Tauchsafaris · Indonesien
Cajoma IV – traditionelle Phinisi mit kleinem Tauchbetrieb
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Cajoma IV verbindet handgearbeitetes Teak- und Eisenholz mit dem Komfort eines modernen Liveaboards.
- Kleine Tauchgruppen im Verhältnis vier zu eins geben den Guides Raum für persönliche Briefings und Betreuung.
- Die Route führt ab Labuan Bajo durch Central & North Komodo und dauert vier Tage und drei Nächte.
- Zwei Speedboats bringen die Taucher zu den Plätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
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Die Einladung
Die Cajoma IV ist für Taucher interessant, die Komodo nicht aus einem großen Schiff heraus erleben wollen. Ihr Charakter liegt im Gegensatz: traditioneller Holzrumpf und indonesische Phinisi-Form, dazu klimatisierte Kabinen, private Bäder, warme Duschen und ein Tauchbetrieb, der auf kleine Gruppen ausgelegt ist. Wer an Bord geht, sucht keine anonyme schwimmende Unterkunft, sondern ein Schiff, auf dem der Weg zwischen den Inseln Teil der Reise bleibt. Die Crew spricht Englisch, Niederländisch, Französisch und Indonesisch. Dazu kommen Guides und eine Küche, die bei den Reisenden besonders gut ankamen. Die Cajoma IV passt zu Paaren, Familien oder einer kleinen Gruppe, die nach dem Tauchgang noch Platz für ein gutes Essen, einen Landgang oder einen stillen Blick über Komodo haben möchte.
An Bord gehen
Vom Kai aus wirkt die Cajoma IV wie ein echtes indonesisches Holzschiff und nicht wie ein schwimmendes Hotel, das zufällig eine Tauchplattform trägt. Teak und Eisenholz geben dem Rumpf Wärme; die traditionelle Form bleibt sichtbar, auch wenn an Bord moderne Einrichtungen warten. Beim Einsteigen führt der Weg durch mehrere Ebenen, vom unteren Kabinenbereich hinauf zu den offenen Decks und weiter zum Aussichtspunkt. Dort wird aus dem Schiff ein guter Beobachtungsplatz für Inseln, Strömung und Wetter. Im Inneren liegen Salon und Essbereich geschützt vor Sonne und Regen, draußen wartet Raum für Essen, Lesen und den Blick nach vorn. Die kleine Passagierzahl prägt den Alltag stärker als jedes Ausstattungsdetail: Man begegnet sich, kennt bald die Ausrüstung der anderen und merkt, wenn jemand nach dem Tauchgang noch eine ruhige Ecke sucht.
Die Stimmung an Bord
Die Cajoma IV ist klein genug, dass die Gruppe nicht in anonyme Tauchpaare zerfällt. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter, die Kameras, die bevorzugten Getränke und meist auch, wer beim Briefing lieber vorne sitzt. Das Verhältnis von Crew zu Passagieren liegt nahe bei eins zu eins; dadurch bleibt Hilfe nicht auf das An- und Abrödeln beschränkt. Die Crew begleitet Transfers, Tauchgänge, Mahlzeiten und Landgänge mit derselben praktischen Aufmerksamkeit. Reisende beschrieben besonders die freundliche, warme Atmosphäre, das gute Essen und die Guides. Abends geht es eher gemeinsam als laut zu: Essen draußen, ein Bier, Musik oder ein Film, während das Schiff vor einer Insel liegt. Wer ein Schiff sucht, auf dem die Crew nach dem Tauchgang verschwindet, wird hier falsch liegen. Wer persönliche Betreuung schätzt, wahrscheinlich nicht.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgruppen werden mit einem Verhältnis von vier zu eins klein gehalten. Das ist in Komodo mehr als eine angenehme Zahl: Im Briefing bleibt Zeit, Strömung, Einstieg, Ausstieg und die Rolle des Beiboots für jede Gruppe verständlich zu erklären. Die Crew spricht Englisch, Niederländisch, Französisch und Indonesisch. Zertifizierte Taucher werden geführt; Schnorchler und Nichttaucher können an den Ausfahrten teilnehmen, und Tauchen unter direkter Aufsicht eines Tauchlehrers wird angeboten. Welche einzelnen Qualifikationen die Guides besitzen, wird nicht ausgewiesen, ebenso wenig ein festes Mindestniveau oder eine verlangte Zahl früherer Tauchgänge. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Radar, Rettungsinseln, Schwimmwesten und Rückrufsignale. Ein Defibrillator wird nicht genannt. Die Organisation wirkt auf kleine, überschaubare Gruppen ausgelegt, nicht auf einen Massenstart vom Achterdeck.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist überdacht und auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt. Es gibt eine feste Tauchplattform, Spülschläuche und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Die Flaschen werden über einen Bauer-Kompressor gefüllt und nehmen sowohl DIN- als auch Yoke-Anschlüsse auf; im Paket ist eine Achtzig-Kubikfuß-Flasche pro Tauchgang vorgesehen. Gewichte und Bleigurt gehören zum Tauchbetrieb, weitere Ausrüstung kann gemietet werden. Nitrox wird nicht genannt. Zwei Speedboats übernehmen den eigentlichen Transfer zum Tauchplatz: Die Gruppe wird vom Tauchdeck aus eingeschifft, am Platz abgesetzt und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen. Das ist bei Strömung und wechselnden Ausstiegsstellen ein echter Vorteil, weil das Schiff nicht direkt über jedem Taucher liegen muss. Eine warme Dusche steht nach dem Tauchgang an Bord bereit.