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Tauchsafaris · Indonesien

Manta Mae – Raja Ampat unter Segeln

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionelle indonesische Phinisi aus Eisenholz, gebaut 2014.
  • Raja-Ampat-Reisen ab und bis Sorong dauern 8 Tage und 7 Nächte.
  • Die Tauchgruppen umfassen bis zu fünf Personen pro Guide.
  • An Bord stehen zwei RIB-Beiboote, Nitrox und überwiegend 11,2-Liter-Aluminiumflaschen bereit.

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Die Einladung

Die Manta Mae passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einem Hotel heraus erleben wollen. Dieses Schiff verbindet den Charakter einer traditionellen Phinisi mit einer Tauchorganisation, die auf kleine Gruppen, kurze Wege und abgelegene Riffe ausgelegt ist. Man kommt an Bord, um unter Wasser zwischen Weichkorallen, Fischschwärmen und Strömungen zu stehen, nicht um möglichst viel Zeit in einer Kabine zu verbringen. Gleichzeitig ist die Manta Mae kein reines Tauchboot: Kajaks, Landgänge, Schnorcheln und ruhige Buchten gehören selbstverständlich zur Reise. Wer ein kleines Schiff mit lokalem Charakter, festen Abläufen im Wasser und viel Raum für eine persönliche Crew sucht, findet hier den richtigen Rahmen. Wer ein schwimmendes Resort mit großen öffentlichen Bereichen erwartet, sollte sich eher anders umsehen.

An Bord gehen

Beim Ankommen liegt kein glatter Neubau am Kai, sondern eine traditionelle Phinisi mit Eisenholz, Bugspriet und Lattentakel. Die Manta Mae wurde 2014 gebaut und trägt ihren indonesischen Charakter sichtbar nach außen. Innen verbindet sie diese alte Form mit moderner Technik: klimatisierter Salon, Bar, Sitzplätze, Kamerabereich und eine Sicherheitsausstattung, die zu abgelegenen Revieren passt. Man bewegt sich zwischen Salon, schattigem Aufenthaltsbereich und den offenen Decks, statt sich in langen Gängen zu verlieren. Gerade die überschaubare Größe verändert das Bordleben: Die Wege zum Essen, zum Tauchplatz und zum Beiboot sind kurz, und nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter. Das Schiff wirkt nicht wie eine austauschbare Hotelplattform. Es ist ein traditioneller Rumpf, der für lange Fahrten, Tauchbetrieb und abgelegene Inseln eingerichtet wurde.

