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Tauchsafaris · Indonesien

Malaillo – traditionelle Phinisi für Raja Ampat

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Malaillo ist eine traditionelle indonesische Phinisi mit moderner Tauchausrüstung.
  • Mit maximal 14 Gästen bleibt die Reise überschaubar, auch wenn bis zu vier Tauchgänge pro Tag möglich sind.
  • Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher ohne Aufpreis verfügbar.
  • Die Raja-Ampat-Route führt zu Putzerstationen, Fischschwärmen, Weichkorallenriffen und Strömungsplätzen.

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Die Einladung

Die Malaillo passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht vom Hotel aus erleben wollen, sondern von einem traditionellen Phinisi aus. Das Schiff verbindet den Charakter eines indonesischen Holzboots mit einer Ausrüstung, die auf viele Tauchgänge ausgelegt ist. Maximal 14 Gäste teilen sich die Reise. Das ist klein genug, um die Tauchgruppen und den Alltag an Bord überschaubar zu halten, aber groß genug für eine lebendige Woche. Gesucht wird hier nicht die sterile Yacht, sondern ein Schiff, dessen Mittelpunkt das Tauchdeck und die Route sind. Manta Sandy, Cape Kri, Blue Magic und Melissa's Garden liegen in einer Region, in der Strömung, Korallen und Fischdichte den Tauchgang bestimmen. Wer nach jedem Abtauchen noch wissen möchte, was am nächsten Riff wartet, findet auf der Malaillo den richtigen Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die Malaillo kein anonymes Hotelschiff ist. Die traditionelle Phinisi-Form gibt ihr einen eigenen Auftritt, während die Renovierung im Jahr 2024 zeigt, dass der historische Charakter nicht auf Kosten des heutigen Komforts gehen muss. An Bord bewegt man sich zwischen Innenraum, Terrasse und Beobachtungsdeck; für eine Tauchreise sind das die wichtigen Wege. Nach dem Einchecken ist das Tauchzentrum schnell gefunden, ebenso der Platz, an dem nasse Sachen und Kameras nicht im Wohnbereich landen. Der einzelne Motor gehört zum Alltag dieses Schiffs und erinnert daran, dass hier ein Boot arbeitet, kein schwimmendes Resort. Gleichzeitig sorgen klimatisierte Kabinen, warme Duschen und private Bäder dafür, dass der Abend nicht mit dem Gefühl endet, nur improvisiert zu haben. Die Malaillo wirkt aufgeräumt und zweckmäßig, ohne ihre Herkunft zu verstecken.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen höchstens 14 Gäste auf eine Crew, deren Verhältnis zu den Passagieren eng gehalten ist. Das merkt man nicht an großen Gesten, sondern daran, dass Wege kurz bleiben und Hilfe dort auftaucht, wo sie im Tauchalltag gebraucht wird. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Nach dem Tauchgang geht es nicht sofort auseinander: Essen, Bilder, ein Getränk an der Bar oder ein Gespräch auf der Terrasse gehören zum Abend. Die Verpflegung wird besonders stark bewertet, Crew und Tauchen liegen ebenfalls bei 9,0 beziehungsweise 9,3. Das ergibt ein Schiff, dessen Qualität vor allem im Zusammenspiel liegt. Es ist kein schwimmender Nachtclub. Wer eine Woche lang mit derselben kleinen Gruppe taucht, isst und auf dem Deck sitzt, kennt am Ende nicht nur die Namen, sondern auch die Geschichten hinter den Tauchgängen.

