Tauchsafaris · Malediven
Soleil 2 – viel Platz für lange Tauchtage
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Soleil 2 wurde im November 2015 in Dienst gestellt und verbindet moderne Kabinen mit viel Aufenthaltsraum.
- Das Tauchprogramm führt auf 7 Nächte und 8 Tage durch die zentralen Malediven, je nach Reise auch bis zum Baa-Atoll.
- An Bord gibt es ein Diving Dhoni, ein schattiges Tauchdeck, DIN-Adapter, Spülbecken und Nitrox.
- Die Kabinen liegen auf dem Unter-, Haupt- und Oberdeck; einige verfügen über einen privaten Balkon.
- Mantas, Walhaie, Haie, Schildkröten und große Fischschwärme gehören zu den möglichen Begegnungen dieser Routen.
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Die Einladung
Die Soleil 2 ist für Taucher gebaut, die zwischen den Tauchgängen nicht auf engem Raum sitzen möchten. Das Schiff bietet mehrere Außenbereiche, einen eigenen Fotobereich, eine Kamerakammer und ein Diving Dhoni, das die Gruppe zu den Riffen bringt. Dazu kommt eine Route, die Kanäle und Thilas bei Malé und im Ari-Atoll mit den Mantaplätzen des Baa-Atolls verbinden kann. Wer eine Woche mit vielen Tauchgängen, kurzen Wegen vom Schiff ins Beiboot und einem komfortablen Rückzugsort sucht, findet hier eher ein schwimmendes Tauchzentrum als ein einfaches Safariboot. Das passt besonders zu Reisenden, die nach dem Tauchgang Platz brauchen und abends nicht auf Komfort verzichten möchten.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Soleil 2 wie ein modernes, großzügig geplantes Safarischiff. Sie wurde 2015 in Dienst gestellt, und dieser Anspruch zeigt sich weniger in einzelnen Details als in der Art, wie man sich an Bord bewegt: mehrere Aufenthaltsbereiche, eine Terrasse, ein Salon und ein Oberdeck zum Ausweichen, wenn nach dem Tauchgang nicht alle gleichzeitig zusammensitzen möchten. Der eine Daiwoo-Motor wird während der Fahrt hörbar sein; völlige Stille gehört nicht zum Leben an Bord. Dafür entsteht bei einer Gruppe von bis zu 30 Gästen schnell ein überschaubarer gemeinsamer Alltag. Das Schiff ist groß genug, um sich zurückzuziehen, aber nicht so anonym, dass man nach einer Woche noch fremde Gesichter sieht.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord lebt von einer Crew, die nicht nur Kabinen und Teller organisiert, sondern sich in den Tagesablauf der Taucher einmischt, wenn Hilfe gebraucht wird. Reisende berichten von sehr freundlichem, hilfsbereitem Personal, sauber gehaltenen Bereichen und viel Platz zum Ausruhen nach dem Tauchgang. Auch Nichttaucher werden mitgenommen: Die Crew hat Schnorchler zu flacherem Wasser und an den Strand gebracht, während die anderen tauchten. Nach einigen Tagen kennt man die Abläufe, die Vorlieben beim Essen und die Geschichten hinter den Tauchgängen. Abends bleibt es eher bei Gesprächen, Getränken und dem Nachbesprechen des Tages als bei einem festgelegten Unterhaltungsprogramm. Das Schiff passt zu Gruppen, die Kontakt mögen, aber trotzdem einen eigenen Platz finden wollen.
Die Tauchplätze
Die 7-Nächte-Route startet und endet in Malé und kann Nord- und Süd-Malé, Nord- und Süd-Ari sowie Vaavu verbinden. Auf der Baa-Atoll-Route kommen Aquarium, Turtle Reef, Coral Gardens und Hanifaru Bay dazu. Turtle Reef reicht bis -22 m und verbindet Korallengärten mit grünen Schildkröten und Echten Karettschildkröten. Barracuda Giri führt bis -30 m durch Strömung und Barrakudas; das Mushimasmigili Marine Reserve reicht ebenfalls bis -30 m und ist für graue Riffhaie bekannt. Dhonkalo liegt bei -25 m und bringt Mantarochen in der Strömung ins Blickfeld. Maamigili, Kudarah Thila, Maamigili Beiyru und Guraidhoo bieten weitere Manta-, Walhai- und Haiplätze. Foththeyo Kandu ist ein Kanal bis -40 m mit pelagischen Jägern und Höhlen voller Weichkorallen. Dhigalhi Haa reicht bis -30 m und liegt an einem Pinnacle mit Acropora-Kolonien.

