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Tauchsafaris · Indonesien

Putri Naga – Komodo im kleinen Kreis

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Putri Naga ist ein kleines Holzschiff für bis zu sechs Gäste und private oder ausgewählte gemeinsame Tauchreisen.
  • Drei klimatisierte Kabinen auf dem Hauptdeck haben private Bäder und große Fenster mit Blick aufs Meer.
  • Die Route führt ab Labuan Bajo durch Komodo zu Riffen, Strömungskanälen, Makroplätzen und Manta-Spots.
  • Zum Schiff gehören ein schattiges Tauchdeck, ein separates Kameraspülbecken, DIN-Adapter und ein sechs Meter langes Beiboot.
  • Vollpension, Nachttauchgänge, Landausflüge, Schnorcheln, Stand-up-Paddling und WLAN sind eingeschlossen.

Die Einladung

Putri Naga passt zu Tauchern, die Komodo nicht aus einer großen Gruppe heraus erleben wollen. Mit höchstens sechs Gästen bleibt die Reise persönlich: Man kennt die Gesichter auf dem Tauchdeck, wartet nicht auf eine lange Schlange und kann die Tage auf die Gruppe abstimmen. Das Schiff ist keine schwimmende Hotelanlage, sondern eine kompakte Basis für Riffe, Strömungen und die langen Fahrten zwischen den Inseln. Genau darin liegt ihr Reiz. Wer mit Partnern, Freunden oder der Familie unterwegs ist und ein Schiff für sich haben möchte, findet hier die passende Größe. Die Route bringt die großen Namen Komodos zusammen, lässt aber ebenso Raum für Makroplätze und ruhigere Tauchgänge. Putri Naga ist für Menschen gedacht, denen Nähe wichtiger ist als eine lange Liste von Gemeinschaftsräumen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt Putri Naga wie das, was sie ist: ein handliches Holzschiff, gebaut für kleine Gruppen und nicht für den Massentransport. Die Renovierung im Jahr 2025 gibt dem Schiff einen aktuellen Rahmen, ohne seinen Charakter als lokales Boot zu nehmen. An Bord bewegt man sich direkt zwischen Kabinen, Salon, Sonnenterrasse und dem offenen Bereich, statt sich in langen Gängen zu verlieren. Der einzelne Isuzu-Motor gehört dabei zum Erlebnis der Fahrt; auf einem kleinen Schiff bleibt der Maschinenraum nicht völlig aus dem Alltag verschwunden. Das ist kein Nachteil, aber ein Punkt, den geräuschempfindliche Gäste bei der Kabinenwahl bedenken sollten. Dafür liegt alles nahe beieinander: das Meer, das Tauchdeck und die Menschen, mit denen man die nächsten Tage verbringt.

Die Stimmung an Bord

Putri Naga lebt von der kleinen Gruppe. Bei sechs Gästen entsteht schnell eine gemeinsame Tauchmannschaft, ohne dass man sich in einer großen Reisegesellschaft verliert. Die lokale Crew spricht Englisch und Indonesisch und bleibt im Ablauf sichtbar: beim Vorbereiten, beim Essen, beim Beiboot und bei den Übergängen zwischen den Tauchgängen. Abends bleibt der Rahmen unkompliziert. Man sitzt draußen, spricht über Tiere und Strömung oder lässt den Tag einfach auslaufen. Das Schiff eignet sich deshalb besonders für Menschen, die persönliche Betreuung suchen, aber keine inszenierte Unterhaltung brauchen. Wer eine private Charter bucht, bekommt nicht nur mehr Ruhe, sondern die Möglichkeit, den kleinen Maßstab des Schiffs wirklich für sich zu nutzen.

