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Tauchsafaris · Indonesien

Tiger Blue – Phinisi für abgelegene Riffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die traditionelle Phinisi aus Eisenholz ist auf private Charter und abgelegene Tauchplätze in Indonesien ausgerichtet.
  • Auf der Raja-Ampat-Route führen acht Tage und sieben Nächte ab und bis Sorong zu Korallenriffen, Putzerstationen und großen Fischschwärmen.
  • Getaucht wird in kleinen Gruppen mit einem Guide für höchstens vier Taucher; 12-Liter-Flaschen und Leihausrüstung sind an Bord.
  • Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und nehmen sie dort wieder auf, wo sie auftauchen.

Die Einladung

Die Tiger Blue passt zu Tauchern, die keine große schwimmende Hotelanlage suchen, sondern eine traditionelle Phinisi und Riffe, die nicht an jeder Küste vor der Tür liegen. Ihr Charakter liegt in der Verbindung aus privater Reise, persönlichem Bordservice und abgelegenen Tauchplätzen. Wer nach Raja Ampat kommt, sucht keine lange Liste von Einrichtungen, sondern Korallen, Fischschwärme und die Chance, an einem Platz wie Blue Magic unter Mantarochen und Wobbegong-Haien zu tauchen. Die Reise ist für Menschen gemacht, die ihr Schiff als Ausgangspunkt für solche Tauchgänge verstehen. Die Tiger Blue nimmt auch Gruppen und komplette Charter auf. Wer dagegen Nitrox, technisches Tauchen oder eine ausgelassene Nachtclub-Atmosphäre erwartet, findet hier nicht den richtigen Rahmen.