Aquarium →

Turtle Reef →
Max. Tiefe · 22 m

Coral Gardens →

Hanifaru Bay →

Barracuda Giri →
Max. Tiefe · 30 m

Mushimasmigili Marine Reserve →
Max. Tiefe · 30 m

Dhonkalo →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili →
Max. Tiefe · 30 m

Kudarah Thila →
Max. Tiefe · 25 m

Maamigili Beiyru →
Max. Tiefe · 30 m

Foththeyo Kandu →
Max. Tiefe · 40 m
Was man unter Wasser trifft
Auf vielen Plätzen prägen Napoleon-Lippfische, Fusiliere, Thunfische, Meeresschildkröten, Adlerrochen und graue Riffhaie das Bild. Die Tiere stehen nicht einfach irgendwo am Riff: In den Kanälen bündelt die Strömung Schwärme und pelagische Jäger, während Putzerplätze Begegnungen mit Mantas ermöglichen. Hanifaru Bay ist der besondere Grund für die Baa-Atoll-Route, wenn sich Riffmantas in großen Ansammlungen zum Fressen sammeln; auch Walhaie können dort vorkommen. Für einen Hammerhai führt der Weg nach Foththeyo Kandu, für einen Leopardenhai nach Aquarium und für einen ozeanischen Weißspitzenhai nach Coral Gardens. Maamigili ist der Platz für den Stachelrochenfisch Diodon, Banana Reef für Anemonen und Kudarah Thila Marine Reserve für Balisten. In Maamigili Beiyru kann zusätzlich ein Delfin auftauchen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Das Tauchteam arbeitet mehrsprachig und bringt Instruktoren aus Europa, Japan und den Malediven zusammen. An Bord werden Tauchkurse vom Open Water bis zum Divemaster angeboten; auch Anfänger können in das Programm einsteigen. Die Tauchschule beschreibt den Ablauf als geeignet für Einsteiger bis hin zu technischen Tauchern, während Strömungs- und Nachttauchgänge zum Repertoire gehören. Für die Reise sind je nach Paket etwa 17 bis 20 Tauchgänge vorgesehen, die tatsächliche Anzahl wird mit dem gewählten Tauchpaket festgelegt. Ein Checktauchgang steht am Beginn der Route. Die Sicherheitsausrüstung umfasst Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Feueralarme und Feuerlöscher, Funk, GPS, Radar und eine Seenotfunkbake. Ein Defibrillator oder ein separates Rückrufsystem wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das schattige Tauchdeck führt direkt zur Tauchplattform, und ein Diving Dhoni übernimmt die Fahrten zu den Riffen sowie das Abholen der Taucher nach dem Auftauchen. An Bord stehen Spülbecken für die Ausrüstung und ein getrenntes Spülbecken für Kameras zur Verfügung. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox kann genutzt werden, die Nitroxfüllung ist eine optionale Leistung; auch Leihausrüstung ist verfügbar. Das Material nennt keine Flaschengrößen, kein Flaschenmaterial und keine konkrete Kompressortechnik, deshalb sollte man diese Punkte vor der Abfahrt klären. Eine warme Dusche gibt es in den privaten Bädern und außerdem als Außendusche. Für Taucher mit Kamera ist die Kombination aus Kameraraum, separatem Spülbereich und schattigem Arbeitsplatz der praktischere Teil des Angebots.