Die Stimmung an Bord

Die Manta Mae lebt von einer kleinen Gruppe und einer Crew, die im Tagesablauf sichtbar bleibt. Die Tauchguides briefen, teilen die Gruppen ein und kümmern sich darum, dass niemand zwischen Beiboot, Wasser und Rückkehr den Überblick verliert. Gleichzeitig bleibt die Atmosphäre locker: Die Crew wird als freundlich, flexibel und gut eingespielt erlebt, der Koch trägt seinen Teil dazu bei. Nach dem Tauchgang sitzt man nicht einfach mit fremden Passagieren in einer Lobby, sondern kommt am Tisch, im Salon oder auf dem Deck wieder zusammen. Nach wenigen Tagen kennt man die bevorzugte Tauchrichtung des anderen, wer gern fotografiert und wer nach dem Nachttauchgang direkt essen möchte. Kinder und Nichttaucher sind willkommen, ohne dass das Schiff seine Identität als Tauchboot verliert. Abends geht es eher um Essen, Gespräche und die nächste Route als um laute Unterhaltung.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Reisen der Manta Mae führen ab und bis Sorong über acht Tage und sieben Nächte durch den Norden oder Süden des Archipels. Manta Sandy ist der Platz für Mantarochen an einer Putzerstation. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge bis maximal 40 Meter. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, große Schwärme, Napoleon-Lippfische und Riffhaie. Melissa’s Garden ist ein dichter Korallengarten bis maximal 35 Meter. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie zusammen; Sardines lebt von Fischdichte und Jagdszenen. Sorido Wall verbindet Makroleben mit Barrakudas und Riffhaien, Friwenbonda Weichkorallen mit Nacktschnecken und Zwergseepferdchen. South Kri ist ein Strömungstauchgang über Korallen und Schwärme. Ransiwor fällt sanft bis maximal 30 Meter ab, Cape Mansuar bietet Mobulas, Cross Over den Dampier-Kanal. Yenbuba Jetty reicht bis maximal 30 Meter, Sawandarek gilt als strömungsarmer Platz für Schildkröten und Riffleben.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Barrakudas, Riffhaien, Nudibranchien, Makrelen, Füsilieren, großen Stachelmakrelen, Napoleon-Lippfischen und Meeresschildkröten. Dazu kommen Weichkorallen, Schwärme von Riffischen und Zwergseepferdchen, wenn der Blick länger an einer Koralle hängen bleibt. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen klarer verteilt: Cape Kri ist der Platz für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic bietet die Möglichkeit auf ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische, weil die Strömung große pelagische Tiere an die Putzerstationen und das Riff bringt. An Yenbuba Jetty können Anthias und Riffbarsche zwischen Pfeilern und Riff auftreten. South Kri ist der genannte Platz für Großaugen-Stachelmakrelen, Krabben und Garnelen. In Ransiwor liegen Chancen auf Oktopus und Clownfisch, Sorido Wall ergänzt das Bild um Doktorfische. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchorganisation wird von erfahrenen Guides und einem Tauchlehrer getragen, der Gäste aller Ausbildungsstufen begleiten und PADI-Kurse an Bord durchführen kann. Die Crew spricht Englisch und Indonesisch. Pro Guide tauchen höchstens fünf Personen; das hält die Gruppen klein genug, damit ein Briefing nicht bei allgemeinen Hinweisen stehen bleibt. Vor jedem Tauchgang werden Tauchgangsart, empfohlene Tiefe, erwartete Tiere und die Bedingungen des Platzes erklärt. Für Anfänger gibt es Discover Scuba Diver, Scuba Diver und Open Water Diver; brevetierte Taucher können unter anderem Adventure Diver oder Advanced Open Water Diver absolvieren. Auch eine Auffrischung nach längerer Pause ist möglich. Eine bestimmte Mindestzahl bereits absolvierter Tauchgänge wird für die Reise nicht genannt, die Reviere können jedoch Strömung verlangen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets und in Erster Hilfe geschulte Crew sind an Bord; ein Defibrillator oder ein Rückrufsystem wird nicht ausgewiesen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist überdacht und auf den täglichen Betrieb mit Beibooten ausgelegt. Zwei RIB-Tender stehen zur Verfügung: eines mit 5,2 Metern und 100-PS-Außenborder, ein kleineres mit 4 Metern und 25 PS. Die Taucher werden vom Tender an den jeweiligen Platz gebracht und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen, statt an jedem Riff direkt vom Mutterschiff ins Wasser zu springen. An Bord befinden sich Kompressoren und 30 Flaschen, überwiegend 11,2-Liter-Aluminiumflaschen für Luft oder Nitrox 32; eine begrenzte Zahl 15-Liter-Flaschen ist vorhanden. DIN-Adapter gehören zur Tauchstation. Nitrox ist verfügbar, die passenden Flaschen sind gekennzeichnet. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und einen eigenen Kameraraum, dazu Spülbecken, eine Tauchplattform und Außenduschen. Leihausrüstung ist möglich; konkrete Marken werden nicht genannt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Terrasse am Salon, die Sitzplätze im klimatisierten Innenraum und das obere Deck mit großen Sonnenflächen und Hängematten. Dort liegt man nicht nur herum: Man trocknet die Maske, liest, sortiert Bilder oder verfolgt die Inseln, während die Manta Mae den nächsten Platz anfährt. Die großen Sofas im Schatten lassen sich als Liegeflächen nutzen, ohne dass der Essbereich aufgegeben werden muss. Wer ins Wasser möchte, kann mit dem Kajak an der Küste entlangfahren oder schnorcheln; an passenden Stellen kommen weitere Wassersportangebote dazu. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich auch an Land verbringen, bei einem Spaziergang oder einer Inselerkundung. Der Vorteil dieses Deckplans zeigt sich nach dem zweiten Tauchgang: Es gibt mehrere Orte, an denen man sitzen kann, ohne sich gegenseitig im Weg zu sein.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem ersten Tauchgang, meist nach einer kurzen Nachtfahrt oder vor der stärksten Hitze. Je nach Bedingungen liegen ein oder zwei Tauchgänge am Morgen, ein weiterer am Nachmittag und ein Tauchgang bei Dämmerung oder in der Nacht im Ablauf. Dazwischen wird gegessen, gespült, fotografiert, geschlafen oder vom Schatten aus die nächste Insel beobachtet. Wenn das Schiff fährt, merkt man den Wechsel weniger an einem Programm als daran, dass sich die Aussicht verändert und der nächste Einstieg vorbereitet wird. Die Briefings geben Tiefe, Tauchgangsart und erwartete Tiere vor; unter Wasser bleibt Raum für langsames Suchen ebenso wie für Strömung. Nach dem letzten Tauchgang kommen Dusche, Essen und das Sortieren der Eindrücke. Der Rhythmus ist dicht, aber nicht mit einer Uhr vollgeschrieben. Die Bedingungen entscheiden, wie viele Tauchgänge sicher möglich sind.

