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Boracay · Philippinen · Asien

Max. Tiefe · 40 m

Punta Bunga, Boracay: Wandtauchen und pelagische Begegnungen

Von abfallenden Riffwänden, die bis in die Tiefen reichen, bis hin zu den passierenden pelagischen Arten bietet Punta Bunga eine Vielfalt, die über Boracays Ruf hinausgeht.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Abfallende Riffwand mit vielen Überhängen und Spalten.
  • Begegnungen mit Muränen, Rotfeuerfischen und Drückerfischen.
  • Stachelrochen auf den sandigen Böden bis 24 Meter.
  • Vorkommen von Großen Makrelen und Hundszahn-Thunfischen in tieferen Zonen.
  • Möglichkeit, Weißspitzen-Riffhaie zu sichten.
  • Gute Sichtweiten, oft über 30 Meter.

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Punta Bunga der Tauchplatz im Überblick

Punta Bunga auf Boracay ist ein Tauchplatz, der durch seine vielschichtige Topographie und das reiche Meeresleben besticht. Der Platz beginnt mit einem flachen Riffbereich von etwa 9 Metern und fällt dann über eine markante Wand ab. Diese Wand ist nicht isoliert, sondern bildet den Anfang einer Reihe von Riffstrukturen, die sich weiter nach Norden erstrecken und schließlich mit dem berühmten Tauchplatz Yapak verbunden sind. Diese Verbindung schafft ein ausgedehntes Ökosystem und bietet eine große Vielfalt an Lebensräumen an einem einzigen Tauchplatz.

Die Wand selbst ist von zahlreichen Überhängen, Spalten und kleinen Höhlen durchzogen, die als Verstecke für eine Vielzahl von Riffbewohnern dienen. Hier begegnest du Muränen, die aus ihren Spalten herauslugend, und Rotfeuerfischen (Pterois volitans), die sich zwischen den Korallenformationen bewegen. Zwischen den Felsvorsprüngen patrouillieren Grouper (Epinephelinae) und Drückerfische (Balistidae), während sich in den sandigen Nischen oft Stachelrochen (Dasyatidae) ruhend aufhalten. Die Struktur der Wand bietet auch Fotografen ideale Bedingungen, um die Vielfalt des Riffs festzuhalten.

Weiter unten, besonders im Bereich um 24 Meter, weitet sich der Platz zu sandigen Flächen aus, auf denen du immer wieder Stachelrochen entdecken kannst. In den oberen Bereichen der Wand oder über dem Riffdach ziehen oft Schwärme von Füsilieren (Caesionidae) und Doktorfischen (Acanthuridae) vorbei. Die Korallen sind lebendig und bieten eine Kulisse für diese bunten Schwärme, die das Bild des Riffs zusätzlich beleben und das Taucherlebnis abrunden.

Obwohl weite Teile von Punta Bunga für mittelschwere Taucher zugänglich sind, gibt es Bereiche, die über 30 Meter hinausgehen und besondere Anforderungen stellen. Diese tieferen Riffabschnitte beherbergen neben den üblichen Riffbewohnern auch pelagische Arten. So ist es nicht ungewöhnlich, Große Makrelen (Carangidae) und Hundszahn-Thunfische (Gymnosarda unicolor) zu sichten, die die tieferen Strömungen nutzen. Hier können auch Weißspitzen-Riffhaie (Triaenodon obesus) gesichtet werden, die am äußeren Riffbereich patrouillieren.

Die Strömungsverhältnisse an Punta Bunga können variieren. Während der Großteil des Platzes oft ruhig und entspannt zu betauchen ist, können die tieferen Bereiche und die offenere See bei Gezeitenwechsel oder bestimmten Wetterlagen eine stärkere Strömung aufweisen. Dies ist besonders in den tiefsten Bereichen der Fall, wo die Tiefe über 30 Meter hinausgeht und der Platz eine anspruchsvollere Tauchumgebung bietet. Ein umsichtiges Vorgehen und die Kenntnis der eigenen Grenzen sind hier wie überall entscheidend.

Die Sichtweite an Punta Bunga ist oft ausgezeichnet, was die Erkundung der gesamten Wandformation und die Beobachtung des detaillierten Rifflebens erleichtert. Die klare Sicht, kombiniert mit der Topographie und dem Fischreichtum, macht Punta Bunga zu einem vielseitigen Tauchplatz. Du kannst hier sowohl entspannte Tauchgänge entlang der oberen Wandbereiche genießen als auch anspruchsvollere Drift-Tauchgänge in den tieferen Zonen unternehmen, um die größeren Fischarten zu erleben. Die Kombination aus lebendigen Korallen und abwechslungsreicher Fauna schafft ein Erlebnis, das über einen einfachen Riff-Tauchgang hinausgeht.

Tauchen in Punta Bunga: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Punta Bunga ist ein Tauchplatz, der eine Tiefenspanne von 9 bis 40 Metern bietet. Entsprechend ist der Platz für verschiedene Erfahrungsstufen geeignet, wobei die einfacheren oberen Bereiche bereits für Open Water Diver zugänglich sind. Die tieferen Abschnitte jenseits der 30-Meter-Grenze erfordern jedoch ein fortgeschrittenes Level und Erfahrung mit starker Strömung, die dort auftreten kann. Die Strömung ist in den flacheren Bereichen meist schwach, wird aber in den tieferen, freiliegenderen Zonen als stark beschrieben. Die Sichtweite ist in der Regel ausgezeichnet und erreicht oft 30 Meter. Die Wassertemperatur liegt im Allgemeinen bei angenehmen 25 °C.

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