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Tauchsafaris · Indonesien

Queenesia II – klassische Phinisi für starke Strömungen und lange Tauchtage

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Klassische Phinisi aus dem Jahr 2016, 2022 renoviert, mit klimatisierten Kabinen und privaten Bädern.
  • Für bis zu 16 Gäste ausgelegt, mit Schattenplatz am Tauchdeck, Plattform und zwei Beibooten.
  • Die Route zu den Derawan Islands dauert 9 Tage und 8 Nächte und startet sowie endet in Berau.
  • Unter Wasser reichen die Schwerpunkte von Strömungskanälen mit Großfisch bis zu Korallenwänden und Makroleben.
  • Englisch und Indonesisch werden an Bord gesprochen.

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Die Einladung

Die Queenesia II ist für Taucher interessant, die eine klassische Phinisi mit dem Komfort eines modernen Tauchboots verbinden wollen. Nicht für eine Woche, in der das Schiff nur als Schlafplatz dient, sondern für eine Reise, bei der Strömungskanäle, Steilwände, Schwärme und seltene Begegnungen den Takt vorgeben. Die Derawan-Islands-Route führt zu Big Fish Country, Kakaban, Nabucco, Nunukan, Virgin Cocoa und Muaras Atoll. Dort kann der Blick weit über das Riff hinausgehen: auf Thunfische, Barrakudas, Adlerrochen oder vielleicht einen Hammerhai. Zurück an Bord warten ein schattiges Tauchdeck, ein Sonnendeck und genug getrennte Bereiche, damit nasse Ausrüstung, Kameras und Menschen nicht ständig im selben Weg stehen. Wer ein kleines Schiff mit privatem Bad, lokaler und internationaler Crew und ernsthaftem Fokus auf das Tauchen sucht, findet hier einen klaren Charakter.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst die klassische Phinisi-Form auf: kein schwimmendes Hotel mit glatter, anonymer Fassade, sondern ein traditionell wirkender Holzschoner, der als Tauchboot gebaut wurde. Die Queenesia II wurde 2016 gebaut und 2022 renoviert; das erklärt den Spagat zwischen vertrauter Schiffsform und zeitgemäßen Bereichen für Schlafen, Essen und Tauchen. An Bord bewegt man sich zwischen klimatisiertem Innenraum, Hauptdeck, vorderem Ruhebereich und Sonnendeck. Die Wege bleiben überschaubar, und bei einer vollen Reise kennt man die Gesichter schnell. Der Salon bietet einen Rückzugsort für die heißen Stunden, draußen liegt der eigentliche Lebensraum: sitzen, trocknen, auf das Beiboot warten, wieder ins Wasser gehen. Panoramafenster und Kabinen mit Meerblick öffnen den Blick, ohne dass das Schiff seinen maritimen Charakter verliert.

Die Stimmung an Bord

Die Gruppe begegnet sich nicht nur beim Essen, sondern immer wieder am Tauchdeck: beim Anlegen der Flasche, beim Briefing, auf dem Beiboot und nach der Rückkehr. Das macht aus zunächst unbekannten Menschen schnell eine feste Tauchgruppe. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf, statt nur Kabinen zu machen und Teller abzuräumen. Passagiere erleben sie als Stärke des Schiffs; die Crew wird besser bewertet als der Rumpf selbst, während die Verpflegung besonders gut abschneidet. Das ist eine ehrliche Einordnung: Die Queenesia II bietet Phinisi-Charakter, aber nicht die makellose Anonymität eines neuen Luxusresorts. Dafür entsteht an Bord eher das Gefühl, von Menschen durch eine Tauchwoche getragen zu werden. Abends sitzt man zusammen, spricht über den letzten Tauchgang und wartet auf den nächsten.

Die Tauchplätze

Die Derawan-Islands-Route dauert 9 Tage und 8 Nächte, mit Start und Rückkehr in Berau. Big Fish Country ist ein Strömungskanal vor Kalimantan, in dem pelagische Jäger den Tauchgang bestimmen können: Haie, Barrakudas, Carangiden, Thunfische und Buckel-Papageifische stehen hier im Mittelpunkt. Kakaban verbindet steile Wände, Strömung und Makroleben; der Platz reicht bis maximal -65 m, und dort werden unter anderem Graue Riffhaie, Hammerhaie, Mantas und Zwergseepferdchen gesucht. Nabucco lebt von seinen Strömungen und den Begegnungen mit Adlerrochen und Hammerhaien. Nunukan bietet eine lebendige Riffwand bis maximal -28 m, mit Korallen, Rifffischen und möglichen Begegnungen im Kanal. Virgin Cocoa liegt an einem ausgedehnten Saumriff und reicht bis maximal -25 m. Muaras Atoll verbindet ringförmige Korallenstrukturen und steile Wände bis maximal -40 m.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Meeresschildkröten, Barrakudas und Riffhaie zu den Tieren, mit denen man an mehreren Plätzen rechnen kann; auch Thunfische tauchen an verschiedenen Stationen auf. Die Strömung ist dabei kein bloßes Hindernis, sondern bringt an Big Fish Country, Kakaban und Nabucco pelagisches Leben in Reichweite. Für bestimmte Begegnungen lohnt der genaue Blick auf den Platz: Kakaban ist die ausgewiesene Station für Mantas, Graue Riffhaie, Hammerhaie, Zwergseepferdchen und Nacktschnecken der Art Chromodoris willani. Nabucco ist der einzige genannte Platz für den Leopardhai. Muaras Atoll bringt die Grüne Meeresschildkröte, Drückerfische, Falterfische und Papageifische in diese Route. Nunukan hält Gorgonien und Skorpionfische bereit. Kein Tier ist bestellt. Gerade deshalb bleibt der Tauchgang eine Begegnung und keine Vorführung.

