Tauchsafaris · Philippinen
Narayana – schlicht hinaus nach Tubbataha
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Eine fokussierte Tauchsafari zum Tubbataha Reefs Natural Park ab und bis Puerto Princesa.
- An Bord zählen die Tauchgänge, die gute Küche und eine Crew, die im Alltag nah an den Gästen bleibt.
- Die Narayana passt zu Tauchern, die Funktion und persönliche Betreuung höher bewerten als Schiffsluxus.
- Nichttauchende Gäste und Schnorchler können mitreisen.
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Die Einladung
Die Narayana ist für eine Reise gebaut, bei der das Ziel nicht hinter dem Schiff verschwindet: Tubbataha. Die Route führt hinaus in einen geschützten, abgelegenen Teil der Philippinen, und an Bord bleibt der Schwerpunkt klar beim Tauchen. Wer ein großes Schiff mit viel Rückzug, mehreren Restaurants und Resortbetrieb sucht, findet passendere Boote. Wer dagegen fünf Tage lang mehrere Tauchgänge machen, mit einer überschaubaren Gruppe leben und abends ohne Umwege vom Wasser an den Esstisch wechseln möchte, ist hier richtig. Die Küche und das Tauchen werden deutlich besser bewertet als das Schiff selbst. Das ist die ehrliche Einordnung: kein schwimmendes Luxushotel, sondern eine zweckmäßige Basis für ein großes Riffgebiet.
An Bord gehen
Beim Bau im Jahr 2014 wurde die Narayana als Tauchschiff für Tubbataha angelegt; 2018 lag sie zur Überarbeitung im Dock. An Bord wirkt sie dadurch eher wie ein Arbeitsboot mit modernisierten Bereichen als wie ein Neubau aus dem Katalog. Die Wege sind überschaubar, und die gemeinsamen Bereiche verteilen sich über mehrere Ebenen. Auf der Terrasse findet man nach dem Tauchgang Sonne und Wind, während Bibliothek und audiovisuelle Unterhaltung einen ruhigeren Platz bieten. Die Bewertung des Schiffs bleibt hinter den Werten für Crew, Verpflegung und Tauchen zurück. Das sollte niemand überlesen. Dafür bekommt man ein Boot, dessen Zweck verständlich ist: Ausrüstung bereit, Essen an Bord, Riff voraus.
Die Stimmung an Bord
Die Atmosphäre entsteht weniger durch Show als durch die Nähe im Tagesablauf. Auf einem Schiff dieser Größe begegnet man denselben Menschen beim Briefing, am Buffet, auf der Terrasse und zurück an Bord. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund: Sie trägt den Ablauf, kümmert sich um die Tauchorganisation und prägt, ob sich eine Woche leicht oder anstrengend anfühlt. Rückkehrer heben besonders die Crew und den Koch hervor. Abends gibt es kein großes Landprogramm, sondern Essen, Gespräche, Logbücher und die Frage, was am nächsten Tag unter der Oberfläche wartet. Das passt zu Tubbataha. Wer nach dem Tauchen Ruhe und eine unkomplizierte Gruppe sucht, wird sich hier eher wohlfühlen als jemand, der ständig Unterhaltung erwartet.
Die Tauchplätze
Die Route heißt Tubbataha Reefs und beginnt wie endet in Puerto Princesa. Sie dauert sieben Tage und sechs Nächte, davon sind fünf Tauchtage vorgesehen. Ziel ist der Tubbataha Reefs Natural Park, ein 97.030 Hektar großes Meeresschutzgebiet rund 150 Kilometer südöstlich von Puerto Princesa. Das Riff liegt im Herzen des Korallendreiecks und ist nicht die Art von Gebiet, die man nebenbei von einer Insel aus anfährt. Die Reise lebt von dieser Entfernung: Das Schiff bringt die Gruppe hinaus, bleibt im Park und macht aus mehreren Tagen Zugang zu einem abgelegenen Riffsystem. Einzelne geprüfte Tauchplatznamen, Tiefen und charakteristische Tierbegegnungen sind für diese Route nicht hinterlegt. Deshalb werden hier keine Tiefen geraten und keine vermeintlichen Highlights erfunden.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchbetreuung übernimmt ein Guide-Team, zu dem Paul gehört; seine Arbeit wird von Rückkehrern besonders positiv erwähnt. Die Crew spricht Englisch, Deutsch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Kits gehören zur Sicherheitsausstattung, außerdem gibt es Rettungsboote, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher sowie Funk- und Ortungstechnik. Die Reise ist als geführte Tubbataha-Expedition mit vier tauchfreien Tauchgängen pro Tag angelegt; die Tauchgänge bleiben ohne Dekompressionsstopp. Angaben zu Guide-zu-Gruppe-Verhältnis, Qualifikationen, Briefingform und geforderter Taucherfahrung liegen nicht vor. Wer diese Punkte für die eigene Planung braucht, sollte sie vor der Buchung konkret