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Tauchsafaris · Malediven

Blue Force One – Malediven mit Platz für das Wesentliche

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Blue Force One verbindet eine konsequent auf Taucher ausgerichtete Dhoni-Organisation mit dem Komfort eines großen Safarischiffs.
  • Auf der 8-tägigen Reise mit 7 Nächten geht es ab Malé und zurück durch die Zentralatolle bis nach Hanifaru Bay.
  • Das Schiff bietet 12 klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad, zwei Außen-Jacuzzis, mehrere Sonnendecks und ein Restaurant im Freien.
  • Getaucht wird mit Aluminium-S80-Flaschen, DIN- oder INT-Anschluss, Membran-Nitrox und zwei Beibooten.
  • Die Route richtet sich an Taucher ab Open Water; empfohlen werden Advanced Open Water und etwa 50 geloggte Tauchgänge.

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Die Einladung

Die Blue Force One ist für Taucher gebaut, die unter Wasser viel sehen und an der Oberfläche nicht auf Raum verzichten wollen. Ihr wichtigster Unterschied liegt nicht im Barbereich, sondern in der Trennung von Wohnen und Tauchen: Die Ausrüstung, Kompressoren und Nitrox-Anlage bleiben auf dem Dhoni, während das Mutterschiff ruhig und trocken bleibt. Das macht die Rückkehr nach dem Tauchgang angenehmer und hält die Wohnbereiche frei von nassen Flossen und Flaschen. Wer an Bord geht, sucht die großen Szenen der Malediven: Kanäle mit Strömung, Haie am Riff, Mantarochen an Putzerstationen und mit etwas Glück Walhaie. Dazu kommt ein Schiff, auf dem auch ein nicht tauchender Partner eine Woche verbringen kann, ohne nur auf den nächsten Tauchgang zu warten.

An Bord gehen

Am Kai fällt zuerst auf, dass die Blue Force One kein zweckmäßiger Tauchkutter ist. Die breiten Außenflächen, der offene Restaurantbereich am Bug und die großen Fenster geben dem Schiff mehr Luft, als man von einem Arbeitsschiff erwarten würde. Innen geht es hell und aufgeräumt zu; der Salon ist offen gestaltet und nicht mit Stützen zugestellt. Das Schiff stammt aus 2013 und wirkt entsprechend modern, ohne den Charakter eines schwimmenden Hotels zu verlieren. Beim Einchecken verteilt sich die Gruppe schnell: Einige richten sich in den Kabinen ein, andere gehen direkt zum Dhoni, wo die Tauchplätze und die Organisation erklärt werden. Die Wege an Bord sind kurz genug, dass man sich am zweiten Tag nicht mehr suchen muss. Der eigentliche Arbeitsbereich liegt nebenan auf dem Beiboot.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen maximal 24 Gäste auf eine lokale und internationale Crew, die Englisch und Spanisch spricht. Die Stimmung ist eher persönlich als steif: Nach dem Briefing kennt man die Gesichter, nach dem ersten Strömungstauchgang auch die Eigenheiten der Gruppe. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Sie bringt Essen, trocknet Bereiche, fährt die Taucher zum Riff und sorgt dafür, dass nach der Rückkehr nicht jeder selbst nach seinem Platz suchen muss. Abends sitzen die Gäste an der Außenbar, im Salon oder noch auf dem Sonnendeck. Wer nur tauchen und schlafen will, kann das tun; wer Gesellschaft sucht, findet sie schnell. Dass viele Gäste wiederkommen, passt zu diesem Eindruck: Nicht das Schiff allein bleibt im Gedächtnis, sondern die Art, wie die Woche gemeinsam funktioniert.