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über Terrasse, Salon und Aussichtdeck. Wer Sonne möchte, findet Platz draußen; wer Schatten und Klimaanlage braucht, wechselt in den Innenbereich. Der Jacuzzi und der Spa-Bereich sind für die Stunden gedacht, in denen der nächste Tauchgang noch nicht ansteht. Kajaks, Schnorchelausrüstung, Bibliothek und Audio- und Videounterhaltung bieten Alternativen zum bloßen Warten. Für Fotografen gibt es eine eigene Kamerakammer und einen separaten Spülbereich. Wenn das Schiff fährt, muss daraus kein Pflichtprogramm werden: Die ruhigste Beschäftigung kann darin bestehen, mit einem Getränk am Rand zu sitzen und die Atolle vorbeiziehen zu lassen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Checktauchgang, der auf den veröffentlichten Reisen gegen 7:00 Uhr angesetzt ist. Danach wechseln sich Briefings, Tauchgänge, Mahlzeiten und Ruhephasen ab; insgesamt sind je nach Paket etwa 17 bis 20 Tauchgänge vorgesehen. Das Diving Dhoni bringt die Gruppe zum Riff, bleibt in der Nähe und nimmt die Taucher nach dem Auftauchen wieder auf. Zwischen zwei Sprüngen wird gegessen, getrunken, die Ausrüstung gespült oder auf der Terrasse und im Salon geruht. Während der Fahrt verschiebt sich der Blick vom Riff zum offenen Wasser und zurück zum nächsten Atoll. Je nach Route gehören Tagesbeobachtungen an Manta-Putzplätzen, Walhai-Suchen und Nachttauchgänge zum Programm. Die genauen Zeiten richten sich nach Tauchplatz, Strömung und gewähltem Paket.
Was man an Bord isst
An Bord gibt es Vollpension mit Buffet, westlicher und lokaler Küche, Snacks über den Tag sowie vegetarische und vegane Optionen. Bier und eine Auswahl größerer Weine sind erhältlich; alkoholische und alkoholfreie Getränke gehören nicht pauschal zum inkludierten Angebot. Gegessen wird zwischen den Tauchgängen, wenn die Gruppe vom Dhoni zurückkommt, die Ausrüstung abgelegt ist und niemand lange auf einen Restauranttermin warten möchte. Genau das ist bei einer Tauchwoche wichtig: Der Tisch ist kein Programmpunkt, sondern die kurze Pause, in der man wieder warm wird, den nächsten Sprung bespricht und Energie für den nächsten Tauchgang sammelt. Ein Barbecue am Strand kann als zusätzliche Aktivität dazukommen.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigener Temperaturregelung und privatem Bad mit warmem und kaltem Wasser. Zur Auswahl stehen einfache Zweibettkabinen und größere Kabinen auf dem Unterdeck, eine Masterkabine auf dem Hauptdeck sowie Kabinen auf dem Oberdeck mit zugänglichem privaten Balkon. Die Masterkabine kann mit einem Kingsize-Bett oder zwei Einzelbetten eingerichtet werden; auch die Balkonkabinen bieten diese Wahl. Der Balkon ist kein Luxus, den man nur auf Bildern sieht: Er schafft einen eigenen Platz für den ersten Kaffee oder die letzte Stunde vor dem Schlafen. Wer empfindlich auf Motorgeräusche reagiert, sollte eher eine höher gelegene Kabine wählen als die Nähe zum Maschinenbereich.
Zweibettkabine, Unterdeck
Doppelkabine groß, Unterdeck
Master-Kabine, Hauptdeck
Kabine mit Balkon, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reisen starten und enden in Malé. Der Transfer vom internationalen Flughafen ist eingeschlossen; bei der Ankunft werden Gäste innerhalb des vorgesehenen Transferfensters abgeholt und am Rückreisetag wieder zum Flughafen gebracht. Ein Hoteltransfer ist eine optionale Leistung. Wer nicht am selben Tag anreisen möchte, sollte eine Nacht in Malé einplanen, damit Flugverspätungen nicht direkt den Einstieg gefährden.
- Baujahr
- November 2015
- Länge
- 40,5 m
- Breite
- 11,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 30
- Anzahl Kabinen
- 15
- Anzahl Badezimmer
- 15
- Motoren
- 1 Daiwoo 600 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Beiboote
- 1 Tauch-Dhoni
- Webseite
- blueksafari.com.mv ↗
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