Was man an Bord isst

Dreimal am Tag wird gegessen, meist gemeinsam am Tisch auf dem Vorschiff oder im Freien. Der indonesische Koch verbindet lokale Küche mit asiatischen und italienischen Einflüssen und arbeitet mit frischen Zutaten aus Märkten, von Fischern und indonesischen Lieferanten. Auf dem Teller kann deshalb neben vertrauten westlichen Gerichten auch etwas stehen, das klar aus der Region kommt. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Nach mehreren Tauchgängen zählt nicht nur, ob das Essen gut schmeckt, sondern ob es rechtzeitig bereitsteht, sättigt und nicht jedes Mal gleich aussieht. Die bisherigen Gäste berichten von frischen, abwechslungsreichen Mahlzeiten und einem Koch, der auch bei unterschiedlichen Vorlieben flexibel bleibt. Ein Barbecue am Strand kann dazukommen; die eigentliche Konstante ist der gemeinsame Tisch, an dem Taucher, Crew und Nichttaucher wieder zusammenkommen.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen größtenteils unter Deck und bekommen ihr Licht durch Bullaugen. Dita ist die Masterkabine mit King-Size-Bett, eigenem Bad und fünf Bullaugen; Sophia und Brigitte haben Queen-Size-Betten, ein zusätzliches Einzelbett und vier Bullaugen. Charlize ist durch fünf Bullaugen besonders hell, Marylin liegt auf dem Hauptdeck und bietet zwei Etagenbetten mit eigenem Bad. Klimaanlage, Stauraum und Safe gehören zur Ausstattung, in den Kabinen gibt es außerdem Fernseher. Nach einem Tauchtag ist weniger entscheidend, wie luxuriös ein Raum klingt, als ob man nasse Sachen unterbringt, die Tür schließen kann und Ruhe findet. Die Manta Mae bietet dabei unterschiedliche Kabinenlagen und Betten, aber keinen anonymen Hotelgrundriss. Nachts hört man das Schiff als Schiff: Wasser am Rumpf, Bewegung und den Betrieb einer Phinisi auf See.

Master-Kabine Dita

Deluxe-Kabine Sophia

Deluxe-Kabine Brigitte

Deluxe-Kabine Charlize

Kabine mit Etagenbetten Marylin Luxury

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reisen beginnen in Sorong und enden wieder in Sorong. Die Crew holt Gäste am Flughafen ab und begleitet sie zum Anleger; Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Für die Rückreise wird der Transfer zum Flughafen oder zum örtlichen Hotel organisiert. Wer kann, reist einen Tag vorher an und steigt ausgeruht an Bord.

Decksplan

Baujahr
2014
Länge
30 mt
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
9
Anzahl Kabinen
5
Anzahl Badezimmer
4
Motoren
Mitsubishi M/E type 8DC9 295 PS
Reisegeschwindigkeit
7 - 9 Knoten
Beiboote
1 RIB Beiboot 5,2 MT mit einem Außenborder 100 PS Motor +1 RIB Beiboot 4 MT mit einem 25 PS Motor
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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