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Tauchsafaris · Malediven

EcoPro Mariana – kleine Gruppen, große Atolle

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Maximal 16 Gäste tauchen in kleinen Gruppen von einem eigenen Dhoni aus.
  • Die Route führt durch die Zentralatolle rund um Malé, Vaavu und Ari.
  • Mantas, Walhaie, Graue Riffhaie und Kanaltauchgänge prägen die Reise.
  • Die Mariana verbindet traditionellen Safariboot-Charakter mit klimatisierten Kabinen und privaten Bädern.

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Die Einladung

Die EcoPro Mariana ist für Taucher, die keine schwimmende Hotelanlage mit Dutzenden Gästen suchen, sondern ein Boot, auf dem man sich schnell kennt. Maximal 16 Menschen teilen sich die Reise, das Tauchdhoni und die Riffe der Zentralatolle. Das macht einen Unterschied, wenn Strömung, Einstieg und Rückkehr ins Beiboot nicht in einer großen Schlange stattfinden. Die Route verbindet Nord- und Süd-Malé, Vaavu und Ari: klassische Malediven mit Thilas, Kanälen, Mantas und der Chance auf Walhaie. Wer vor allem viel tauchen, in kleinen Gruppen unterwegs sein und abends nicht in einer anonymen Anlage verschwinden möchte, findet hier den richtigen Maßstab. Wer dagegen den Platz, die Ausstattung und den Abstand eines großen modernen Liveaboards sucht, wird sich auf der Mariana enger bewegen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Mariana nicht wie ein Neubau, sondern wie ein richtiges Safariboot mit gewachsenem Charakter. Die traditionelle Bauweise, der Außenbereich auf dem Oberdeck und die schattigen Plätze auf dem Sonnendeck geben dem Schiff eine persönliche, fast häusliche Seite. 2021 wurde es renoviert; der Eindruck bleibt trotzdem der eines Bootes, das schon viele Riffe gesehen hat und nicht bloß für Hotelfotos gebaut wurde. Im Salon sitzt man nah beieinander, draußen verteilt sich die Gruppe auf Bar, Lounge und Deck. Das zweite Boot nimmt Kompressor und Tauchausrüstung auf. Dadurch bleibt die Mariana selbst ruhiger, während das Dhoni den Tauchbetrieb dorthin bringt, wo er stattfinden soll. Nach dem ersten Rundgang kennt man die Wege: Kabine, Salon, Deck, Dhoni.

Die Stimmung an Bord

Mit 16 Gästen entsteht schnell eine Gruppe, in der man Namen, Flaschen und Geschichten nicht mehr verwechselt. Die Crew bleibt dabei sichtbar im Tagesablauf: Sie unterstützt beim Ein- und Aussteigen, hält das Dhoni bereit und reagiert, wenn sich an der Oberfläche Mantas oder sogar Wale zeigen. Reisende berichten von freundlichen Gesichtern, professioneller Organisation und einem Guide, der sich Zeit für kleine Beobachtungen unter Wasser nimmt. Abends geht es eher um den gerade beendeten Tauchgang als um ein Bühnenprogramm. Die Bar und der Salon sind Treffpunkte, aber niemand muss dort bleiben. Die Crew spricht Englisch. Wer ein Boot sucht, auf dem Service nicht aus großen Versprechen, sondern aus vielen kleinen Handgriffen besteht, wird die Mariana eher als gemeinsames Zuhause erleben als als anonymes Resort.

