Tauchsafaris · Indonesien
White Manta – Raja Ampat mit Raum zum Tauchen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Ein speziell für Taucher gebautes Schiff mit großem, komfortablem Tauchdeck und kleinen Tauchgruppen.
- Eine eigene Kameraräumlichkeit, Ladestationen und getrennte Spülbecken richten sich besonders an Unterwasserfotografen.
- Die Kabinen verteilen sich auf drei Ebenen und haben Klimaanlage, eigenes Bad und Dusche.
- Die Route Ambon–Banda–Raja Ampat dauert 12 Tage und 11 Nächte und endet in Sorong.
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Die Einladung
Die White Manta ist für Taucher interessant, die Raja Ampat nicht vom Tagesboot aus streifen, sondern mehrere Tage mitten in dieser Vielfalt verbringen wollen. Ihr stärkstes Argument liegt nicht in einem einzelnen Luxusdetail, sondern in der Verbindung aus viel Platz am Tauchdeck, kleinen Gruppen und einer Kameraräumlichkeit, in der eine Ausrüstung zwischen zwei Tauchgängen nicht im Weg steht. Dazu kommt eine Route, die Ambon, Banda und Raja Ampat verbindet und an Riffen wie Cape Kri, Blue Magic und Melissa’s Garden vorbeiführt. Wer nach dem Auftauchen nicht erst auf ein entferntes Boot warten möchte, wird die Beiboote schätzen: Sie bringen Taucher zum Riff und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Die White Manta passt zu einer Reise, bei der die Unterwasserwelt den Tagesablauf bestimmt und das Schiff diesen Ablauf nicht unnötig erschwert.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die White Manta wie das, was sie ist: ein großes, eigens für Taucher eingerichtetes Schiff, dessen wichtigste Räume nicht die Rezeption, sondern Tauchdeck, Kameraraum und Salon sind. Man bewegt sich zwischen Innenraum, Außenbereichen und den Kabinen auf mehreren Ebenen, ohne dass die Tauchlogistik in den Wohnbereich gedrängt wird. Das Tauchdeck ist groß genug für persönliche Arbeitsplätze, und die beiden Essbereiche trennen eine klimatisierte Mahlzeit von der offenen Luft draußen. Im Salon gibt es einen Rückzugsort für Fahrten und Oberflächenpausen; die Terrasse und das teilweise überdachte Sonnendeck geben dem Tag mehr als nur einen Sitzplatz. Die Technik bleibt dabei im Hintergrund: Radar, Sonar, GPS, Funk und Notfallausrüstung gehören zur Ausrüstung eines Schiffes, das auch abgelegene Riffe anfährt. Entscheidend ist, dass die Wege an Bord auf Tauchen ausgelegt sind.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht aus einer überschaubaren Gruppe, die sich spätestens nach den ersten Tauchgängen über dieselben Sichtungen und dieselben kleinen Missgeschicke kennt. Die Crew spricht Englisch, Französisch und Indonesisch und bleibt nicht auf den Salon beschränkt: Sie hilft beim Ablauf auf dem Tauchdeck, bei den Beibooten, an den Flaschen und bei der Rückkehr aus dem Wasser. Gerade bei kleinen Tauchgruppen merkt man, ob diese Handgriffe sitzen. Auf der White Manta ist persönliche Betreuung Teil des Konzepts, nicht nur ein Satz über Service. Abends kann die Gruppe draußen essen, im klimatisierten Salon zusammensitzen oder Bilder und Videos ansehen. Das Schiff wirkt dadurch eher wie eine gemeinsame Tauchbasis auf See als wie ein Hotel mit gelegentlichem Wassersportprogramm. Wer völlige Anonymität sucht, ist hier falsch; wer eine Woche lang mit denselben Menschen ins Wasser geht, findet schnell seinen Platz.
