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Tauchsafaris · Philippinen

Infiniti – gebaut für lange Tage unter Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Infiniti ist ein speziell für Tauchsafaris gebautes Schiff mit geräumigem Tauchdeck und einer begrenzten Zahl an Tauchern.
  • Die Dauin-Routen führen sieben Nächte lang zu Makroplätzen, Korallengärten, Apo Island und den bekannten Fuchshaien der Visayas.
  • Eine eigene Kameraräumlichkeit mit Ladestationen, Arbeitsflächen und Frischwasserbecken richtet sich klar an Unterwasserfotografen.
  • An Bord gibt es frisch zubereitete lokale und westliche Gerichte, Snacks über den Tag sowie eine teilweise überdachte Sonnenterrasse.

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Die Einladung

Die Infiniti passt zu Tauchern, die nicht jeden Morgen neu überlegen wollen, wo der nächste Tauchgang stattfindet, sondern eine ganze Woche lang in den Gewässern um Dauin bleiben möchten. Diese Route lebt von Gegensätzen: schwarzer Vulkansand für seltene Critter, geschützte Korallenriffe, steile Partien und Apo Island mit seiner außergewöhnlichen Artenvielfalt. Dazu kommen die Chancen auf Fuchshaie, Walhaie und Schildkröten, je nach gewählter Visayas-Route und den Bedingungen vor Ort. Das Schiff ist nicht als schwimmendes Resort gedacht, in dem das Tauchen nebenbei stattfindet. Tauchdeck, Flaschenablage, Kameraraum und die Abläufe an Bord sind auf Menschen ausgerichtet, die viel Zeit im Wasser verbringen. Wer vor allem Makro fotografieren, gute Guides an seiner Seite haben und zwischen zwei Tauchgängen nicht auf engem Raum sitzen möchte, findet hier den richtigen Ansatz. Wer ein kleines, uriges Safariboot mit wenigen Gästen sucht, sollte sich bewusst sein, dass die Infiniti eine größere Yacht ist.

An Bord gehen

Beim Einsteigen fällt zuerst auf, dass die Infiniti für das Tauchen geplant wurde und nicht erst nachträglich dafür angepasst werden musste. Der Zugang zum geräumigen Tauchdeck, die eigene Kameraeinrichtung und die getrennten Spülmöglichkeiten ordnen den ganzen Ablauf: Ausrüstung ablegen, Kamera vorbereiten, ins Wasser gehen, zurückkommen und weitermachen. Die Aufenthaltsbereiche verteilen sich auf Salon und Sonnendeck, sodass sich die Gruppe nicht ständig an einem einzigen Tisch drängt. Der Salon ist klimatisiert, draußen gibt es Sitzplätze, Liegen, eine Bar und teilweise Schatten. Das ist auf einer langen Safari mehr als eine Frage des Komforts. Nach mehreren Tauchgängen braucht der Körper einen Platz, an dem er wirklich herunterfahren kann. Die Infiniti wirkt dadurch weniger wie ein umgebautes Arbeitsboot und mehr wie ein Schiff, dessen Räume den Tagesablauf der Taucher mittragen. Die Besatzung kümmert sich um die praktischen Handgriffe, während der Gast nicht jedes Mal seine komplette Ausrüstung über das Schiff tragen muss.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt weniger von Animation als von einer Crew, die den Gästen Arbeit abnimmt. Die Ausrüstung wird getragen, nach dem Tauchen gespült und wieder verstaut; beim Essen und im Tagesablauf bleibt sie aufmerksam, ohne sich in den Vordergrund zu schieben. Zurückkehrende Gäste beschreiben die Betreuung als persönlich, hilfsbereit und detailgenau. Das zeigt sich meist nicht in großen Gesten, sondern darin, dass jemand weiß, was vor dem nächsten Tauchgang fehlt, und sich darum kümmert, bevor daraus ein Problem wird. Die Gruppe findet schnell zusammen, weil dieselben Menschen im Beiboot sitzen, am Kameratisch arbeiten und abends beim Essen auftauchen. Der Salon bietet Filme, Bibliothek, Karten- und Brettspiele, doch viele Abende bleiben bei Gesprächen über das, was gerade unter Wasser passiert ist. Englisch und Russisch werden von der Crew gesprochen. Wer eine ruhige, gut organisierte Woche mit viel Tauchen sucht, wird sich hier eher aufgehoben als unterhalten fühlen.

Die Tauchplätze

Die Dauin-Routen der Infiniti dauern acht Tage und sieben Nächte und beginnen sowie enden im Raum Dauin. Die Visayas North-, South- und West-Routen verbinden verschiedene Ziele; die hier beschriebenen Tauchplätze liegen an der Küste von Dauin und rund um Apo Island. Apo Island steht für geschützte Riffe, ausgedehnte Wände und eine große Vielfalt an Meeresleben. Dort können Riffhaie, große Schulen von Fischen, Garten-Aale und Hartkorallen das Ziel des Tauchgangs sein. An der Dauin-Küste fällt der schwarze vulkanische Sand sanft ab. Genau dort suchen Guides nach Froschfischen, Geisterpfeifenfischen, Seepferdchen, Nacktschnecken, flamboyant cuttlefish und Mimic Octopus. Das House Reef reicht bis 30 Meter und verbindet Makroleben mit grünen Meeresschildkröten, Mandarinfischen und einem möglichen Sardine Run. Eva’s Point geht bis 32 Meter und bringt Gorgonien, Weich- und Hartkorallen sowie Zwergseepferdchen zusammen. