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Seminyak · Indonesien · Asien

Max. Tiefe · 40 m

Amed Wall, Bali: Wandtauchen in der Strömung

Tauche ein in die vertikalen Riffe von Amed Wall, wo du pelagischen Jägern begegnest und ein reiches Invertebratenleben entdeckst.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Tiefe Wandtauchgänge bis 35 Meter
  • Begegnungen mit Weißspitzen- und Schwarzspitzen-Riffhaien
  • Gute Chance auf Napoleons, große Stachelmakrelen und Tunas
  • Reiches Makroleben, einschließlich Pygmäen-Seepferdchen und Nacktschnecken
  • Hervorragend für Strömungstauchgänge bei entsprechender Planung
  • Vielfalt an Hart- und Weichkorallen an der Steilwand
  • Zugänglich mit traditionellen Jukung-Booten

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Amed Wall der Tauchplatz im Überblick

Amed Wall ist ein Tauchplatz mit einem abfallenden Riff, das zu einem beeindruckenden Steilabfall heranwächst. Die Topographie beginnt mit einer sanft abfallenden Rifflandschaft, die sich allmählich in eine vertikale Wand verwandelt. Entlang dieser Wand triffst du auf eine Vielzahl von farbigen Hart- und Weichkorallen, welche eine Vielzahl von kleinen Fischen beheimaten. Die Struktur des Platzes ist darauf ausgelegt, dass Taucher eine tiefe Wand mit vielseitigem Leben erkunden können.

Der Abstieg an Amed Wall führt dich durch unterschiedliche Tiefenzonen. Du beginnst oft in flacheren Bereichen um 10 Meter, wo du die sanften Riffhänge erkunden kannst. Je tiefer du tauchst, desto steiler wird die Wand, bis sie Tiefen von 35 bis 40 Metern erreicht. Diese tieferen Bereiche sind besonders reich an Invertebraten, darunter zahlreiche Crinoiden und verschiedene Kommensalen-Arten, die sich an der Wand festklammern und filtern.

Die pelagische Fauna ist ein Highlight an Amed Wall. Regelmäßig begegnest du hier Weißspitzen-Riffhaien (Triaenodon obesus) und gelegentlich auch Schwarzspitzen-Riffhaien (Carcharhinus melanopterus). Große Schwärme von Fahnenfischen, Schnappern und Füsilieren patrouillieren entlang der Wand. Mit etwas Glück kannst du auf größere Individuen wie Napoleons (Cheilinus undulatus), große Stachelmakrelen und sogar saisonal Tunas treffen, die hier ihre Jagdgründe haben.

Neben den größeren Räubern beheimatet die Wand eine reiche Makrofauna. Du findest häufig Pygmäen-Seepferdchen (Hippocampus bargibanti) in Gorgonienfächern, verschiedene Arten von Nacktschnecken und Anemonenfische (Amphiprion). Fassschwämme und Gorgonien prägen das Bild der tieferen Bereiche und bieten Verstecke und Nahrung für eine Vielzahl kleinerer Lebewesen. Achte auf seltene Begegnungen mit Schildkröten und Muränen in ihren Verstecken.

Amed Wall ist nicht nur für seine Vielfalt an Arten bekannt, sondern auch für potenziell moderate bis starke Strömungen. Das erfordert eine angepasste Tauchgangsplanung und gute Tarierfähigkeiten. Oft lässt sich der Tauchgang als Strömungstauchgang gestalten, bei dem du dich entlang der Wand treiben lässt und so ein großes Gebiet mit minimalem Aufwand erkunden kannst. Die Strömung bringt nicht nur Nährstoffe, sondern oft auch größere pelagische Fische mit sich.

Die Art des Tauchgangs variiert je nach Strömungsverhältnissen und der gewählten Route. Ein Bootstauchgang mit einem traditionellen Jukung ist üblich und ermöglicht den bequemen Zugang zu den verschiedenen Abschnitten der Wand. Die Sichtweiten können variieren, sind aber meist gut, was eine klare Erkundung des Korallenbewuchses und der marinen Lebewesen erlaubt.

Die Topographie und die möglichen Strömungen machen Amed Wall zu einem Tauchplatz, der dich herausfordert und belohnt. Die Kombination aus steilen Wänden, reichem Korallenleben und der Chance auf größere pelagische Begegnungen schafft ein dynamisches Unterwassererlebnis. Es ist ein Ort, der dir immer wieder neue Eindrücke verschafft, je nachdem, welche Seiten der Wand du erkundest und welche Lebewesen sich gerade zeigen.

Tauchen in Amed Wall: die Unterwasserwelt

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Tauchbedingungen

Dieser Tauchplatz ist für Tiefen bis 35 Meter ausgelegt. Er erfordert ein fortgeschrittenes Level und eine solide Tarierung, insbesondere aufgrund der potenziell starken Strömungen, die wechselhaft sein können. Die Strömung kann von moderat bis stark reichen, was den Tauchgang als Strömungstauchgang gestalten kann. Bei Gezeitenwechseln ist mit stärkeren Strömungen zu rechnen, die ein erfahrenes Tauchteam und gute Tauchpraxis erfordern. Ein Mindestmaß an Erfahrung von rund 50 geloggten Tauchgängen ist empfehlenswert, um die wechselnden Bedingungen sicher zu navigieren. Die beste Zeit, um Amed Wall zu erkunden, ist zwischen April und Oktober, wenn die Bedingungen am stabilsten sind.

Zwei unverzichtbare Tauchgänge

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