Die Tauchplätze

Die Komodo-Fahrten starten und enden in Labuan Bajo und dauern je nach Reise vier, fünf, sechs oder acht Tage; zusätzlich gibt es eine viertägige Schnorchelreise. Batu Bolong ist ein winziges, korallenüberzogenes Felsnadelriff bis 40 m, an dem Riffhaie, Napoleon-Lippfische und große Makrelen auf die Riffwelt treffen. Castle Rock und Crystal Rock reichen jeweils bis 30 m und liegen in nährstoffreichen Strömungen, die Haie, Fischschwärme und Adlerrochen anziehen. Siaba Besar bleibt mit 18 m flach und ruhig: ein Platz für Fetzenfische, Seepferdchen, Nacktschnecken und Schildkröten. Cannibal Rock geht bis 30 m und verbindet große Jäger mit Makro-Kreaturen. Tatawa Besar und Sebayur Kecil führen bis 25 m durch Korallengärten; Golden Passage ist ein dynamischer Driftkanal bis 30 m. Wainilu ist der Makroplatz, während Siaba Kecil, Tatawa Kecil und Pengah Kecil bis 30 beziehungsweise 25 m Strömung, Korallen und Großfisch zusammenbringen. Manta Alley liegt bis 20 m, China Shop ergänzt die Route mit Hartkorallen und Makroleben.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Mantarochen, Meeresschildkröten, Riffhaie, Adlerrochen, Nacktschnecken, große Makrelen, Barrakudas, Napoleon-Lippfische und Weichkorallen zu den Tieren, nach denen man an vielen Plätzen Ausschau hält. Die Strömungen bringen Bewegung ins Riff und können große Fische und Rochen an die Pinnacles und Kanäle führen; an geschützten Stellen lohnt sich dagegen der langsame Blick ins Kleine. Manta Alley ist der naheliegende Platz für Mantarochen. Wer den besonderen Fund sucht, fährt nach Golden Passage: Dort sind Leopardenhaie und Ammenhaie nur an diesem Platz verzeichnet. Siaba Besar ist der Ort für Geisterpfeifenfische und Einhornfische, Cannibal Rock für Bambushaie. Sebayur Kecil kann Clownfische und Feilenfische bieten, Castle Rock den Korallenfalterfisch. An Siaba Kecil sind zusätzlich Kaiserfische und Hummer verzeichnet. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage — aber die Route gibt jedem Tauchplatz einen eigenen Grund.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgänge werden von einem sehr professionellen Dive-Master begleitet. Die Briefings sind klar, die Sicherheit steht an erster Stelle, und die Organisation wird an den Erfahrungsstand der Taucher angepasst. Das ist in Komodo entscheidend, weil ein ruhiger Makroplatz wie Wainilu etwas anderes verlangt als ein Strömungstauchgang an Tatawa Kecil oder im Golden Passage. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits und eine in Erster Hilfe geschulte Mannschaft gehören zur Sicherheitsausstattung; zusätzlich sind Funk, Ortung und Notfallmittel an Bord. Zu festen Anforderungen an Ausbildungsstufe, Mindestzahl der Tauchgänge, Gruppengröße oder angebotenen Kursen gibt es keine Angaben. Das klare Briefing bleibt daher der wichtigste gemeinsame Startpunkt vor jedem Einstieg.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für den eigentlichen Zweck des Schiffs ausgelegt: Es ist schattig, hat eine feste Plattform und wird durch ein separates Beiboot ergänzt. Der sechs Meter lange Fiberglas-Tender bringt Taucher zu den Plätzen und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, während Putri Naga außerhalb des direkten Einstiegsbereichs bleiben kann. DIN-Adapter sind vorhanden. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich, dazu Ladestationen und eine Plattform, auf der die Ausrüstung zwischen den Tauchgängen bleiben kann. Leihausrüstung ist möglich. Angaben zu Flaschengrößen, Material, Kompressor, Füllstation und Nitrox gehören nicht zum beschriebenen Tauchdeck und werden deshalb nicht ergänzt. Nach dem Tauchgang stehen Handtücher und eine warme Dusche bereit.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchfläche, die Sonnenterrasse und den offenen Salon. Wer nicht gerade Ausrüstung vorbereitet, kann sich in den Schatten legen, in der Sonne lesen oder während der Fahrt den Inseln nachsehen. Ein Stand-up-Paddle-Board steht für eine Pause über Wasser bereit. An Tagen mit Landausflug oder Schnorchelstopp verschiebt sich der Blick vom Tauchplatz auf die Küste. Das Schiff ist klein genug, dass man für eine ruhige Stunde keinen abgelegenen Bereich suchen muss. Ein paar Schritte vom Tauchdeck entfernt beginnt der persönliche Raum. Gerade nach einem anspruchsvollen Strömungstauchgang ist diese kurze Distanz viel wert.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Tauchgang, bevor Frühstück und die nächste Vorbereitung den Ablauf übernehmen. Danach folgen weitere Tauchgänge, Mahlzeiten und Pausen an Deck; während das Schiff zwischen den Inseln fährt, wird die Ausrüstung für den nächsten Einstieg bereitgemacht oder einfach liegen gelassen. Je nach Reise und Platz gehören auch Landausflüge, Schnorcheln oder Stand-up-Paddling dazu. Wenn ein Nachttauchgang geplant ist, verändert sich der Tag spürbar: Die Oberfläche wird stiller, und unter Wasser beginnt ein anderes Riffleben. Genaue Uhrzeiten sind nicht festgelegt, der Ablauf folgt dem Wetter, der Route, den Strömungen und den Tauchplätzen. Nach dem letzten Tauchgang bleibt Zeit für Essen und Gespräche, bevor die Kabine wieder zum Rückzugsort wird.

