Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Malediven

Duke of York – mit dem Dhoni zu den Strömungen der Malediven

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Duke of York fährt Zentralatoll-Routen ab Malé und verbindet drei Tauchgänge pro Tag mit viel Platz an Bord.
  • Das separate Tauch-Dhoni bringt die Gruppen direkt zu den Riffen und nimmt sie nach dem Tauchgang wieder auf.
  • Nitrox ist an Bord ohne Aufpreis verfügbar; 15-Liter-Flaschen können angefragt werden.
  • Die Küche verbindet italienische, internationale und maledivische Gerichte, meist als Buffet und häufig mit frischem Fisch.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Duke of York ist für Taucher gebaut, die im Wasser Strömung, Haie und große Tiere suchen und dazwischen nicht auf Komfort verzichten möchten. Das eigentliche Zentrum der Reise ist nicht der Salon, sondern das Dhoni: Es fährt mit der Tauchgruppe voraus, legt sich an den Kanal und holt die Taucher dort ab, wo sie auftauchen. An Sonntagen beginnen die Fahrten, damit die Riffe ruhiger erlebt werden können. Die Zentralatolle liefern dafür die passende Mischung aus bekannten Riffen, Kanälen, Putzerstationen und Begegnungen mit Mantas oder Walhaien. Wer nach dem dritten Tauchgang gern im Schatten sitzt, draußen isst und abends ein eigenes Bad statt einer engen Nasszelle möchte, findet hier ein Schiff mit klarer Ausrichtung: viel Tauchzeit, aber ohne den Tag auf das Nötigste zu reduzieren.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Duke of York eher wie eine große, gepflegte Holzyacht als wie ein zweckmäßiges Tauchboot. Innen liegen Parkett und Holz, draußen Teak; dazwischen führen mehrere Ebenen zu Salon, Restaurant und offenen Decks. Das Schiff wird jedes Jahr gewartet, und dieser laufende Unterhalt ist wichtiger als ein makelloser Neuzustand. Man bewegt sich großzügig, findet Sitzplätze in Sonne und Schatten und muss sich nicht nach jedem Tauchgang aneinander vorbeischieben. Die Passagierzahl kann das Gefühl an Bord trotzdem verändern: In voller Belegung wird es gemeinschaftlicher, besonders im Dhoni und beim Essen. Die Kabinen sind klimatisiert, haben ein eigenes Bad und keine Etagenbetten. Einige bieten Meerblick, andere liegen unter Deck oder mittschiffs. Wer Ruhe sucht, sollte die Lage der Kabine vor der Buchung genau prüfen.

Die Stimmung an Bord

Die Duke of York bringt eine größere Gruppe zusammen, als es auf einem kleinen Dhoni möglich wäre. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter, die vor dem ersten Briefing am Tauchdeck stehen, und weiß, wer mit Kamera, Scooter oder nur einer kleinen Boje ins Wasser geht. Die Crew ist im Tagesablauf sichtbar: Sie organisiert den Wechsel zwischen Yacht und Dhoni, hält die Abläufe am Tauchplatz zusammen und bleibt auch beim Essen präsent. Ihre Bewertung fällt besser aus als die des Schiffs selbst; das spricht für Menschen, die den Aufenthalt tragen, auch wenn nicht jede Einzelheit an Bord gleich stark wirkt. Abends bleibt der Salon der Treffpunkt. Es gibt Musik, Filme, Gespräche und gelegentlich eine Tanzfläche. Wer absolute Abgeschiedenheit sucht, ist hier falsch. Wer nach dem Tauchgang gern Geschichten hört, wird schnell Anschluss finden.

