Tauchsafaris · Seychellen
Sea Star – Segeln, tauchen, Inseln vor Mahé
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Star verbindet klassische Segelyacht mit einer festen Tauchbasis für die Inner Islands der Seychellen.
- Ein 6 m langes Mini-Mahé-Beiboot bringt Taucher zu den Plätzen und holt sie wieder ab.
- An Bord gibt es zwei Kompressoren, aber kein Nitrox und keine technische Tauchausrüstung.
- Die 8-tägige Summer Cruise startet und endet in Port Mahé und umfasst sieben Nächte.
Die Einladung
Die Sea Star passt zu Tauchern, die ihre Woche nicht in einem Hotel verbringen wollen, sondern zwischen Granitinseln, Wracks und offenen Decks. Sie ist eine Segelyacht mit klassischem Holzdekor, aber mit einer ausgewachsenen Infrastruktur für Tauchgänge: eigener Tauchlehrer, zwei Kompressoren, Beiboot und ein Tauchdeck, auf dem die Abläufe nicht jedes Mal neu erfunden werden müssen. Dazu kommen Kajaks, Stand-up-Paddleboards und Landausflüge für Paare oder Familien, bei denen nicht alle ins Wasser gehen. Gesucht wird hier keine abgeschottete Tauchsafari mit engem Spezialprogramm, sondern eine Reise, auf der die Tauchplätze vor Mahé mit dem Leben an Bord verbunden bleiben. Wer morgens ins Wasser will und nachmittags lieber im Schatten, auf dem Sonnendeck oder an Land sitzt, findet auf der Sea Star mehr als nur eine Schlafgelegenheit.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sea Star nicht wie ein zweckmäßiger Tauchtransporter. Die dunklen Holzflächen und die klassischen Linien geben ihr den Charakter einer Segelyacht, während das geschützte Achterdeck schon zeigt, wo sich das Bordleben abspielt: draußen sitzen, essen, Ausrüstung bewegen, zurückkommen. Innen liegen Salon, Bar und Speiseraum klimatisiert und sauber voneinander getrennt; draußen gibt es offene Bereiche für Sonne und Wind. Der Weg vom Salon zum Tauchdeck bleibt kurz genug, dass zwischen Briefing, Anrödeln und Essen keine Expedition durch mehrere Ebenen entsteht. Die Yacht wurde für Kreuzfahrten gebaut, nicht für eine Handvoll Kabinen in einem umgebauten Frachter. Das merkt man an den Gemeinschaftsflächen. Gleichzeitig bleibt sie ein Schiff: Beim Ablegen verschwindet Mahé nicht hinter einer Hotelfassade, sondern wird vom Deck aus kleiner.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht weniger aus Animation als aus dem gemeinsamen Ablauf. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter am Tauchdeck, die Gewohnheiten beim Frühstück und die Plätze, an denen jemand nach dem Tauchgang seine Kamera trocknet. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesgeschehen: Der Tauchlehrer führt durch die Unterwasserwelt, Deckhands helfen beim Ein- und Aussteigen, und die Stewardessen halten Salon, Kabinen und Mahlzeiten in Bewegung. Englisch ist die gemeinsame Sprache; außerdem spricht die Crew Französisch und Italienisch. Abends sitzt man an der Bar oder im Salon, sieht sich Aufnahmen an oder bleibt noch draußen, wenn die Luft nach dem Sonnenuntergang angenehmer wird. Die Sea Star eignet sich auch für Familien, Gruppen und Nichttaucher. Wer absolute Ruhe und ein rein technisches Tauchprogramm sucht, sollte das ebenso wissen wie derjenige, der gemeinsame Abende erwartet.
