aus einer Hotelanlage heraus erleben wollen. Dieses Schiff bringt traditionelle Phinisi-Handwerkskunst, lange Fahrten zwischen abgelegenen Inseln und eine klar auf das Tauchen ausgerichtete Organisation zusammen. Raja Ampat, Komodo, Lembeh und die Forgotten Islands stehen für sehr unterschiedliche Unterwasserwelten: Strömung und Großfisch, Korallengärten, Mantarochen und Muck Diving mit kleinen, seltenen Tieren. An Bord geht es deshalb weniger um Luxus als um die Frage, wie viel gute Tauchzeit und wie wenig unnötiger Aufwand eine Reise braucht. Die Lady Denok ist besonders interessant für Gäste, die nach dem Tauchgang eine ruhige Kabine, gutes Essen und eine Crew in erreichbarer Nähe schätzen, ohne den Charakter eines hölzernen Schiffs zu verlieren.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die Lady Denok kein umgebautes Motorschiff ist, sondern eine traditionell gebaute hölzerne Phinisi. Das Holz gibt dem Schiff seinen eigenen Ton: Die Räume wirken wärmer als auf einem Serienboot, die Wege führen durch einen klar gegliederten Innenbereich auf die offenen Decks, und der Salon steht ebenso offen wie der Blick über das Wasser. Die Bauweise stammt aus Tana Beru in Süd-Sulawesi, einer Gegend, die für den Phinisi-Bau bekannt ist. Gleichzeitig ist das Schiff für lange Tauchreisen praktisch eingerichtet: Es gibt einen klimatisierten Salon, mehrere Außenbereiche, einen Beobachtungsdeck und eine eigene Station für Kameras und Geräte. Nichts daran wirkt wie ein anonymes schwimmendes Hotel. Man merkt, dass dieses Boot für Inseln, Fahrten und Tauchgruppen gedacht ist.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt von der Nähe zwischen Gästen und Crew. Bei maximal zwölf Gästen ist niemand nur eine Kabinennummer, und die Crew ist im Alltag tatsächlich präsent: beim Tragen der Ausrüstung, bei den Mahlzeiten, im Beiboot und bei den kleinen Problemen, die auf einer längeren Seereise auftauchen. Rückkehrer berichten besonders oft von freundlichem, hilfsbereitem Personal, sehr gutem Essen und dem Eindruck, dass die Crew ihren Beruf ernst nimmt. Das zeigt sich nicht als aufgesetzter Service, sondern in den Handgriffen, die den Tauchbetrieb leichter machen. Abends sitzt die Gruppe meist noch zusammen, solange die Müdigkeit nach vier Tauchgängen es zulässt. Wer eine anonyme Großgruppe vermeiden möchte, findet hier einen überschaubaren Rahmen. Englisch und Indonesisch werden an Bord gesprochen.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Routen verbinden je nach Reise South & Central Raja Ampat mit zehn Nächten und Ultimate Raja Ampat mit zwölf Nächten; die Überfahrt von Lembeh nach Raja Ampat dauert dreizehn Tage und zwölf Nächte. Auf Manta Sandy liegt der Reiz in der Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln. Mike’s Point reicht bis -40 m und verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge. Melissa’s Garden fällt bis -35 m ab und lebt von Weich- und Hirschhornkorallen. Ransiwor führt über sanfte Riffhänge bis -30 m, mit Füsilieren und Schildkröten an Putzerstationen. Yenbuba Jetty reicht bis -30 m; unter den Pfeilern und am abfallenden Riff suchen Taucher nach Fischschwärmen, Seepferdchen und Makroleben. Cape Kri steht für extreme Artenvielfalt und große Schwärme. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie zusammen. Sardines, Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Cape Mansuar und Cross Over ergänzen das Bild mit Raubfischen, Weichkorallen, Makro und dichtem Riffleben.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Riffhaie, Barrakudas, Füsiliere, Karangiden, Buckel-Papageifische, Nacktschnecken, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten und Weichkorallen. Diese Tiere stehen nicht für einen einzelnen Höhepunkt, sondern für das dichte Grundrauschen der Riffe in Raja Ampat. Der Grund, bestimmte Plätze anzusteuern, liegt in den besonderen Begegnungen: Cape Kri bietet die Chance auf den riesigen Zackenbarsch und Weißspitzen-Riffhaie, Blue Magic auf ozeanische Riffhaie und Thunfische. South Kri ist der Platz für Großaugen-Stachelmakrelen, Krabben und Garnelen; Yenbuba Jetty für Anthias und Riffbarsche. Sorido Wall bringt Doktorfische in die Liste. Lembeh Strait wechselt die Perspektive vollständig: Im schwarzen Sand können sich Seepferdchen, Anglerfische, Kraken, Nacktschnecken und der Hippocampus kuda verstecken. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Genau deshalb bleibt der Blick des Guides wichtig.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen bleiben klein: Ein Guide begleitet höchstens vier Taucher. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch; die Dive Guides führen durch die Briefings, teilen die Gäste nach Erfahrung ein und achten unter Wasser auf den Abstand zur Gruppe. Voraussetzung ist mindestens ein Open-Water-Brevet. Für Raja Ampat werden mindestens 30 Tauchgänge erwartet, für Komodo mindestens 50, weil dort mehrere Plätze starke oder wechselnde Strömungen haben können. Am ersten Tag dient der Check-Tauchgang dazu, die Erfahrung und das passende Gruppenniveau einzuschätzen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitenkommunikation und Positionssysteme gehören zur Sicherheitsausstattung des Schiffs. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt. Nitrox-Brevetierungen können an Bord nicht einfach vorausgesetzt werden; die Lizenz muss dem Cruise Manager gezeigt werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig angelegt und auf einen klaren Ablauf zwischen Deck, Beiboot und Wasser ausgelegt. Für die Tauchgänge stehen 12-Liter-Flaschen mit Luft, Blei und Bleigurt bereit; DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar, wenn die entsprechende Brevetierung vorliegt. 15-Liter-Flaschen gibt es in begrenzter Anzahl gegen Aufpreis. Mietausrüstung kann organisiert werden, wenn sie frühzeitig angemeldet wird. Für Kameras gibt es einen eigenen Raum zum Laden und Arbeiten, dazu getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras und allgemeine Ausrüstung. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Eine Plattform erleichtert den Ein- und Ausstieg. Nach dem Tauchgang gibt es Außenduschen; das spart nasse Ausrüstung und lange Wege quer durchs Schiff. Kompressor und Füllstation sind an Bord vorhanden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Wer Schatten braucht, bleibt im geschützten Bereich des Tauchdecks oder im klimatisierten Salon; wer Sonne und Wind sucht, geht auf die Außen- und Beobachtungsdecks. Dort lässt sich die nächste Insel beobachten, während die Lady Denok den nächsten Platz anläuft. Die ruhigeren Stunden gehören nicht zwangsläufig dem Schlaf. Manche kümmern sich um ihre Fotos, andere lesen in der kleinen Bibliothek oder sitzen einfach mit einem Getränk am Rand des Decks. Kajaks stehen für Ausflüge zur Verfügung, wenn Route und Bedingungen es erlauben. Auch Nichttaucher und Schnorchler finden an Bord ihren Platz. Das ist wichtig, denn eine Tauchreise mit langen Fahrten funktioniert nur dann gut, wenn nicht jeder freie Moment nach Ausrüstung, Briefing und Einstieg aussehen muss.

