Tauchsafaris · Indonesien
Scubaspa Zen – Luxus an Bord, die Tauchplätze im Beiboot
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Scubaspa Zen verbindet eine komfortable Yacht mit einem eigenen, 21 Meter langen Tauchboot.
- Auf dem Programm stehen Raja Ampat, der Komodo-Nationalpark und die Forgotten Islands.
- Kaimana ist das Ziel für Korallengärten, Makrotiere, Wobbegongs und mögliche Begegnungen mit Mantas.
- Spa, Yoga, Kajaks, Stand-up-Paddling und geführte Landausflüge ergänzen die Tauchtage.
- Die Crew arbeitet lokal und international; Englisch und Indonesisch werden gesprochen.
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Die Einladung
Die Scubaspa Zen ist für Taucher gedacht, die Indonesien nicht aus einer engen Tauchplattform heraus erleben wollen. Das Schiff bleibt der ruhige Teil der Reise, während ein eigenes, 21 Meter langes Tauchboot die Gruppen zu den Riffen bringt. So liegen Flaschen, Kompressor und Tauchvorbereitung nicht dort, wo später gegessen, gelesen oder geschlafen wird. Das verändert eine Woche mit mehreren Tauchgängen spürbar. Man kommt aus dem Wasser zurück, lässt den Tauchbetrieb hinter sich und findet auf der Zen wieder Platz. Dazu kommt ein Reiseplan, der nicht bei einem einzigen bekannten Gebiet stehen bleibt: Komodo, Raja Ampat sowie Ambon, Kaimana und Sorong sind möglich. Wer zwischen den Tauchgängen Spa, Yoga oder einen Landausflug sucht, findet dafür echte Angebote. Wer nur tauchen will, bekommt vor allem ein Schiff, das den Aufwand zwischen zwei Sprüngen ins Wasser klein hält.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Zen eher wie ein schwimmendes Boutique-Hotel als wie ein klassisches Tauchboot. Ihr Entwurf stammt aus 2012, wurde aber 2020 renoviert; das passt zu dem Eindruck eines Schiffes, das Komfort nicht nur verspricht, sondern in den Tagesablauf einbaut. Die Bewegung an Bord verteilt sich auf mehrere Bereiche: Salon, Bar, Restaurant, Außenterrasse, Beobachtungsdeck und Spa liegen nicht alle am selben Ort. Dadurch kann eine Gruppe zusammenbleiben, ohne dass jeder ständig aufeinander sitzt. Der entscheidende Grundriss liegt jedoch außerhalb der Zen: Das Tauchboot ist vom Wohnschiff getrennt. Während dort die Ausrüstung vorbereitet wird, bleibt hier Raum für Gespräche, Essen und Ruhe. Das ist kein dekoratives Extra, sondern der Punkt, der dieses Schiff von vielen Tauchbooten unterscheidet.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen Taucher, Schnorchler und Menschen zusammen, die den Ozean auch von oben erleben möchten. Die Zen verlangt nicht, dass alle denselben Urlaub machen. Während eine Gruppe taucht, kann eine andere beim Yoga bleiben, schnorcheln oder einen Ausflug unternehmen. Das nimmt Druck aus einer gemeinsamen Reise und erklärt, warum auch Nichttaucher willkommen sind. Die Crew besteht aus lokalen und internationalen Mitarbeitenden und spricht Englisch und Indonesisch. Ihr enger Betreuungsschlüssel macht sich vor allem dort bemerkbar, wo ein Tag viele kleine Übergänge hat: Transfer, Tauchboot, Essen, Rückkehr, Handtuch, nächste Aktivität. Die Atmosphäre ist gehoben, ohne steif zu werden. Abends führen Bar, Außendinner, Audio- und Videoangebote oder ein ruhiger Platz an Deck die Gruppe wieder zusammen. Wer nach einer Woche vor allem von der Crew erzählt, hat meist genau diese Aufmerksamkeit gemeint.
