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Asien

Thailand: zwei Küsten, wechselnde Saisons für Taucher

Thailand verbindet die Tauchgebiete der Andaman-Küste mit den Inseln im Golf, während Bangkok, Ayutthaya und regionale Currys den Aufenthalt über Wasser prägen.

Was dieses Land einzigartig macht

  • Januar bis April an der Andaman-Küste tauchen
  • Mai und Juni verbinden Koh Tao und Koh Samui
  • Regenzeitplanung für die Golfküste im Hochsommer
  • Walhai, Meeresschildkröte und Barrakuda in vielen Gebieten
  • Gaeng som aus Krabi und Phuket probieren
  • Bangkok, Ayutthaya und Sukhothai als Kulturachse
  • Richelieu Rock und Similan Islands bei Khao Lak

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Dieses Land für Taucher

Thailand ist für Taucher vor allem ein Land mit zwei unterschiedlichen Meeresräumen: der Andaman-Küste im Westen und dem Golf von Thailand im Osten. Gemeinsam sind den Gebieten wechselnde Strömungen, teils gemischte Riffbedingungen und Tauchmöglichkeiten für alle Erfahrungsstufen. Dazu kommen Walhai, Meeresschildkröte, Barrakuda, Muräne und Anglerfisch als wiederkehrende Begegnungen. Der entscheidende Unterschied zu benachbarten Reisezielen liegt in der geografischen Auswahl innerhalb eines Landes: Sie können zwischen Inselketten, Küstenstützpunkten und einer ausgeprägten Kulturroute wählen.

Wie sich das Land gliedert

Die Andaman-Küste bildet den großen westlichen Tauchraum. Von Khao Lak bis Koh Lanta, Phuket und den Zielen um Krabi liegen die Gebiete in einem gemeinsamen Saisonfenster von Oktober bis April. Sie richten sich an Reisende, die Inseln, Küstenorte und längere Bootstage verbinden möchten; Khao Lak öffnet dabei den Zugang zu den Similan Islands und Richelieu Rock, während Koh Phi Phi und Koh Lanta näher an der südlichen Inselwelt liegen. Im Golf verschiebt sich der Kalender. Koh Tao ist von Februar bis Juni geeignet, Koh Phangan von März bis Juni und Koh Samui von April bis Oktober. Diese Inselkette passt daher besonders zu Reisen im späten Frühjahr und Sommer. Pattaya steht als eigenständige Küstenoption von Oktober bis März gegenüber: näher an Bangkok, mit kurzen Ausfahrten zu den Inseln vor Chonburi und einem anderen Reisecharakter als die südlichen Archipele.

Die Tauchgebiete

Tauchbasen

Hotels

Tauchsafaris

Wann und wohin, Monat für Monat

Von Januar bis April ist die Andaman-Küste die breiteste Wahl. Im Februar kommt Koh Tao hinzu, im März folgen Koh Phangan und weiterhin Pattaya; im April überschneiden sich schließlich die Andaman-Gebiete mit Koh Phangan, Koh Tao und Koh Samui. Mai und Juni gehören vollständig der Golfseite: Dann liegen Koh Phangan, Koh Samui und Koh Tao gemeinsam in ihrer Saison. Von Juli bis September bleibt im Golf vor allem Koh Samui passend. Ab Oktober öffnet sich die Andaman-Küste wieder, gleichzeitig beginnt erneut die Saison in Pattaya und Koh Samui bleibt zunächst noch möglich. November und Dezember konzentrieren sich wieder auf Andaman-Küste und Pattaya. Dahinter steht der Monsunwechsel zwischen den Meeresräumen: Wenn die Bedingungen an der Andaman-Küste unbeständiger werden, bietet die Golfseite ein anderes Zeitfenster. Koh Phangan und Pattaya überschneiden sich nur im März, Koh Samui und Pattaya im Oktober.