Ein Tag an Bord

Der Bordtag beginnt mit einem kalten Frühstück um 6:30 Uhr, danach folgt das erste Briefing und der erste Tauchgang. Um 8:30 Uhr kommt ein warmes Frühstück, bevor gegen 11:00 Uhr der zweite Tauchgang ansteht. Nach dem Mittagessen bleibt Zeit zum Ausruhen oder für die Weiterfahrt, dann folgt um 15:00 Uhr der dritte Tauchgang. Tee oder Kaffee mit süßen und herzhaften Kleinigkeiten wartet danach auf dem Deck. Wenn die Bedingungen und der Reiseplan es zulassen, beginnt der Nachttauchgang zwischen 18:00 und 19:00 Uhr; das Abendessen folgt anschließend. Normalerweise sind drei bis vier Tauchgänge am Tag vorgesehen. Am ersten und vorletzten Tag sind es höchstens zwei. Dazwischen wechseln sich Motorfahrt, Briefings, Essen, Schlaf und der Blick auf die Inseln ab. Der Tag ist dicht, aber nicht hektisch, weil die Handgriffe an Bord fest sitzen.

Was man an Bord isst

Die Küche ist ein wichtiger Teil dieser Reise, weil vier Tauchgänge am Tag nur funktionieren, wenn das Essen zuverlässig und gut ist. Serviert werden indonesische und asiatische Gerichte ebenso wie westliche Küche; vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vor der Abfahrt bekannt sind. Dazu kommen Snacks über den Tag, darunter Brot, Kekse und Früchte. Die Mahlzeiten werden als Buffet oder à la carte angeboten, gelegentlich auch draußen oder als Grillen am Strand. An Bord landet also nicht nur das übliche einfache Safari-Essen. Gerade nach einem Strömungstauchgang oder einer langen Fahrt macht es einen Unterschied, wenn die Küche nicht nebenbei läuft, sondern sichtbar zum Reiseerlebnis gehört. Die bisherigen Gäste bewerten die Verpflegung besonders hoch, und das passt zu einer Route, auf der man viel Zeit zwischen den Tauchgängen am Tisch verbringt.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Lady Denok spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Master-, Twin/Double- und Einzelkabinen stehen zur Verfügung; Bullaugen beziehungsweise große Fenster bringen je nach Kabine Tageslicht und den Blick aufs Meer hinein. Nach einem langen Tauchtag ist das Entscheidende nicht eine lange Ausstattungsliste, sondern dass Handtücher, warmes und kaltes Wasser und eine eigene Dusche vorhanden sind. Wer sich zurückzieht, hat einen privaten Raum; wer noch reden möchte, findet den Salon oder die offenen Decks. Das Schiff bleibt dabei ein Holzboot und keine schallisolierte Hotelanlage. Auf See gehören Bewegungen, Wasser am Rumpf und die Nähe zum laufenden Bordbetrieb zum Erlebnis. Für viele ist genau das der richtige Abschluss eines Tages: duschen, Licht aus, und draußen arbeitet weiter das Meer.

Master-Kabine

Zweibettkabine Doppel

Einzelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reisen starten und enden in Sorong, die Komodo-Reisen in Labuan Bajo; die Lembeh-Raja-Ampat-Route beginnt in Bitung und endet in Sorong. Die Crew holt Gäste am Flughafen oder am nahe gelegenen Hotel ab, und der Flughafentransfer ist eingeschlossen. Für die Anreise ist ein Tag Reserve sinnvoll, damit eine verspätete Flugverbindung nicht den Einstieg gefährdet.

Baujahr
2015
Länge
28 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
8
Motoren
Yanmar 350 PS
Reisegeschwindigkeit
7 - 8 Knoten
Beiboote
1 Yamaha 40 PS 1 RIB Yamaha 40 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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