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Tauchsafaris · Indonesien

All Star Velocean – gebaut für lange Tage unter Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die All Star Velocean ist ein speziell für Taucher und Unterwasserfotografen gebautes Schiff.
  • Achtzehn Gäste werden von einer vierundzwanzigköpfigen Crew betreut; pro Guide tauchen höchstens vier Gäste.
  • Nitrox, bis zu vier Tauchgänge am Tag und Nachttauchgänge sind je nach Reiseprogramm und Wetter vorgesehen.
  • Alle Suiten liegen auf dem Hauptdeck oder darüber und haben ein eigenes Bad sowie Meerblickfenster.

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Die Einladung

Die All Star Velocean richtet sich an Taucher, die ihre Reise nicht um das Schiff herum planen, sondern um die Stunden im Wasser. Ihr eigentlicher Vorteil liegt dort, wo die Ausrüstung liegt: am Tauchdeck, an den persönlichen Stationen und am Kameratisch, an dem nach dem Tauchgang schon der nächste Blick auf das Riff vorbereitet wird. Kleine Tauchgruppen und fünf Guides nehmen Druck aus den Briefings und lassen Raum für das, was in Raja Ampat zählt: Strömung lesen, langsam über Korallen ziehen, den Blick nicht vom Riff lösen, weil irgendwo zwischen den Fischschwärmen ein Pygmäenseepferd sitzt. Die Velocean passt zu Reisenden, die lange Tage unter Wasser wollen, ohne an Bord auf Platz, Ruhe oder gutes Essen zu verzichten. Wer eine einfache, zweckmäßige Safari sucht, findet hier mehr Schiff als nötig. Wer nach einer Plattform für intensive Tauch- und Fototage sucht, findet den passenden Charakter.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Velocean eher wie ein modernes Expeditionsschiff als wie ein umgebauter Arbeitskahn. Die Aluminiumhülle, die klaren Linien und die großen Fenster geben ihr eine ruhige, sachliche Präsenz; nichts muss maritim dekoriert werden, damit man weiß, warum man hier ist. Vom Kai aus fällt auf, dass die Wohnbereiche über dem Tauchdeck liegen und die Wege an Bord logisch bleiben. Die Technik bleibt spürbar, aber sie drängt sich nicht in den Vordergrund. Statt enger Durchgänge und zufällig verteilter Ausrüstung gibt es Bereiche, die ihren Zweck erfüllen: draußen tauchen, drinnen essen, oben sitzen, dazwischen die nasse Ausrüstung versorgen. Die Velocean ist kein Schiff, das seine Geschichte über Patina erzählt. Sie zeigt, dass sie für lange Fahrten, Fotografen und viele Tauchgänge am Tag gebaut wurde. Das merkt man schnell.

Die Stimmung an Bord

Die Velocean ist groß genug, dass man sich zurückziehen kann, aber persönlich genug, dass niemand lange anonym bleibt. Die enge Betreuung zeigt sich weniger in großen Gesten als darin, dass die Crew die Wege, die Ausrüstung und die Wünsche der Gäste im Tagesablauf mitdenkt. Bei einer kleinen Zahl von Tauchern pro Guide entstehen Gruppen, in denen man unter Wasser nicht hinter einer langen Reihe verschwindet. Abends treffen sich die Gespräche in der Lounge, an der Bar oder draußen, wo aus dem Tauchplatznamen bald eine Geschichte wird. Die internationale und lokale Crew spricht Englisch und Indonesisch. Das Schiff kann luxuriös wirken, doch seine beste Seite zeigt sich nicht beim Sitzen an Deck, sondern wenn nach dem Tauchgang jemand die richtige Frage stellt: Was hast du dort hinten gesehen? So bildet sich eine Gruppe, die nicht nur dieselbe Route fährt, sondern dieselben Details sammelt.

