Tauchsafaris · Seychellen
Sea Star – Segelyacht für Tauchgänge rund um Mahé
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Star verbindet eine klassische Segelyacht mit einer Tauchbasis für die inneren Seychellen.
- Das Schiff bietet neun klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad sowie mehrere Sonnen- und Aufenthaltsdecks.
- Getaucht wird mit einem eigenen Tauchlehrer, zwei Kompressoren und einem 6-Meter-Beiboot.
- Die Route führt ab und bis Mahé über Wracks, Granitformationen und Kanäle mit starken Strömungen.
Die Einladung
Die Sea Star passt zu Tauchern, die eine Woche im Inselrevier von Mahé verbringen und dabei nicht jeden Abend an Land zurückkehren wollen. Sie ist keine reine Tauchplattform, sondern eine Segelyacht mit Holzverkleidungen, offenen Decks und einem überdachten Achterbereich, von dem aus das Beiboot zu den Tauchplätzen startet. Unter Wasser wartet eine Mischung aus Wracks, Granit und pelagischem Leben. An Bord bleiben auch Schnorchler und Nichttaucher beschäftigt: Kajaks, Stand-up-Paddleboards, Landgänge und Angeln gehören zum Angebot. Wer ein Schiff sucht, das Tauchen und Inselreise verbindet, findet hier den richtigen Ansatz. Wer ausschließlich technische Tauchgänge, Nitrox oder eine auf Tech-Diving ausgelegte Infrastruktur sucht, sollte sich anderswo umsehen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sea Star eher wie eine klassische Yacht als wie ein zweckmäßiges Tauchschiff. Dunkle Holzoberflächen geben den Salons Wärme, während die offenen Bereiche viel Himmel und Seeluft hereinlassen. Die drei Masten und die Bermuda-Segel prägen das Bild schon vom Kai aus; unterwegs kann der Wind den Charakter der Überfahrt bestimmen. Im Inneren liegen Bar, Lounge und Speisesalon zusammen in einem klimatisierten Bereich. Draußen verteilt sich das Leben über mehrere Sonnenflächen und den geschützten Sitzbereich am Heck. Man bewegt sich nicht durch ein anonymes Hotel, sondern durch ein Schiff, dessen Innenräume und Decks auf gemeinsames Reisen ausgelegt sind.
Die Stimmung an Bord
Die Sea Star ist auf gemeinsame Tage ausgelegt: Beim Frühstück kennt man die Gesichter vom Tauchdeck, später trifft man dieselben Leute im offenen Salon oder an der Bar wieder. Die Crew besteht aus Kapitän, Koch, Mechaniker, drei Stewardessen, Tauchlehrer und zwei Deckhands. Ihre Arbeit zeigt sich weniger in großen Gesten als in den Übergängen: Essen steht bereit, das Deck wird für den nächsten Tauchgang vorbereitet, und das Beiboot bringt die Taucher wieder an Bord. Englisch, Französisch und Italienisch werden von der Crew gesprochen. Abends bleibt die Atmosphäre unkompliziert. Wer Ruhe sucht, findet sie auf dem Sonnendeck; wer den Tag besprechen will, muss meist nicht lange nach Gesellschaft suchen.
Die Tauchplätze
Die Tauchroute bleibt im Raum Mahé und verbindet künstliche Riffe mit Granit und Kanälen. Twin Barges führt zu zwei absichtlich versenkten Lastkähnen bis 26 m; zwischen den Strukturen suchen Taucher nach Muränen, Skorpionfischen und Schwärmen. Das Aldebaran Wreck liegt auf 40 m und konzentriert das Leben um ein 28 m langes Fischerboot, das 2008 versenkt wurde. Das Ennerdale Wreck reicht bis 30 m und bildet nach der Sprengung des Tankers ein weitläufiges künstliches Riff. Auf 30 m liegt auch das Dredger Wreck, ein absichtlich versenktes Schiff mit dichtem Fischleben. Cap Matoopa fällt bis 24 m ab: Granitstrukturen und starke Strömungen machen den Tiefwasserkanal zum Platz für große Pelagics. Die ausgeschriebene Reise startet und endet in Port Mahé und dauert 8 Tage und 7 Nächte.
Was man unter Wasser trifft
Auf mehreren Plätzen begegnen Taucher Carangues, Muränen und Rascassen; auch Fusiliere, Fledermausfische, Stachelrochen, Rotfeuerfische und gelbe Schnapper gehören zum Bild dieser Route. Die wiederkehrenden Arten passen zu den unterschiedlichen Lebensräumen: Wracks bieten Schutz, offene Kanäle bringen Strömung und Nahrung. Cap Matoopa ist der Platz für Begegnungen, die man nicht an jeder Station erwarten sollte: Mantarochen, Karettschildkröten, Grüne Meeresschildkröten, Weißspitzen-Riffhaie und der Napoleon sind dort verzeichnet. Am Ennerdale Wreck wurden Riffhaie und Graue Riffhaie festgestellt. Twin Barges hält eigene Gründe bereit, darunter Meeresschildkröten, Großaugen-Carangues, Kraken, Igelfische, Kaiserfische und Papageifische. Sichtungen bleiben Begegnungen, keine Garantie.
