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Tauchsafaris · Indonesien

Tiger Blue – traditionelle Phinisi für Raja Ampat

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Tiger Blue verbindet traditionelle Phinisi-Bauweise mit großzügigen Außenflächen und fünf en-suite Kabinen.
  • In Raja Ampat stehen sieben Nächte und acht Tage mit zwei bis drei Tauchgängen pro Tag auf dem Programm.
  • Die Tauchgruppen werden im Verhältnis von höchstens vier Tauchern pro Guide begleitet.
  • Die Route richtet sich an Taucher mit mindestens 20 Tauchgängen und OWD oder gleichwertiger Ausbildung.

Die Einladung

Die Tiger Blue ist kein schwimmendes Hotel, das zufällig auch Tauchgänge anbietet. Sie ist eine traditionelle Phinisi für Reisen durch abgelegene Inselwelten, mit viel Platz draußen und einer Crew, die sich ebenso um die Tauchgänge wie um die Landgänge kümmert. Wer nach Raja Ampat kommt, sucht unter Wasser dichte Korallen, Strömung und große Fischschwärme – und über Wasser Buchten, Dörfer und Strände, die nicht von einer Hotelanlage geprägt sind. Die Tiger Blue passt besonders zu Gruppen, Familien und privaten Chartern, kann aber auch einzelne Kabinen auf festen Abfahrten aufnehmen. Ihre Stärke liegt nicht in maximal vielen Tauchgängen, sondern in der Verbindung aus geführtem Tauchen, langen Überfahrten durch Inseln und einem Schiff, auf dem man sich nicht in engen Innenräumen verliert.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Tiger Blue eher wie ein richtiges Schiff als wie ein schwimmendes Resort. Das dunkle Eisenholz und die traditionelle Phinisi-Form geben ihr Gewicht und Geschichte; gebaut wurde sie 2008 in Sulawesi. An Bord geht es über offene Bereiche weiter, nicht durch eine Folge kleiner Flure. Der große Tisch auf dem Hauptdeck, die Liegeflächen und der hintere Sitzbereich liegen dort, wo man nach dem Tauchgang ohnehin sein möchte: draußen, mit Blick auf Wasser und Inseln. Auf dem Oberdeck findet sich Platz für Sonne, Wind und die stille Stunde, in der niemand etwas vorhat. Die Tiger Blue ist gepflegt und komfortabel, aber ihr Charakter bleibt der eines traditionellen Holzschiffs. Genau das sucht man, wenn die Reise nicht in einer Hotelanlage, sondern auf dem Weg zum nächsten Riff beginnen soll.

Die Stimmung an Bord

Die Tiger Blue ist auf gemeinsames Reisen ausgelegt, ohne dass man ständig zusammensitzen muss. Nach wenigen Tagen kennt man die Gesichter an den Tauchplätzen, am Tisch und auf dem Tender. Die Crew arbeitet dabei nicht nur im Hintergrund: Sie hilft beim Setzen der Ausrüstung, begleitet Schnorchler, fährt zu den Stränden und hält Kabinen und Wäsche in Ordnung. Abends kann der Tag auf dem Sonnendeck oder an einem Strandfeuer ausklingen, bevor unter freiem Himmel gegessen wird. Das Schiff funktioniert besonders gut, wenn eine Gruppe Zeit miteinander verbringen möchte, ohne auf formelle Unterhaltung angewiesen zu sein. Wer Ruhe sucht, findet sie trotzdem auf einer Liege abseits des Tisches.

