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Tauchsafaris · Ägypten

Amelie Adventures – kompakte Hurghada-Safari mit starkem Tauchfokus

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Amelie Adventures fährt viertägige Mini-Safaris ab und bis Hurghada.
  • Das Schiff bietet Platz für bis zu 16 Gäste in Twin- und Suite-Kabinen.
  • Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher ohne Aufpreis verfügbar.
  • Nichttaucher und Schnorchler können an der Reise teilnehmen.
  • Crew, Verpflegung und Tauchprogramm werden besonders positiv bewertet.

Die Einladung

Die Amelie Adventures passt zu Tauchern, die eine kurze Red-Sea-Safari mit viel Zeit unter Wasser suchen, ohne auf eine private Kabine, gutes Essen und ruhige Rückzugsorte zu verzichten. Die Route bleibt bei Hurghada und verbindet flache Korallengärten mit Wänden, Ergs, Delfinplätzen und einem Riff mit drei Wracks. Das Schiff ist kein schwimmendes Hotel, das zufällig auch Taucher aufnimmt: Tauchdeck, Beiboote, Kamerabereich und Schattenplätze sind auf den Ablauf unter Wasser ausgerichtet. Dazu kommen kostenlose Nitrox-Füllungen für entsprechend zertifizierte Taucher und Nachttauchgänge im Paket. Wer allein reist, eine Familie mit Nichttauchern mitbringt oder erstmals auf einer Tauchsafari ist, findet hier einen leichteren Einstieg als auf einer langen Expedition. Wer dagegen abgelegene Süd-Routen, große Überfahrten oder ein ausgesprochen luxuriöses Yachtgefühl sucht, wird anderswo gezielter fündig.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst die kompakte Form auf. Die Amelie Adventures ist überschaubar genug, dass der Weg vom Wohnbereich zum Tauchdeck nicht zur Wanderung wird und die Crew schnell weiß, wer welche Flasche, welchen Adapter oder welchen Platz braucht. Die Kabinen liegen auf dem oberen Deck; große Fenster bringen Meerblick und Tageslicht in den Raum. Die Renovierung hat den älteren Rumpf auf einen zeitgemäßen Safari-Stand gebracht, ohne daraus ein anonymes Resort zu machen. Im Inneren gibt es einen klimatisierten Salon, draußen Terrasse und Sonnendeck. Auf dem Tauchdeck entscheidet sich, ob ein Schiff im Alltag funktioniert: Schatten, Plattform und getrennte Bereiche für Kameras und Spülwasser sind hier wichtiger als glänzende Prospektbilder. Die Bewertung des Schiffs liegt unter den Werten für Crew, Essen und Tauchen. Das spricht für ein Boot mit Geschichte, dessen Stärke im Betrieb liegt.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt weniger von großer Inszenierung als von der überschaubaren Gruppe. Auf einem Schiff dieser Größe kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter, die Flaschen und die Geschichten hinter den Tauchgängen. Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Französisch und bleibt im Alltag sichtbar: beim Briefing, beim Ein- und Aussteigen, beim Nachreichen von Wasser und dort, wo jemand nach dem Tauchgang einen stabileren Platz braucht. Genau darin liegt die stärkste Seite der Amelie Adventures. Die Crew wird deutlich besser bewertet als das Schiff selbst, ebenso das Tauchprogramm und die Küche. Das ist ein ehrlicher Hinweis: Wer polierte Yachtästhetik sucht, findet vielleicht modernere Boote; wer einen funktionierenden Safariablauf und Menschen sucht, die den Tag mittragen, bekommt hier den wichtigeren Teil. Abends sitzt die Gruppe beim Essen, am Barbecue oder im Salon zusammen. Niemand muss Unterhaltung spielen.