Die Tauchplätze

Die Central-Atolls-Reise dauert 8 Tage und 7 Nächte und startet sowie endet in Malé. Barracuda Giri führt bis auf -30m in Strömung zu Barrakudas, Thunfischen, Jacks und Schwärmen von Füsilieren. Banana Reef steht für lebendiges Riffleben, Ammenhaie und Adlerrochen; eine Anemone kann dort den Blick vom großen Schwarm auf das kleine Detail ziehen. Im Mushimasmigili Marine Reserve liegen Graue Riffhaie an einem isolierten Riff, ebenfalls bis -30m. Dhonkalo ist die Adresse für Mantarochen in der Strömung, Maamigili für Mantas und Walhaie bis -30m. Kudarah Thila bietet Wände, Überhänge und Höhlen bis -30m. Guraidhoo und Foththeyo Kandu bringen Kanalströmung, Haie und pelagische Jäger; Foththeyo reicht bis -40m. Dhigalhi Haa, Dhonfanu, Dhigu Thila, Fushifaru Thila und Shipyard ergänzen Pinnacles, Putzerstationen, Mantarochen und Wrackleben. Je nach Fahrt stehen außerdem 11- oder 12-Nächte-Best-of-Maldives-Safaris an.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Napoleons, Grauen Riffhaien, Meeresschildkröten, Füsilieren und Adlerrochen. Barrakudas, Thunfische, Jacks, Mantas und Weißspitzen-Riffhaie gehören ebenfalls zu den wiederkehrenden Bildern, ohne dass eine einzelne Begegnung planbar wäre. Die Strömung macht den Unterschied: Sie zieht in Barracuda Giri Schwärme und pelagische Fische über das Riff und bringt in Dhonkalo Mantarochen an den Tauchplatz. An Putzerstationen wie Fushifaru Thila können Mantas verweilen. Walhaie werden besonders in Maamigili und Maamigili Beiyru gesucht, wo das Schutzgebiet ganzjährige Begegnungen ermöglichen soll. Wer gezielt nach Besonderheiten fährt, findet den Hammerhai nur im Steckbrief von Foththeyo Kandu, Anemonen bei Banana Reef und Weichkorallen sowie Gorgonien im Dhigalhi Haa Marine Reserve. Shipyard lohnt sich für Glasfische, Lippfische, Riffbarsche und Kofferfische an den Wracks.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides briefen jeden besuchten Tauchplatz ausführlich, bevor die Gruppe ins Wasser geht. Getaucht wird im Buddy-Team; wer allein anreist, bekommt an Bord einen Partner. Die Guides können je nach Erfahrung entscheiden, dass jemand bei einem Tauchgang nur an Bord bleibt und die Oberflächenunterstützung nutzt. Das passt zu einer Reise für Anfänger bis Profis, verlangt aber, dass jeder Taucher innerhalb seiner Brevetierung und Erfahrung sicher mit dem Buddy taucht. Der eigene Tauchcomputer ist Pflicht. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Funk und Satellitentelefon gehören zur Sicherheitsausstattung. Dekompressions-, Solo- und technische Tauchgänge sind ausgeschlossen. Kurse vom Anfängerbereich bis zu Spezialkursen können je nach Verfügbarkeit an Bord stattfinden; sie sollten vor Reisebeginn angefragt werden. Die Tauchgruppen bleiben klein genug, um Briefing und Tempo an die tatsächlichen Fähigkeiten anzupassen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird vom Dhoni, nicht vom Hauptschiff. Ein zweites Boot transportiert Kompressor und Tauchausrüstung und bringt die Gruppen zum Einstieg; ein Skiff steht zusätzlich als Beiboot zur Verfügung. An Bord sind 12-Liter-DIN-Flaschen sowie INT-Adapter vorhanden. 15-Liter-Flaschen können auf Anfrage gemietet werden. Nitrox wird über ein Membransystem erzeugt, ist aber von Nachfrage und Verfügbarkeit abhängig und daher nicht sicher garantiert. Die Mariana nutzt zwei Bauer-Nitrox-Kompressoren. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und Ladestationen. Leihausrüstung ist nur begrenzt vorhanden und muss vor der Reise angefragt werden. Eine Boje und ein Tauchcomputer gehören zur persönlichen Sicherheitsausrüstung; für Nachttauchgänge wird außerdem eine Lampe benötigt. Nach dem Tauchgang führen Wege und Handgriffe zurück über das Dhoni an Bord, statt dass das Hauptschiff selbst jeden Einstieg anfährt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf Salon, Bar, schattige Bereiche und Sonnendeck. Wer Bilder sortieren will, findet einen eigenen Fotobereich und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Andere legen sich mit einem Buch auf die Sonnenliegen, bleiben im Schatten oder schauen während der Fahrt über das Wasser. Der Außenbereich ist nicht bloß Dekoration: Nach dem Tauchgang trocknet dort die Ausrüstung, während Tee, Kaffee und Snacks bereitstehen. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich mit einem Strand-Barbecue, einem Inselbesuch, Schwimmen oder einfach mit Abstand zum nächsten Programmpunkt verbringen. Schnorchler und Nichttaucher sind willkommen und können von der Oberfläche aus mitmachen. Die Mariana verlangt keine Dauerbeschäftigung. Gerade auf einem kleinen Boot ist es angenehm, wenn eine Pause wirklich eine Pause bleiben darf.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem frühen Tauchgang, nicht mit einem langen Frühstück. Danach geht es zurück an Bord, wo Frühstück, Dusche und die erste ruhige Pause ineinandergreifen. Ein weiterer Tauchgang folgt, später der dritte; dazwischen liegen Mahlzeiten, Wasser, Snacks und die kurzen Handgriffe an der Ausrüstung. Während das Dhoni oder die Mariana den nächsten Platz ansteuert, kann man im Schatten sitzen, schlafen, fotografieren oder die Inseln am Horizont verfolgen. Ein Strand-Barbecue oder ein Ausflug unterbricht den reinen Tauchrhythmus. Nach dem Abendessen bleibt Zeit für Gespräche im Salon oder an der Bar. Wenn ein Nachttauchgang auf dem Plan steht, wird der Tag noch einmal dunkel und konzentriert: Lampe prüfen, Briefing hören, ins Wasser. Danach ist das Deck meist schnell still.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Vollpension, mit Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Snacks zwischen den Tauchgängen. Die Küche arbeitet als Buffet und verbindet lokale Gerichte mit vegetarischen und veganen Möglichkeiten. Bier und Wein sind an Bord erhältlich; bei einem Strand-Barbecue wechselt der Esstisch vom Salon an den Sand. Nach einem frühen Tauchgang zählt weniger die Dekoration als ein Teller, der ohne lange Wartezeit vor einem steht. Bei drei Tauchgängen am Tag wird aus jeder Mahlzeit ein fester Anker: erst essen, dann Ausrüstung prüfen, dann wieder ins Dhoni. Die Bewertungen für die Verpflegung fallen mit 9,0 besonders stark aus. Das passt zu einer Reise, bei der die Küche nicht nur satt machen muss, sondern die kurzen Pausen zwischen Wasser, Briefing und nächstem Einstieg zuverlässig auffängt.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Mariana sind ruhig im persönlichen Sinn, nicht unbedingt lautlos. Unter Deck liegen die klimatisierten Einzel-, Doppel- und Zweibettkabinen; die Kabinen auf dem Oberdeck geben mehr Nähe zu Luft und Meer. Jede hat ein eigenes Bad, und die Fenster holen Tageslicht in den Raum. Viel Platz für große Hartschalenkoffer darf man nicht erwarten. Dafür bleibt die Kabine ein Rückzugsort, statt zur zweiten Lounge zu werden. Nach dem Abendessen trocknen Handtücher und Badezeug draußen, im Salon läuft der letzte Austausch über den Tauchgang, dann wird es auf dem Boot dunkel und gedämpft. Wer empfindlich auf Bewegung reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung gezielt besprechen. Die Mariana ist klein genug, dass man das Leben an Bord hört: Schritte auf dem Deck, Stimmen im Salon, das Arbeiten des Schiffes.