Unterwasserwelt, Küste für Küste

Einige Begegnungen gehören zur thailändischen Unterwasserwelt an vielen Küsten: Walhai, Meeresschildkröte, Karettschildkröte, Barrakuda, Makrele, Muräne, Oktopus und Stachelrochen prägen das Bild. Für eine Reiseplanung wichtiger ist jedoch der regionale Wechsel. An der Andaman-Küste rund um Khao Lak, Koh Lanta, Koh Phi Phi, Phuket und Rawai kommen Mantarochen, Riffhaie mit weißen Spitzen, Leopardenhaie, Ammenhaie, Geigenrochen und der große Napoleon hinzu. Diese Seite des Landes eignet sich daher für Routen, bei denen Großfisch und Inselwechsel zusammengehören. Im Golf um Koh Tao, Koh Phangan und Koh Samui verschiebt sich der Schwerpunkt zu riesigen Zackenbarschen, Bullenhaien, Titan-Drückerfischen und großen Barrakudaschwärmen. Pattaya ergänzt das Bild mit Bambushaien, Blaupunktrochen, Löwenfischen und ausgeprägter Makrofauna.

Zwischen den Gebieten reisen

Innerhalb einzelner Küstenräume lassen sich mehrere Stationen sinnvoll verbinden. Phuket und Rawai liegen nur fünf Kilometer auseinander, Kata Beach und Rawai sieben Kilometer; im Golf verbinden 29 Kilometer Koh Phangan und Koh Samui sowie 38 Kilometer Koh Phangan und Koh Tao. Auch die Andaman-Inseln liegen in erreichbaren Etappen: Koh Lanta und Koh Phi Phi trennen 31 Kilometer, Ao Nang und Koh Phi Phi 35 Kilometer. Schwieriger wird die Verbindung zwischen den Meeresräumen. Zwischen Ao Nang und Koh Samui liegen 214 Kilometer, zwischen Khao Lak und Koh Tao 234 Kilometer. Eine solche Route bedeutet Flug, Bus oder organisierte Transfers und bei den Inseln zusätzlich Bus-Fähre-Kombinationen, die leicht einen großen Teil des Tages beanspruchen. Für eine zweiwöchige Reise sind Bangkok, eine Kulturregion und nur ein großer Tauchraum die belastbarere Abfolge.

Maske abnehmen

Bangkok bündelt königliche Architektur, Flussleben und Märkte. Grand Palais und Wat Phra Kaew lassen sich mit Wat Pho und Wat Arun verbinden; Ayutthaya ergänzt die Hauptstadt um die Ruinen der früheren siamesischen Hauptstadt. Für einen Markttag stehen Chatuchak, Taling Chan, Khlong Lat Mayom und Amphawa zur Auswahl, während der Blumenmarkt von Pak Khlong Talat besonders früh am Tag seinen eigenen Rhythmus zeigt. Im Norden erzählen Chiang Mai und der Lanna-Stil eine andere Geschichte, mit Wat Phra Singh, Wat Chedi Luang, Nachtmarkt und Khao soi. An der Küste lohnt Phuket Old Town mit seinen sino-portugiesischen Häusern. Kulinarisch reicht die Reise vom zentralen Pad Thai und Tom yum kung über Som tam bis zum scharfen Gaeng som aus Krabi und Phuket; Massaman-Curry steht für die muslimischen Einflüsse des Südens. Songkran im April, Loy Krathong und Yi Peng im November verändern vielerorts das Straßenbild. An den Stränden, in Märkten und in Tempeln gelten dabei deutlich unterschiedliche Umgangsformen.

Was überall in diesem Land gilt

In Thailand wechseln die Bedingungen auch innerhalb einer Reise. Strömungen sollten Sie als veränderlich einplanen; an zugänglichen Riffen und bei Phi Phi kann sich der Charakter mit Gezeiten und Wind wandeln. Ein Sicherheitsstopp gehört ebenso zur Planung wie ein Tag Puffer, wenn mehrere Bootstage aufeinanderfolgen. Nitrox ist bei wiederholten Tauchgängen an langen Tauchtagen eine naheliegende Option. Die Regenzeit verlangt Aufmerksamkeit für ruhige Zeitfenster, besonders an der Andaman-Küste. Frühe Ausfahrten können dann günstiger liegen, während das Zentrum die Entscheidung über sichere Strand- oder Bootstauchgänge an die aktuelle See anpasst. Fragen Sie außerdem, ob ein Ausflug in einen Nationalpark führt: Dort gelten eigene Regeln für Anfahrt, Ankerplätze und Tauchbetrieb. Flache Hausriffe sind kein Rastplatz für Füße; Korallen werden durch Stehen oder Berühren dauerhaft beschädigt.

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