Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Indonesien

Eliya – Phinisi für Komodo-Tauchgänge

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Eliya ist eine handgefertigte Phinisi, die traditionelle Holzbauweise mit einem eigens für Taucher geplanten Deck verbindet.
  • Auf der sechstägigen Reise durch den nördlichen und zentralen Komodo-Nationalpark sind an vollen Tauchtagen drei Tagestauchgänge und ein Sunset- oder Nachttauchgang vorgesehen.
  • Zwei Schnellboote bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
  • Die Crew spricht Englisch, Schwedisch und Indonesisch; zertifizierte Taucher werden in kleinen Gruppen geführt.
  • Die Bewertungen fallen besonders für das Tauchen, die Verpflegung und das Schiff selbst stark aus.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Eliya ist für Taucher gebaut, die Komodo nicht aus einem Hotelzimmer heraus erleben wollen. Ihre Phinisi-Form bringt das handwerklich gebaute Holz sichtbar mit, aber auf dem Tauchdeck zählt vor allem, dass Wege, Boote, Kameras und Ausrüstung für eine Woche unter Wasser mitgedacht sind. Sechs Tage lang geht es von Labuan Bajo zurück nach Labuan Bajo, in den nördlichen und zentralen Teil des Komodo-Nationalparks. Die Reise passt zu Menschen, die drei Tagestauchgänge und je nach Platz einen Sunset- oder Nachttauchgang nutzen möchten, ohne jeden Abend in eine andere Unterkunft umzuziehen. Wer ein Schiff sucht, auf dem die Crew nahe an den Gästen bleibt, findet hier eine überschaubare Größe und acht Crewmitglieder für maximal vierzehn Gäste. Das ist kein schwimmendes Resort mit Tauchbetrieb nebenbei. Die Taucherei gibt den Takt vor.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst die Phinisi-Bauweise auf: ein traditioneller Holzrumpf, von Sulawesi-Handwerkern von Grund auf gebaut, mit klaren Linien und modernen Bereichen für das Tauchen. Die Eliya wirkt nicht wie ein umgebauter Frachter, bei dem später ein Kompressor und ein paar Flaschen Platz finden mussten. Der Salon, die Außenbereiche und das Tauchdeck sind aufeinander bezogen, sodass man sich zwischen Kabine, Essen, Briefing und Wasser ohne lange Wege bewegt. Auf dem Achterbereich liegt der überdachte Sitz- und Essplatz mit Bar; am Bug kann draußen gegessen werden, oben gibt es Raum für Sonne und Wind. Das Schiff ist jung, aber sein Charakter kommt vom Holz und vom Phinisi-Rumpf, nicht von glatter Hoteloptik. Wer an Bord geht, merkt schnell: Hier wurde zuerst an eine Tauchsafari gedacht und danach an den Komfort.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen höchstens vierzehn Gäste auf acht Crewmitglieder. Diese Nähe zeigt sich nicht in großen Gesten, sondern darin, dass jemand beim Wechsel der Flaschen weiß, wer noch seine Kamera sucht, wer Schatten braucht und wer beim nächsten Tauchgang lieber eine ruhigere Stelle hätte. Die Gruppe kennt sich schnell, weil alle denselben Tagesablauf teilen: Briefing, Beiboot, Wasser, Rückkehr, Essen, wieder Wasser. Abends sitzt man im Außenbereich oder an der Bar am Heck und vergleicht Sichtungen, Strömung und die kleinen Dinge, die auf keiner Tauchplatzliste stehen. Die Crew bleibt dabei präsent, ohne den Abend zu übernehmen. Genau das passt zu einer Reise, bei der die Gäste wegen des Tauchens kommen und trotzdem nicht nur nebeneinander wohnen.

Die Tauchplätze

Die Route führt sechs Tage und fünf Nächte von Labuan Bajo durch den nördlichen und zentralen Komodo-Nationalpark und wieder zurück. Benannte Tauchplatz-Steckbriefe mit geprüften Tiefen liegen für diese Route nicht vor; deshalb werden hier keine Tiefen oder erfundenen Platznamen ergänzt. Fest steht der Charakter der Region: Komodo verbindet geschützte Stellen mit Tauchplätzen, an denen Strömung den Reiz und die Herausforderung ausmacht. Die Crew entscheidet die Auswahl nach Gezeiten, Wetter, Erfahrung und Bedingungen vor Ort. Zwischen den Plätzen fährt die Eliya, während die zwei Schnellboote die eigentliche Tauchlogistik übernehmen. Wer eine Reise mit garantiert festem Platzplan und vorab feststehenden Tiefen sucht, braucht hier eine andere Erwartung. Wer die Route als bewegliche Auswahl von Riffen und Großfischplätzen versteht, bekommt den richtigen Rahmen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchguides und Ausbilder sprechen Englisch, Schwedisch und Indonesisch. Zertifizierte Taucher werden in kleinen Gruppen geführt; als Richtwert gelten höchstens vier zertifizierte Taucher pro Guide. Die Tauchprofis sind in EFR und CPR ausgebildet, Sauerstoff ist an Bord und in den Beibooten vorhanden. Briefings finden vor jedem Tauchgang statt und erklären Bedingungen, Ablauf und das, was unter Wasser zu erwarten ist. Für Komodo werden sowohl geschützte, ruhige Plätze als auch Strömungstauchgänge angesteuert; die Crew wählt den Ablauf nach Bedingungen und Erfahrung der Gruppe. An Bord finden PADI-Kurse statt, darunter Open Water, Advanced Open Water und verschiedene Spezialkurse. Für einen Open-Water-Kurs wird Theorie vor der Anreise erledigt, die praktische Ausbildung folgt in den ersten beiden Tagen. Die Eliya führt außerdem Radar, Sonar, GPS, Funk, Satellitentelefon, AIS, Rettungsinseln und Erste-Hilfe-Ausrüstung mit.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der funktionale Mittelpunkt der Eliya. Es bietet Platz für die Ausrüstung, eine Tauchplattform, einen schattigen Bereich, Ladestationen und eigene Stationen für Kameras mit getrenntem Spülbereich. Zwei Bauer-Kompressoren füllen die Flaschen; ein Membran-System macht Nitrox an Bord verfügbar. DIN-Adapter sind vorhanden, Nitrox und Leihausrüstung können genutzt werden, wobei Nitrox nicht als selbstverständlicher Bestandteil jeder Buchung behandelt werden sollte. Angaben zu Flaschenvolumen und Material fehlen. Der Einstieg erfolgt über eine seitliche, ausklappbare Leiter in eines von zwei eigens gebauten Schnellbooten. Die Boote bringen die Tauchgruppen zum Platz und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Nach dem Tauchgang warten Handtücher, und die Crew bereitet die Ausrüstung für den nächsten Sprung vor.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Außenbereiche. Im Schatten am Heck kann man essen, trinken oder einfach das Tauchdeck beobachten, während die Crew die Flaschen vorbereitet. Am Bug sitzt man draußen, wenn das Schiff Fahrt macht und die Inseln näher oder weiter weg rücken. Das obere Sonnendeck ist der Platz für Licht, Wind und ein paar ruhige Seiten im Logbuch. Kameras bekommen ihre eigene Spülmöglichkeit, während die übrige Ausrüstung ihren Platz auf dem Tauchdeck behält. Eine längere Oberflächenpause lässt sich so verbringen, ohne dass man sich gegenseitig aus dem Weg gehen muss: ein Kaffee, ein Blick über die Inseln, dann das nächste Briefing.