Die Tauchplätze
Die 12-Tage-Route mit 11 Nächten führt von Ambon über Banda nach Raja Ampat und endet in Sorong. In Raja Ampat reicht das Spektrum von Manta Sandy, wo sich Mantarochen an Putzerstationen sammeln, bis zu Blue Magic mit ozeanischen Mantarochen, Wobbegong-Haien und großen Räubern in der Strömung. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, große Fischschwärme und Riffhaie; dort liegen die einzigen genannten Vorkommen von riesigem Zackenbarsch und Weißspitzen-Riffhai. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge und reicht bis 40 m. Melissa’s Garden ist ein dicht bewachsener Korallengarten bis 35 m. Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen. Sorido Wall bringt Makro und Pelagisches an einer strömungsreichen Wand zusammen, während Friwenbonda Weichkorallen und Zwergseepferdchen zeigt. South Kri, Ransiwor bis 30 m, Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty bis 30 m und Sawandarek ergänzen die Route mit Strömungsriffen, Makroleben, Schildkröten, Mobulas und farbigen Korallen.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem an vielen Riffen Barrakudas, Riffhaie, Napoleons, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsiliere, Gaterine und Buckel-Papageifische. Weichkorallen, Nacktschnecken und Zwergseepferdchen machen den Blick ins Riff genauso lohnend wie das Blau darüber. An Putzerstationen können Mantarochen auftauchen, besonders an Manta Sandy; Blue Magic zieht zusätzlich ozeanische Mantarochen, Thunfische und große Räuber in die Strömung. Cape Kri ist der Platz für riesige Zackenbarsche und Weißspitzen-Riffhaie. Wer kleine Tiere sucht, findet an Yenbuba Jetty Anthias und Riffleben unter den Pfeilern; South Kri steht für Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen. Ransiwor kann mit Oktopus und Clownfisch überraschen. Die Strömung bringt Großes, die Putzerstationen halten Tiere länger im Blickfeld, aber keine Begegnung ist garantiert.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgruppen bleiben klein, damit Briefings und Betreuung nicht in einer großen Reihe von Tauchern untergehen. Die Crew spricht Englisch, Französisch und Indonesisch; einzelne Qualifikationen der Guides, die genaue Zahl der Guides und ein festes Verhältnis pro Gruppe sind nicht angegeben. Das bedeutet für den Taucher vor allem: Die Organisation wird an Bord erklärt, statt aus einer pauschalen Gruppengröße abgeleitet zu werden. Die White Manta führt Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Radar, GPS, Sonar, EPIRB und Rettungsmittel mit. Die Beiboote übernehmen Transport und Pickup, was bei Strömung und weit auseinanderliegenden Tauchern wichtig ist. Nitrox setzt eine entsprechende Einweisung und die nötige Freigabe voraus. Kurse und ein privater Guide sind möglich, aber keine selbstverständliche Leistung jeder Reise. Die Route richtet sich an Taucher, die mit wechselnden Riffbedingungen umgehen können; ein bestimmtes Mindestniveau oder eine Mindestzahl geloggter Tauchgänge ist nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Bereich der White Manta: Es ist groß, überdacht und mit Plattform, Flaschenplätzen, Spülbecken und separatem Kameraspülbecken ausgestattet. Für Unterwasserfotografen gibt es einen eigenen Kameraraum mit Ladestationen und zusätzlich einen Außenarbeitsplatz. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über eine Membrananlage erzeugt und ist bis 32 Prozent verfügbar; Nutzung und Nitroxkurs werden separat behandelt. Leihausrüstung ist an Bord möglich, konkrete Marken und die Flaschengrößen sind nicht angegeben. Die Taucher werden mit zwei Aluminium-Beibooten und einem Schlauchboot zu den Riffen gebracht und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen. Dadurch muss niemand an einer festen Stelle an der Oberfläche treiben, während das Tauchboot den Platz sucht. Eine warme Dusche gehört ebenfalls zum Tauchbereich. Bojen und weitere persönliche Sicherheitsausrüstung sollte jeder Taucher mit der eigenen Ausrüstung abstimmen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das teilweise überdachte Sonnendeck, die Terrasse, den klimatisierten Salon und den Außen-Essbereich. Wer