
The Adventure Club
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Koh Phi Phi · Thailand · Asien
Max. Tiefe · 28 mDie Bida Islands bieten dir eine vielseitige Unterwasserlandschaft, von flachen Korallengärten bis zu steilen Wänden und einem versunkenen Riff, das von Leopardenhaien bewohnt wird.
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Die Bida Islands, bestehend aus den felsigen Inseln Bida Nok und Bida Nai, bilden einen Tauchplatz, der sich durch seine abwechslungsreiche Topografie auszeichnet. Du tauchst hier an flachen Saumriffen, die sanft abfallen, und an steilen Wänden, die bis auf 28 Meter Tiefe reichen. Die Inseln sind von zahlreichen Nischen und Vorsprüngen durchzogen, die eine komplexe Unterwasserlandschaft schaffen und immer wieder neue Entdeckungen ermöglichen.
Dein Tauchgang beginnt oft in den geschützten, flachen Buchten von Bida Nok, die einen idealen Einstiegspunkt bieten. Hier kannst du dich in Ruhe an die Umgebung gewöhnen, bevor du die tieferen Bereiche erkundest. Die weitläufigen Strukturen der Inseln erlauben es dir, bei einem einzigen Tauchgang ein großes Gebiet zu überblicken, ohne dass sich die Szenerie wiederholt, was den Platz auch für wiederholte Besuche interessant macht.
Ein besonderes Highlight ist das Fantasy-Riff im Südwesten von Bida Nai. Dieses versunkene Riff bietet dir eine faszinierende Unterwasserlandschaft mit komplexen Formationen und einer reichen Meeresfauna. Es ist ein Bereich, der eine fortgeschrittene Taucherfahrung erfordert, um seine volle Schönheit und die dort lebenden Arten sicher erkunden zu können.
An den Bida Islands findest du auch spannende Durchgänge und natürliche Bögen. Besonders hervorzuheben ist ein malerischer Bogen bei Bida Nai, der oft von Schwärmen von Füsiliere (Caesionidae) bevölkert ist und zu einem flachen Hartkorallengarten führt. Diese Passagen erfordern präzises Tarieren und bieten dir die Möglichkeit, die Inseln aus einer anderen Perspektive zu erleben und verborgene Bereiche zu entdecken.
Im nordwestlichen Bereich von Bida Nok gibt es eine kleine Höhle auf 20 Metern Tiefe. Diese geologische Formation ist nur erfahrenen Tauchern mit entsprechender Ausbildung und Ausrüstung zugänglich. Sie belohnt dich mit einem einzigartigen Einblick in die Felsstrukturen der Insel, erfordert aber stets die Einhaltung strenger Sicherheitsvorkehrungen und sollte niemals alleine betaucht werden.
Überall um die beiden Inseln ragen Felsnadeln aus dem Meeresgrund, die oft dicht mit Korallen bewachsen sind. Diese Pinakeln bieten Lebensraum für eine Vielzahl von Fischen und wirbellosen Tieren. Wenn du dir die Zeit nimmst und genau hinsiehst, wirst du hier viele kleine Details und versteckte Bewohner entdecken, die das Riff beleben.
Die Bida Islands sind bekannt für ihre Haibegegnungen. Du triffst hier regelmäßig auf Schwarzspitzen-Riffhaie (Carcharhinus melanopterus), die in den flacheren Bereichen patrouillieren. Auf sandigen Böden in tieferen Zonen kannst du auch ruhende Leopardenhaie (Stegostoma tigrinum) beobachten. Diese Begegnungen sind ein fester Bestandteil des Taucherlebnisses an diesem Platz.
Neben den Haien begegnest du einer Vielzahl weiterer Meeresbewohner. Barracudas (Sphyraena), Falterfische (Chaetodontidae), Papageifische (Scaridae), Kofferfische (Ostraciidae) und Kugelfische (Tetraodontidae) sind häufige Sichtungen. Auch Meeresschildkröten (Cheloniidae), Skorpionfische (Scorpaenidae), Muränen (Muraenidae), Drückerfische (Balistidae), Schnapper (Lutjanidae), Trompetenfische (Aulostomidae), Steinfische (Synanceia) und Fledermausfische (Platax) sind hier zu Hause.
Die Korallenriffe der Bida Islands sind eine Mischung aus Hart- und Weichkorallen, die eine reiche Biodiversität unterstützen. Die Vielfalt der Korallenformationen schafft eine dynamische Umgebung, die sich je nach Tiefe und Strömung ändert. Diese gesunden Riffe sind die Grundlage für das reiche marine Leben, das du hier beobachten kannst.
Dieser Tauchplatz ist ab dem Open Water Diver Zertifikat zugänglich, wobei die maximale Tiefe 28 Meter beträgt. Für die Erkundung des Fantasy-Riffs und der kleinen Höhle auf 20 Metern Tiefe ist eine fortgeschrittene Ausbildung und Erfahrung von mindestens 50 geloggten Tauchgängen empfehlenswert. Die Strömung kann je nach Gezeiten und exponierter Lage der Tauchzonen von leicht bis stark variieren. In den geschützten Buchten ist sie meist ruhig und gut beherrschbar. Die Sichtweite liegt typischerweise zwischen 10 und 25 Metern. Die besten Bedingungen mit dem ruhigsten, wärmsten und klarsten Wasser findest du von Februar bis Mai, obwohl das Tauchen ganzjährig möglich ist.