Einzel, Unterdeck

Doppel/Zweibett, Unterdeck

Doppel/Zweibett, Oberdeck

Doppel, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safari startet und endet in Malé. Der Flughafentransfer ist eingeschlossen; am Ankunftstag wartet ein Mitarbeiter von EcoPro Divers nach der Gepäckausgabe am Ausgang des internationalen Flughafens mit einem Schild mit dem Namen des Veranstalters und der Mariana. Die früheste gemeinsame Überfahrt zum Boot erfolgt gegen Mittag, spätere Ankünfte werden entsprechend der Flugzeit aufgenommen, wobei bei Gruppentransfers Wartezeit entstehen kann. Eine Anreise am Vortag gibt mehr Ruhe, falls der Flug verspätet ist oder das Gepäck nicht sofort kommt.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

An Bord wird Trinkwasser mit einer Umkehrosmoseanlage erzeugt und in wiederverwendbaren Flaschen ausgegeben. Reef-sichere Produkte gehören zum Betrieb. Bei Landgängen nimmt die Crew Müll mit und verbindet Inselbesuche mit Beach-Clean-ups. Das sind einfache Maßnahmen, aber sie greifen dort an, wo ein Safariboot Spuren hinterlassen kann: beim Wasserverbrauch, bei Einwegplastik und an den Stränden, an denen die Reisegäste an Land gehen.

Baujahr
2005
Jahr der Renovierung
2021
Länge
30 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
10
Motoren
320 PS
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
1 dhoni Tauch- 1 Skiff
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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