Die Tauchplätze

Raja Ampat zeigt auf dieser Route mehrere Gesichter. Manta Sandy ist eine Reinigungsstation, an der sich Mantarochen unter den Augen von Tauchern und Schnorchlern versammeln. Blue Magic verbindet Strömung, ozeanische Mantarochen an Putzerstationen und Wobbegong-Haie am Riffgrund. Cape Kri steht für große Fischschwärme und außergewöhnliche Artenvielfalt; dort können auch Weißspitzen-Riffhaie und große Zackenbarsche auftauchen. Mike's Point bringt Schwärme über flachen Korallen, Überhänge und Tauchgänge bis -40 m zusammen. Melissa's Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis -35 m. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen großer Räuber, während Sorido Wall Strömung, Makroleben und pelagische Jäger verbindet. Friwenbonda, South Kri, Ransiwor, Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek ergänzen die Route mit Makro, Fischschwärmen, Schildkröten und Korallen. Ransiwor und Yenbuba Jetty reichen bis -30 m. Eine verzeichnete Raja-Ampat-Fahrt ist die Central-Raja-Ampat-Wayag-Route von Sorong nach Sorong über 11 Tage und 10 Nächte.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Plätzen dieser Route begegnen dir Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsiliere, Süßlippen, Buckel-Papageifische und Nacktschnecken. Sie erscheinen nicht alle am selben Riff, aber ihre wiederkehrende Präsenz gibt Raja Ampat seinen großen Maßstab: Über dem Korallenhang ziehen Schwärme, während im nächsten Meter ein Pygmäen-Seepferdchen oder ein Nacktschnecken-Gelege die Aufmerksamkeit übernimmt. Die besonderen Gründe für einzelne Sprünge liegen an wenigen Plätzen. Den ozeanischen Weißspitzenhai und Thunfisch sucht man bei Blue Magic. Cape Kri ist der einzige verzeichnete Platz für den großen Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. South Kri bringt Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen ins Bild. Ransiwor kann Oktopus und Clownfisch zeigen, Yenbuba Jetty Anthias und Riffbarsche. An den Putzerstationen von Manta Sandy und Blue Magic entscheidet die Begegnung selbst, wie nah und wie lange sie dauert.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von qualifizierten Tauchguides begleitet; ein Cruise Director ist an Bord. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch, sodass Briefings für viele internationale Gäste zugänglich sind. Bei maximal 14 Passagieren und einem engen Verhältnis zwischen Crew und Gästen bleibt die Organisation überschaubar, auch wenn die genaue Größe der Tauchgruppen nicht festgelegt ist. Die Reise ist auf bis zu vier Tauchgänge pro Tag ausgelegt, einschließlich Nachttauchgängen. Nitrox-Kurse können auf Anfrage und gegen Aufpreis stattfinden. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Mobil- und Satellitentelefone, eine Ortungsbake sowie Rettungsmittel an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator und ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt. Die Briefings führen zu den jeweiligen Plätzen und Strömungsbedingungen, während die Tauchgruppe unter Wasser von den Guides begleitet wird.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der funktionale Mittelpunkt der Malaillo. Es gibt eine feste Tauchplattform, Spülbecken für die Ausrüstung und ein separates Spülbecken für Kameras. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird für zertifizierte Nitrox-Taucher ohne Aufpreis angeboten; die Mischung wird an Bord bereitgestellt, ohne dass eine bestimmte Mischtechnik genannt wird. Leihausrüstung kann genutzt werden, die einzelnen Marken sind nicht angegeben. Ebenfalls an Bord sind Schnorchelausrüstung, Gewichte und Gewichtsgurte. Die angebotenen Tauchpakete umfassen bis zu vier Tauchgänge pro Tag, darunter Nachttauchgänge; am Ein- und Ausschiffungstag wird nicht getaucht. Über Beiboote, ihre Anzahl, Flaschengrößen, Flaschenmaterial, Füllstation, Kompressor oder warme Dusche direkt am Tauchdeck gibt es keine belastbaren Angaben. Das sollte vor der Abfahrt geklärt werden, wenn diese Punkte für die eigene Ausrüstung entscheidend sind.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben an Bord auf Terrasse, Salon und Beobachtungsdeck. Wer Sonne möchte, findet draußen Platz; wer Schatten oder eine Pause von Wind und Salz braucht, zieht sich in den klimatisierten Innenbereich zurück. Die Fahrzeit lässt sich mit einem Buch, an der Bar oder im Fotobereich verbringen. Kameras haben einen eigenen Platz und ein separates Spülbecken, sodass nicht jede Pause mit dem Sortieren nasser Ausrüstung im Wohnsalon endet. Kajaks und ein Stand-up-Paddle-Board liegen bereit, wenn die Bucht mehr bietet als nur den nächsten Sprung ins Wasser. An einem Nachmittag ohne Tauchgang kann daraus ein kurzer Ausflug werden. Die Malaillo verlangt nicht, dass jede Minute verplant wird. Sie gibt dem Tag genug verschiedene Ecken, damit auch erfahrene Taucher zwischen zwei Tauchgängen wirklich abschalten.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit dem Briefing und führt dann in den wiederkehrenden Rhythmus aus Wasser, Deck, Essen und Ruhe. Bis zu vier Tauchgänge sind möglich, darunter ein Nachttauchgang, wenn Route und Bedingungen es zulassen. Zwischen den Sprüngen werden Flaschen gewechselt, Kameras gespült, Bilder gesichert und Mahlzeiten eingeschoben. Manche Gäste liegen auf der Terrasse, andere bleiben im Schatten des Salons oder beobachten während der Fahrt die Inseln. Der Nachttauchgang verschiebt den Tag: Danach wird nicht noch lange Programm gemacht, sondern gegessen, erzählt und die Ausrüstung für den nächsten Einsatz vorbereitet. Feste Uhrzeiten für Wecken, Briefings oder Mahlzeiten sind nicht angegeben; der Ablauf richtet sich nach Tauchplatz, Strömung und Navigation. Nur an Ein- und Ausschiffungstag bleibt das Wasser außen vor. Dann gehört das Deck dem Ankommen oder Abschied.