Was man an Bord isst

Gegessen wird in Vollpension, mit frisch zubereiteten Mahlzeiten, Snacks sowie Kaffee und Tee. Die Küche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Kost und kann vegetarische und vegane Wünsche berücksichtigen. Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Der Esstisch ist auf einer Tauchreise kein Nebenschauplatz: Zwischen den Tauchgängen braucht der Körper eine richtige Mahlzeit, nicht nur etwas, das schnell in der Hand verschwindet. Gegessen wird dort, wo es zum Ablauf passt, auch draußen. Nach einem Tauchgang sitzt die Gruppe zusammen, bespricht Sichtungen und Strömung und merkt oft erst beim Essen, wie viel Zeit unter Wasser vergangen ist. Die Küche hält den Tag zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Die Nächte auf See

Die drei Kabinen liegen auf dem Hauptdeck und haben große Fenster, sodass die See nicht erst über eine Treppe gesucht werden muss. Klimaanlage, eigenes Bad mit Warmwasserdusche und praktische Aufteilung bringen den Komfort, den man nach mehreren Tauchgängen braucht. Putri Naga bietet dabei keine anonymen Hotelzimmer, sondern Rückzugsorte in einem kleinen Schiff. Der Platz ist gut genutzt; wer viel persönliche Ausrüstung oder große Koffer mitbringt, sollte sparsam packen. Nachts hört man eher, dass man auf einem Boot schläft, als in einem Gebäude an Land: Wasser, Bewegung und der Motor gehören zur Umgebung. Die Nächte passen deshalb zu Gästen, die den Kontakt zum Meer nicht vollständig gegen sterile Ruhe eintauschen wollen.

Kabinen, Hauptdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Putri Naga startet und endet in Labuan Bajo. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen und werden im Rahmen der Reise organisiert. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen oder Gepäckprobleme nicht unmittelbar auf den Einschiffungstag treffen. Die genauen Übergaben werden vor der Abfahrt mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
2014
Jahr der Renovierung
2025
Länge
25 m
Breite
3,8 m
Maximale Passagierzahl
6
Anzahl Kabinen
3
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
1 × Isuzu Marine 260 PS/2600rpm
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
1 6 m langes Beiboot aus GFK, 1 × Suzuki 20 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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