Die Tauchplätze
Die Reisen führen je nach Abfahrt durch Komodo, Raja Ampat oder die Forgotten Islands. Die verzeichneten Komodo-Expeditionen dauern 8 Tage und 7 Nächte oder 10 Tage und 9 Nächte und beginnen und enden in Labuan Bajo. Die Route Ambon–Kaimana dauert 11 Tage und 10 Nächte, ebenso Kaimana–Sorong. In Kaimana liegen die Tauchplätze dicht an dicht, aber jeder hat seinen eigenen Grund: Saruenus Island verbindet Korallengärten mit Teppichhaien, Wobbegongs und Pygmäen-Seepferdchen. Bo’s Rainbow zeigt bis 16 Meter weichkorallenbewachsene Felsen und Fischschwärme. White Rock fällt sanft bis 14 Meter ab und ist für Teppichhaie und Anglerfische interessant. Macro Rocks reicht bis 20 Meter und lebt vom Suchen im weißen Sand. Flasher Beach liegt ebenfalls bis 20 Meter und wird am späten Nachmittag wegen der Balz der Flasher-Lippfische angefahren. Boulders bietet Gorgonien und Weichkorallen für Makro- und Weitwinkelbilder. Christmas Rock reicht bis 18 Meter und verbindet starke Strömung mit dichten Fischschwärmen. Batu Jatuh ist ein artenreicher Hartkorallengarten, an dem pelagische Begegnungen, Mobulas, Adlerrochen und Mantas möglich sind.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem vor allem Nacktschnecken, Pygmäen-Seepferdchen und Schwärme von Füsilieren. Sie sind keine einmalige Trophäe, sondern die Tiere, nach denen man an vielen Riffen immer wieder Ausschau hält: langsam über Korallen schauen, Spalten prüfen, den Blick vom bunten Schwarm in den Sand wechseln. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen daneben. Saruenus Island ist der Ort für Zackenbarsche, große Zackenbarsche und Chromis. Batu Jatuh bringt die Chance auf Napoleon, Mantas, Fledermäuse und Stachelmakrelen; der Hartkorallengarten und das offene Wasser erklären, warum dort auch pelagische Tiere auftauchen können. Christmas Rock ist der Platz für Gaterine und Doktorfische in der Strömung. Boulders hält Muränen, Glasfische und Kugelfische zwischen den Felsen bereit. Am späten Nachmittag an Flasher Beach geht es nicht um Großfisch, sondern um das Balzverhalten der Flasher-Lippfische. Keine Begegnung ist garantiert. Genau deshalb lohnt sich das langsame Suchen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Zen arbeitet mit einer eigenen Tauchcrew und einem Naturführer. Das Verhältnis von Crew zu Passagieren liegt nahe bei eins zu eins, wodurch Briefings und Abläufe persönlich bleiben können. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Angeboten werden geführte Tauchgänge, Schnorchelausflüge und naturkundliche Routen; Ausbildungen und Brevets können als optionale Leistungen hinzukommen. Ein privater Tauchguide ist ebenfalls möglich. Eine vorgeschriebene Mindestzahl geloggter Tauchgänge, ein bestimmtes Brevet oder eine feste Größe der Tauchgruppen wird nicht genannt. Für die Sicherheit sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Satellitentelefone, Rettungsboote und Seenotsignalmittel an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator und ein eigenes Rückrufsystem werden nicht ausgewiesen. Das Tauchboot bringt die Gruppen zum Riff, die Organisation bleibt dadurch klar vom Wohnbereich getrennt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Getaucht wird vom separaten Dhoni, einem 21 Meter langen Tauchboot im Stil der maledivischen Dhonis. Es verfügt über einen schattigen Tauchbereich, eine Plattform und eigene Beiboote für den Weg zum Tauchplatz. Der Einstieg und die Rückkehr erfolgen damit nicht direkt von der Wohnyacht, sondern über ein Boot, das für den Tauchbetrieb vorgesehen ist. Nitrox ist verfügbar; auch DIN-Adapter, Spülbecken und eine getrennte Spülmöglichkeit für Kameras gehören zur Ausstattung. Sidemount-Tauchen ist möglich. Verleihmaterial und zusätzliche Nitrox-Leistungen können an Bord angeboten werden, sind aber nicht automatisch Teil jeder Reise. Angaben zu Flaschengröße, Flaschenmaterial, Ventiltyp, Kompressormodell und Marken des Leihequipments liegen nicht vor. Für Fotografen ist der getrennte Kamerabereich der praktische Punkt: Das Gehäuse landet nicht im selben Becken wie die übrige Ausrüstung.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Schattenplätze, Terrasse und Beobachtungsdeck. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, kann sich eine Spa-Behandlung gönnen, an Yoga teilnehmen oder mit Kajak und Stand-up-Paddle-Board an Land gehen. Geführte Ausflüge führen zu Inseln und an Land; auch Nichttaucher finden damit einen eigenen Tag im Reiseplan. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich, für Kameras ein separates Spülbecken. Die Fahrzeiten lassen sich auf dem Deck verbringen, statt sie in einer engen Tauchkabine abzusitzen. Genau darin liegt die Stärke der Zen: Die Oberflächenpause ist nicht bloß Wartezeit bis zum nächsten Briefing. Sie kann eine Massage sein, ein kurzer Ausflug, ein stiller Platz mit Blick aufs Wasser oder ein Gespräch an der Bar.