Die Tauchplätze

Die viertägige Mini-Safari führt von Hurghada nach Hurghada und konzentriert sich auf die Riffe rund um Hurghada. Shaab Ruhr Umm Gamar reicht bis -40 m und verbindet ein ovales Riff mit drei Wracks. Dort kann man neben Muränen, großen Zackenbarschen und Napoleons auch nach grauen Riffhaien, Riffhaien, Thunfischen und Stachelmakrelen Ausschau halten. El Fanadir bietet bis -40 m eine Riffwand und ein ausgedehntes Plateau; zwischen Gelbsaum- und Riesemuränen liegen Steinfische, Skorpionfische und Gaterine. Shaab Sabina ist mit maximal -14 m flacher und führt durch Korallengärten, in denen Schmetterlingsfische, Papageifische, Schildkröten und gelegentlich kleine Riffhaie auftauchen. Shaab El Erg ist ein vielseitiges Riff und bekannt für Delfine. El Fanous East fällt bis -18 m ab, El Fanous West bis -15 m; beide verbinden flache Korallengärten mit Ergs, Schildkröten und möglichen Delfinbegegnungen. Die genaue Reihenfolge hängt von Wetter und Bedingungen ab.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an mehreren Plätzen Meeresschildkröten, Delfine, Anthias, Riesemuränen, Skorpionfische sowie Schmetterlings- und Papageifische. Das ist kein Aquarium mit festem Programm: Die Tiere stehen im Riff, an der Wand oder über dem Sand, und die Begegnung hängt von Ruhe, Strömung und dem richtigen Blick ab. Wer gezielt nach Großfischen sucht, sollte Shaab Ruhr Umm Gamar besondere Aufmerksamkeit geben. Dort sind neben Zackenbarschen und großen Zackenbarschen auch Napoleon, Riffhai, grauer Riffhai, Thunfisch und Stachelmakrele verzeichnet. Der Barrakuda gehört auf dieser Route zu Shaab El Erg. Shaab Sabina ist der Platz für Hart- und Weichkorallen sowie Riffbarsche; die flache Gartenstruktur lässt sich langsam und mit viel Zeit erkunden. In El Fanadir kann ein Gaterin zwischen den Riffstrukturen auftauchen. El Fanous East und West sind die Plätze, an denen Delfine und Schildkröten den flachen Korallengärten eine besondere Spannung geben.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew arbeitet mehrsprachig auf Englisch, Deutsch und Französisch. An Bord gibt es Tauchguides, PADI-Ausbildungen und naturkundliche Begleitung. Wer noch keine Zertifizierung hat, kann einen Discovery Scuba Dive absolvieren; außerdem sind Open Water Diver, Advanced Open Water Diver, Nitrox und Deep Diver als Kurse oder Spezialausbildungen vorgesehen. Nitrox-Taucher können das Gas nutzen, während nicht zertifizierte Taucher den Nitrox-Kurs während der Reise beginnen können. Die Briefings führen in den jeweiligen Platz ein und ordnen die Tauchgruppen nach Erfahrung und Programm. Ein privater Tauchguide ist auf Wunsch buchbar, ebenso individuelle Unterstützung für Unterwasserfotografie. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, Ortungssysteme und Rettungsmittel. Angaben zu einem festen Verhältnis von Guide zu Tauchern, einer vorgeschriebenen Mindestzahl an Tauchgängen oder einem Defibrillator sind nicht vorhanden. Das sollte vor der Buchung direkt geklärt werden.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist beschattet und auf wiederholte Ein- und Ausstiege ausgelegt. Eine feste Tauchplattform, Spülbecken und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras halten den Ablauf übersichtlich. DIN-Adapter sind vorhanden; Sidemount-Tauchen und Rebreather können unterstützt werden. Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher kostenlos verfügbar. Eine vollständige Auswahl an Leihequipment ist buchbar, die konkreten Marken werden nicht genannt. Nach dem Tauchgang stehen warme Duschen und Außenduschen bereit, was besonders zwischen mehreren Tauchgängen angenehm ist. Zwei Beiboote bringen die Taucher zu den Plätzen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf; die eigentliche Organisation des Transfers richtet sich nach Briefing und Tauchplatz. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets und weitere Sicherheitseinrichtungen gehören zur Bordausstattung. Angaben zu Flaschenvolumen, Flaschenmaterial, Kompressor, Füllstation und einer Boje liegen nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchfläche, die Terrasse, den Salon und das Sonnendeck. Wer die Ausrüstung nicht sofort wieder in die Hand nehmen will, findet draußen einen Platz zum Trocknen, Lesen oder Dösen; wer Schatten braucht, bleibt nahe am Tauchbereich. Der klimatisierte Salon ist Rückzugsort bei starker Sonne und bietet Bibliothek sowie Audio- und Videounterhaltung. Während das Schiff den nächsten Platz anfährt, wird aus der Pause Fahrzeit: Kameras werden gespült, Logbücher ergänzt, und die Gespräche drehen sich um das, was gerade unter dem Riff verschwunden ist. Ein eigener Fotobereich hilft, wenn nicht alles zwischen Sitzplatz und Kabine trocknen soll. Für Nichttaucher gibt es Schnorchelplätze, Sonnendecks und die Möglichkeit, den Tag ohne den Takt der Tauchgänge zu verbringen.

