Tauchsafaris · Ecuador
Tiburon Explorer – Galapagos-Tauchen mit kurzen Wegen ins Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Tiburon Explorer wurde als Tauchsafari-Schiff für sechzehn Gäste gebaut und ist seit 2020 in den Galapagos unterwegs.
- Die Reise führt acht Tage und sieben Nächte durch das westliche Archipel zu Darwin und Wolf, mit Start und Ende auf Baltra.
- Zwei Pangas bringen die Taucher vom Tauchdeck zum Einstieg und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
- Ein Jacuzzi, ein teilweise überdachtes Sonnendeck und mehrere Aufenthaltsbereiche nehmen den Oberflächenpausen die Enge.
- Green Fins und PADI Eco-Center stehen für einen fest verankerten Anspruch an umweltbewusstes Tauchen.
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Die Einladung
Die Tiburon Explorer ist für Taucher gebaut, die in den Galapagos nicht an Land wohnen und täglich weit hinaus wollen. Ihre Reise führt ins westliche Archipel, nach Darwin und Wolf – dorthin, wo die Fahrten zwischen den Inseln Teil des Abenteuers sind und nicht bloß der Weg zum nächsten Hotel. Das Schiff hält die Gruppe klein genug, dass man sich schnell kennt, und stellt das Tauchen klar in den Mittelpunkt: ein großes Tauchdeck, zwei Pangas und ein Naturführer an Bord. Wer eine ruhige Yacht mit guten Rückzugsorten sucht, ohne auf ein konsequent organisiertes Tauchschiff zu verzichten, findet hier eine passende Mischung. Der Jacuzzi ist dabei kein Hauptargument. Er ist der Ort, an dem man nach dem letzten Tauchgang sitzen bleibt, während die Gespräche langsam von der Unterwasserwelt zu allem anderen wechseln.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Tiburon Explorer eher wie ein echtes Arbeitsschiff für Taucher als wie ein schwimmendes Resort. Der Weg führt nicht durch überflüssige Hotelbereiche, sondern dorthin, wo Ausrüstung, Briefing und Einstieg zusammengehören. Das Schiff ist überschaubar genug, dass die Wege bald selbstverständlich werden und man Gesichter nicht erst suchen muss. Im Salon liegt der soziale Mittelpunkt, draußen verteilt sich das Leben auf Sonnendeck, Terrasse und die Plätze rund um den Jacuzzi. Die Atmosphäre bleibt funktional, aber nicht karg: Klimatisierte Innenräume stehen offenen Bereichen gegenüber, in denen Wind, Salz und die Bewegung des Meeres den Takt angeben. Wer ein Schiff mit viel privatem Raum und völliger Abgeschiedenheit erwartet, sollte wissen, dass hier die gemeinsame Reise im Vordergrund steht. Dafür ist der Ablauf auf Taucher zugeschnitten.
Die Stimmung an Bord
Die Tiburon Explorer bringt eine überschaubare Gruppe von Tauchern zusammen, die mehrere Tage dieselben Briefings hört, dieselben Fahrten erlebt und sich unter Wasser an den Flossen wiedererkennt. Die Crew verbindet lokale und internationale Erfahrung; an Bord wird Englisch und Spanisch gesprochen. Ein Naturführer ergänzt die Tauchorganisation um den Blick auf die Inseln und ihre Umgebung. Gerade auf einer Route wie Darwin und Wolf zählt weniger ein aufgesetztes Unterhaltungsprogramm als die Qualität der Abläufe: jemand, der die nächste Mahlzeit im Blick hat, jemand, der beim Einstieg hilft, und jemand, der nach dem Tauchgang merkt, wenn ein Taucher mehr Zeit braucht. Abends bleibt Raum für Gespräche im Salon oder draußen. Die sehr guten Bewertungen für Crew, Verpflegung und Tauchen passen zu einem Schiff, bei dem die Betreuung den Alltag sichtbar trägt.
Die Tauchplätze
Die Route heißt Western Archipelago, Darwin and Wolf Islands. Sie startet und endet auf Baltra und dauert acht Tage und sieben Nächte. Drei Tage gehören Darwin und Wolf, danach stehen Cabo Douglas und Punta Vicente Roca auf dem Programm. Dort können Begegnungen mit endemischen Meeresleguanen und scheuen Mondfischen dazukommen. An Land führen Ausflüge ins Hochland von Santa Cruz zu Riesenschildkröten und zu North Seymour. Die abgelegenen Inseln Darwin und Wolf sind der Kern dieser Reise: Sie liegen weit draußen, sind vom Schiff aus erreichbar und gehören zu den Galapagos-Zielen für Schwärme von Hammerhaien und andere Großfische. Genau dafür steigt man auf eine Tauchsafari und nicht in ein Hotel auf einer bewohnten Insel.
Routen, Termine und Preise
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Die, die euch ins Wasser bringen
An Bord arbeiten zwei Tauchguides neben der übrigen Crew; ein Naturführer ergänzt das Programm über Wasser. Die Kommunikation ist auf Englisch und Spanisch möglich. Die Reise ist für erfahrene Taucher ausgelegt, mit mindestens 100 geloggten Tauchgängen; Erfahrung in Strömungen gehört zu den Voraussetzungen für die Bedingungen rund um Darwin und Wolf. Die Briefings führen in den jeweiligen Tauchgang ein und ordnen den Ablauf über die Pangas. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungswesten, Rettungsinseln, Funk, Radar, GPS und eine Notfunkbake bereit. Die Tauchgruppen gehen von den Pangas ins Wasser und werden nach dem Auftauchen wieder aufgenommen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist groß, schattig und so angelegt, dass die Vorbereitung nicht zum Gedränge wird. Für die Ausrüstung gibt es persönliche Staumöglichkeiten, getrennte Spülbecken für Kameras und Tauchausrüstung sowie einen Kameratisch mit Ladestation. Zwei elektrische Bauer-Kompressoren mit Nitrox-Membransystem erzeugen Nitrox bis zu zweiunddreißig Prozent. DIN-Adapter sind vorhanden, Nitrox und Leihausrüstung können als Zusatzleistungen genutzt werden. Der Einstieg erfolgt über eine Tauchplattform in zwei Rigid-Hull-Inflatables. Diese Pangas bringen die Gruppen zum Tauchplatz und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Warme Duschen und Außenduschen gehören zur Ausstattung.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das teilweise überdachte Sonnendeck, die Terrasse, den klimatisierten Salon und den Jacuzzi. Wer Schatten braucht, findet einen Platz, ohne sich in die Kabine zurückziehen zu müssen; wer Sonne möchte, kann sich nach dem Tauchgang trocknen lassen und den Horizont beobachten. Im Salon gibt es eine Bibliothek sowie Audio- und Video-Unterhaltung, aber niemand muss sich beschäftigen. Oft reicht es, die Ausrüstung für den nächsten Sprung im Kopf durchzugehen, Fotos zu sichern oder mit einem Kaffee auf das Wasser zu schauen. Bei längeren Fahrten wird aus der Pause ein eigener Teil des Tages. Dann merkt man, wie angenehm es ist, wenn ein Schiff mehrere Orte bietet, an denen man sitzen kann, ohne im Weg zu sein.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt früh, damit die Morgenstunden für die Tauchgänge genutzt werden können. Danach wechseln sich Briefings, Ausfahrten mit der Panga, Rückkehr an Bord, Essen und Oberflächenpausen ab. Auf der Tiburon Explorer sind je nach Route und Bedingungen zwei bis vier Tauchgänge täglich möglich, auf der siebentägigen Reise bis zu neunzehn insgesamt. Zwischen den Einsätzen bleibt Zeit, Ausrüstung zu ordnen, Fotos an der Ladestation zu sichern, im Schatten zu sitzen oder im Salon die Beobachtungen des letzten Tauchgangs zu vergleichen. Snacks begleiten die Pausen, während die Mahlzeiten in den Ablauf zwischen den Tauchgängen passen. Wenn das Schiff zum nächsten Abschnitt weiterfährt, wird aus der Oberflächenpause eine Reiseetappe. Die Crew bereitet währenddessen den nächsten Tauchgang und den Service vor.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet mit westlichen und lokalen Gerichten und ist auf eine Woche ausgelegt, in der Taucher nicht nur satt, sondern verlässlich versorgt sein müssen. Die Mahlzeiten werden als Buffet serviert; Snacks stehen über den Tag bereit. Dazu kommen alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee, Bier und Wein sowie ein Begrüßungscocktail. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Gegessen wird drinnen oder draußen, je nachdem, ob gerade Schatten, Wind oder der Blick über das Wasser wichtiger ist. Ein Esstisch auf einer Tauchsafari ist mehr als der Platz für den Teller: Hier werden Sichtungen verglichen, Briefings nachbesprochen und die nächste Etappe der Reise besprochen. Die Küche hält sich dabei nicht zwischen den Tauchgängen auf, sondern gibt ihnen Struktur.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf Haupt- und Unterdeck und haben eine eigene Klimaanlage, ein privates Bad sowie Meerblick. Auf dem Hauptdeck kommt Licht durch größere Fenster, auf dem Unterdeck durch Bullaugen. Das macht einen Unterschied: Oben wirkt der Raum offener, unten wird die Nacht stärker vom Schiff selbst geprägt. Nach dem letzten Gespräch im Salon wird es in der Kabine ruhig, aber nicht lautlos. Wasser, Lüftung und die Arbeit des Schiffs bleiben Teil der Umgebung, wie es auf einer Tauchsafari sein soll. Die Betten lassen sich in den meisten Kabinen als Einzel- oder Doppelbetten nutzen; eine Hauptdeckkabine ist ausschließlich mit einem Queen-Bett ausgestattet. Zwischen nassen Handtüchern, Logbuch und der Kleidung für den nächsten Tauchgang entsteht kein Hotelgefühl. Es ist der eigene kleine Rückzugsort für die Stunden, in denen der Körper Pause braucht.
Kabine, Hauptdeck
Kabine, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise beginnt und endet auf Baltra. Der Flughafentransfer ist eingeschlossen; ein Transfer vom Hotel kann zusätzlich organisiert werden. Wer nicht unter Zeitdruck an Bord kommen möchte, reist besser einen Tag vorher an und übernachtet in der Nähe des Abfahrtsorts. So bleibt Raum für Flugverspätungen und den Weg zum Schiff.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Die Tiburon Explorer ist Mitglied im Green-Fins-Nachhaltigkeits- und Naturschutzprogramm und als PADI Eco-Center zertifiziert. An Bord gelten die Green-Fins-Verhaltensregeln für einen umweltverträglicheren Tauchbetrieb. Die Crew wird dafür geschult, und Gäste werden in den Green-Fins-Grundsätzen und im schonenden Umgang mit der Unterwasserwelt angeleitet. Die Zertifizierung wird durch das Dive-Green-Umweltprogramm von Explorer Ventures ergänzt, das die Umweltwirkungen des Betriebs erfasst und Maßnahmen zu ihrer Verringerung entwickelt.
- Baujahr
- 2020
- Länge
- 39,5 m
- Breite
- 7,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 16
- Anzahl Kabinen
- 9
- Anzahl Badezimmer
- 9
- Motoren
- 2 × 475 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 2 Festrumpfschlauchboote
- Webseite
- explorerventures.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.
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