An Bord gehen

Am Kai fällt zuerst die traditionelle Form der Phinisi auf. Eisenholz gibt dem Schiff eine schwere, handwerkliche Anmutung; es wirkt eher wie ein gearbeitetes indonesisches Schiff als wie ein glatter Neubau aus dem Katalog. An Bord bewegt man sich zwischen Innenräumen und offenen Flächen, statt sich in langen Hotelgängen zu verlieren. Das passt zu einer Reise, bei der das Beiboot, das Tauchdeck und der Blick auf die Inseln wichtiger sind als repräsentative Räume. Die Tiger Blue ist für private Charter gebaut und trägt diesen Gedanken bis in den Alltag: Die Reise lässt sich als eigene Gruppe erleben, ohne dass daraus ein unpersönlicher Betrieb wird. WLAN gibt es nicht. Dafür bleibt der Blick auf Wasser und Inseln frei von Bildschirmen.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Nähe nicht durch ein Programm, sondern durch die Größe der Reisegruppe und die Art, wie der Alltag organisiert ist. Die Crew spricht Englisch, Spanisch und Indonesisch und übernimmt den persönlichen Service, der für die Tiger Blue prägend ist. Beim Tauchen bleibt sie nah am Ablauf: Briefing, Ausfahrt, Rückkehr, Ausrüstung und die nächste Mahlzeit greifen ineinander. Nach einigen Tagen kennt man die Menschen, mit denen man ins Wasser geht, und die Crew weiß, wer früh fertig ist, wer noch fotografiert und wer beim Ausstieg eine Hand braucht. Abends geht es eher um das gemeinsame Gespräch als um laute Unterhaltung. Audio- und Video-Unterhaltung gibt es, doch der eigentliche Anlass zum Zusammensitzen liegt meist auf der Hand: eine Sichtung, eine Strömung oder ein Riff, das unter allen noch weiterarbeitet.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Reise startet und endet in Sorong und dauert acht Tage mit sieben Nächten. Manta Sandy ist eine Putzerstation, an der sich Mantarochen unter den Augen von Tauchern und Schnorchlern sammeln. Mike’s Point verbindet flache Korallen, große Fischschwärme und Überhänge; der Platz reicht bis 40 m. Cape Kri ist für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt, mit großen Schulen von Füsilieren und Kaisern, Napoleons und Riffhaien. Melissa’s Garden liegt bis 35 m und trägt dichte Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen an Putzerstationen und Wobbegong-Haie zusammen. Sardines lebt von Fischdichte, Jagdszenen und Makroleben. Sorido Wall, Friwenbonda und South Kri verbinden Strömung, Weichkorallen und Makrodetails. Ransiwor fällt sanft bis 30 m ab; Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty bis 30 m und Sawandarek ergänzen die Route mit Fischschwärmen, Schildkröten und Riffen.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Plätzen dieser Route gehören Barrakudas, Riffhaie, Napoleons, Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten, Carangiden und Füsiliere zum Bild. Dazu kommen Weichkorallen, Nacktschnecken, Buckelpapageifische und Zwergseepferdchen, oft dort, wo Strömung Nahrung an das Riff bringt oder kleine Tiere Schutz finden. Die besonderen Gründe für einzelne Sprünge liegen in den Details: In Cape Kri kann ein Riesen-Zackenbarsch auftauchen, in Blue Magic ein ozeanischer Weißspitzenhai oder ein Thunfisch. Yenbuba Jetty ist der Platz für Anthias und Riffbarsche. Ransiwor hält die Möglichkeit auf einen Titan-Drückerfisch, eine Krake oder eine Mönchsfisch-ähnliche Idole des Maures bereit. South Kri ist mit Großaugen-Carangiden, Krabben und Garnelen verbunden. Wer Sorido Wall aufmerksam absucht, kann dort nach Doktorfischen zwischen den pelagischen Jägern suchen. Keine dieser Begegnungen lässt sich bestellen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides arbeiten mit einem Verhältnis von höchstens vier Tauchern zu einem Guide. Das ist die Zahl, die unter Wasser zählt: kleine Gruppen, ein überschaubares Briefing und weniger Menschen, die sich an derselben Stelle um ein Motiv sammeln. Die Crew spricht Englisch, Spanisch und Indonesisch. Vorausgesetzt werden mindestens 20 absolvierte Tauchgänge und eine OWD-Ausbildung oder ein gleichwertiger Abschluss. Das richtet sich an Taucher mit eigener Grundroutine, nicht an jemanden, der zum ersten Mal eine Flasche trägt. Die Reise ist für zwei bis drei Tauchgänge pro Tag ausgelegt, am letzten Tag für zwei. Die Navigation und Sicherheit an Bord sind vollständig organisiert; konkrete Angaben zu Sauerstoff, Defibrillator, Rückrufsystem oder Kursen an Bord liegen nicht vor. Mehr als diese gesicherte Organisation sollte man nicht hineinlesen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf regelmäßige Ausfahrten mit zwei Beibooten ausgelegt. Ein RIB ist 5,8 Meter lang, hat einen 150-PS-Viertaktmotor und nimmt bis zu zehn Personen mit; das kleinere RIB misst 3,8 Meter, hat 50 PS und ist für bis zu fünf Personen ausgelegt. Die Taucher werden damit zu den Plätzen gebracht und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen, statt an eine feste Leiter am Riff zurückkehren zu müssen. An Bord stehen zwei Kompressoren, 12-Liter-Flaschen und Gewichte bereit; die Leihausrüstung ist eingeschlossen. Nitrox gibt es nicht, technisches Tauchen ist nicht vorgesehen. Für Kameras gibt es eine Fotostation, zum Laden stehen Ladeplätze bereit. Über Flaschenmaterial, Ventilstandard, Marken, Spülbecken und warme Dusche macht die Ausstattung keine belastbaren Angaben.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das Sonnendeck, die Liegen und die offenen Bereiche des Schiffs. Wer Schatten sucht, kann sich zurückziehen; wer Sonne möchte, findet Platz zum Trocknen, Lesen oder einfachen Nichtstun. Die Fahrzeit gehört nicht nur dem Weg zum nächsten Riff. An Bord stehen Kajaks bereit, außerdem sind Ausflüge, Wassersport und Angeln möglich. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich deshalb auch über dem Wasser verbringen, statt nur auf die nächste Ausfahrt zu warten. Die Tiger Blue bietet zudem Waschservice, was nach mehreren Tauchtagen mit nassen Badesachen spürbar praktischer ist als zusätzlicher Stauraum. Mehr braucht diese Pause nicht: ein Liegestuhl, eine Insel am Horizont und Zeit, bevor wieder das Beiboot anlegt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor sich die Abläufe aus Wasser, Rückkehr, Essen und Pause wiederholen. Zwischen den Ausfahrten bleibt Zeit, die Ausrüstung zu versorgen, auf dem Sonnendeck zu liegen oder die Fahrt zum nächsten Riff zu beobachten. Je nach Tagesplan folgen zwei oder drei Tauchgänge; am letzten Tag sind zwei vorgesehen. Die Beiboote bringen die Gruppen hinaus und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Wenn das Schiff weiterfährt, geschieht das nicht als Unterbrechung des Tauchurlaubs, sondern als Teil davon: Der nächste Platz wird erreicht, während an Bord gegessen, getrocknet und über den letzten Tauchgang gesprochen wird. Am Abend wird es ruhiger. Die Reise lebt nicht von einer erfundenen Uhrzeit, sondern von einer klaren Reihenfolge, die sich an den Tauchplätzen orientiert.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet westliche und lokale Gerichte. Vollpension gehört zur Reise, ebenso alkoholfreie Getränke und lokales Bier; alkoholische Getränke und Spirituosen sind an Bord erhältlich. Auch Ernährungsanforderungen können berücksichtigt werden. Das Essen ist auf den Tauchtag abgestimmt: Es liegt zwischen den Ausfahrten, beendet einen Tauchgang und schafft eine richtige Pause, bevor die nächste Gruppe wieder zum Beiboot geht. Bei zwei bis drei Tauchgängen pro Tag wird der Esstisch nicht zur Nebensache. Dort sitzen Menschen, die gerade dieselbe Sichtung diskutieren, noch Salz auf der Haut tragen und wissen, dass der nächste Sprung ins Wasser bereits zum Tag gehört. Die Küche muss deshalb nicht spektakulär auftreten. Sie muss verlässlich satt machen und den Rhythmus an Bord tragen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, Regendusche und WC. In den Standardkabinen liegt ein großes Doppelbett; die Superiorkabinen auf dem Unterdeck haben ein Kingsize-Bett, das sich in zwei Einzelbetten verwandeln lässt, dazu eine Liege für einen dritten Gast. Die Masterkabine auf dem Hauptdeck bietet ein Kingsize-Bett, eine Liege, Stauraum und ein großes Fenster. Damit ist die Wahl nicht nur eine Frage der Bettgröße, sondern auch der Lage: Unter Deck schläft man näher am Schiff, auf dem Hauptdeck mit mehr Blick nach draußen. Handtücher und einfache Pflegeartikel gehören dazu. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass man die nasse Ausrüstung hinter sich lässt, die Klimaanlage einschaltet und eine eigene Kabine mit Dusche vorfindet.

Standard-Kabine

Superior-Kabine

Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reise beginnt und endet im Port of Sorong. Ein geplanter Gruppentransfer verbindet Flughafen, Yacht und Flughafen und ist eingeschlossen. Die genaue Organisation wird den Reisenden vor der Abfahrt mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit eine verspätete Ankunft nicht den Einstieg in Sorong gefährdet.

Baujahr
2008
Länge
34 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
5
Beiboote
RIB 5,8 m 4-Takt 150 PS (10 man); RIB 3,8 m 50 PS (5 man)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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