Die, die euch ins Wasser bringen

An Bord wird Englisch und Indonesisch gesprochen. Die Reise wird von Tauchguides begleitet; zusätzlich sind ein Naturguide und eine Schnorchelbegleitung vorgesehen, sodass auch Nichttaucher einen eigenen Zugang zur Route haben. Die Briefings führen in den jeweiligen Platz und den Ablauf mit den Beibooten ein. Zu den Sicherheitsmitteln gehören medizinischer Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk, Satellitentelefon, Notfunkbake, Rettungsinseln und Rückruftechnik. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Angaben zu geforderter Mindesttaucherfahrung, Gruppengröße, Instructor-Qualifikationen, Defibrillator oder Ausbildungen an Bord liegen nicht vor. Wer für eine Strömungsroute ein bestimmtes Betreuungsverhältnis oder ein Mindestniveau braucht, sollte das vor der Buchung direkt klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig, mit Plattform, Spülbecken und Zugang zu den Beibooten. Zur Standardausstattung gehören 12-Liter-Aluminiumflaschen; DIN-Adapter sind vorhanden. Zwei Kompressoren versorgen die Füllstation, während für Kameras ein getrenntes Spülbecken und Ladestationen bereitstehen. Ausrüstung kann gemietet werden, und Unterwasserlampen gehören zur verfügbaren Tauchausrüstung. Zwei Beiboote bringen die Taucher zu den Tauchplätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab; wie die Gruppen aufgeteilt werden, erklärt die Crew vor Ort. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen bereit. Nitrox wird nicht ausgewiesen. Das Deck ist damit auf wiederholte Tauchgänge und den Umgang mit Fotoausrüstung eingerichtet, ohne aus dem Schiff eine reine Geräteplattform zu machen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den schattigen Bereich am Tauchdeck, den vorderen Ruheplatz und das Sonnendeck. Wer die Haut trocknen lassen will, findet draußen Licht und Wind; wer nach dem Essen Abstand braucht, zieht sich in den klimatisierten Salon zurück. Während der Fahrt verändert sich der Blick, ohne dass dafür ein Ausflug organisiert werden muss. Für Kameras gibt es einen eigenen Spülbereich und Ladestationen, für Nichttaucher Schnorchelbegleitung und Landausflüge. Ein Nachmittag ohne Tauchgang kann deshalb an Land, im Wasser oder einfach auf einem Deckstuhl stattfinden. Die Queenesia II lässt diese Pausen zu, statt sie mit Programm zu füllen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, noch bevor die Tauchgänge, Mahlzeiten und Fahrten ineinandergreifen. Danach geht es über die Plattform und mit dem Beiboot zum Platz; nach der Rückkehr bleiben Zeit zum Essen, Trinken, Trocknen und für die nächste Vorbereitung. Je nach Route folgen weitere Tauchgänge, Landausflüge oder Schnorchelgänge. Die Nacht wird nicht ausgespart: Nachttauchgänge gehören zum Programm. Auf einer Derawan-Reise wechseln sich die Strömungskanäle und Riffwände mit den ruhigen Stunden an Bord ab, während das Schiff zwischen den Stationen weiterfährt. Ein Tag besteht damit nicht aus einem starren Stundenplan, sondern aus einer klaren Reihenfolge: Briefing, Wasser, Rückkehr, Essen, Pause, wieder Wasser und schließlich die Dunkelheit unter dem Schiff.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten sowie vegetarischen Optionen. Die Mahlzeiten können draußen eingenommen werden, was nach dem Tauchgang einen Unterschied macht: Man sitzt nicht lange in einem Speisesaal fest, sondern bleibt mit Wind, Wasser und der Gruppe verbunden. Dazu kommen Snacks über den Tag, kostenloses Trinkwasser sowie Tee und Kaffee; Bier und eine Auswahl größerer Weine sind erhältlich. Nach mehreren Tauchgängen täglich braucht die Küche keine komplizierte Show. Entscheidend ist, dass Essen bereitsteht, wenn der Körper es verlangt, und dass die Auswahl nicht bei einem einzigen Standardgericht endet. Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten des Schiffs.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad statt. Zur Auswahl stehen Kabinen auf dem Unter- und Hauptdeck sowie eine Masterkabine auf dem Oberdeck; Meerblick, Panoramafenster und bei ausgewählten Kabinen ein Balkon verändern dabei mehr als nur die Aussicht. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass Dusche, Handtuch und eine eigene Koje nicht mit anderen geteilt werden müssen. Die Queenesia II ist kein anonymes Resort, sondern ein Schiff: Bewegungen und Geräusche des Rumpfs gehören zur Nacht, während die Klimaanlage die Kabine vom warmen Klima draußen trennt. Wer auf dem Deck einschläft, wacht mit offenem Horizont auf; wer Ruhe und Dunkelheit braucht, zieht sich in die eigene Kabine zurück.

Doppelkabine, Unterdeck

Zweibettkabine Doppel, Unterdeck

Doppelkabine Meerblick, Hauptdeck

Master-Kabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Derawan-Islands-Reise startet in Berau und endet wieder in Berau. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen; die genaue Organisation wird vor der Anreise mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit eine verspätete Verbindung nicht den Einstieg in die Tauchreise gefährdet.

Baujahr
2016
Jahr der Renovierung
2022
Länge
32 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
9
Reisegeschwindigkeit
7-8 Knoten
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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