
Rawi Warin Resort And Spa - SHA Extra Plus
★★★★★
★ 9/10 (922 Bewertungen)
21 km entfernt Luftlinie
Thailand · Asien
Karstinseln über Wasser, flache Lagunen, Wände bis 40 Meter, Makroleben und große Fischschwärme prägen Krabis Tauchgänge.
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Koh Haa Lagoon zeigt, wofür Krabi unter Wasser steht: ein flaches Plateau zwischen den Inseln 2, 3 und 4, dazu Außenriffe und Wände bis 40 Meter. Krabi ist keine reine Tauchinsel, sondern eine Küstenbasis für Tagesausfahrten zu Inseln und Felsriffen der Andamanensee. Das passt zu Reisenden, die mehrere Tauchtage mit Stränden, Karstlandschaften und Ausflügen an Land verbinden möchten. Die Planung bleibt dabei abhängig von Bootstransfers und Seegang.
Die Tauchplätze verbinden flache Riffdächer, abfallende Riffkanten und senkrechtere Wandabschnitte. In der Koh Haa Lagoon beginnt der Tauchgang je nach Bereich bei etwa fünf Metern; an den Außenriffen reicht das Profil bis 40 Meter. Damit lässt sich derselbe Ausflug unterschiedlich gestalten: flach und ruhig für Tarierungsübungen oder mit größerer Tiefe für erfahrene Taucher. Die Strömung ist meist sanft, kann an exponierten Außenriffen und bei wechselnder Tide jedoch mäßig werden. Die Sicht hängt stark von Wellengang, Aufwirbelung und saisonalem Eintrag ab. Getaucht wird überwiegend von Tagesbooten aus, mit mehreren Insel- und Küstenplätzen innerhalb einer Ausfahrt. Nitrox ist besonders dann praktisch, wenn der Tagesplan mehrere Tauchgänge vorsieht.
An der Koh Haa Lagoon fällt zunächst die Makrowelt auf, die sich an den Riffstrukturen und im flacheren Bereich beobachten lässt. Daneben ziehen große Fischschwärme über die Riffe und geben den Tauchgängen auch bei mittlerer Sicht Struktur. Walhaie gehören zu den möglichen, aber seltenen Begegnungen; sie sollten nicht als fest eingeplanter Grund für die Reise gelten. Nudibranchs werden gelegentlich gefunden, ohne dass sich daraus ein verlässlicher Saisonkalender ableiten lässt. Wer kleine Tiere sucht, sollte daher langsam über Plateau und Riffkante arbeiten und die Umgebung nicht nur nach großen Fischen absuchen.
Die verlässlichere Reisezeit liegt von November bis April. Die Messreihe weist für Oktober bis April das ruhigste Meer aus; von Dezember bis April sind zudem die Niederschläge am geringsten. Das passt zur allgemeinen Wetterlage der Andamanensee: In der Trockenzeit sind Wellengang und Ausfahrtsbedingungen meist günstiger, während die sommerliche Monsunzeit mehr Seegang, wechselnde Sicht und kurzfristig unkomfortable Bootstage bringen kann. Oktober kann als Übergangsmonat funktionieren, verlangt aber mehr Spielraum als die Monate der trockeneren Hochsaison. Wer möglichst planbare Tauchtage möchte, legt die Reise in die Zeit von November bis März oder April.
Krabi eignet sich für alle Erfahrungsstufen, sofern die Tauchgangsplanung an Strömung und Seegang angepasst wird. Anfänger finden im flachen Lagunenbereich der Koh Haa Lagoon ein übersichtliches Gelände für erste Erkundungen und Tarierungsübungen. Erfahrene Taucher können an Außenriffen und Wandabschnitten tiefer gehen, ohne dass jeder Tauchgang anspruchsvoll sein muss. Ein Nitrox-Brevet ist für Taucher mit mehreren Tagesimmersionsplänen sinnvoll. Entscheidend bleibt, die eigene Tiefen- und Strömungserfahrung realistisch mit der jeweiligen Ausfahrt abzugleichen.
Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt der Weg zunächst nach Thailand; Krabi wird anschließend per Inlandsflug, Straße oder je nach Ausgangspunkt per Fähre erreicht. Der letzte Abschnitt ist nicht automatisch mit der Ankunft erledigt: Für die Tauchausfahrten stehen weitere Fahrten zu einem lokalen Hafen und die anschließende Bootsfahrt zu Inseln oder Küstenplätzen an. Diese Abfolge sollte bei der Buchung mitgedacht werden, besonders wenn Unterkunft, Transfers und frühe Abfahrten zusammenpassen müssen. An der Küste gelangen Taucher meist zu Fuß, per Taxi oder mit einer Shuttle-Fahrt zur Basis beziehungsweise zum Abfahrtsort. Wer in Ao Nang oder Krabi Town wohnt, ist mit einer Unterkunft nahe der Uferzone logistisch im Vorteil.
Die ersten Bootsrotationen sind in der trockenen Hauptsaison sinnvoll, weil sich leicht erreichbare Plätze dann schneller füllen. Gefragte Ausfahrten sollten mehrere Tage vorher feststehen; so bleibt eher die Wahl zwischen näheren und weiter entfernten Inselplätzen. Bei der Buchung lohnt die konkrete Frage, ob die Route in den Nationalpark Hat Noppharat Thara–Mu Ko Phi Phi führt. Dort gelten eigene Regeln, Parkgebühren und Vorgaben für Navigation und Riffschutz. Wichtig ist außerdem, wie das Boot in geschützten Bereichen festmacht: Kontrollierte Moorings sind dem Ankern auf dem Riff vorzuziehen. Nach unruhiger See sollten empfindliche Taucher die exponiertesten Außenriffe nicht unmittelbar einplanen, denn Sicht und Komfort können sich von Tag zu Tag verändern. Ein eigener Tauchcomputer erleichtert die Planung bei mehreren eng getakteten Tagesimmersions. Für die Rückreise bleibt ein ruhiger Tag ohne weitere Belastung sinnvoll, etwa mit Strand, einer nicht tauchenden Bootsfahrt oder einem kurzen Ausflug ins Karstland.
Für Krabi passen fünf bis sieben Tage an Land. Mehrere Tagesausfahrten lassen sich mit Strandtagen, Inselbesuchen und kurzen Wanderungen im karstigen Hinterland verbinden. Dabei sollte nicht jeder Tag mit einem festen Tauchprogramm belegt werden: Monsunbedingter Seegang oder wechselnder Komfort können eine Verschiebung sinnvoll machen. Ao Nang oder Krabi Town bieten die praktische Basis für Transfers, während der Nationalpark bei passenden Ausfahrten zusätzliche Regeln und Gebühren mit sich bringt.
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Der letzte Tag bleibt trocken: In den 18-24 Stunden vor dem Flug wird nicht getaucht der ideale Moment, das Reiseziel von einer anderen Seite zu entdecken.
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