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Larnaca · Zypern · Mittelmeer

Max. Tiefe · 42 m

Zenobia Wreck, Paphos Zypern

Die Zenobia ist ein weltweit bekanntes Top-Ten-Wrack, das nicht nur ein Stück Geschichte bewahrt, sondern sich auch zu einem blühenden künstlichen Riff mit einer außergewöhnlichen Artenvielfalt entwickelt hat.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Wrack eines 172 Meter langen Ro-Ro-Frachters
  • Über 100 beladene Lastwagen intakt in den Frachträumen
  • Tiefe bis zu 42 Meter, geeignet für verschiedene Ausbildungsstufen
  • Möglichkeit zur Wrackpenetration für zertifizierte Taucher
  • Regelmäßige Sichtungen von Barrakudas, Zackenbarschen und Muränen
  • Präsenz von Meeresschildkröten
  • Ganzjährig gute bis sehr gute Sichtweiten
  • Beeindruckende Propeller am Heck des Wracks

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Zenobia Wreck der Tauchplatz im Überblick

Das Wrack der MS Zenobia, ein 172 Meter langer schwedischer Ro-Ro-Frachter, liegt etwa 1,5 Kilometer vor der Küste von Paphos auf Zypern auf seiner Backbordseite. Sie sank im Juni 1980 auf ihrer Jungfernfahrt und ruht heute in Tiefen bis zu 42 Metern. Von der Oberfläche aus ist das Wrack schemenhaft zu erkennen, was das Ausmaß dieser Struktur bereits vor dem Abstieg erahnen lässt. Allein die Größe des Schiffes macht mehrere Tauchgänge notwendig, um einen umfassenden Eindruck zu gewinnen.

Die Zenobia hat sich über die Jahrzehnte zu einem komplexen künstlichen Riff entwickelt, das eine Fülle an Meeresleben beherbergt. Sie begegnen hier Schwärmen von Barrakudas und Sardinen, die um die Struktur kreisen. Die Aufbauten und Verstecke dienen Zackenbarschen und Muränen als Heimat. Ihre Präsenz unterstreicht, wie schnell die Natur verlorene Strukturen als neuen Lebensraum annimmt und besiedelt. Die Malediven sind bekannt für ihre reiche Unterwasserwelt und die Zenobia bildet hier keine Ausnahme; das Wrack zieht eine bemerkenswerte Vielfalt an marinen Bewohnern an, die das rostige Metall in ein lebendiges Ökosystem verwandelt haben.

Ihr Abstieg entlang des Wracks offenbart schnell die gewaltigen Ausmaße der Zenobia. Bereits in den ersten Metern treffen Sie auf die Aufbauten und den oberen Ladedecks, ideal für die ersten Eindrücke. Beim Tiefergehen eröffnen sich Zugänge zu den Frachträumen, die mit über 100 Lastwagen gefüllt sind. Diese Fracht, oft noch an Ort und Stelle gesichert, bietet bizarre und faszinierende Anblicke einer unter Wasser konservierten Momentaufnahme der Vergangenheit. Die schiere Größe des Schiffes erlaubt es Ihnen, immer wieder neue Details zu entdecken, während das natürliche Licht durch die oberen Bereiche dringt und eine gespenstische, aber faszinierende Atmosphäre schafft.

Für diejenigen mit entsprechender Ausbildung bietet das Wrack vielfältige Penetrationsmöglichkeiten. Bereiche wie die Brücke, die Cafeteria, die Unterkünfte und die oberen Autodecks können erkundet werden. Auch finden Sie die Möglichkeit, den Maschinenraum zu erleben. Es ist wichtig, hierbei stets die eigene Ausbildung und Erfahrung zu berücksichtigen, da nicht alle Bereiche für jeden Taucher geeignet sind und entsprechende Wracktauch-Zertifizierungen erfordern.

Die Propeller der Zenobia sind ein weiteres beeindruckendes Merkmal und liegen in Tiefen von bis zu 42 Metern. Diese massiven Antriebseinheiten sind ein Zeugnis der einstigen Funktion des Schiffes und bieten hervorragende Fotomotive. Gelegentlich haben Sie das Glück, eine Karettschildkröte oder Grüne Meeresschildkröte zu beobachten, die gemächlich über die Decks gleitet. Diese Begegnungen sind unregelmäßig, aber ein echtes Highlight und machen jeden Tauchgang an der Zenobia zu einem besonderen Erlebnis.

Die Zenobia beherbergt eine außergewöhnlich reiche Unterwasserwelt, die in dieser Dichte auf Zypern selten ist. Sie begegnen hier Goldbrassen, Zackenbarschen, Barrakudas und Muränen. Meerbrassen und Bernsteinfische patrouillieren in den oberen Wasserschichten. Achten Sie auf die kleineren Details, denn das Wrack ist besiedelt von einer Vielzahl kleinerer Lebensformen, die sich in den Ritzen und an den Bewuchsstellen verstecken.

Tauchen in Zenobia Wreck: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Das Wrack der Zenobia ist bis zu 42 Meter Tiefe zugänglich. Für die flacheren Bereiche in den ersten Metern ist ein Open Water Diver Zertifikat ausreichend, jedoch sollten Sie über eine solide Tarierung verfügen. Tieferliegende Sektionen, und insbesondere Penetrationstauchgänge, erfordern mindestens ein Advanced Open Water Diver Zertifikat oder höhere Wrackspezialisierung und Erfahrung. Technische Taucher finden auf den drei Ladeebenen weitere Möglichkeiten zur Erkundung. Die Sichtweite ist in der Regel sehr gut, typischerweise 25 bis 30 Meter. Der Zugang erfolgt per Boot. Die Strömung ist meist schwach, was die Navigationsbedingungen erleichtert. Die besten Bedingungen finden Sie von April bis Oktober. Die Wassertemperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen angenehmen 28°C und 30°C. Die beste Reisezeit, um die Zenobia zu erkunden, ist während der Nordost-Monsunzeit von Mitte Dezember bis Mitte Mai, in der die Sichtweiten in den östlichen Atollen, wie dem Faafu Atoll, am besten sind und die Chance, größere pelagische Fische zu sehen, steigt.

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