Ein Tag an Bord
Ein Tag an Bord beginnt mit dem Weg vom Wohnschiff zum Dhoni und einem Briefing, bevor die erste Gruppe ins Wasser geht. Danach verschiebt sich der Rhythmus zwischen Tauchgang, Essen, Oberflächenpause und der nächsten Ausfahrt. Das Mittagessen wartet an Bord, während die Zen je nach Reiseplan weiterfährt oder vor einem neuen Riff liegt. Zwischen den Tauchgängen bleiben Zeit für Schnorcheln, Kajak, Stand-up-Paddling, Spa oder einen Landausflug. Später kann ein weiterer Tauchgang folgen; Nachttauchgänge gehören zum Angebot. Wer nicht taucht, muss nicht auf dem Dhoni bleiben, sondern kann den Nachmittag an Deck oder an Land verbringen. Die genauen Zeiten und die Zahl der Tauchgänge hängen von Route, Wetter und Tauchplatz ab. Der Tag fühlt sich dadurch nicht wie ein Stundenplan an, sondern wie eine Folge klarer Übergänge: briefing, Wasser, zurück an Bord, essen, wieder los.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit lokalen und westlichen Gerichten und bietet Vollpension. Auf dem Tisch stehen Buffets ebenso wie à la carte zubereitete Mahlzeiten; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Dazu kommen Snacks über den Tag, Kaffee, Tee, Bier, Wein und Cocktails. Gegessen wird nicht nur im Restaurant: Ein Abendessen unter freiem Himmel und ein Strand-Barbecue gehören zum Bordleben. Das ist bei einer Tauchreise mehr als eine Frage des Geschmacks. Nach dem Tauchgang braucht man etwas, das ohne Umstände auf dem Teller liegt, und zwischen zwei Sprüngen ins Wasser zählt ein Essen, das satt macht, ohne den ganzen Nachmittag zu verschlucken. Die Verpflegung wird besonders stark bewertet. Der Luxus liegt hier weniger in einer einzelnen Speise als darin, dass niemand nach dem Tauchgang selbst organisieren muss, was als Nächstes kommt.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Bullauge auf dem unteren Deck. Zur Wahl stehen Owner's Manta Suite, Cowrie Suite, Dolphin Suite und Sea Star Suites; Familienkabinen sind ebenfalls vorgesehen. Der Charakter ist komfortabel, nicht expeditionstechnisch: tägliche Reinigung, Handtücher, warme Duschen und ein Safe in der Kabine nehmen der Reise die kleinen Reibungen. Wer zwischen zwei Tauchgängen lieber nach draußen geht, findet auf der Terrasse oder dem Beobachtungsdeck mehr Platz als in einer gewöhnlichen Kabine. Das Bullauge bringt Tageslicht in den Raum, ersetzt aber keinen Balkon. Internet ist an Bord vorhanden, teils kostenpflichtig. Für eine Woche ist das Wesentliche ohnehin ein anderer Rhythmus: zurückkommen, duschen, trocknen, essen und schlafen, während die nächste Riffkante schon im Reiseplan steht.
Eignersuite Manta
Suite Cowrie
Suite Dolphin
Suiten Sea Star
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Komodo-Expeditionen starten und enden in Labuan Bajo. Die längeren Routen führen von Ambon nach Kaimana oder von Kaimana nach Sorong. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Wer aus dem Ausland anreist, sollte einen Tag vorher eintreffen; das lässt Raum, falls ein Anschlussflug verspätet ist oder das Gepäck nicht im selben Tempo reist. Die konkreten Transferdetails gehören zur Reiseorganisation und werden vor der Abfahrt mitgeteilt.
Decksplan
- Baujahr
- 2012
- Jahr der Renovierung
- 2020
- Länge
- 53 m
- Breite
- 9,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 9
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- Doosan Type V 180 TIH
- Reisegeschwindigkeit
- 7 Knoten
- Beiboote
- 2
- Webseite
- scubaspa-indonesia.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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