Tauchsafaris · Australien
Rodney Fox – nah an den großen Weißen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Rodney Fox fährt ab Port Lincoln zu den Neptune Islands und ist auf Expeditionen zu Weißen Haien spezialisiert.
- Die Reise verbindet Beobachtungen im Oberflächenkäfig mit Käfigtauchen unter Wasser.
- Ein Beiboot bringt die Gäste zu Tauch- und Ausflugszielen rund um die Inseln.
- An Bord gibt es Vollverpflegung, englischsprachige Betreuung und 12-Liter-Flaschen mit Blei.
Die Einladung
Die Rodney Fox ist kein klassisches Tauchsafari-Schiff für Riffe, Wracks und eine lange Liste verschiedener Tauchplätze. Hier geht es um Weiße Haie und um die Zeit, die man ihnen widmet: an der Oberfläche, im Oberflächenkäfig und – für dafür gebuchte Taucher – im Käfig am Meeresboden. Dazu kommen die Neptune Islands, Seelöwen, Pelzrobben, Seevögel und die Gespräche über die Haiforschung an Bord. Wer unter Wasser vor allem Großfische erleben und mehr über ihr Verhalten verstehen möchte, findet hier einen klaren Schwerpunkt. Wer Nitrox, technisches Tauchen oder viele unabhängige Tauchgänge erwartet, sucht besser ein anderes Schiff.
An Bord gehen
Das Einsteigen beginnt in Port Lincoln mit einer Begrüßung, dem Kennenlernen der Crew und einem Briefing. Danach verlässt die Rodney Fox die Marina und läuft durch die Thorny Passage. Das Schiff ist aus Stahl und wirkt eher wie ein Arbeitsfahrzeug für eine bestimmte Aufgabe als wie ein schwimmendes Resort: Innen gibt es einen Salon und eine Bar, draußen führt der Weg schnell dorthin, wo das Meer und die Käfige den Tag bestimmen. Der erste Halt kann Hopkins Island sein. Bei passendem Wetter lässt sich dort schnorcheln oder mit Australischen Seelöwen tauchen, bevor die Überfahrt zum Neptune Islands Marine Park beginnt. Dort wird die Tauchausrüstung geprüft und der Ablauf für die Haibeobachtung erklärt.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung entsteht hier aus einem gemeinsamen Vorhaben, nicht aus einem großen Unterhaltungsprogramm. Nach den Briefings wartet die Gruppe auf die Haie, tauscht Beobachtungen aus und kommt nach den Käfiggängen wieder zusammen. Die Crew führt durch den Ablauf, erklärt die nächsten Schritte und bringt die Gäste mit dem Beiboot zu den jeweiligen Zielen. Abends gibt es weitere Gespräche über Weiße Haie und ihre Forschung; dazu kommen Fotografien, die mehr zeigen als ein kurzer Blick aus dem Käfig. Später wird es ruhig. Manche bleiben noch draußen und schauen in den Nachthimmel, andere ziehen sich in die Kabine zurück. Nach einigen Tagen kennt man die Menschen, mit denen man auf die nächste Rückenflosse wartet.
Die Tauchplätze
Die Reise führt ab Port Lincoln durch die Thorny Passage zum Neptune Islands Marine Park. Hopkins Island kann am ersten Tag als Zwischenstopp dienen; dort sind bei passendem Wetter ein Schnorchel- oder Tauchgang mit Australischen Seelöwen sowie eine Landbeobachtung möglich. Das eigentliche Ziel sind die Neptune Islands mit der Beobachtung Weißer Haie im Oberflächenkäfig und, als separates Angebot, im Käfig am Meeresboden. Mit dem Beiboot geht es außerdem zu Neuseeländischen Pelzrobben und zu Spaziergängen auf den Inseln. Eine feste Tiefe oder eine geprüfte Liste einzelner Tauchplätze liegt für diese Route nicht vor. Die Abfahrten ab Port Lincoln dauern je nach Reise fünf bis sieben Tage, mit vier bis sechs Nächten an Bord; die siebentägigen Reisen können zusätzlich als Kurs in Haibiologie angeboten werden.