Ein Tag an Bord

Nach der Ankunft folgen Kabinenvergabe, Einweisung und Sicherheitsbriefing, bevor die Reise in den Tauchbetrieb wechselt. Der Ablauf richtet sich nicht nach einer Uhr an der Wand, sondern nach Briefing, Frühstück, Einstieg und Rückkehr des Beiboots. Auf der Hurghada-Mini-Safari liegen Tages- und Nachttauchgänge im Programm; zwischen den Abstiegen wird gegessen, gespült, geloggt oder auf dem Deck geschlafen. Die längeren Tauchtage beginnen mit dem ersten Briefing und lassen Raum für mehrere Riffplätze, bevor nach dem letzten Tagesgang die Nacht unter Wasser beginnt. Während der Fahrt zum nächsten Platz werden die Gruppen neu vorbereitet und die Route an Wetter und Erfahrung angepasst. Am Ende steht ein letzter Tauchgang, danach werden Ausrüstung und Kabine in Ruhe fertig gemacht. Genaue Weck- und Tauchzeiten sind nicht festgelegt. Das ist auf einem Safariboot sinnvoll: Meer und Sicherheit geben den Takt vor, nicht ein starres Stundenblatt.

Was man an Bord isst

Die Küche muss auf einem Tauchboot nicht beeindrucken, sondern zuverlässig Energie liefern, ohne den Tag schwer zu machen. An Bord gibt es Vollpension mit Buffet, Snacks über den Tag sowie westliche und lokale Gerichte. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; dazu kommen kostenloses Wasser, Kaffee, Tee und alkoholfreie Getränke. Bier, Wein und Cocktails gehören nicht selbstverständlich dazu. Gegessen wird auch draußen, wenn das Wetter passt. Ein Barbecue an Bord setzt einen anderen Akzent als das schnelle Essen zwischen zwei Briefings: Der Tisch wird zum Treffpunkt, an dem sich die Tauchgruppen mischen und Erlebnisse vom Riff weiterlaufen. Die hohe Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Konzept. Nach mehreren Tauchgängen zählt weniger die dekorative Küche als ein Teller, der bereitsteht, wenn man aus dem Wasser kommt, und eine Crew, die versteht, dass hungrige Taucher nicht lange warten wollen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Twin-Kabinen sind die praktische Wahl für Alleinreisende oder Freunde, Suiten und Familienkabinen bieten mehr persönlichen Raum. Große Fenster lassen die Außenwelt auch im Bett präsent; wer morgens aufwacht, sieht nicht nur eine Wand aus Kunststoff. Nach dem letzten Tauchgang wird der Salon zum ruhigen Innenraum, während auf dem Oberdeck Luft und Meer bleiben. Warmwasser, tägliche Reinigung, Handtücher und ein Nichtraucherkonzept machen die Nacht unkompliziert. Das Entscheidende ist die Lage der Kabinen: Sie liegen nicht tief im Schiff, sondern auf dem oberen Deck. Dadurch ist der Aufenthalt näher am Licht und am Horizont. Wie laut die Motoren in der jeweiligen Kabine wirken, lässt sich aus den Angaben nicht ableiten; bei der Buchung lohnt sich deshalb die Frage nach der gewünschten Lage.

Zweibettkabinen

Suiten

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Mini-Safari startet und endet in Hurghada. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen; die Abstimmung der Abholung erfolgt vor der Anreise. Wer entspannt an Bord kommen möchte, reist am besten einen Tag vorher an und nutzt den Transfer vom Hotel.

Baujahr
1999
Jahr der Renovierung
2024
Länge
27 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
10
Motoren
2 × MAN 600 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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