Was man an Bord isst

Die Verpflegung ist eine der klaren Stärken der Malaillo. Serviert werden Vollpension, Buffetgerichte, lokale und westliche Küche, vegetarische Optionen sowie Snacks über den Tag. Gegessen wird auch draußen, und ein Barbecue am Strand gehört zu den angebotenen Ausflügen. Bier und Wein sind an Bord erhältlich; alkoholfreie Getränke und Spirituosen gehören nicht automatisch zur Vollpension. Nach mehreren Tauchgängen muss Essen vor allem zuverlässig da sein, ohne den Tag unnötig zu verlängern. Genau dafür passt das Buffet: Man nimmt sich, was nach dem letzten Sprung ins Wasser gebraucht wird, und sitzt trotzdem mit der Gruppe am Tisch. Die sehr hohe Bewertung der Verpflegung mit 9,9 spiegelt wider, dass die Küche auf dieser Reise mehr ist als bloße Versorgung zwischen zwei Briefings.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Unter-, Haupt- und Oberdeck und sind als Twin-, Double- oder Masterkabine buchbar. Jede hat ein eigenes Bad und eine Klimaanlage; die Kabinen mit Panoramafenster bringen das Meer näher an die Koje. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass man die Tür schließen, duschen und die nasse Ausrüstung aus dem Schlafbereich heraushalten kann. Die Malaillo bietet dafür keinen überladenen Luxus, sondern den Komfort, der auf See wirklich hilft. Wer bei laufendem Schiff leicht schläft, sollte die Kabinenlage vor der Buchung prüfen. Dafür gibt es an Bord mehrere Orte, an denen man nicht in der Kabine bleiben muss: Salon, Terrasse und Beobachtungsdeck. Das Licht wechselt mit der See, und die Nacht endet nicht an einer Hotelfassade, sondern mit dem Geräusch des Boots unter den Füßen.

Zweibettkabine, Unterdeck

Doppelkabine, Unterdeck

Zweibettkabine, Hauptdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichnete Raja-Ampat-Central-Wayag-Fahrt startet in Sorong und endet nach 11 Tagen und 10 Nächten wieder in Sorong. Transfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück sind eingeschlossen; die Buchungsunterlagen bitten darum, die Flugdaten über das Gästeformular mitzuteilen. Für den Start in Sorong sollte der Hinflug spätestens bis 11:00 Uhr ankommen. Wegen möglicher Verzögerungen bei Inlandsflügen ist eine Anreise am Vortag die vernünftige Wahl.

Decksplan

Baujahr
2017
Jahr der Renovierung
2024
Länge
45,6 m
Breite
8,5 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
1 × Mitsubishi V10 520 PS
Reisegeschwindigkeit
6 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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