Die, die euch ins Wasser bringen
Ein eigener Tauchlehrer ist an Bord. Die Crew spricht Englisch, Französisch und Italienisch; für die Tauchorganisation ist Englisch die gemeinsame Sprache. Für das reguläre Tauchen werden mindestens zehn Tauchgänge und ein OWD-Zertifikat oder eine gleichwertige Ausbildung verlangt. Briefing und Gruppeneinteilung erfolgen vor dem Auslaufen des Beiboots; ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht angegeben. Wer eine Ausbildung beginnen oder fortsetzen möchte, kann Introductory Dives sowie PADI-Open-Water- und Advanced-Open-Water-Kurse vorab anfragen. Die Sea Star ist mit vollständiger Sicherheitsausrüstung ausgerüstet. Details zu Sauerstoff, Defibrillator und Rückrufsystem werden nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist für klassische Urlaubstauchgänge eingerichtet. Zwei Kompressoren stehen an Bord, DIN-Adapter sind vorhanden, und nach dem Tauchgang wartet eine warme Dusche. Für Kameras gibt es einen eigenen Tisch mit Ladestationen; Spülmöglichkeiten für die Tauchausrüstung sind vorgesehen. Nitrox wird nicht angeboten, und technisches Tauchen gehört nicht zum Konzept. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Das Tauchboot ist ein 6 Meter langes Mini Mahe mit 55-PS-Motor. Es bringt die Taucher vom Schiff zum Platz und nimmt sie nach dem Auftauchen wieder auf, sodass die Sea Star nicht direkt über dem Einstieg liegen muss. Angaben zu Flaschengröße und Material sind nicht ausgewiesen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf das Achterdeck, den offenen Salon oder die Sonnenliegen. Wer nicht ins Wasser will, kann mit dem Kajak oder Stand-up-Paddleboard an die Küste gehen, schnorcheln oder beim Grundangeln bleiben. Die Sea Star eignet sich deshalb auch für Paare und Familien, bei denen nicht jeder taucht. Während das Schiff den nächsten Abschnitt der Route fährt, bleibt Zeit für Schatten, Wind und den Blick auf die Granitinseln. Landexcursionen gehören ebenfalls zum Programm. Der Nachmittag muss nicht mit einem weiteren Tauchgang gefüllt werden, um auf diesem Schiff sinnvoll zu sein.
Was man an Bord isst
Die Küche serviert Vollpension mit drei Mahlzeiten am Tag, dazu Tee, Kaffee und einen Nachmittagskuchen. Auf dem Teller wechseln westliche Gerichte mit lokaler Küche; gegessen wird je nach Mahlzeit als Buffet oder im Service. Snacks stehen über den Tag bereit. Für eine Tauchwoche ist das wichtiger als eine lange Speisekarte: Zwischen den Tauchgängen braucht es Essen, das ohne großes Warten auf dem Tisch steht und auch bei frühem Start funktioniert. Ernährungswünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vor der Reise angegeben werden. Wasser, alkoholfreie Getränke sowie Bier, Wein und Spirituosen sind an Bord erhältlich; nicht alles davon gehört zur Vollpension.
Die Nächte auf See
Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad statt. Es gibt Doppelbettkabinen, eine Kabine mit Einzelbett und eine Masterkabine; verbunden sind die Kabinen nicht. Die klassische Holzgestaltung setzt sich in den Innenräumen fort und gibt den Salons mehr Wärme als ein rein funktionaler Ausbau. Wer nach dem Abendessen noch draußen sitzt, hat auf den Sonnendecks Platz für ein Buch oder ein Gespräch, bevor die Kabine ruft. WLAN gibt es nicht. Das ist auf See kein Nebendetail: Die Sea Star bietet Rückzug, aber keine ständige Verbindung nach außen. Steckdosen liegen in den Kabinen und Salons; verwendet werden europäische Rundstecker mit 220 Volt.
Doppelkabine Einzel +
Doppelkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Summer Cruise beginnt und endet in Port Mahé und dauert 8 Tage und 7 Nächte. Transfers sind nicht im Reiseumfang enthalten; die Anreise zum Hafen muss selbst organisiert werden. Wer aus dem Ausland kommt, sollte einen Tag früher auf Mahé anreisen, damit Flugverspätungen nicht den Einstieg gefährden. Die genaue Transferorganisation wird vor der Reise mitgeteilt.
- Baujahr
- 2002
- Länge
- 40 m
- Breite
- 8,2 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 9
- Motoren
- 2 × 575 PS Iveco
- Beiboote
- 6 m Mini Mahe 55 PS
- Webseite
- seychelles-cruises.com ↗
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