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Bretagne · Frankreich · Mittelmeer

Max. Tiefe · 38 m

SS Swansea Vale, Bretagne: Wracktauchen an einem intakten Dampfschiff

Tauche ein in die Geschichte und erkunde das gut erhaltene Wrack der SS Swansea Vale, das auf 30 bis 38 Metern Tiefe vor der Küste der Bretagne liegt.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Gut erhaltenes Wrack eines Dampfschiffs mit intakten Strukturen.
  • Erkundung von Kessel, Maschinenraum und Frachträumen.
  • Begegnung mit großen Congeraalen in Wrackhohlräumen.
  • Reiches Vorkommen von Pollack und Köhler über dem Wrack.
  • Vielfalt an Nacktschnecken und Seesternen auf Wrackteilen.
  • Anspruchsvoller Wracktauchgang für erfahrene Taucher.

SS Swansea Vale der Tauchplatz im Überblick

Das Wrack der SS Swansea Vale ruht auf dem Meeresgrund vor der bretonischen Küste und bietet eine beeindruckende Kulisse für Wracktaucher. Obwohl die genaue Identität des Schiffes teilweise widersprüchlich dokumentiert ist, ist seine physische Präsenz unbestreitbar. Du findest hier ein strukturiertes Wrack vor, dessen intakte Abschnitte eine Erkundung ermöglichen, die weit über ein Trümmerfeld hinausgeht und dir die Möglichkeit gibt, die Dimensionen des ehemaligen Frachtschiffs zu erfassen.

Der Dampfer liegt in einer Tiefe von 30 bis 38 Metern und ist somit ein anspruchsvoller Tauchplatz, der eine entsprechende Ausbildung und Erfahrung erfordert. Besonders markant sind die Bereiche des Kessels und des Maschinenraums, die sich noch deutlich abzeichnen. Du kannst entlang des Rumpfes schwimmen und die Frachträume erkunden, wobei der Bugbereich Anzeichen von Einstürzen zeigt, was dem Wrack eine dynamische und sich ständig verändernde Topographie verleiht.

Die Oberfläche des Wracks ist ein Hotspot für marines Leben, das sich die Strukturen des Schiffes zunutze gemacht hat. Du wirst hier Langusten (Palinurus elephas) antreffen, die sich in den Spalten verstecken, und große Schwärme von Pollack (Pollachius pollachius) und Köhler (Pollachius virens), die über dem Wrack patrouillieren. Diese Fische nutzen das Wrack als Schutz und Jagdgebiet, was dem Tauchgang eine zusätzliche Lebendigkeit verleiht.

Neben den größeren Fischen beherbergt die Swansea Vale eine Vielzahl kleinerer Lebewesen. Achte auf die verschiedenen Arten von Nacktschnecken (Nudibranchia), die sich an den Wrackteilen festsetzen, und auf die Seeigel (Echinoidea) und Seesterne (Asteroidea), die die harten Oberflächen besiedeln. Gorgonien (Gorgonacea) wachsen an einigen exponierten Stellen und tragen mit ihren filigranen Strukturen zur Farbenpracht des Wracks bei. Die europäische bemalte Kreiselchnecke (Calliostoma zizyphinum) ist ebenfalls häufig anzutreffen.

Ein besonderes Augenmerk gilt den großen Congeraalen (Conger conger), die in den dunkleren Winkeln und Hohlräumen des Wracks Unterschlupf finden. Manchmal siehst du nur ihren Kopf, der aus einem Rohr oder einem Spalt hervorragt, während sie auf Beute lauern. Auch Spinnenkrabben (Maja squinado) sind hier zu finden, oft gut getarnt zwischen den Bewuchs der Wrackteile. Das Wrack bietet ihnen Schutz vor Strömung und Fressfeinden.

Der Tauchgang erfordert eine sorgfältige Planung, da die Strömung moderat sein kann und sich mit den Gezeiten ändert. Der Zugang erfolgt typischerweise per Boot von den Tauchbasen in der Gegend von Brest oder Camaret. Die beste Zeit für den Tauchgang ist etwa 45 Minuten vor oder nach dem Gezeitenwechsel, um die Zeiten der geringsten Strömung optimal zu nutzen. Das Zeitfenster für den Tauchgang ist hier entscheidend, um den Platz sicher und entspannt erkunden zu können.

Tauchen in SS Swansea Vale: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die SS Swansea Vale liegt in einer Tiefe von 30 bis 38 Metern. Daher ist für diesen Tauchgang ein Advanced-Open-Water-Zertifikat mit Erfahrung im Wracktauchen oder in dekompressionspflichtigen Tauchgängen empfehlenswert. Du wirst hier einer moderaten Strömung begegnen, die sich stark mit den Gezeiten ändert; die Tauchgänge werden idealerweise um den Gezeitenwechsel herum geplant, etwa 45 Minuten vor Ebbe oder Flut. Die Sichtweite liegt typischerweise bei etwa 8 Metern. Obwohl Tauchgänge ganzjährig möglich sind, zeigen die Monate Januar, Februar und Juli oft die besten Bedingungen.

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