Ein Tag an Bord

Der Tauchtag beginnt rund um die Morgendämmerung. Nach einem kurzen Snack sowie Tee und Kaffee folgt das erste Briefing, dann bringen die Schnellboote die Gruppen zum Tauchplatz. Nach der Rückkehr stehen Frühstück und die nächste Vorbereitung an; während der Oberflächenpause werden Flaschen und Ausrüstung wieder fertig gemacht. Der zweite Tauchgang liegt am späten Vormittag, nach einer längeren Pause mit Mittagessen folgt der dritte am frühen Nachmittag. Je nach Ort schließt sich am Abend ein Sunset- oder Nachttauchgang an, mit dem Abendessen davor oder danach. Dazwischen fährt das Schiff, die Inseln ziehen vorbei und die Gäste wechseln zwischen Schatten, Sonnendeck und Kamerastation. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem ersten Briefing. Vier Tauchgänge täglich sind ein voller Arbeitstag im besten Sinn.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit Vollpension und verbindet lokale Gerichte mit westlicher Küche. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich, dazu gibt es ein Buffet, Snacks über den Tag sowie Tee und Kaffee. Abends wird ein Drei-Gänge-Menü serviert. Gegessen wird draußen am Bug oder im überdachten Bereich am Heck; je nach Tauchgang liegt das Abendessen vor oder nach dem Sunset- beziehungsweise Nachttauchgang. Nach vier Tauchgängen ist der Esstisch kein Programmpunkt, den man schnell abhakt. Er ist der Ort, an dem man wieder warm wird, den Tauchgang sortiert und erfährt, was die anderen unter derselben Koralle gesehen haben. Meeresfrüchte stehen nicht auf dem Speiseplan.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck und haben Bullaugen, Klimaanlage sowie ein eigenes Bad mit Dusche. Vier Kabinen lassen sich als Doppel- oder Zweibettkabinen nutzen, zwei sind für drei Personen mit Einzelbetten eingerichtet. Unter den Betten liegt Stauraum, über jeder Koje gibt es Leselicht und Steckdosen. Das ist wichtig, wenn nach dem letzten Tauchgang Computer, Lampen und Kameras geladen werden müssen. Die Nächte fühlen sich eher nach Schiff als nach Hotel an: Man schläft mit dem Wissen, dass draußen der Nationalpark vorbeizieht, und beginnt den nächsten Tag nicht mit einer Fahrt zum Tauchcenter, sondern direkt an Bord. Reef-freundliches Shampoo und Duschgel gehören ebenso dazu wie Handtücher und eine wiederverwendbare Trinkflasche.

Zweibettkabinen Doppel

Dreibettkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise beginnt und endet in Labuan Bajo. Transfers vom Flughafen oder Hotel sind eingeschlossen; die genaue Abholung wird vom Cruise Director beziehungsweise dem Team über WhatsApp mitgeteilt. Für die Anreise ist ein Aufenthalt in Labuan Bajo am Vortag sinnvoll, damit eine verspätete Flugverbindung nicht den Einstieg gefährdet. Das Büro der Reederei liegt nahe dem internationalen Flughafen.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

An Bord wird Trinkwasser kostenlos nachgefüllt, statt Einwegflaschen auszugeben. Die Küche verzichtet auf Meeresfrüchte, weil deren nachhaltige Herkunft vor Ort nicht zuverlässig gewährleistet werden kann. Die Crew beteiligt sich an Strand- und Unterwasserreinigungen, sammelt Beobachtungsdaten für die Marine Megafauna Foundation und unterstützt Foto-Identifikation von Mantarochen. Bei Manta-Tauchgängen gelten feste Regeln: Putzerstationen werden nicht überquert, Tiere weder berührt noch verfolgt, und die Guides achten auf tarierte, riffschonende Tauchweise.

Baujahr
2022
Länge
30 m
Breite
6,4 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
6
Anzahl Badezimmer
6
Motoren
Mitsubishi
Reisegeschwindigkeit
5-9 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha F50
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort