Tauchsafaris · Indonesien
Wisesa – traditionelle Phinisi für Raja Ampat
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Traditioneller Holzsegler mit moderner Tauchausrüstung und vier klimatisierten Kabinen.
- Die Reisen sind auf acht Gäste ausgelegt und bleiben entweder dem Tauchen oder dem Schnorcheln vorbehalten.
- Zwei Guides begleiten die acht Taucher im Wasser.
- Sorong ist Ausgangs- und Rückkehrhafen der Raja-Ampat-Reisen mit 8 Tagen und 7 Nächten oder 12 Tagen und 11 Nächten.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Wisesa passt zu Tauchern, die Raja Ampat nicht aus einem großen Resort heraus erleben wollen, sondern von einem kleinen Holzschiff aus. Sie verbindet die Linien einer traditionellen indonesischen Phinisi mit moderner Ausstattung und bleibt mit höchstens acht Gästen überschaubar. Auf den Tauchreisen fahren keine Schnorchler mit; die Route ist auf das Tauchen zugeschnitten. Das macht einen Unterschied, wenn Briefings, Beibootfahrten und Oberflächenpausen nicht jedes Mal auf zwei völlig verschiedene Gruppen abgestimmt werden müssen. Gesucht wird hier kein schwimmendes Hotel mit möglichst vielen Angeboten, sondern ein Schiff, das die Tage in Raja Ampat dicht an die Riffe bringt und danach Raum für Ruhe lässt. Wer eine persönliche Reise mit wenigen Mitreisenden, festen Tauchguides und einer Crew sucht, die den Ablauf ruhig zusammenhält, findet auf der Wisesa genau diesen Rahmen.
An Bord gehen
Beim Ankommen fällt zuerst der hölzerne Charakter auf: Die Wisesa ist kein glatter Neubau, sondern ein traditioneller indonesischer Segler, dessen Innenleben auf heutige Reisebedürfnisse eingerichtet wurde. Vom Kai aus wirkt sie wie ein Schiff, nicht wie ein Hotel auf Pontons. An Bord verteilt sich das Leben über mehrere offene Bereiche; man geht vom Salon nach draußen, weiter zum Tauchdeck oder hinauf auf das Dach, ohne lange Wege durch anonyme Flure. Die geringe Gästezahl macht das Schiff schnell vertraut. Nach kurzer Zeit weiß jeder, wo die eigene Ausrüstung liegt und wer beim nächsten Tauchgang mit ins Beiboot steigt. Genau darin liegt der Reiz: Die Wisesa trägt Geschichte in ihrer Bauart, verlangt aber keinen Verzicht auf Klimaanlage, private Bäder oder moderne Sicherheitsausstattung.
Die Stimmung an Bord
Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Größe als durch die Nähe der Menschen. Bei acht Gästen kennt man nach kurzer Zeit die Tauchpartner, die Kameraleute und die, die nach dem Tauchgang zuerst etwas essen müssen. Die Crew hält den Tagesablauf ruhig zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, und reagiert auch auf Wünsche, wenn Wetter oder Strömung eine Änderung sinnvoll machen. Reisende berichten von sauberen Räumen, frischem Essen und einem Schiff, auf dem die Abläufe zuverlässig funktionierten. Abends sitzt man im Salon oder draußen, manchmal bei einem Essen am Strand statt an Bord. Die Wisesa ist dabei kein Schiff für abgeschottete Kabinenbewohner. Wer sich auf die kleine Gruppe einlässt, erlebt eine Woche, in der die Crew nicht nur fährt und serviert, sondern den Aufenthalt spürbar mitträgt.
