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Tauchsafaris · Indonesien

Ondina – traditionelle Phinisi für abgelegene Riffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Ondina ist ein traditioneller Holzschoner aus Sulawesi, gebaut nach den Methoden der Bugis-Seefahrer.
  • Das Schiff ist auf Tauchsafaris in Raja Ampat, der Cenderawasih-Bucht, der Banda-See, Triton Bay und Halmahera ausgerichtet.
  • An Bord reisen Taucher, Schnorchler und Nichttaucher gemeinsam, ohne dass die Tauchorganisation den ganzen Tag bestimmt.
  • Die Küche verbindet indonesische und westliche Gerichte und gehört zu den am besten bewerteten Bereichen des Schiffs.

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Die Einladung

Die Ondina ist keine schwimmende Hotelanlage, sondern eine traditionelle Phinisi aus Holz, gebaut in Süd-Sulawesi von den seefahrenden Bugis. Ihre Form passt zu Indonesien: viel Holz, offene Bereiche und ein Schiff, das für abgelegene Inseln und Riffe gedacht ist. Sie wurde unter der Aufsicht eines Tauchers für Taucher gebaut. Wer an Bord geht, sucht weniger polierten Luxus als Zugang zu Gegenden, die nicht neben einem Flughafen liegen. Von Sorong aus fährt die Ondina verschiedene Routen durch Raja Ampat, die Cenderawasih-Bucht, die Banda-See, Triton Bay und Halmahera. Dazu passt eine Crew, die Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch spricht. Auch Schnorchler und Nichttaucher können mitreisen. Der eigentliche Grund bleibt aber unter Wasser: abgelegene indonesische Inseln, erreicht mit einem Schiff, dessen Charakter nicht aus einer Designbroschüre kommt.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst der Holzcharakter der Ondina auf. Sie wirkt wie ein Arbeits- und Reiseschiff, nicht wie ein anonymes Kreuzfahrtschiff. Die Renovierung im Jahr 2013 hat den traditionellen Aufbau nicht ausgelöscht, sondern ihn für heutige Tauchreisen brauchbar gemacht. Innen bewegt man sich zwischen klimatisierten Räumen und offenen Decks; draußen gibt es eine Terrasse und einen Beobachtungsbereich, von denen aus Inseln und Wasser näher wirken als aus einem Hotelfenster. Die Ondina ist groß genug, um sich zurückzuziehen, aber nicht so anonym, dass man tagelang aneinander vorbeilebt. Ein Schiff aus Holz arbeitet und lebt mit dem Meer. Genau das gehört hier zum Erlebnis. Wer überall makellose Oberflächen, Aufzüge und breite Flure erwartet, sucht besser ein anderes Boot.