Die Tauchplätze

Die verzeichneten Fahrten dauern acht Tage und sieben Nächte. Die Central-Atolls-Routen starten und enden in Malé; je nach Reise führen sie durch Nord- und Süd-Malé-Atoll, Ari und Vaavu. Barracuda Giri liegt bis 30 Meter und lebt von Strömung, Barrakudas, Thunfischen und Schwärmen. Im Mushimasmigili Marine Reserve geht es ebenfalls bis 30 Meter zu Grauen Riffhaien an einem isolierten Riff. Dhonkalo führt bis 25 Meter in den Kanal zu Mantas. Kudarah Thila fällt bis 30 Meter mit Wänden, Überhängen und Höhlen ab. Für anspruchsvollere Kanaltauchgänge steht Foththeyo Kandu bis 40 Meter: Haie, Thunfische und gelegentlich Hammerhaie patrouillieren in der Strömung, während Weichkorallen die Höhlen säumen. Fushifaru Thila reicht bis 35 Meter und ist für Mantas an Putzerstationen bekannt. Shipyard bringt zwei Wracks ins Programm, eines davon ragt sichtbar aus dem Wasser. Maamigili und Maamigili Beiyru zielen auf Mantas und Walhaie. Je nach Route kommen weitere Riffe wie Banana Reef, Guraidhoo, Dhigalhi Haa, Dhonfanu und Dhigu Thila hinzu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man vor allem Napoleon-Lippfischen, Grauen Riffhaien, Schildkröten, Füsilieren und Adlerrochen. Barrakudas, Mantas, Thunfische, Weißspitzen-Riffhaie und Jacks gehören ebenfalls zu den Tieren, nach denen man mit gutem Grund Ausschau hält. Die Strömung bündelt das Leben an den Kanälen: Dort können Schwärme stehen, während Haie und größere Räuber am Riff vorbeiziehen. Mantas sind an Dhonkalo und Fushifaru Thila das Ziel, besonders dort, wo Putzerstationen die Tiere an den Riffkanten halten. Walhaie werden bei Maamigili und Maamigili Beiyru gesucht, ohne dass eine Begegnung planbar wäre. Wer einen Hammerhai sehen möchte, fährt nach Foththeyo Kandu. Shipyard ist der Platz für Glasfische, Kofferfische, Lippfische und Riffbarsche zwischen den Wrackstrukturen. Barracuda Giri ergänzt die häufigen Schwärme um Grouper und Anthias, die auf dieser Route nur dort verzeichnet sind.

Die, die euch ins Wasser bringen

Für die Tauchbetreuung sind vier Guides beziehungsweise Instructoren oder Divemaster vorgesehen, dazu kommt ein Schnorchelguide. Die Guides sprechen Englisch. Die Tauchgruppen werden vor dem Abtauchen gebrieft und auf dem Dhoni organisiert; die genaue Gruppengröße hängt vom Tauchplatz und der Belegung ab. Geführte Tauchgänge richten sich an brevetierte Taucher, während PADI-Ausbildungen vom Discover Scuba Diving bis zu höheren Stufen an Bord möglich sind. Auch Spezialkurse wie Tieftauchen, Strömungstauchen, Meeresbiologie und Nitrox werden angeboten. Für die Zentralatoll-Routen sind drei Tauchgänge pro Tag vorgesehen, nicht jeder Platz ist deshalb eine entspannte Anfängerbucht: Kanäle und Strömungen verlangen sichere Tarierung, gutes Briefing und die Bereitschaft, sich an die Gruppe zu halten. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS und ein Defibrillator gehören zur Sicherheitsausstattung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauch-Dhoni ist der entscheidende Teil der Anlage. Die Taucher wechseln in der Regel direkt von der Duke of York hinüber, statt über eine hohe Leiter ins Wasser zu steigen, und werden nach dem Auftauchen wieder an der Stelle aufgenommen, an der sie herauskommen. An Bord des Dhonis arbeiten drei Coltri-Kompressoren. Nitrox wird über eine Membrananlage erzeugt und ist ohne Aufpreis verfügbar. Angeboten werden Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Anschlüssen; 15-Liter-Flaschen mit Einzel- oder Doppelventil können angefragt werden und sind vor Ort zu bezahlen. DIN-Adapter, getrennte Spülbecken sowie ein eigener Spülbereich für Kameras sind vorhanden. Das Schiff unterstützt auch Tech-Tauchen, Sidemount und Rebreather. Leihausrüstung muss vorab angefragt werden. Eine schattige Tauchplattform, Duschen an Deck und der kurze Weg zum Dhoni machen den Ablauf nach dem Tauchgang einfacher.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei offene Bereiche. Wer Schatten braucht, findet Liegen und Matten unter dem geschützten Außenbereich; wer Sonne möchte, geht weiter nach oben. Der klimatisierte Salon ist der Rückzugsort für ein Buch, Musik oder ein Gespräch, wenn Salz und Wind irgendwann genug sind. Während der Fahrt beobachtet man die Atolle vom Deck aus, statt in einer Kabine auf das nächste Briefing zu warten. Kayaks, Schnorchelausrüstung und Ausflüge an Land erweitern die Pausen, ohne den Tauchplan zu verdrängen. An tauchfreien Nachmittagen kann die Zeit langsamer werden: duschen, Fotos sichern, essen, wieder ins Wasser schauen. Genau dafür braucht ein Liveaboard Platz. Nicht für die Ausrüstungsliste, sondern für die Stunden, in denen der Körper nach dem letzten Tauchgang einfach liegen bleiben will.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit dem Briefing. Danach bringt das Dhoni die Gruppe zum Riff, nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf und kehrt zur Duke of York zurück. Zwischen den drei geplanten Tauchgängen liegen Essen, Duschen, Schlafen und die kurze Suche nach einem Schattenplatz. Wenn das Schiff den nächsten Atollbereich ansteuert, wird aus dem Tauchdeck ein Beobachtungsplatz: Wasser, Inseln und der Kurs ziehen vorbei, während die Ausrüstung auf den nächsten Einsatz wartet. Der letzte Tauchgang des Tages kann je nach Route und Bedingungen ein weiterer Drift- oder Kanaltauchgang sein; ein fester Nachttauchgang ist nicht für jede Fahrt angegeben. Nach dem Essen bleiben die Gespräche meist dort, wo sie begonnen haben, im Salon oder draußen am Heck. Dann wird es ruhiger, bis der Ablauf am nächsten Morgen wieder mit dem Briefing beginnt.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet, drinnen oder im großzügigen, schattigen Außenbereich am Heck. Auf dem Teller landen italienische und internationale Gerichte neben maledivischen Speisen; frischer Fisch spielt dabei eine wichtige Rolle. Einmal pro Woche kommt ein traditionelles maledivisches Buffet auf den Tisch. Das passt zu einer Tauchwoche, in der niemand lange auf eine komplizierte Menüfolge warten möchte: nehmen, essen, Wasser und Kaffee nachfüllen, zurück aufs Deck. Die Küche wird insgesamt stark bewertet, auch wenn bei einem Dessert die Menge nicht für alle reichte und es früh ausging. Das ist kein Grund, die Reise abzuschreiben, aber ein Detail, das man sich bei einer voll belegten Woche merken sollte. Snacks stehen über den Tag bereit, alkoholische und alkoholfreie Getränke gehören nicht automatisch vollständig zur Verpflegung.