Die Tauchplätze
Die Summer Cruise startet und endet in Port Mahé und dauert acht Tage mit sieben Nächten. Getaucht wird an Plätzen rund um Mahé, vor allem an künstlichen Riffen, Wracks und Granitstrukturen. Twin Barges besteht aus zwei absichtlich versenkten Lastkähnen auf maximal -26 m. Zwischen den Stahlflächen suchen Taucher Muränen, Rotfeuerfische, Steinfische und Schwärme; auch eine Meeresschildkröte, ein Napoleon oder ein Oktopus können diesen Platz besonders machen. Das Aldebaran Wreck liegt auf -40 m und ist ein 28 m langes Fischerboot, das 2008 versenkt wurde. Dort konzentriert sich das Leben um das Wrack: Fledermausfische, Muränen, Carangues, Rochen und Rotfeuerfische. Ennerdale Wreck erreicht -30 m. Der gesprengte Tanker bildet ein weitläufiges künstliches Riff, an dem große Zackenbarsche, Barrakudas und Riffhaie patrouillieren können. Dredger Wreck liegt ebenfalls auf -30 m und bietet dichte Schnapper-Schwärme sowie gut getarnte Bodenbewohner. Cap Matoopa ist mit -24 m flacher, aber der Tiefwasserkanal zwischen Granitstrukturen kann starke Strömung führen. Genau dort liegt die Chance auf Rochen, Schildkröten, Barrakudas und mit Glück sogar Walhaie.
Was man unter Wasser trifft
Auf mehreren Plätzen wiederholen sich die Begegnungen, die diese Route tragen: Carangues ziehen durch das Blau, Muränen liegen in Spalten, Rotfeuerfische und Rascassen sitzen zwischen Struktur und Schatten. Dazu kommen Fusiliere, Fledermausfische, Stachelrochen und gelbe Schnapper. Die Unterschiede liegen in den einzelnen Plätzen. Cap Matoopa ist der Ort für große Tiere, weil der Tiefwasserkanal und die Strömung Pelagisches anziehen können: Mantarochen, Walhaie, grüne Schildkröten, Weißspitzenriffhaie und der Napoleon gehören hier zu den möglichen Höhepunkten. Ennerdale Wreck bringt eine andere Szene: Das künstliche Riff zieht Riffhaie und graue Riffhaie ebenso an wie Barrakudas und große Zackenbarsche. Twin Barges lohnt sich für Meeresschildkröten, Großaugen-Carangues, Oktopusse, Stachelrochenfische und Papageifische. Diese Arten sind nicht überall zu erwarten. Gerade deshalb haben die Plätze ihren eigenen Grund, statt nur Varianten desselben Riffs zu sein.
Die, die euch ins Wasser bringen
An Bord arbeitet ein eigener Tauchlehrer, der von Deckhands und der übrigen Crew unterstützt wird. Die Tauchbetreuung ist für Anfänger und erfahrene Open-Water-Taucher ausgelegt; verlangt werden mindestens zehn absolvierte Tauchgänge und eine OWD-Zertifizierung oder ein gleichwertiger Nachweis. Einführungs- und Ausbildungstauchgänge sind möglich. PADI-Open-Water- und Advanced-Open-Water-Kurse werden nach vorheriger Anmeldung organisiert; beim Open Water muss ein Referral oder ein E-Learning-Nachweis vorliegen. Die konkrete Größe der Tauchgruppen ist nicht angegeben, ebenso wenig einzelne Angaben zu Sauerstoff, Defibrillator oder einem Rückrufsystem. Die Briefings führt der Tauchlehrer vor den jeweiligen Tauchgängen durch, danach läuft der Transfer über das Beiboot. Wer eine eng geführte technische Expedition mit Nitrox und festem Spezialteam sucht, findet diese Ausrichtung hier nicht.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf regelmäßige Tauchgänge ausgelegt: Es gibt einen eigenen Bereich zum Anrödeln, zwei Kompressoren, warme Duschen, Spülmöglichkeiten, eine Kameraablage und Ladestationen. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox gibt es nicht, und technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Tauchausrüstung kann gegen Aufpreis gemietet werden; welche Einzelmarken an Bord liegen, ist nicht angegeben. Für den Transfer zu den Tauchplätzen dient ein 6 m langes Mini-Mahé-Beiboot mit 55 PS. Dadurch muss die Sea Star nicht direkt über jedem Riff liegen, sondern kann Taucher dorthin bringen, wo der Einstieg sinnvoll ist, und sie nach dem Auftauchen wieder aufnehmen. Das ist bei Strömung und bei Wracks mehr als Komfort. Die genaue Flaschengröße und das Flaschenmaterial sind nicht angegeben.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Sonnendecks, den offenen Salon und das überdachte Achterdeck. Wer Schatten braucht, findet einen geschützten Sitzplatz; wer trocknen und lesen will, nimmt sich eine Liege in der Sonne. Die Fahrzeit lässt sich mit einem Kajak, einem Stand-up-Paddleboard oder beim Angeln vom Boot aus unterbrechen. An tauchfreien Nachmittagen kommen Landausflüge dazu, statt dass alle an Bord auf den nächsten Sprung ins Wasser warten. Das ist eine Stärke der Sea Star: Ein nicht tauchender Partner muss nicht die Woche neben Flaschen und nassen Anzügen absitzen. Auch nach dem Tauchgang bleibt der Weg einfach. Aus dem Beiboot aufs Schiff, duschen, etwas essen, dann wieder dorthin, wo gerade Wind oder Schatten angenehmer sind.