Schatten braucht, findet einen Platz abseits der Sonne; wer nach dem Auftauchen noch nicht in den Salon möchte, kann die Fahrt draußen verfolgen. Für Kameraleute gibt es einen eigenen Raum mit Arbeitsplätzen und Ladestationen, sodass die Pause nicht am Bett oder auf dem Esstisch endet. Die längeren Fahrten zwischen den Inselgruppen bringen einen anderen Abschnitt in den Tag: Ausrüstung trocknet, Bilder werden gesichtet, und die nächste Briefingtafel füllt sich. An einem Nachmittag ohne Tauchgang stehen Massage, Musik oder ein Film zur Verfügung. Nichts davon muss den Tag bestimmen. Die White Manta lässt auch die seltene Ruhe zu, einfach nur auf See zu sitzen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Licht mit dem Wecken und dem ersten Briefing. Danach geht es über das Tauchdeck und das Beiboot zum Riff, zurück an Bord, kurz essen, trinken und die Ausrüstung für den nächsten Sprung vorbereiten. Bis zu vier Tauchgänge täglich sind vorgesehen, wenn Wetter und Route es zulassen. Zwischen den Tauchgängen wechseln Schattenplatz, Sonnendeck, Salon und Kameraraum: Manche sichern Bilder, andere trocknen ihre Ausrüstung oder schlafen eine Stunde. Während der Fahrt zwischen den Inseln wird der nächste Tauchplatz vorbereitet, ohne dass jemand dafür an Land muss. Die Mahlzeiten schieben sich in diesen Ablauf ein und verhindern lange Unterbrechungen. Am Ende des Tages bleibt Zeit für die Terrasse, den Salon oder einen Film. Ein Nachttauchgang gehört nicht ausdrücklich zum beschriebenen Ablauf; der Rhythmus endet dort, wo die jeweilige Route und die Bedingungen es vorgeben.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es Buffet, westliche Gerichte und lokale indonesische Küche. Die Mahlzeiten werden von der Bordküche zubereitet und durch Snacks ergänzt, sodass zwischen den Tauchgängen nicht nur Kaffee auf dem Tisch steht. Die White Manta bietet außerdem mehrere Mahlzeiten am Tag, darunter vier vom Küchenstil geprägte Servierzeiten. Das passt zu einer Tauchwoche, in der der Hunger nicht nach einem normalen Hotelrhythmus kommt: Nach dem ersten Wasser wartet kein langes Mittagessen, sondern etwas, das schnell erreichbar ist; später darf der Teller wieder ausführlicher werden. Gegessen wird drinnen im klimatisierten Essbereich oder draußen unter freiem Himmel. Bier und Wein sind an Bord erhältlich, ebenso alkoholfreie Getränke, Tee und Kaffee. Die Mischung aus lokaler Küche und vertrauten westlichen Gerichten ist sinnvoll, wenn eine Gruppe mehrere Tage gemeinsam am selben Tisch sitzt.
Die Nächte auf See
Die Nächte verteilen sich auf Upper-Deck-, Main-Deck- und Lower-Deck-Kabinen. Ob Doppelbett, Twin-Betten oder eine Kabine mit drei Betten: Jede Kategorie hat ein eigenes Bad, Klimaanlage und eine warme Dusche. In den unteren Doppel- und Twin-Kabinen kommt ein beleuchtetes virtuelles Fenster statt eines normalen Blicks nach draußen zum Einsatz. Das ist kein Meerblick, aber es nimmt der Kabine die völlige Dunkelheit. Oben liegen die Doppelkabinen näher an den gemeinsamen Außenbereichen, während die unteren Kabinen stärker vom Tagesbetrieb getrennt sind. Nach dem letzten Tauchgang zählt vor allem, dass Ausrüstung und nasse Sachen draußen bleiben können und die Koje nicht zum zweiten Tauchdeck wird. Der Komfort ist funktional, nicht auf Show gebaut.
Kabinen, Oberdeck
Kabinen, Hauptdeck
Zweibettkabinen geteilt, Unterdeck
Doppelkabinen Zweibett, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die beschriebene Fahrt startet in Ambon und endet in Sorong. Flughafentransfers sowie Transfers von und zu ausgewählten Hotels sind eingeschlossen; die Organisation läuft über die Reiseunterlagen und die Crew. Für die Anreise nach Ambon ist ein zusätzlicher Puffertag vernünftig, damit ein verspäteter Flug nicht den Einstieg in die Safari gefährdet.
Decksplan
- Länge
- 46 m
- Breite
- 10 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 14
- Anzahl Badezimmer
- 14
- Motoren
- 2 × 450 PS Cummins
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- Ja
- Webseite
- explorerventures.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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