
The Asri Dive and Leisure Resort
★ 4,9/5 (98 Bewertungen)
2,7 km entfernt Luftlinie
Philippinen · Asien
Makroleben am Buceo Point, Schulen pelagischer Fische vor Verde Island und Riffhänge zwischen fünf und 38 Metern prägen Anilao im Tagesrhythmus der Tauchboote.
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Anilao ist eine landgestützte Tauchbasis auf der Batangas-Halbinsel, deren besondere Stärke unter Wasser liegt: kleine Motive, Schlickhänge und flache Riffbereiche. Am Buceo Point beginnt die Suche bereits in drei Metern Tiefe und reicht bis 20 Meter. Vor Verde Island kommen Riffstrukturen, pelagische Fischschwärme und Tiefen bis 38 Meter hinzu. Die kurzen Anfahrten erlauben mehrere Tauchgänge am Tag und machen Anilao vor allem für Wiederholungstauchgänge und Unterwasserfotografie interessant.
Die Tauchplätze verbinden flache Riffhänge, Schlickbereiche und einzelne tiefere Ausflüge. Am Buceo Point wird langsam gesucht, nicht schnell Strecke gemacht: Zwischen drei und 20 Metern liegen die Motive oft direkt am Hausriff, besonders bei Nachttauchgängen. Die Strömung bleibt dort meist leicht, kann sich aber mit Wetter und Gezeiten verändern. Für Verde Island sind Tiefen von fünf bis 38 Metern angegeben; dort richtet sich der Tauchgang stärker nach den Bedingungen und dem Bootsplan. Die Sichtweite am Buceo Point reicht von sechs bis 24 Metern und beeinflusst unmittelbar, wie gut sich kleine Tiere fotografieren lassen. Die Boote fahren von der Küste oder kurzen Transfers ab den örtlichen Anlegern. Anilao eignet sich deshalb für regelmäßige Tagesausfahrten, wiederholte Hausrifftauchgänge und eine ruhige, konzentrierte Suche statt für lange Driftstrecken.
Das ganze Jahr über sind Anglerfische, Nacktschnecken und Seepferdchen regelmäßig zu erwarten. Auch der Buceo Point lebt von dieser langsamen Suche nach kleinen Tieren; bei Nachttauchgängen verändert sich der Hausriffabschnitt nochmals deutlich. Wer mit Makroausrüstung taucht, kann hier länger an einem kleinen Ausschnitt des Bodens arbeiten, statt nur an großen Szenerien vorbeizuschwimmen. Vor Verde Island stehen dagegen pelagische Fischschwärme und die Möglichkeit endemischer Arten im Vordergrund. Mantarochen und Walhaie gehören zu den seltenen Begegnungen und sollten nicht als planbares Ziel eines einzelnen Tauchtages behandelt werden. Mehrere Tauchtage erhöhen die Chance auf ungewöhnliche Motive, weil sich Tauchplatz, Gezeiten und Tageszeit flexibler kombinieren lassen.
Die ruhigste See wird von April bis Juni gemessen; zugleich liegen die regenärmeren Monate zwischen November und Mai. April bis Juni ist daher besonders sinnvoll, wenn Verde Island und die Bootsfahrten im Vordergrund stehen: ruhigere Bedingungen erleichtern die Ausfahrt und die Arbeit unter Wasser. Für Makrotauchgänge am Buceo Point ist Anilao ganzjährig interessant, da Anglerfische, Nacktschnecken und Seepferdchen regelmäßig vorkommen. Wer den Reisezeitraum nicht ausschließlich nach Großfischen plant, kann den Aufenthalt deshalb stärker nach Seegang, Tauchrhythmus und gewünschter Fotografie ausrichten.
Viele Plätze sind für alle Ausbildungsstufen geeignet, auch der Buceo Point. Für Einsteiger sind die geringen Tiefen und die meist leichte Strömung hilfreich; Wetter und Gezeiten können die Bedingungen dennoch verändern. Eine sichere Tarierung ist besonders wichtig, weil Schlickplätze bei Bodenkontakt schnell aufgewirbelt werden. CMAS- und VDST-Taucher finden für die beschriebenen Tauchgänge passende Rahmenbedingungen. Nitrox kann bei mehreren Tauchgängen pro Tag sinnvoll sein. Geduld und die Bereitschaft, kleine Motive zu suchen, zählen hier mehr als Erfahrung mit starken Strömungen.
Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Reise zunächst per Flug auf die Philippinen, in der Regel über Metro Manila oder einen für Batangas geeigneten Inlandsanschluss. Anilao selbst hat keinen Flughafen. Der entscheidende letzte Abschnitt ist deshalb der Straßentransfer auf die Batangas-Halbinsel nach Anilao beziehungsweise Mabini; dafür müssen Flugankunft, Gepäck und mehrere Stunden Fahrzeit zusammenpassen. Vor Ort starten die Tauchgänge direkt von der Küste oder nach kurzen Transfers zu örtlichen Anlegern. Viele Resorts im Mabini- und Anilao-Streifen organisieren eigene Boote und die Tagesplanung. Die Unterkunft liegt dort meist zu Fuß oder mit sehr kurzer lokaler Fahrt von der Tauchbasis entfernt. Ein eng kalkulierter Anschluss am Ankunftstag lässt wenig Spielraum für die Straße und die Weitergabe des Tauchgepäcks.
Anilao belohnt eine passende Ausrüstung: Wer mit einem reinen Weitwinkelplan anreist, verpasst den eigentlichen Charakter vieler Tauchgänge. Eine sorgfältig vorbereitete Makrokonfiguration ist am Buceo Point wichtiger als ein großes Sichtweitenmotiv. Für den Aufenthalt sollten mehrere aufeinanderfolgende Tauchtage eingeplant werden, weil Wiederholungstauchgänge die Chance auf kleine und seltene Motive erhöhen und Spielraum bei Gezeiten und Seegang schaffen. Die frühere Ausfahrt kann angenehmer sein, wenn stark fotografierte Plätze später stärker frequentiert sind; alternativ lassen sich weniger beworbene Makroplätze ansteuern. Auf Schlickgrund sollte nicht überbleit werden: Jede unnötige Flossenbewegung wirbelt Sediment auf und nimmt nachfolgenden Tauchern die Sicht. Transfers und Tauchplan sollten möglichst zusammenhängend organisiert werden, damit die lange Straßenanreise nicht in einen hektischen ersten Tauchtag mündet. Unter Wasser gehören Berühren, Sammeln und Riffkontakt nicht dazu.
Für Anilao passt ein landgestützter Aufenthalt von fünf bis sieben Tagen besser als eine kurze Zwischenstation. Die Tage lassen sich mit mehreren lokalen Boots- und Hausrifftauchgängen strukturieren; gerade die Wiederholung macht die Motivsuche lohnend. Ein tauchfreier Tag eignet sich für Strandzeit im Resort oder einen kurzen Ausflug ins Landesinnere und nach Batangas. Nichttauchende Begleiter finden vor allem Ruhe, Strand und kleine Landtouren, weniger ein dichtes Kultur- oder Stadtprogramm. Eine Tauchsafari ist für diese Region nicht vorgesehen.
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2 Tauchsafari-Boote starten ab Anilao eine weitere Art, die Region zu entdecken, über mehrere Tage auf See.