Die Tauchplätze
Die Raja-Ampat-Reisen starten und enden in Sorong und dauern 8 Tage und 7 Nächte oder 12 Tage und 11 Nächte. Je nach Route geht es in den zentralen und nördlichen Bereich bis Wayag oder in Richtung Süden bis Misool. Cape Kri verbindet große Fischschwärme, Napoleon-Lippfische und Riffhaie mit dem Ruf als Weltrekordplatz für Artenvielfalt. Bei Blue Magic ziehen ozeanische Mantarochen an Putzerstationen vorbei; Wobbegong-Haie können am Riffgrund liegen. Melissa’s Garden ist ein dicht bewachsener Korallengarten bis maximal -35 m, Mike’s Point reicht bis maximal -40 m und bietet Überhänge, Weichkorallen und Fischschwärme. Ransiwor und Yenbuba Jetty fallen sanft ab und reichen jeweils bis maximal -30 m; dort liegen Schildkröten, Schwärme und Makrotiere nahe am Riff. Sorido Wall, South Kri, Friwenbonda, Sawandarek, Cape Mansuar, Cross Over und Sardines ergänzen die Route mit Strömungen, Steilwänden, Weichkorallen, Putzerplätzen und dichter Fischwelt. Die genaue Reihenfolge hängt von den Bedingungen ab.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem vor allem Barrakudas, Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Meeresschildkröten, Makrelen, Füsiliere, Süßlippen und Buckelkopf-Papageifische. Dazu kommen Weichkorallen, Nacktschnecken und Zwergseepferdchen, die in mehreren Gebieten vorkommen und den Blick vom großen Schwarm wieder ins Riff zurückholen. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen im Detail: Cape Kri ist der Ort für den Riesenzackenbarsch und Weißspitzen-Riffhaie. Blue Magic bietet die Möglichkeit auf ozeanische Weißspitzenhaie und Thunfische, weil die Strömung große pelagische Tiere an die Putzerstationen und das Riff bringt. In South Kri können Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen dazukommen. Yenbuba Jetty ist der genannte Platz für Anthias und Riffbarsche, Ransiwor für Oktopus und Anemonenfische, Sorido Wall für Doktorfische. Manta Sandy ist auf die Reinigung versammelter Mantarochen ausgerichtet; bei Blue Magic können auch Mobulas und große Räuber im Blau erscheinen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Für acht Taucher stehen zwei Guides zur Verfügung. Das ist ein Verhältnis, bei dem die Gruppe unter Wasser überschaubar bleibt und nicht jeder Blick gleichzeitig auf alle acht Taucher fallen muss. Die Guides sprechen im Team Englisch, Französisch und Indonesisch; an Bord arbeiten lokale und internationale Crewmitglieder zusammen. Die Briefings bereiten auf den jeweiligen Platz und die Bedingungen vor, danach wird die Gruppe für den Einstieg über das Beiboot organisiert. Der Ablauf kann angepasst werden, wenn Wetter, Strömung oder die Interessen der Gruppe es verlangen. Die Reise richtet sich nicht nach einer veröffentlichten Mindestzahl an Tauchgängen oder einer bestimmten Qualifikation; solche Anforderungen sind nicht angegeben. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung sind an Bord, außerdem gibt es Funk und Satellitenkommunikation. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das schattige Tauchdeck ist der Mittelpunkt des Tages. Für jeden Taucher stehen 12-Liter-Luxfer-Aluminiumflaschen mit DIN- oder Yoke-Anschluss und Blei mit Bleigurt bereit; zwei Kompressoren und insgesamt 22 Flaschen erlauben einen geordneten Wechsel zwischen den Tauchgängen. Nitrox wird nicht genannt. Leihausrüstung ist an Bord vorhanden: Scubapro-Regler, Tarierwesten, Anzüge mit Füßlingen, Tauchcomputer und Lampen, außerdem komplette Sets ohne Computer. Wer eigenes Kameraequipment mitbringt, nutzt den getrennten Spülbereich. Die Plattform führt zum fünf Meter langen Beiboot, das Taucher zu den Riffen bringt und sie nach dem Auftauchen wieder aufnimmt. Sidemount ist möglich, Adapter für DIN sind vorhanden. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Funk, GPS, Radar und Sonar gehören zur Sicherheitsausstattung. Eine warme Dusche nach dem Tauchgang oder eine Nitrox-Füllanlage sind nicht angegeben.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen zieht man sich auf die schattige Außenfläche zurück, legt sich in den Lounge-Bereich oder steigt auf das obere Deck, wenn Sonne und Wind angenehmer sind. Dort oben liegt der beste Platz für den Blick über die Karstinseln und für den Abendhimmel. Während der Fahrten kann man lesen, dösen oder einfach an der Reling sitzen und nach Walen und Delfinen Ausschau halten. Kayaks und Stand-up-Paddle-Boards machen aus einer längeren Pause eine eigene kleine Ausfahrt; an Land warten Wanderungen, Dörfer und abgelegene Strände. Das Schiff bietet außerdem einen getrennten Spülbereich für Kameras, sodass die Pause nicht zwischen nasser Ausrüstung und dem Essplatz stattfinden muss. Ein Nachmittag ohne Tauchgang bleibt damit offen, aber nicht leer.
Ein Tag an Bord
Ein Tauchtag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Weg zum Tauchdeck, nicht mit einem festen Stundenplan, denn die Abfahrten der Beiboote richten sich nach Platz, Wetter und Strömung. Auf den Raja-Ampat-Dive-Cruises sind zwei bis drei geführte Tauchgänge pro Tag vorgesehen; abwechselnd kommt ein Nachttauchgang dazu. Zwischen den Einstiegen wechseln sich Frühstück, warme Mahlzeiten, Obst und Snacks mit den stilleren Stunden auf dem Schatten- oder Oberdeck ab. Während das Schiff den nächsten Bereich anfährt, bleibt Zeit für Kameraarbeit, Schlaf oder einen Blick auf die Inseln. An Land können Wanderungen, Dorfbesuche und Ausflüge eingeschoben werden. Der Nachttauchgang verändert den Rhythmus noch einmal: Danach wird das Deck leiser, die Ausrüstung bleibt für den nächsten Morgen vorbereitet, und die Wisesa liegt entweder vor Anker oder fährt weiter zum nächsten Abschnitt der Route.
Was man an Bord isst
Die Bordküche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Küche und serviert Vollpension, frisches Obst und Snacks über den Tag. Vegetarische und vegane Wünsche lassen sich berücksichtigen; auch bei eingeschränkter Ernährung blieb die Küche für Reisende unkompliziert. Gegessen wird nicht nur zu einer festen Hauptmahlzeit, sondern passend zu einem Tauchtag: erst etwas, bevor es ins Wasser geht, dann eine richtige Mahlzeit, wenn wieder Appetit da ist, und zwischendurch etwas Greifbares statt leerer Kalorienversprechen. Die Küche arbeitet frisch und großzügig. Dazu gibt es Wasser, Kaffee, Tee und alkoholfreie Getränke; Bier, Wein und Cocktails gehören nicht selbstverständlich dazu. Wenn eine Woche viele Tauchgänge, Bootsfahrten und Landgänge verbindet, wird ein verlässlicher Teller wichtiger als eine lange Speisekarte.
Die Nächte auf See
Die vier Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben Bullaugen, Klimaanlage und Stauraum für die Nacht zwischen zwei Tauchtagen. Bali und Lombok teilen sich ein Bad; Flores besitzt ein eigenes Bad, und Papua ist als größere Kabine für eine Familie oder Freunde gedacht. Nach dem letzten Tauchgang wird aus der Koje kein Programmpunkt, sondern der Ort, an dem der Körper endlich schwer werden darf. Durch das Bullauge bleibt die See nah, während draußen der Betrieb des Decks nachlässt. Wer geräuschempfindlich schläft, sollte sich bewusst machen, dass eine hölzerne Phinisi Leben und Bewegung anders abschirmt als ein Hotel an Land. Dafür beginnt der nächste Tag nicht mit einem langen Weg zum Wasser: Die Tauchausrüstung wartet dort, wo sie gebraucht wird.
Kabinen Lombok & Bali
Kabine Flores
Kabinen Papua
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Raja-Ampat-Reisen beginnen und enden in Sorong. Der Transfer vom lokalen Flughafen oder vom Hotel zum Schiff und nach der Reise zurück ist eingeschlossen; dafür werden die Flug- und Unterkunftsdaten benötigt. Wegen möglicher Flugverspätungen wird empfohlen, mindestens einen Tag vor der Abfahrt in Sorong anzukommen. Wer am Abfahrtstag anreist, sollte den Flughafen am Morgen erreichen.
Decksplan
- Baujahr
- 2016
- Länge
- 30 m
- Breite
- 5,6 m
- Maximale Passagierzahl
- 8
- Anzahl Kabinen
- 4
- Reisegeschwindigkeit
- 5 to 8 Knoten
- Webseite
- cruising-raja-ampat.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.