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf dem schattigen Tauchbereich, dem Sonnendeck oder im Salon. Wer nach dem Ausstieg noch Salz auf der Haut hat, kann duschen, die Ausrüstung versorgen und sich mit einem Getränk in einen Liegestuhl oder einen Sitzsack zurückziehen. Während der Fahrt liegt der Reiz weniger in Unterhaltung als in der Landschaft: felsige Inseln ziehen vorbei, das Wasser wechselt seine Farbe, und an Deck bleibt genug Raum für ein Buch oder ein Gespräch. Ein Landgang zu den Komodo-Drachen gehört zu den veröffentlichten Höhepunkten der Reise. Auch Schnorchler und Nichttaucher können teilnehmen und werden bei den Wasseraktivitäten begleitet. Ein Nachmittag ohne Tauchgang muss hier nicht gefüllt werden. Er darf einfach aus Fahrt, Schatten und dem nächsten Blick über die Reling bestehen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit einem leichten Frühstück und dem Briefing für den ersten Tauchgang. Danach wechseln sich Tauchgänge, Schnorchelausfahrten, Wasseraktivitäten und Landbesuche ab; die Mahlzeiten liegen zwischen den Ausfahrten, Snacks schließen die längeren Pausen. Für die Tauchroute sind bis zu vier Tauchgänge am Tag vorgesehen. Während die Gruppe im Wasser ist, wartet das Schiff nicht zwangsläufig am selben Punkt: Die Speedboats bringen die Taucher zum Platz und kehren mit ihnen zurück. Später fährt die Cajoma IV zum nächsten Abschnitt der Route, während an Deck Ausrüstung trocknet und die Inseln vorbeiziehen. Nach dem Abendessen kann ein Nachttauchgang stattfinden, wenn die Bedingungen und die Organisation an Bord es zulassen. Danach wird es ruhiger. Am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf vor einer anderen Küste von Komodo.
Was man an Bord isst
Die Bordküche verbindet indonesische und westliche Gerichte und arbeitet mit frisch zubereiteten Mahlzeiten, Snacks über den Tag und dem Fang des Tages. Gegessen wird nicht nur zu festen Hauptmahlzeiten: Zwischen den Tauchgängen stehen kleine Happen bereit, bevor wieder Flasche, Dusche und Oberdeck rufen. Die Mahlzeiten können als Buffet oder Menü serviert werden; auch vegetarische und vegane Wünsche sind vorgesehen. Am Abend darf es ein sorgfältigeres Essen sein, gelegentlich auch ein Barbecue an Land oder an Bord. Wasser, Kaffee, Tee, alkoholfreie Getränke und Willkommenscocktails gehören zum Aufenthalt; Bier und Wein sind erhältlich. Bei vier Tauchgängen an einem Tag ist der Esstisch kein Nebenschauplatz. Er ist der Ort, an dem man Energie zurückbekommt, die Tauchgänge vergleicht und die Crew den nächsten Abschnitt der Reise zusammenhält.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Cajoma IV spielen sich in klimatisierten Kabinen mit privatem Bad und warmer Dusche ab. Die Master Cabin gehört zur gehobenen Kategorie und hat einen zugänglichen Balkon; dazu kommen Deluxe-Doppel- und Deluxe-Twin-Kabinen. Die Kabinen liegen überwiegend auf dem unteren Deck und haben Bullaugen, während die offenen Bereiche des Schiffs weit über dem Wasser liegen. Nach dem Abendessen zieht es manche noch auf das Sonnendeck, andere bleiben im Salon bei Musik oder einem Film. Ganz still wird ein Holzschiff nie: Wasser arbeitet am Rumpf, irgendwo an Bord läuft eine Pumpe, und bei Fahrt bleibt der Motor als tiefer Hintergrund hörbar. Wer empfindlich schläft, sollte die Kabinenlage vor der Buchung genau prüfen. Dafür wacht man nicht in einem Hotelzimmer auf, sondern mitten in der Inselwelt von Komodo.
Master-Kabine
Deluxe-Doppelkabinen
Deluxe-Zweibettkabine
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in Labuan Bajo. Der Transfer vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück ist eingeschlossen. Die Abholpunkte und Flug- oder Hoteldaten werden im Teilnehmerprofil angegeben; bei Änderungen sollte die Cajoma-Crew informiert werden. Eine Anreise am Vortag lässt mehr Luft, falls der Flug verspätet ist oder das Gepäck nicht gleichzeitig ankommt.
- Baujahr
- 2015
- Länge
- 30 m
- Maximale Passagierzahl
- 8
- Anzahl Kabinen
- 4
- Anzahl Badezimmer
- 4
- Motoren
- 6-Zylinder Mitshubishi
- Beiboote
- 2 Schnellboote
- Webseite
- cajoma.co.id ↗
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