Die Tauchplätze

Die 8-tägigen Fahrten mit 7 Nächten starten und enden in Malé. Die Zentralatoll-Route führt durch Nord-Malé, Süd-Malé, Felidhoo und Ari; die Variante mit Hanifaru ergänzt Baa, Raa und Lhaviyani. Barracuda Giri liegt bis -30 m und trägt seinen Namen zu Recht: Strömung führt an Barrakudas, Füsilieren, Tunfischen und Jacks vorbei. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es ebenfalls bis -30 m an ein isoliertes Riff mit grauen Riffhaien. Dhonkalo ist ein Strömungsplatz bis -25 m für Mantarochen. Maamigili, Maamigili Beiyru und Kudarah Thila Marine Reserve reichen bis -30 m und verbinden Walhaie, Mantas, Kanäle und Riffrelief. Foththeyo Kandu geht bis -40 m; dort patrouillieren pelagische Jäger, darunter mit Glück Hammerhaie. Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila liegen jeweils bis -30 m. Fushifaru Thila reicht bis -35 m und ist für Mantas an Putzerstationen bekannt. Hanifaru Bay ist vor allem der Ort für Manta-Schnorcheln, wenn Tiere und Parkregeln es zulassen. Banana Reef und Guraidhoo Marine Reserve ergänzen die Route mit lebhaften Riffen und kanalgeprägten Tauchgängen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem immer wieder dieselben großen Malediven-Motive: graue Riffhaie, Meeresschildkröten, Mantas, Barrakudas, Tunfische, Adlerrochen, Napoleons und Schwärme von Füsilieren. Die Strömung macht dabei den Unterschied. Sie hält die Tiere an Kanälen und Riffkanten in Bewegung und bringt manchmal mehr Leben vorbei, als ein Taucher in einem einzigen Tauchgang aufnehmen kann. Der Walhai ist an mehreren Plätzen möglich, besonders im Bereich von Maamigili und Maamigili Beiyru; eine Begegnung bleibt trotzdem eine Begegnung, keine Zusage. Wer gezielt nach einer Besonderheit sucht, fährt zu Barracuda Giri für Grouper und Anthias, nach Foththeyo Kandu für Hammerhaie oder nach Banana Reef für Anemonen. Weichkorallen und Gorgonien sind der Grund für Dhigalhi Haa Marine Reserve, während Fushifaru Thila Marine Reserve die Chance auf einen Stachelrochen bietet. In Hanifaru Bay können sich von Juli bis Oktober, besonders in der passenden Saison, große Manta-Ansammlungen bilden; dort wird vor allem geschnorchelt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew ist für Erste Hilfe ausgebildet; Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets gehören zur Sicherheitsausstattung, dazu kommen Feueralarm, Feuerlöscher, Rettungsmittel und ein Defibrillator. Die Tauchgruppen werden vor jedem Tauchgang gebrieft und vom Dhoni aus organisiert. Wie viele Taucher einer einzelnen Gruppe zugeteilt werden, ist nicht festgelegt; eine feste Zahl der Guides wird für dieses Schiff ebenfalls nicht genannt. Als Mindestniveau gilt Open Water Diver oder eine vergleichbare Ausbildung. Empfohlen werden Advanced Open Water oder ein gleichwertiger Abschluss und etwa 50 geloggte Tauchgänge, weil Strömungstauchgänge zum Charakter der Route gehören. Advanced- und Nitrox-Kurse können an Bord stattfinden. Wer Nitrox nutzen möchte, braucht die Nitrox-Ausbildung; die Flasche allein ersetzt keine Erfahrung im Umgang mit Strömung und Tiefe.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Die Tauchgänge beginnen und enden auf dem 18 Meter langen Dhoni. Dort liegen die Tauchausrüstungen, die Kompressoren und die Membran-Nitrox-Anlage; zwei weitere Kompressoren und Ersatzmembranen sichern den Betrieb auch dann ab, wenn Technik Aufmerksamkeit verlangt. Verwendet werden Aluminium-S80-Flaschen mit DIN- oder INT-Anschluss. S100-Flaschen sind auf Anfrage verfügbar. Nitrox ist vorhanden, für die Nutzung ist die entsprechende Qualifikation nötig. Leihequipment kann begrenzt an Bord vorhanden sein und muss vor der Anreise gebucht werden. Zusätzlich steht ein zweites Beiboot für Transfers, Inselbesuche und Unterstützung bereit. Der Dhoni fährt die Gruppe unabhängig vom Mutterschiff an die Tauchplätze und nimmt sie dort wieder auf, wo sie auftaucht. Das ist auf den Malediven mehr als Komfort: Flache Korallenköpfe und enge Riffbereiche lassen sich so besser anfahren.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei Arten von Platz: Schatten im Salon, Sonne auf den Liegen oder Wasser direkt neben dem Schiff. Der klimatisierte Salon eignet sich für Briefings, Filme und die Stunden, in denen die Sonne zu stark wird. Draußen gibt es eine Bar, einen Chillout-Bereich und den offenen Essplatz am Bug. Während der Fahrt schaut man vom Deck auf die Atolle oder lässt die Ausrüstung auf dem Dhoni in Ruhe. Wer nicht taucht, kann Kajak fahren, mit dem Stand-up-Paddle-Board hinaus oder bei Inselbesuchen an Land gehen. Bei passenden Bedingungen steht ein Barbecue auf einer unbewohnten Insel auf dem Programm. Die Pause fühlt sich dadurch nicht wie Wartezeit an, sondern wie der zweite Teil des Tauchgangs: weniger Gewicht, mehr Horizont.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Gruppe über das Dhoni zum Tauchplatz fährt. Nach dem Auftauchen folgen Rückkehr, Essen und eine Pause, während das Schiff zum nächsten Atoll oder Riff weiterläuft. An den sechs Tauchtagen sind insgesamt 18 Tauchgänge vorgesehen; der genaue Ablauf hängt von Wetter, Strömung, Logistik und den Entscheidungen der Leitung ab. Zwischen den Tauchgängen trocknen die Gäste ihre Sachen, sitzen im Salon oder auf dem Sonnendeck und vergleichen, was unter ihnen vorbeigezogen ist. Manche gehen mit dem Kajak oder Stand-up-Paddle-Board ins Wasser, andere bleiben einfach liegen. Gegen Abend wird gegessen, gefahren oder eine Insel besucht. Wenn ein Nachttauchgang auf dem Plan steht, verändert sich der Rhythmus: Die Oberfläche wird stiller, die Briefings werden kürzer, und unter Wasser beginnt ein anderes Riff. Der Tag endet nicht mit einem festen Stundenplan, sondern mit der Rückkehr zum Schiff und dem Blick auf den nächsten Tauchgang.