Die Tauchplätze

Diese Route führt durch Raja Ampat, mit Tauchplätzen, die große Fischschwärme, Strömung und Makroleben dicht nebeneinanderbringen. Eine lange Reise verbindet Ambon, die Banda Sea, Koon, Misool und Raja Ampat und endet in Sorong; dafür sind dreizehn Tage und zwölf Nächte verzeichnet. Manta Sandy lebt von der Putzerstation, an der sich Mantarochen versammeln und auch Schnorchler beobachten können. Mike's Point verbindet flache Korallen, Fischschwärme und Überhänge bis maximal -40 m. Melissa's Garden ist ein dichter Garten aus Weich- und Hirschhornkorallen bis maximal -35 m. Blue Magic bringt Strömung, ozeanische Mantarochen und Wobbegong-Haie zusammen. Cape Kri steht für außergewöhnliche Artenvielfalt, große Schwärme und Riffhaie. Sardines zeigt Fischdichte und Jagdszenen großer Räuber, während die Makrowelt leicht übersehen wird. Yenbuba Jetty fällt sanft ab und bleibt bis maximal -30 m voller Fische und kleiner Tiere. Ransiwor reicht bis maximal -30 m und führt an Schildkröten, Putzerstationen und Füsilierschwärmen vorbei. Sorido Wall, Friwenbonda, South Kri, Cape Mansuar, Cross Over und Sawandarek ergänzen die Route mit Strömungsriffen, Weichkorallen, Mobulas, Makroleben und ruhigerem Wasser.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem an vielen Plätzen Barrakudas, Riffhaie, Nacktschnecken, Makrelen, Füsiliere, Napoleons, Meeresschildkröten und große Papageifische. Die Fischschwärme ziehen über die Riffe, während zwischen Weichkorallen und kleinen Überhängen die langsamere Suche beginnt: Pygmäenseepferdchen, Garnelen und Nacktschnecken verlangen einen ruhigen Blick und gute Tarierung. Die besonderen Gründe für einzelne Sprünge liegen an klaren Stellen. Cape Kri ist der Platz für den Riesen-Zackenbarsch und den Weißspitzen-Riffhai. Blue Magic kann Begegnungen mit dem ozeanischen Weißspitzenhai und Thunfischen ermöglichen, wenn die Strömung die großen Tiere an das Riff bringt. South Kri verbindet Schwärme mit Großaugen-Makrelen, Krabben und Garnelen. Yenbuba Jetty ist der benannte Platz für Anthias und Riffbarsche, Ransiwor für den Oktopus und den Anemonenfisch. Sorido Wall bringt neben Barrakudas und Riffhaien auch Doktorfische in die Suche. Nicht jeder Tauchgang liefert alles. Genau deshalb lohnt es sich, langsam zu tauchen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Fünf Guides betreuen die Tauchgänge, darunter zwei ausgebildete Tauchlehrer. Mit höchstens vier Tauchern pro Guide bleiben die Gruppen überschaubar, auch wenn die Bedingungen in Raja Ampat Aufmerksamkeit verlangen. Die Guides sprechen Englisch und Indonesisch. Auf der Velocean können mit vorheriger Absprache Kurse wie Advanced Open Water, Deep Diver und Nitrox stattfinden; weitere Spezialkurse hängen von der verfügbaren Ausbildung an Bord ab. Für Raja Ampat werden mindestens fünfundzwanzig geloggte Tauchgänge und ein Open-Water-Brevet empfohlen, wobei das Open-Water-Niveau nicht für alle Tauchgänge ausreicht. Nach einer längeren Tauchpause kann ein Auffrischungstauchgang nötig werden. Die üblichen Briefings führen in die Bedingungen und die Organisation der Gruppe ein, ohne den Tauchplatz mit Regeln zu überladen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, Sonar und Ortungssysteme gehören zur Sicherheitsausstattung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Am Tauchdeck stehen standardmäßig zwölf Liter fassende Flaschen und Blei bereit. Für größere Flaschen mit fünfzehn Litern sowie Atemregler, Tauchcomputer, Lampe, Tarierweste, Maske und Flossen ist eine Miete mit vorheriger Anmeldung möglich; die Zahlung erfolgt an Bord. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist ohne Aufpreis verfügbar. Das Deck ist beschattet und hat persönliche Ausrüstungsstationen, Spülbecken für Tauchausrüstung und Kameras, eine eigene Kameraspülung sowie einen Kameratisch mit Luftblower. Warme Duschen direkt am Tauchdeck sind nach dem Einsteigen aus dem Wasser mehr als Komfort: Sie halten den Ablauf nach mehreren Tauchgängen kurz und die Kabinen trocken. Die starren Aluminium-Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und holen sie dort ab, wo sie auftauchen. Sidemount ist mit einer Flasche möglich; Rebreather-Taucher bringen ihre eigene Flasche mit.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Das schattige Tauchdeck ist der Ort für kurze Gespräche, Wasser und den Blick auf die nächste Einfahrt ins Riff. Wer Abstand vom Betrieb braucht, zieht sich in die klimatisierte Lounge zurück oder geht nach oben, wo Liegestühle und der Whirlpool auf dem Sonnendeck warten. Die Fahrzeit gehört nicht nur dem Schlafen: Auf dem Observation Deck lässt sich die Landschaft lesen, während Kayaks oder Stand-up-Paddle-Boards für eine Pause ohne Flossen sorgen. Je nach Route kommen Landgänge und kulturelle Ausflüge dazu. Gerade nach einem starken Tauchgang muss die Pause nicht gefüllt werden. Ein trockener Platz, ein Getränk, die Kamera am Tisch und der Blick über Raja Ampat reichen oft völlig.

Ein Tag an Bord

Der Tagesablauf richtet sich nach dem Tauchprogramm und dem Wetter, nicht nach einer starren Uhr an der Wand. Auf das Wecken und die erste Mahlzeit folgen Briefing, Ausrüstung und der erste Tauchgang. Danach schieben sich Frühstück, Mittagessen, Snacks und Ruhepausen zwischen die weiteren Sprünge ins Wasser. Je nach Reise sind zwei bis drei Tauchgänge am Tag vorgesehen, bis zu vier sind möglich; ein Nachttauchgang kann dazukommen. Zwischen den Terminen trocknet die Ausrüstung am persönlichen Platz, die Kamera wird gespült und geprüft, oder man verschwindet für eine Weile in den Schatten. Während der Fahrt verändert sich der Schauplatz, ohne dass der Taucher ständig umpacken muss. Der Nachmittag kann einen weiteren Tauchgang, einen Landgang oder einfach Deckzeit bringen. Nach dem Abendessen beginnt die eigentliche Nachbereitung: Logbuch, Bilder, Geschichten. Dann geht es wieder in die Kabine, bis der nächste Briefingruf kommt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet internationale Gerichte mit frischen Zutaten aus der Region. Vor dem Frühstück stehen Gebäck und Brot bereit, danach folgt ein gemischtes Buffet mit westlichen und asiatischen Gerichten, Congee, Dim Sum, Reis, Nudeln und Obst. Mittags können etwa Tom-Yum-Suppe, Pad Thai oder Pasta auf dem Tisch stehen; abends kommen Suppe, gegrilltes Fleisch oder Fisch mit Gemüse und ein Dessert dazu. Lokale indonesische Nachspeisen und Gerichte aus dem asiatisch-pazifischen Raum halten die Küche an den Inseln fest, auch wenn nicht jede Mahlzeit traditionell ausfällt. Snacks begleiten die Zeit zwischen den Tauchgängen. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Bei bis zu vier Tauchgängen täglich ist das Essen keine Nebensache: Es muss zugänglich sein, satt machen und darf nicht so schwer ausfallen, dass der nächste Sprung ins Wasser zur Mutprobe wird. Kaffee aus lokal gerösteten Bohnen gibt es über den Tag.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Velocean beginnen meist mit nasser Ausrüstung vor der Tür, Salz auf der Haut und dem letzten Gespräch über einen kleinen Fisch, den nicht alle gesehen haben. In den klimatisierten Suiten bleibt der persönliche Raum vom Betrieb auf dem Tauchdeck getrennt. Die Platinum Oceanfront Suites liegen vorne auf dem Hauptdeck und bieten besonders viel Privatsphäre; Elite Ocean Suites und Signature Single Suites richten sich an Paare oder Alleinreisende. Große Fenster bringen den Horizont ins Zimmer, ohne dass die Kabine zur Schaustellung wird. Ein eigenes Bad, persönliche Klimaregelung und Steckdosen gehören zum Alltag, nicht zum Ausnahmezustand. Wer nach einem langen Tauchtag die Tür schließt, hört weniger vom Schiff als auf vielen älteren Safaribooten. Ganz still wird es auf See trotzdem nicht: Wasser, Lüftung und Maschinen erinnern daran, dass die Reise weitergeht.

Platin-Suiten direkt am Meer

Elite-Suiten Ozean

Signature-Einzelsuiten

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Raja-Ampat-Reisen starten und enden in Sorong; die lange verzeichnete Route durch Ambon, die Banda Sea, Koon und Misool führt von Ambon nach Sorong. Transfers zwischen Flughafen oder lokalem Hotel und dem Schiff am Ein- und Ausschiffungstag sind eingeschlossen. Die genauen Zeiten und der Treffpunkt werden vor der Reise mitgeteilt. Eine Anreise am Vortag gibt Luft für Verspätungen und die Umstellung auf die Region.

Decksplan

Baujahr
2020
Jahr der Renovierung
2025
Länge
52 m
Breite
8,5 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × Cummins KTA50
Reisegeschwindigkeit
8,7 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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