Was man unter Wasser trifft
Das zentrale Tier dieser Route ist der Weiße Hai. An den Neptune Islands kann man ihn von der Oberfläche aus beobachten oder – im passenden Käfigprogramm – unter Wasser erleben. Die Begegnung hängt vom Verhalten der Tiere und den Bedingungen vor Ort ab; sie ist kein abhakbares Aquarium-Erlebnis. Rund um die Inseln kommen Neuseeländische Pelzrobben und gelegentlich Australische Seelöwen hinzu. Auch verschiedene Seevögel lassen sich beobachten, besonders während der Fahrten und Landgänge. Der Reiz liegt deshalb nicht in einer langen Artenliste, sondern in der Nähe zu einem Spitzenprädator und in der Möglichkeit, dieselbe Expedition aus mehreren Perspektiven zu erleben.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und begleitet die Gäste durch Briefings und Einsätze. Ein Dive Guide gehört zur Reise. Eine formale Tauchzertifizierung ist nicht zwingend erforderlich; als Mindestvoraussetzung sind keine Tauchgänge angegeben. Das passt zur Ausrichtung auf Käfigbeobachtung, bei der nicht jeder Gast als selbstständiger Sporttaucher unterwegs sein muss. Zuerst geht es in den Oberflächenkäfig, bevor Taucher in den Käfig am Meeresboden absteigen. So lernen die Gäste den Ablauf kennen, bevor der anspruchsvollere Einsatz beginnt. Die Angaben nennen eine vollständige Sicherheitsausstattung, aber keine Details zu Sauerstoff, Defibrillator, Rückrufsystem, Gruppengrößen oder einzelnen Qualifikationen der Guides.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Für die Tauchgänge stehen 12-Liter-Flaschen und Blei bereit. Nitrox gibt es nicht, und technisches Tauchen gehört nicht zum Konzept dieser Reise. Die eigene Ausrüstung kann gegen Aufpreis gemietet werden; eine Marke oder eine bestimmte Ausstattung ist nicht genannt. Das Schiff hat ein Tauchdeck und ein Beiboot, das die Gäste zu den Einsatzstellen bringt und wieder aufnimmt. Der Oberflächenkäfig gehört zur eingeschlossenen Haibeobachtung. Der Käfig am Meeresboden ist als eigenes Ocean Floor Scuba Diver Package vorgesehen und damit nicht automatisch Teil jedes Aufenthalts. Angaben zu Ventiltyp, Kompressor, Füllstation, Kameratisch, Spülbecken oder Warmwasserdusche liegen nicht vor.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Einsätzen lässt sich die Rodney Fox auf verschiedene Arten erleben. Im Salon läuft ein Vortrag über die Haiforschung, begleitet von eindrucksvollen Fotografien. Draußen beobachtet man die See und den Horizont, während das Schiff zum nächsten Abschnitt der Expedition läuft. Mit dem Beiboot geht es zu den Neuseeländischen Pelzrobben oder zu einem Spaziergang auf den Neptune Islands. Bei passendem Wetter ist Hopkins Island ein Ziel zum Schnorcheln oder Tauchen mit Australischen Seelöwen. Wenn kein weiterer Einsatz ansteht, bleibt Zeit für die Inseln, die Tierbeobachtung oder den Nachthimmel. Vieles spielt sich nicht in einer eigentlichen Lounge ab, sondern dort, wo man gerade Platz findet: im Salon, an Deck oder im Beiboot.
Ein Tag an Bord
Der erste Tag beginnt mit dem Transfer zur Marina, dem Einsteigen und dem Sicherheits- und Ablaufbriefing. Nach der Fahrt durch die Thorny Passage kann Hopkins Island auf dem Programm stehen. Danach läuft das Schiff zu den Neptune Islands, wo die Tauchausrüstung geprüft wird und Zeit für den ersten Ablauf bleibt. Gegessen wird vom Buffet, dazwischen liegen Gespräche, Fahrzeit und der Vortrag zur Haiforschung. Am zweiten Tag beginnt der Einsatz mit dem Oberflächenkäfig. Erst wenn die Gäste die Haie dort erlebt haben, gehen die Taucher in den Käfig am Meeresboden; parallel kann die Gruppe mit dem Beiboot Pelzrobben suchen oder die Insel erkunden. An den folgenden Tagen wiederholen sich die Haibeobachtungen an der Oberfläche und in den Käfigen. Abends folgen weitere Vorträge, der Nachthimmel und die Kabine.
Was man an Bord isst
Gegessen wird vom Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten. Auch besondere Ernährungswünsche werden berücksichtigt. Heiße und kalte alkoholfreie Getränke sowie Snacks stehen über den Tag bereit. Das passt zu einer Expedition, bei der die Mahlzeiten nicht zum langen Restaurantabend werden, sondern zwischen Briefing, Käfig und Fahrt ihren Platz finden. Nach einem Einsatz draußen nimmt man sich, was gerade passt, setzt sich in den Salon oder bleibt noch an Deck. Die Küche muss dabei nicht mit großen Versprechen auffallen. Entscheidend ist, dass sie die langen Tage zuverlässig trägt und nicht aus jedem Hunger eine weitere Organisation macht.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Unter- und Oberdeck. In den unteren Twin Cabins stehen zwei Einzelkojen übereinander; Leitern erleichtern den Zugang zur oberen Koje, und durch den Verzicht auf ein Doppelbett bleibt etwas mehr Bodenfläche. Die oberen Double/Twin Cabins haben ein Doppelbett unten und eine Einzelkoje darüber. Ihre Tür öffnet direkt zum Deck, sodass morgens die salzige Luft und der Blick auf das Einsatzgebiet näher sind als bei einer gewöhnlichen Innenkabine. Die Master Suite liegt oben und wird durch das Steuerhaus erreicht. Sie hat ein Doppelbett und ein eigenes Bad. Ein Fernseher mit DVD-Player gehört zu jeder Kabine. Viel Platz ist hier nicht das Versprechen; wichtiger ist, dass man nach dem letzten Gespräch kurz seine Tür schließt und zur Ruhe kommt.
Zweibettkabine
Doppelkabine Zweibett
Master-Suite
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Rodney Fox startet und endet in Port Lincoln. Für den Weg zwischen Marina beziehungsweise Hotel und Schiff ist ein geplanter Gruppentransfer vorgesehen; die Abholung zur Einschiffung erfolgt am Marina Hotel. Die Rückkehr und Ausschiffung finden wieder in Port Lincoln statt, spätestens bis zum angegebenen Abendzeitpunkt. Eine Anreise am Vortag gibt Luft, falls ein Flug oder Transfer verspätet ist.
- Länge
- 32 m
- Breite
- 7,6 m
- Maximale Passagierzahl
- 18
- Anzahl Kabinen
- 10
- Beiboote
- × 1
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.