Die Stimmung an Bord

Auf einem Schiff dieser Größe kennt man die anderen Gäste schnell. Die Gruppe begegnet sich beim Briefing, auf dem Tauchdeck, beim Essen und später im Salon wieder; aus einzelnen Tauchpartnern wird oft eine feste kleine Gemeinschaft. Die lokale und internationale Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund. Sie führt das Schiff, hält die Abläufe zusammen und ist durch das enge Verhältnis zwischen Crew und Gästen im Alltag präsent. Abends gibt es den klimatisierten Salon, Audio- und Video-Unterhaltung oder Gespräche an Deck. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Die Crew wird stärker eingeschätzt als das Schiff selbst, und besonders die Verpflegung fällt auf. Das passt zur Ondina. Ihr Reiz liegt weniger in makelloser Modernität als in Menschen, die aus einem traditionellen Holzschiff einen funktionierenden Tauchplatz auf See machen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew an Bord ist lokal und international zusammengesetzt und spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Indonesisch. Das erleichtert die Briefings auch dann, wenn die Tauchgruppe sprachlich gemischt ist. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher, Radar, Sonar, GPS sowie Funk mit VHF, DSC und SSB. Für Notfälle sind außerdem Mobilfunk- und Satellitentelefone und Leuchtraketen vorhanden. Wie viele Guides pro Gruppe arbeiten, welche individuellen Qualifikationen sie besitzen und wie viele Tauchgänge vorausgesetzt werden, ist nicht angegeben. Auch zu Defibrillator, Rückrufsystem und konkreten Ausbildungsangeboten an Bord gibt es keine Angaben. Anfänger und erfahrene Taucher werden ausdrücklich angesprochen; die genaue Einteilung sollte vor der Abfahrt geklärt werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt: Es gibt eine überdachte Arbeitsfläche, eine Plattform, Spülbecken, DIN-Adapter und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Zwei Beiboote mit Yamaha-Außenbordmotoren bringen die Taucher zu den Einstiegen und unterstützen den Transfer zurück zum Schiff. Nitrox ist an Bord verfügbar; die Nutzung ist eine optionale Leistung. Auch Sidemount-Tauchen ist vorgesehen. Mietausrüstung kann organisiert werden, konkrete Marken oder ein bestimmter Umfang der Ausrüstung sind nicht angegeben. Ebenso fehlen Angaben zu Flaschengröße, Material, Ventiltyp und Kompressor. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen und warme Duschen zur Verfügung. Für Fotografen zählt vor allem die Trennung von Kamera- und allgemeinem Spülbereich: Sie schafft Ordnung, wenn mehrere Leute gleichzeitig ihre Gehäuse sichern wollen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchzone, die Terrasse, den Beobachtungsbereich und den klimatisierten Salon. Wer nicht schlafen will, kann sich mit einem Buch zurückziehen, im Innenraum Fotos sortieren oder an Deck den Inseln beim Vorüberziehen zusehen. Für Kameras gibt es einen eigenen Fotobereich und ein separates Spülbecken. Das ist kein Detail für einen Prospekt, sondern verhindert, dass nasse Neoprenhandschuhe und empfindliche Gehäuse denselben Platz beanspruchen. Eine Massage ist möglich, aber nicht Teil des eigentlichen Bordrhythmus. Die ruhigen Stunden fühlen sich auf der Ondina eher nach Fahrt und Expedition an als nach Resort: Schatten suchen, trocknen, essen, reden und irgendwann wieder die Flossen nehmen.

Was man an Bord isst

Auf dem Tisch landet eine Mischung aus asiatischer und westlicher Küche. Lokale Gerichte stehen neben vertrauten Speisen; serviert wird unter anderem als Buffet, auf Wunsch auch à la carte. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen Snacks über den Tag, also genau dann, wenn nach dem Tauchgang wieder Hunger aufkommt und bis zur nächsten Mahlzeit niemand lange warten möchte. Es gibt Frühstück, Mittag- und Abendessen im Rahmen der Vollpension, außerdem kann draußen gegessen werden. Ein Barbecue am Strand gehört ebenfalls zum Bordprogramm. Bei vier Tauchgängen am Tag ist Essen keine Nebensache: kurze Wege, verlässliche Mahlzeiten und etwas Auswahl entscheiden mit darüber, ob man am vierten Tag noch gern ins Wasser geht.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem unteren Deck und haben Bullaugen, Klimaanlage und ein eigenes Bad. Das ist praktisch, besonders nach mehreren Tauchgängen, wenn eine kühle, trockene Koje mehr wert ist als ein großer Wohnraum. Die vorderen Kabinen haben Einzelkojen; in den übrigen Kabinen gibt es ein Doppelbett und eine zusätzliche Koje darüber. Nachts bleibt das Schiff ein Holzschiff: Bewegungen des Rumpfs und die Geräusche der Bordtechnik gehören dazu. Wer empfindlich auf Motorgeräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Der Vorteil liegt nicht in hotelartiger Abgeschiedenheit, sondern darin, dass die Ausrüstung, die Tauchpartner und das Meer direkt zum eigenen Alltag gehören.

Kabinen Senior

Junior-Kabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Ondina ist in Sorong stationiert und startet ihre Reisen von dort aus. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Die genaue Organisation der Anreise wird den Gästen mitgeteilt. Für eine Safari in dieser abgelegenen Region ist es sinnvoll, bereits am Vortag anzureisen.

Decksplan

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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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