Die Nächte auf See

In den Kabinen lässt sich die Klimaanlage individuell einstellen, und das eigene Bad hat eine Duschkabine mit warmem Wasser. Das klingt nüchtern, wird aber nach mehreren Tauchgängen zum Unterschied zwischen einer angenehmen Nacht und dem Gefühl, nur Ausrüstung zu lagern. Die mittschiffs gelegenen Kabinen liegen meist ruhiger als die Bereiche an Bug oder Heck; Motorengeräusche bleiben auf einem Schiff dennoch Teil des Lebens an Bord. Standardfenster bringen Licht und den Blick auf die Lagune, ersetzen aber keine große Panoramascheibe. Wer abends nicht schlafen will, kann in den klimatisierten Salon gehen, lesen oder am offenen Deck sitzen. Die Duke of York ist kein stilles Boutique-Hotel. Sie ist ein lebendiges Tauchschiff, auf dem Türen, Schritte und der frühe Betrieb des Dhoni zum Rhythmus gehören.

Zweibettkabinen, Unterdeck (# 3 & 6)

Doppelkabinen Zweibett, Unterdeck (# 1, 2, 7 & 8)

Kabinen &, Oberdeck, Hauptdeck (# 9, 10, 11 & 12)

Kabine, Oberdeck (#14)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Zentralatoll-Fahrten starten und enden in Malé; einzelne aufgeführte Routen verbinden Malé und Baa. Der Transfer vom Flughafen Malé zum Schiff ist eingeschlossen. Bei einer Route mit Inlandsflug gehört der Flug nicht zum eingeschlossenen Flughafentransfer. Die genauen Transferinformationen erhält man im Rahmen der Reiseorganisation. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit eine Flugverspätung nicht den Einstieg gefährdet.

Decksplan

Baujahr
2010
Jahr der Renovierung
Jedes Jahr
Länge
36 m
Breite
11 m
Maximale Passagierzahl
23
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
11
Motoren
Daewoo 600 PS
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
Tauch-Dhoni
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort