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Ägypten · Rotes Meer

Tauchen Marsa Alam: Riffe, Steilwände und Großfische

Seegraswiesen mit Dugongs, steile Riffwände mit Hammerhaien, Korallengärten und die 150 Meter lange Numidia prägen Marsa Alams Tauchgebiet.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Dugongs in den Seegraswiesen von Marsa Egla
  • Hammerhaie an den steilen Wänden von Daedalus
  • Spinnerdelfine am hufeisenförmigen Riff Shaab Sataya
  • Korallengärten und Seegras im Marsa Mubarak
  • 150 Meter lange Numidia zwischen fünf und 80 Metern
  • Wrack und Korallengärten bei Abu Galawa Soghayar
  • Strömungstauchgänge an Gota Kebirs Südplateau

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Überblick

Marsa Alam ist eine Tauchbasis an der südlichen ägyptischen Küste, von der aus Riffe, Steilwände, Buchten und weiter entfernte Außenriffe erreicht werden. An Land bleibt die Umgebung ruhig und resortgeprägt; unter Wasser reicht das Spektrum von geschützten Seegraswiesen bis zu exponierten Riffkanten. Marsa Egla und Marsa Mubarak eignen sich für entspannte Profile, während Daedalus, Zabargad Island oder die Brothers Islands deutlich mehr Erfahrung und eine längere Anreise auf dem Wasser verlangen.

Tauchen vor Ort

Die Tauchgänge werden überwiegend vom Boot aus organisiert. Geschützte Buchten und Hausriffe bieten flachere Korallengärten, Seegrasflächen und Profile bis etwa 25 oder 30 Meter. An exponierten Riffen fallen Steilwände, Plateaus, Tunnel und teils starke, wechselnde Strömungen zusammen. Daedalus führt bis auf 40 Meter und verlangt wegen der unberechenbaren Strömung ein fortgeschrittenes Niveau. Gota Kebir verbindet Tunnelsysteme mit einem südlichen Plateau, an dem Makrelen, Barrakudas und gelegentlich Mantas vorbeiziehen. Für Wracktaucher reicht die Numidia von fünf bis 80 Metern; die tieferen Partien sind entsprechend ausgebildeten Tauchern vorbehalten. Shaab Sataya bleibt im Inneren des Hufeisenriffs meist ruhiger, während die Außenkanten mäßige Strömung bringen können. Die Sicht wird an mehreren Außenriffen als ausgezeichnet oder ganzjährig gut beschrieben, ohne dass sich daraus ein einheitlicher Wert für das gesamte Gebiet ableiten lässt.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

Die Seegraswiesen von Marsa Egla und Marsa Mubarak sind die passenden Plätze für Begegnungen mit Dugongs und Meeresschildkröten. In Marsa Mubarak liegen die Tiere zwischen flachen Korallengärten und den Futterflächen, was auch längere Beobachtungen für Unterwasserfotografen ermöglicht. Shaab Sataya ist für Spinnerdelfine bekannt und wird ebenso von Schnorchlern genutzt. An den Außenriffen kommen Großfische hinzu: Daedalus wird mit Hammerhaien, Fuchshaien und Seidenhaien verbunden; an anderen exponierten Riffen sind Weißspitzen-Hochseehaie, Stachelmakrelen, Große Barrakudas und Napoleon-Lippfische möglich. Drachenköpfe gehören zum Riffbestand. Für die Auswahl des Tages zählen vor allem Site, Wetter, Navigation und Strömung.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Für die Reiseplanung sprechen zwei unterschiedliche Zeitfenster: Die geringsten Niederschläge liegen von April bis Oktober, die gemessene beste Periode für die Tauchbedingungen von Juni bis November. Wer möglichst viele Bootstage und Ausfahrten zu weiter entfernten Riffen einplant, legt den Schwerpunkt deshalb auf die Überschneidung von Juni bis Oktober. Von November an bleibt das gemessene Tauchfenster interessant, während die trockenere Phase bereits endet. Einzelne Tierbegegnungen lassen sich daraus nicht sicher ableiten; Dugongs, Schildkröten und Delfine sind an bestimmte Buchten beziehungsweise Riffe gebunden, nicht an einen im Dossier belegten allgemeinen Saisonkalender.

Erforderliches Niveau

Marsa Alam richtet sich an alle Erfahrungsstufen, wenn die Tauchplatzwahl zur Ausbildung passt. Marsa Egla, Marsa Mubarak, Hausriffe und Marsa Nakari erlauben ruhige, flachere Profile. Advanced-Erfahrung und Nitrox sind nützlich, sobald mehrere Bootstauchgänge, größere Tiefen oder längere Ausfahrten geplant sind. Für Daedalus, Zabargad Island und die Brothers Islands werden mindestens 50 geloggte Tauchgänge sowie ein fortgeschrittenes Niveau genannt. Gute Tarierung ist an Korallengärten, in Tunnelsystemen und entlang exponierter Wände entscheidend.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise entweder über einen Flug zum Flughafen von Marsa Alam oder zunächst zu einem größeren Ankunftspunkt an der Küste mit anschließender Fahrt auf der Küstenstraße. Vor Ort folgt ein Landtransfer zur Unterkunft und je nach Programm weiter zur Bucht oder zum Hafen. Resorts, Buchten und Hafen liegen nicht automatisch am selben Ort; manche Tauchveranstalter organisieren dafür eigene Shuttlefahrten. Für küstennahe Ausfahrten bleibt der Ablauf überschaubar, bei Außenriffen und Zielen im äußersten Süden kommen frühe Abfahrten und lange Bootsfahrten hinzu. Wer eine Safari oder eine Erweiterung zu weiter entfernten Riffen plant, sollte deshalb die Transferkette und den Treffpunkt des Bootes vor der Buchung klären.

Tipps von Ortskundigen

Marsa Alam sollte nicht nach dem Namen eines einzelnen berühmten Riffs geplant werden. Zuerst entscheidet die gewünschte Ausfahrt: Küstenbuchten wie Marsa Egla oder Marsa Mubarak funktionieren anders als Daedalus, Zabargad Island oder die Brothers Islands mit langer Navigation und anspruchsvoller Strömung. Für mehrere Bootstage ist Nitrox praktisch, vor allem wenn die Reise viele Wiederholungstauchgänge umfasst. Ein eigener Computer und das vertraute Blei- beziehungsweise Gewichtssystem erleichtern den Wechsel zwischen Booten und Anzügen. Bei Hausriffen lohnt sich ein Orientierungstauchgang; nach längerer Pause oder bei geplanten Tauchgängen ohne Guide kann ein Check vorgeschrieben sein. Die erste Bootrotation am Morgen ist an stark besuchten Riffen meist die ruhigere Wahl. Auf geschützten Seegrasplätzen sollte die Tarierung besonders sauber sein, weil Dugongs und Schildkröten nicht dazu berechtigen, Tiere zu verfolgen oder den Grund zu berühren. Wo Festmacher vorhanden sind, darf nicht geankert werden.

Den Aufenthalt planen

Für einen Aufenthalt an Land sind sieben bis zehn Tage sinnvoll: So lassen sich nahe Hausriffe, geschützte Buchten und ein oder zwei weiter entfernte Bootstage verbinden, ohne jede Wetter- oder Navigationsreserve zu verlieren. Marsa Alam eignet sich auch als Ausgangspunkt für eine Tauchsafari zu Außenriffen. Begleitpersonen finden vor allem Ruhe, Strände, Lagunen und Möglichkeiten zum Schnorcheln; eine lebhafte Stadtatmosphäre steht nicht im Mittelpunkt.

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Karte der Hotels, Tauchplätze und Tauchbasen in Marsa Alam

Hotels mit eigener Tauchbasis in Marsa Alam

In jedem liegt die Tauchbasis im Hotel: aus dem Zimmer und direkt zum Tauchen.

JAZ Lamaya ResortTauchbasis im Hotel

JAZ Lamaya Resort

★★★★★

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Coraya Divers

Die Tauchbasis

Coraya Divers

PADI

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Tauchplätze: Coraya Bay (House Reef), Marsa Shouna, Elphinstone

Marina Resort Port Ghalib, a member of Radisson IndividualsTauchbasis im Hotel

Marina Resort Port Ghalib, a member of Radisson Individuals

★★★★★

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Wonderful Dive Port Galib

Die Tauchbasis

Wonderful Dive Port Galib

PADI

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Tauchplätze: House Reef, Elphinstone (Shaab Abu Hamra), Zerib Kebir

Three Corners Equinox Beach ResortTauchbasis im Hotel

Three Corners Equinox Beach Resort

★★★★

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Extra Divers Equinoxe

Die Tauchbasis

Extra Divers Equinoxe

SSI · CMAS

Google 4,7/5 (139 Bewertungen)

Tauchplätze: House Reef, Abu Dabab, Elphinstone Reef

Malikia Resort Abu DabbabTauchbasis im Hotel

Malikia Resort Abu Dabbab

★★★★★

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Blue Ocean Abu Dabbab

Die Tauchbasis

Blue Ocean Abu Dabbab

PADI

Google 4,5/5 (269 Bewertungen)

Tauchplätze: Shaab Samadai | Dolphin House, Shaab El Erg | Dolphin House, Brothers Islands

Wadi Sabarah LodgeTauchbasis im Hotel

Wadi Sabarah Lodge

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Emperor Divers Wadi Sabarah

Die Tauchbasis

Emperor Divers Wadi Sabarah

PADI

Google 4,8/5 (142 Bewertungen)

Tauchplätze: Housereef Wadi Sabarah, Ras el Torfa, Marsa Mubarak

Concorde Moreen Beach ResortTauchbasis im Hotel

Concorde Moreen Beach Resort

★★★★★

Google 4,4/5 (2.701 Bewertungen)

Orca Dive Clubs Moreen Beach

Die Tauchbasis

Orca Dive Clubs Moreen Beach

SSI · CMAS

Google 4,7/5 (103 Bewertungen)

Tauchplätze: Marsa Murein, Shaab Abu Dabbab 6, Shaab Abu Dabbab 5

Tauchbasen in Marsa Alam

Hotels in Marsa Alam

Tauchsafari ab Marsa Alam

16 Tauchsafari-Boote starten ab Marsa Alam eine weitere Art, die Region zu entdecken, über mehrere Tage auf See.

Ausflüge in Marsa Alam: was gibt es außer Tauchen zu tun?

Der letzte Tag bleibt trocken: In den 18-24 Stunden vor dem Flug wird nicht getaucht, der ideale Moment, das Reiseziel von einer anderen Seite zu entdecken.

Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.

Häufige Fragen zu Marsa Alam

Wann ist Marsa Alam für eine Tauchreise geeignet?

Für Marsa Alam liegen die geringsten Niederschläge zwischen April und Oktober. Die Tauchbedingungen werden von Juni bis November als günstig beschrieben. Wenn du viele Bootstage und Ausfahrten zu weiter entfernten Riffen planst, bietet sich die Überschneidung von Juni bis Oktober an. Von November an bleibt das Tauchfenster interessant, während die trockenere Phase endet.

Welches Tauchniveau brauchst du in Marsa Alam?

Marsa Alam passt zu verschiedenen Erfahrungsstufen, wenn du die Tauchplätze passend zu deiner Ausbildung auswählst. Marsa Egla, Marsa Mubarak, Hausriffe und Marsa Nakari erlauben ruhige, flachere Profile. Für Daedalus, Zabargad Island und die Brothers Islands werden ein fortgeschrittenes Niveau sowie mindestens 50 geloggte Tauchgänge genannt. Gute Tarierung bleibt überall wichtig.

Was kannst du beim Tauchen in Marsa Alam sehen?

In Marsa Alam begegnest du in den Seegraswiesen von Marsa Egla und Marsa Mubarak Dugongs und Meeresschildkröten. Shaab Sataya ist für Spinnerdelfine bekannt. An den Außenriffen kommen Hammerhaie, Fuchshaie, Seidenhaie, Weißspitzen-Hochseehaie, Barrakudas und Napoleon-Lippfische hinzu. Außerdem erwarten dich Korallengärten, Steilwände, Tunnelsysteme und die Numidia.

Wie solltest du deinen Aufenthalt in Marsa Alam planen?

Für Marsa Alam sind sieben bis zehn Tage sinnvoll, damit du nahe Hausriffe, geschützte Buchten und ein oder zwei weiter entfernte Bootstage verbinden kannst. Kläre vor der Buchung die Transferkette und den Treffpunkt des Bootes, da Unterkunft, Bucht und Hafen nicht automatisch am selben Ort liegen. Bei Außenriffen solltest du frühe Abfahrten und lange Bootsfahrten einplanen.

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