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Ägypten · Rotes Meer

Tauchen Sharm el-Sheikh: Riffe, Steilwände und Wracks

Korallengärten, die Steilwand von Shark & Yolanda Reef, die El Mina auf 32 Metern und Gartenaale im Sand prägen die Tauchgänge vor Sharm el-Sheikh.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Shark & Yolanda Reef mit Steilwänden und Yolanda-Wrackteilen
  • Ras Mohammed Nationalpark mit geschützten Korallenriffen
  • Eel Garden mit ausgedehnten Kolonien von Gartenaalen
  • El Mina, historisches Wrack auf 32 Metern Tiefe
  • Thistlegorm mit Laderäumen und Ladung bis 32 Meter
  • Banana Reef mit Pinakeln und wechselnden Strömungen
  • Juni bis November mit den geringsten Niederschlägen

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Überblick

Am Shark & Yolanda Reef gleitet man an steilen Korallenwänden entlang, bevor die Wrackteile der Yolanda im Riff liegen. Genau diese Verbindung aus markanten Abfällen, Korallengärten und historischen Wracks macht Sharm el-Sheikh aus. Die Basis an der Küste ist auf tägliche Bootsausfahrten ausgerichtet und verbindet gut zugängliche Riffe mit anspruchsvolleren Passagen im Ras Mohammed Nationalpark und im Tiran-Gebiet. Für Begleitpersonen bleibt Sharm zugleich ein voll ausgebauter Badeort.

Tauchen vor Ort

Die Tauchgänge wechseln zwischen sanft abfallenden Riffhängen, Korallenpinakeln, Steilwänden und Wracks. Am Temple reichen die Riffstrukturen von fünf bis 30 Metern; die Türme stehen dort wie Säulen aus dem Sand. Eel Garden führt über eine Sandfläche mit Gartenaalen bis in 40 Meter, während Banana Reef zwischen 14 und 20 Metern seine markantesten Formen zeigt und oft von kräftiger Strömung geprägt ist. Shark & Yolanda Reef wird häufig als Drift getaucht, mit wechselnden, teils starken Strömungen. Auch El Mina, Kormoran und die Million Hope verlangen bei exponierter Lage eine genaue Tagesplanung. Die Sicht liegt am Banana Reef typischerweise bei 20 bis 25 Metern. Für die weiter entfernten Wrack- und Riffziele sind Bootstage entscheidend; Nitrox kann bei zwei täglichen Boots­tauchgängen sinnvoll sein.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

An den Riffen begegnen dem Taucher Zackenbarsche, Schnapper, Große Barrakudas und Thunfische. Zwischen den Korallen stehen Rotfeuerfische und Drachenköpfe, in Spalten liegen Muränen, und über dem Sand können Stechrochen oder andere Rochen erscheinen. Nacktkiemer, Kraken und Fledermausfische belohnen langsames Suchen am Riff. Meeresschildkröten und Napoleon-Lippfische gehören ebenfalls zum möglichen Großtierbild. Shark & Yolanda Reef lebt von der Kombination aus Fischschwärmen, Steilwand und Wrackresten; an isolierteren, strömungsreichen Plätzen wie Rocky Island wird auch mit Haien und Mantas gerechnet. Die Tauchplätze werden nicht wegen einer einzelnen saisonalen Art besucht, sondern wegen des gesamten Rifflebens. Für Mantas wird am Temple besonders das Frühjahr genannt, während die gemessene günstige Reisezeit von Juni bis November reicht.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die gemessene günstige Zeit für Sharm el-Sheikh reicht von Juni bis November; in diesen Monaten fallen die Niederschläge am geringsten aus. Das erleichtert die Planung von Bootstagen, wobei die Ausfahrt zu exponierten Riffen weiterhin von Wind, Seegang und den lokalen Navigationsfreigaben abhängt. Für Shark & Yolanda Reef werden besonders Juli und August als gute Monate genannt. Wer im Frühjahr reist, kann am Temple auf Mantas hoffen, sollte die Reise aber nicht allein darauf ausrichten. Eine Woche bleibt das praktische Minimum, sieben bis zehn Tage geben zusätzlich Spielraum für Wetter und wechselnde Tagesprogramme.