erfragen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck hat eine Plattform für den Einstieg, Spülbecken für die Ausrüstung und DIN-Adapter. Ein Rebreather kann mit an Bord genommen werden. Leihausrüstung ist als optionale Leistung verfügbar. Mehr lässt sich über Flaschentyp, Flaschenvolumen, Füllanlage, Nitrox, Fototisch, warme Dusche oder Beiboote nicht zuverlässig sagen. Für die Planung ist deshalb wichtig, die eigene Konfiguration nicht als selbstverständlich vorauszusetzen: Wer mit DIN, Rebreather oder Leihausrüstung reist, sollte die Details vor dem Einsteigen direkt klären. Fest steht der praktische Kern des Decks: Nach dem Tauchgang gibt es einen vorgesehenen Platz zum Spülen und eine Plattform, über die man wieder an Bord kommt.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die Gemeinschaftsbereiche des Haupt- und Oberdecks oder geht hinauf auf die Sonnenterrasse. Dort kann man trocknen, lesen oder einfach über das Wasser schauen, ohne gleich wieder in die Kabine zu müssen. Die Bibliothek ist für die ruhige Pause da; Audio- und Videounterhaltung bieten eine andere Möglichkeit, die Oberflächenzeit verstreichen zu lassen. Bei einer abgelegenen Route wie Tubbataha ist diese Leerlaufzeit kein Programmpunkt, der gefüllt werden muss. Sie ist der Raum zwischen zwei Tauchgängen, in dem man die Logbuchseite nachträgt, etwas isst und den nächsten Sprung ins Wasser nicht organisiert, sondern nur erwartet.
Ein Tag an Bord
Der Tag an Bord ist um die Tauchgänge gebaut. Auf fünf Tauchtagen stehen insgesamt 18 Tauchgänge auf dem Programm; vorgesehen sind bis zu vier tauchfreie Tauchgänge pro Tag. Zwischen den Einsätzen liegen die Mahlzeiten, Snacks und die Zeit zum Spülen, Trocknen, Lesen oder Schlafen. Die Küche läuft dabei nicht nebenher, sondern versorgt eine Gruppe, die regelmäßig ins Wasser geht und danach wieder etwas auf dem Teller braucht. Die Narayana gibt keinen ausformulierten Uhrplan vor, der hier sinnvoll wiederholt werden könnte. Sicher ist die Reihenfolge: Briefing und Tauchgang, zurück an Bord, essen und ausruhen, dann wieder ins Wasser. Nach dem letzten Tauchgang gehört der Abend dem Logbuch und der Erholung.
Was man an Bord isst
Gegessen wird vom Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten. Dazu kommen Snacks, Trinkwasser sowie Tee und Kaffee; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Vegane und vegetarische Optionen gehören zur Auswahl. Ein Barbecue bringt Abwechslung in die Mahlzeiten und passt zu dem Moment, wenn die Ausrüstung bereits gespült ist und niemand mehr schnell irgendwohin muss. Bei einer Reise mit mehreren Tauchgängen am Tag muss die Küche verlässlich sein: kleine Portionen zwischendurch, ein richtiges Essen nach dem Wasser und kein komplizierter Restaurantablauf. Genau darin liegt die Stärke der Narayana. Die Verpflegung wird sehr gut bewertet, und der Koch wird von Rückkehrern ausdrücklich gelobt.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen über die Decks verteilt und sind klimatisiert. Ein eigenes Bad gehört dazu, ebenso eine große Glasfront; je nach Kabine führt ein zugänglicher Balkon nach draußen. Das bringt Tageslicht und einen Blick aufs Meer, was nach mehreren Tauchgängen mehr zählt als dekorative Details. Die Double/Twin Cabins sind als Doppel- oder Zweibettkabinen ausgelegt. Wer nachts absolute Stille erwartet, sollte bei jedem Liveaboard mit den üblichen Geräuschen von Wasser, Bewegung und Bordbetrieb rechnen. Hier ist vor allem der private Rückzugsort klar gelöst: Tür zu, Klimaanlage nach persönlichem Bedarf, Dusche direkt dabei. Für eine Woche auf See ist das der Unterschied zwischen einer Kabine, in der man nur schläft, und einer, in die man sich nach dem letzten Tauchgang gern zurückzieht.
Doppelkabinen Zweibett
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Safari startet und endet in Puerto Princesa. Flughafentransfers zur Einschiffung und nach der Rückkehr sind eingeschlossen. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit eine verspätete Verbindung nicht den Beginn der Safari gefährdet.
Decksplan
- Baujahr
- 2014
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 26 m
- Breite
- 5.2
- Maximale Passagierzahl
- 14
- Anzahl Kabinen
- 7
- Anzahl Badezimmer
- 8
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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