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Philippinen · Asien

Tauchen Palawan: Wracks, Steilwände und geschützte Riffe

Palawan verbindet die Wracks von Coron mit Korallengärten, steilen Tubbataha-Wänden bis 40 Meter und geschützten Lagunenlandschaften.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Tubbataha Reefs mit Steilwänden bis 40 Meter
  • Sangat Sub-Chaser als flaches, zugängliches Wrack
  • Sangat Coral Gardens mit tropischen Fischen
  • Sangat House Reef im Marine Park
  • Tubbataha-Sichtweiten von 20 bis 45 Metern
  • Strömungstauchgänge mit wechselnder Richtung bei Tubbataha
  • April bis Juni mit ruhigster See

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Überblick

Die Tubbataha Reefs stehen für abgelegene Steilwände, klare Abhänge und Großfischbegegnungen; Coron ergänzt dieses Bild um historische Wracks in geschützten Buchten. El Nido und Puerto Princesa führen dagegen in eine stärker landgestützte Inselwelt mit Korallenriffen, Lagunen und Tagesbooten. Palawan ist deshalb keine einzelne Tauchbasis, sondern eine weit auseinanderliegende Provinz. Wer hier taucht, entscheidet mit der Wahl zwischen Coron, El Nido, Puerto Princesa und Tubbataha zugleich über Charakter, Ablauf und Anspruch der Reise.

Tauchen vor Ort

Unter Wasser reicht das Spektrum von flachen Korallengärten bis zu Wänden, Wracks und geschützten Kanälen. Rund um Sangat Island erlauben das Sangat House Reef und die Sangat Coral Gardens entspannte Profile zwischen einem und 28 beziehungsweise 25 Metern. Der Sangat Sub-Chaser liegt zwischen drei und 18 Metern und lässt sich als Wracktauchgang ohne große Tiefe erkunden. Tubbataha ist deutlich anspruchsvoller: Steilwände und Abhänge führen bis 40 Meter, während die Strömung von mild bis stark wechseln und ihre Richtung rasch ändern kann. Dort liegen die Sichtweiten meist bei 20 bis 45 Metern. Die meisten Ausfahrten starten als Tagesboote von einer Landbasis; je nach Teilgebiet verändert sich damit auch die tägliche Fahr- und Tauchlogistik.

Die Tauchgebiete

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

An den Korallenriffen von Sangat stehen Steinkorallen, Weichkorallen und tropische Fische im Mittelpunkt des Tauchgangs. Das Sangat House Reef und die Sangat Coral Gardens eignen sich dafür, langsam über flache Strukturen zu arbeiten und die Tiere zwischen den Korallen zu beobachten. Am Sangat Sub-Chaser verbindet sich die Wrackstruktur mit dem Riffleben rund um das gesunkene Schiff. Tubbataha bietet ein anderes Bild: An den Steilwänden und Abhängen begegnen Taucher einer außergewöhnlichen Biodiversität und regelmäßig größeren Fischen. Die günstigste Zeit für diese Beobachtungen liegt in der ruhigeren Phase von April bis Juni, wenn Bootsfahrten und Tauchgänge an den exponierten Wänden leichter planbar sind.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die gemessene günstigste Reisezeit liegt von April bis Juni; in diesen Monaten ist die See am ruhigsten. Für Tubbataha fällt dieses Fenster mit der empfohlenen Saison von Mitte März bis Mitte Juni zusammen. Das erleichtert die Anfahrt zu den abgelegenen Wänden und verbessert die Planbarkeit der Strömungstauchgänge. Von November bis Mai sind die Niederschläge am geringsten, sodass sich für eine Kombination aus Tauchen und Inselaufenthalt ein breiteres Zeitfenster ergibt. Die Teilgebiete bleiben dennoch unterschiedlich: Coron, El Nido und Puerto Princesa folgen nicht exakt demselben Ablauf wie das offshore gelegene Tubbataha.

Erforderliches Niveau

Palawan spricht sowohl Open-Water-Taucher als auch erfahrene Wand- und Wracktaucher an. Das Sangat House Reef, die Sangat Coral Gardens und der Sangat Sub-Chaser bleiben mit ihren moderaten Tiefen für Einsteiger zugänglich. Für Tubbataha sind Erfahrung mit Strömungstauchgängen und wechselnden Bedingungen an Steilwänden entscheidend. Der Advanced Open Water Diver erweitert den Zugang zu tieferen Wrack- und Wandprofilen. Nitrox ist bei mehreren Bootstagen mit wiederholten Tauchgängen praktisch, ersetzt aber nicht die nötige Erfahrung in Strömung und Tiefe.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Reise in der Regel zunächst mit mindestens einer Langstreckenverbindung nach Manila oder zu einem anderen asiatischen Drehkreuz. Danach folgt ein Inlandsflug innerhalb der Philippinen. Für Puerto Princesa ist die landgestützte Weiterreise am einfachsten organisiert; nach El Nido oder Coron kommen je nach Ausgangspunkt zusätzliche Straßen- oder Bootsfahrten hinzu. Auch Fährverbindungen zwischen Inseln gehören zur normalen Reiseplanung in Palawan. Deshalb sollte die Zielregion vor der Buchung der Unterkunft feststehen. Vor Ort liegt die Unterkunft in den üblichen Stadtbasen oft zu Fuß oder mit einem kurzen lokalen Fahrzeugtransfer am Anleger; die Tauchausfahrten erfolgen überwiegend mit Tagesbooten.

Tipps von Ortskundigen

Palawan sollte nicht als einheitliches Tauchgebiet geplant werden. Wer vor allem Wracks sucht, legt Coron als Basis fest; für eine Mischung aus Inselhüpfen und Rifftauchgängen passen El Nido oder Puerto Princesa besser. Die drei Orte in einer kurzen Reise zu verbinden, kostet wegen Inlandsflügen, Fähren und Straßenfahrten unverhältnismäßig viel Zeit. Tubbataha braucht eine eigene Planung: Das Schutzgebiet ist kein Tagesausflug, sondern wird saisonal begrenzt mit zugelassenen Safarischiffen besucht. Für die abgelegenen Steilwände gehören Strömungserfahrung und ein passendes Tiefenprofil in die Vorbereitung. In Coron sollte der Tagesplan nicht automatisch mit Tubbataha-Maßstäben verglichen werden: Sangat Sub-Chaser, Sangat House Reef und Sangat Coral Gardens bleiben deutlich flacher und strömungsärmer. In geschützten Meeresgebieten gelten außerdem klare Regeln: nicht ankern, Korallen und Tiere nicht berühren und die Schutzvorgaben des jeweiligen Parks einhalten.

Den Aufenthalt planen

Für sieben bis zehn Tage bietet sich eine Konzentration auf eine Teilregion mit etwas Spielraum für Wetter und Transfers an. Coron eignet sich für ein wrackorientiertes Programm mit ergänzenden Riffen und Lagunenlandschaften. El Nido verbindet Tauchen mit Inselhüpfen, Stränden und Lagunenausflügen; Puerto Princesa ist die funktionalere Basis für Tagesboote und Ausflüge an Land. Tubbataha wird als eigenständiger Safaribaustein geplant und nicht zwischen gewöhnliche Tagesfahrten geschoben. Auch Nichttaucher finden in Palawan Strände, Bootsfahrten und Naturausflüge.

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Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.

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