Die Tauchplätze

Die Raja-Ampat-Reise startet und endet in Sorong und dauert sieben Nächte beziehungsweise acht Tage. Manta Sandy führt zu einer Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln. Mike’s Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge; die maximale Tiefe liegt bei 40 Metern. Cape Kri ist für seine Artenvielfalt bekannt und kann Napoleons, Riffhaie und große Schulen zeigen. Melissa’s Garden reicht bis 35 Meter und lebt von Weich- und Hirschhornkorallen. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie zusammen. Sardines steht für dichte Fischschwärme und Jagdszenen. Sorido Wall und South Kri verbinden Strömung mit Makroleben und pelagischen Fischen. Friwenbonda ist ein Weichkorallen- und Makroplatz. Ransiwor fällt sanft bis 30 Meter ab und wird wegen Schildkröten und Fischschwärmen besucht. Cape Mansuar, Cross Over, Yenbuba Jetty und Sawandarek ergänzen die Route mit Mobulas, dichtem Riffleben, Pygmäen-Seepferdchen, Schildkröten und großen Fischen.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Tauchgängen begegnen einem Barrakudas, Riffhaie, Napoleons, Schwarzspitzen-Riffhaie, Meeresschildkröten, Stachelmakrelen und Füsiliere. Dazu kommen Gaterine, Buckelpapageifische, Weichkorallen, Nacktschnecken und Pygmäen-Seepferdchen. Das Bild wechselt zwischen Fischschwärmen im Freiwasser, farbigen Korallen und kleinen Tieren, die erst beim langsamen Blick über das Riff sichtbar werden. Einige Begegnungen geben einem bestimmten Platz seinen Sinn: In Cape Kri kann der Riesen-Zackenbarsch auftauchen, Blue Magic ist der Platz für ozeanische Riffhaie und Thunfische. Yenbuba Jetty steht für Anthias und Riffbarsche, Ransiwor für Titan-Drückerfisch, Krake und Idole des Meeres. South Kri bietet Chancen auf Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen, während Sorido Wall den passenden Rahmen für Doktorfische zwischen Barrakudas und Riffhaien schafft.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen bleiben klein: Ein Guide begleitet höchstens vier Taucher. An Bord führt der Cruise Director beziehungsweise Dive Master durch die Tauchgänge; die Qualifikationen umfassen PADI, SMAS und SSI. Die Guides sprechen im Team Englisch, Spanisch und Indonesisch. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing auf den Bänken am Heck, danach wird die Ausrüstung für den Tender vorbereitet. Gefordert werden mindestens 20 Tauchgänge sowie OWD oder eine gleichwertige Ausbildung. Wer weniger Erfahrung mitbringt, sollte das vor der Reise klären; die Tiger Blue ist keine Ausbildungsplattform für technische Spezialverfahren. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Funk, Satellitentelefon, Rettungsinseln, Schwimmwesten, Rettungsringe, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein Rauch- und Feueralarmsystem.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird vom Dive Deck aus und mit den Beibooten. Dafür stehen ein RIB mit 150 PS für bis zu zehn Personen und ein kleineres RIB mit 50 PS für bis zu fünf Personen bereit. Die Tauchguides briefen die Gruppen am Heck; anschließend liegt die Ausrüstung im Tender bereit, der die Taucher zum Einstieg bringt und sie nach dem Auftauchen wieder aufnimmt. Zwei Kompressoren versorgen die 12-Liter-Flaschen. Nitrox wird nicht angeboten, und technische Tauchgänge gehören nicht zum Profil des Schiffs. Die Leihausrüstung ist an Bord verfügbar. Für Kameras gibt es eine eigene Station und Ladestationen; nach dem Tauchgang stehen zwei Süßwasserduschen am Tauchdeck bereit. Angaben zu Flaschenmaterial und Anschlüssen sind nicht ausgewiesen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Außenbereiche. Am Hauptdeck stehen zwei Doppel-Tagesbetten und ein hinterer Sitzbereich bereit; oben liegen Sonnenliegen mit mehr Abstand zum Betrieb. Wer Schatten sucht, findet ihn am überdachten Essbereich, wer trocknen und lesen möchte, zieht sich nach oben zurück. Die Fahrten zwischen den Inseln gehören nicht bloß zur Strecke. Sie geben Zeit für ein Bad, ein Gespräch oder den Blick auf die Kalksteininseln von Raja Ampat. An tauchfreien Stunden kann die Crew Landgänge, Strände, Dörfer oder Aktivitäten mit Kajaks und anderen Wassersportgeräten organisieren. Es gibt genug zu tun, aber nichts muss zwischen zwei Briefings erzwungen werden.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, sobald die Ausrüstung für den Tauchgang bereitliegt. Danach geht es mit dem Tender zum Riff, zurück an Bord, unter die Süßwasserdusche und an den Tisch. Je nach Abschnitt der Reise folgen zwei bis drei Tauchgänge am Tag; am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Dazwischen liegt Zeit für Essen, Ruhe und die Fahrt zum nächsten Platz. Die Crew setzt die Abläufe so zusammen, dass nicht jeder Schritt an eine Uhrzeit gebunden ist: Ein Tauchgang endet, die Tanks werden vorbereitet, das Boot verholt sich oder bleibt an einer Insel liegen. Am Nachmittag kann ein Landgang anstehen, ebenso ein Kajakausflug oder eine Pause auf dem Sonnendeck. Der nächste Tag beginnt wieder mit dem Briefing.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet lokale indonesische Gerichte mit westlicher Küche. Gekocht wird von Chef und Sous-Chef, serviert wird am großen Tisch auf dem Hauptdeck; bei einem Landgang kann daraus auch ein Barbecue am Strand werden. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen und geben dem Tag einen festen Mittelpunkt, ohne dass daraus ein steifer Speiseplan wird. Softdrinks und lokales Bier gehören zur Verpflegung, weitere alkoholische Getränke sind an Bord erhältlich. Auch besondere Ernährungswünsche können berücksichtigt werden. Nach einem Tauchgang zählt am Tisch nicht nur, was auf dem Teller liegt: Hier werden Sichtungen verglichen, Strömungen besprochen und die nächste Abfahrt abgewartet.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen sich in drei Kabinenarten: Standard und Superior liegen auf dem Unterdeck, die Master Cabin auf dem Hauptdeck. Alle haben Klimaanlage und ein eigenes Bad mit WC und Regendusche. Die Superior Cabins bieten zusätzlich ein Tagesbett und lassen sich mit Doppel- oder Einzelbetten nutzen; die Master Cabin hat ein großes Fenster und liegt nahe an den Aufenthaltsbereichen. Entscheidend ist weniger die Liste der Möbel als die Lage an Bord: Wer oben schläft, ist schneller am Tisch und draußen, wer unten liegt, bekommt mehr Abstand vom Abendbetrieb. Die Kabinen sind Rückzugsorte nach dem Tauchen, keine großen Suiten. Draußen bleiben das Rigg, Wasser und die Bewegungen des Schiffs Teil der Nacht.

Standard-Kabine

Superior-Kabine

Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Raja-Ampat-Reise beginnt und endet im Hafen von Sorong. Ein geplanter Gruppentransfer vom Flughafen zur Yacht und zurück ist eingeschlossen; private Transfers gehören nicht dazu. Die genauen Transferinformationen werden im Rahmen der Reiseorganisation mitgeteilt. Für die Anreise ist ein zusätzlicher Tag in Indonesien sinnvoll, damit eine verspätete Flugverbindung nicht den Einstieg gefährdet.

Baujahr
2008
Länge
34 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
12
Anzahl Kabinen
5
Beiboote
RIB 5,8 m 4-Takt 150 PS (10 man); RIB 3,8 m 50 PS (5 man)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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