Ein Tag an Bord
Ein Tag an Bord beginnt mit dem ersten Briefing und dem Weg zum Tauchplatz, nicht mit einem langen Transfer an Land. Die Taucher rüsten sich auf dem Tauchdeck aus, fahren im Mini-Mahé-Beiboot hinaus, werden nach dem Auftauchen wieder aufgenommen und kehren zum Frühstück oder zur nächsten Mahlzeit auf die Sea Star zurück. An den meisten Tagen gibt es mehrere Gelegenheiten zum Tauchen; die genaue Zahl und die Uhrzeiten richten sich nach Platz, Wetter und Ablauf. Dazwischen liegen Duschen, Essen, Schlafen, Logbuch und die ruhigen Stunden auf den Sonnendecks. Das Schiff fährt weiter, wenn der nächste Abschnitt der Route ansteht, und bleibt dort, wo der nächste Tauchgang stattfinden soll. Nachmittagstorte und Snacks stehen bereit, ohne den Tag in feste Hotelzeiten zu pressen. Ein Nachttauchgang ist nicht ausgewiesen und sollte nicht als Bestandteil der Reise eingeplant werden.
Was man an Bord isst
Die Bordküche verbindet westliche Gerichte mit lokaler Küche der Seychellen. Serviert wird als Buffet oder am Tisch; drei Mahlzeiten am Tag bilden die festen Punkte zwischen den Tauchgängen, dazu kommen Nachmittagstorte und Snacks über den Tag. Die Crew kann auf angegebene Ernährungswünsche eingehen, was vor einer Abfahrt geklärt werden sollte. Wasser, Tee und Kaffee gehören zur Vollpension; weitere Getränke wie Bier, Wein, Spirituosen und Softdrinks sind an Bord erhältlich. Entscheidend ist weniger die große Auswahl als der Zeitpunkt: Nach dem Tauchgang steht etwas bereit, ohne dass jemand erst an Land muss. Bei mehreren Tauchgängen am Tag wird der Esstisch zum Ort, an dem man wieder warm wird, Logbücher vergleicht und kurz still bleibt, bevor es erneut aufs Deck geht.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Sea Star sind klimatisierte Kabinennächte mit eigenem Bad, nicht das einfache Schlafen in einer engen Tauchkoje. Es gibt Kabinen mit Doppelbett sowie Varianten mit Doppel- und Einzelbett; die Räume sind für eine Woche an Bord gedacht, nicht für das Verstauen des halben Haushalts. In den Salons bleibt das Licht abends gedämpfter als auf dem offenen Deck, während draußen der Wind durch die Segelbereiche zieht und die Inseln nach und nach aus dem Blick geraten. Fernseher, DVD und Stereoanlage sind vorhanden, aber WLAN gibt es nicht. Das ist für manche ein Nachteil, für andere genau der Grund, warum die Sea Star funktioniert: Die Nacht gehört nicht dem Empfang, sondern dem Schlaf nach einem langen Tag im Wasser. Shampoo und Föhn werden in den Kabinen nicht bereitgestellt.
Doppelkabine Einzel +
Doppelkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet in Port Mahé auf Mahé. Transfers sind nicht in der Kreuzfahrt enthalten und werden separat organisiert; die genauen Möglichkeiten und Zeiten sollten vor der Anreise geklärt werden. Es ist vernünftig, mindestens einen Tag vor der Einschiffung auf Mahé anzukommen, damit ein verspäteter Flug nicht die Abfahrt gefährdet.
- Baujahr
- 2002
- Länge
- 40 m
- Breite
- 8,2 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 9
- Motoren
- 2 × 575 PS Iveco
- Beiboote
- 6 m Mini Mahe 55 PS
- Webseite
- seychelles-cruises.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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