Was man an Bord isst

Gegessen wird in Vollpension: Buffet, lokale Küche, Snacks über den Tag und Mahlzeiten, die sich in den Tauchablauf einfügen. Der große Außenbereich am Bug erlaubt es, draußen zu essen, wenn Wetter und Fahrt es zulassen. Dazu kommen vegetarische und vegane Optionen, Bier und eine Auswahl größerer Weine. Ein Barbecue am Strand gehört ebenfalls zum Bordprogramm. Nach einem Tauchgang ist der Esstisch weniger Restaurant als Treffpunkt: Hier werden Sichtungen verglichen, Strömungen nacherzählt und die nächste Flasche gedanklich schon vorbereitet. Die Küche ist dabei nicht bloß Versorgung zwischen zwei Sprüngen ins Wasser. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu einer Reise, bei der an sechs Tauchtagen regelmäßig gegessen, getaucht, ausgeruht und wieder gegessen wird.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad und Dusche. Zur Wahl stehen Deluxe Cabins, Junior Suites, Master Cabin und Master Suites; die Kabinen auf Haupt- und Oberdeck haben Meerblick, die unteren liegen geschützter im Schiff. Das ist kein Detail für den Prospekt, sondern entscheidet darüber, wie gut man zwischen den Tauchgängen schläft. Wer am Abend noch draußen sitzt, findet auf den Sonnendecks, an der Bar oder im Salon Platz. Zwei Jacuzzis und Liegen machen die Blue Force One auch für Nichttaucher attraktiv. Von der Koje aus bleibt das Meer nah, während die Tauchflaschen und Kompressoren auf dem Dhoni arbeiten. Genau diese Trennung hält die Nacht ruhiger, als es bei einem Schiff wäre, auf dem alles auf demselben Deck passiert.

Deluxe-Kabinen

Junior-Suite

Master-Kabine

Master-Suite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet am Flughafen von Malé und endet dort nach 8 Tagen und 7 Nächten. Der Transfer vom Flughafen zum Schiff und zurück ist eingeschlossen; die erste Überfahrt erfolgt mit dem Dhoni. Die Crew erwartet die ankommenden Gäste am Flughafen und begleitet sie beim Transfer. Wer kann, reist einen Tag früher an: Das nimmt Druck aus der Ankunft und lässt mehr Reserve, falls der internationale Flug verspätet ist.

Decksplan

Baujahr
2013
Länge
42 m
Breite
11 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
Caterpillar 750 PS
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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