Erforderliches Niveau

Sharm el-Sheikh richtet sich an alle Erfahrungsstufen, sofern das Programm passend gewählt wird. Temple und die flacheren Bereiche von Eel Garden sind für Open-Water-Taucher zugänglich. Für Strömungstauchgänge, tiefere Abschnitte und exponierte Riffe sind Advanced- und Drift-Erfahrung hilfreich; Nitrox eignet sich für wiederholte Bootstauchgänge. El Mina, Thistlegorm und Million Hope verlangen wegen Tiefe, Strömung oder Wrackprofil mehr Routine. Für Thistlegorm werden mindestens 50 geloggte Tauchgänge empfohlen, Rocky Island ist erfahrenen Tauchern vorbehalten.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise per internationalem Flug zum Flughafen von Sharm el-Sheikh. Von dort geht es auf kurzer Straßenstrecke weiter in die Stadt oder direkt zur gebuchten Unterkunft. Eine Fähre oder eine strukturelle Seepassage ist nicht erforderlich, um die Destination zu erreichen. Die eigentlichen Tauchplätze werden anschließend mit Tagesbooten ab den Marinas angefahren. Vor der Buchung sollte geklärt werden, ob das Programm lokale Riffe, Ras Mohammed und Tiran tatsächlich abdeckt, denn die Reichweite der Ausfahrten unterscheidet sich. An Land gelangen Taucher je nach Lage zu Treffpunkt oder Basis zu Fuß, per Shuttle oder Taxi. Die Planung hängt damit weniger an einem komplizierten Inlandstransfer als an Bootsrouten, Parkzugang und den jeweiligen Navigationsfreigaben.

Tipps von Ortskundigen

Für den ersten Aufenthalt sollte mindestens ein Bootstag nach Ras Mohammed oder Tiran eingeplant werden; wer nur nahe Riffe fährt, erlebt Sharm el-Sheikhs charakteristische, exponierte Seite nicht. Bei Shark & Yolanda Reef und Banana Reef ist die Strömung keine Nebensache: Das Briefing muss klären, ob als Drift getaucht wird, wo der Einstieg liegt und wie der Ausstieg organisiert ist. Die erste Bootsrotation ist an bekannten Plätzen meist die ruhigere Wahl. Bei Kormoran und Million Hope zählt die Seelage besonders, weil die Plätze exponiert sind; ein geplanter Reservetag verhindert, dass das Programm bei ruhiger See nicht mehr umgestellt werden kann. Für zwei Boots­tauchgänge am Tag lohnt sich Nitrox, sofern angeboten, ebenso ein Computer, der Wiederholungstauchgänge sauber abbildet. Im Ras Mohammed Nationalpark gelten eigene Regeln: kein Ankern auf dem Riff, kein Berühren oder Sammeln und keine Störung der Tiere. Die Parkgebühr und der geregelte Zugang gehören zur normalen Ausflugsplanung.

Den Aufenthalt planen

Ein Aufenthalt von sieben bis zehn Tagen lässt sich als Küstenreise mit täglichen Bootsausfahrten organisieren. Lokale Riffe können mit Tagen im Ras Mohammed Nationalpark und Ausfahrten Richtung Tiran verbunden werden; ein Reservetag hält die Planung bei wechselnder See beweglich. Für Wrackinteressierte kommen El Mina, Million Hope oder die Thistlegorm infrage, während Temple und Eel Garden ruhigere Profile ergänzen. Nichttauchende Begleitpersonen finden Strände, die Uferpromenade, Schnorchelausflüge und Wüstentouren.

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Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.

Häufige Fragen zu Sharm El Sheikh

Wann solltest du nach Sharm el-Sheikh reisen?

Die günstige Reisezeit für Sharm el-Sheikh reicht von Juni bis November, dann fallen die Niederschläge am geringsten aus. Für Shark & Yolanda Reef gelten Juli und August als gute Monate. Im Frühjahr kannst du am Temple auf Mantas hoffen, solltest deine Reise aber nicht allein darauf ausrichten. Plane mindestens eine Woche ein.

Welches Tauchniveau brauchst du für Sharm el-Sheikh?

Sharm el-Sheikh bietet Tauchplätze für verschiedene Erfahrungsstufen. Temple und flachere Bereiche von Eel Garden sind für Open-Water-Taucher zugänglich. Für Strömungstauchgänge, tiefere Abschnitte und exponierte Riffe helfen Advanced- und Drift-Erfahrung. El Mina, Thistlegorm und Million Hope verlangen mehr Routine; für Thistlegorm werden mindestens 50 geloggte Tauchgänge empfohlen.

Was kannst du beim Tauchen in Sharm el-Sheikh sehen?

In Sharm el-Sheikh erwarten dich Korallengärten, Steilwände, Pinakel und Wracks. Shark & Yolanda Reef verbindet Fischschwärme mit Steilwand und Yolanda-Wrackresten. Dazu kommen Gartenaale im Eel Garden, El Mina auf 32 Metern und mögliche Begegnungen mit Zackenbarschen, Barrakudas, Muränen, Rochen, Meeresschildkröten, Napoleon-Lippfischen, Kraken und Nacktkiemern.

Wie planst du deinen Aufenthalt in Sharm el-Sheikh?

Plane in Sharm el-Sheikh sieben bis zehn Tage mit täglichen Bootsausfahrten, mindestens einem Bootstag nach Ras Mohammed oder Tiran und einem Reservetag für wechselnde See. Verbinde lokale Riffe mit Wrackzielen wie El Mina, Million Hope oder Thistlegorm. Prüfe vor der Buchung die Reichweite der Ausfahrten und die nötigen Navigationsfreigaben.

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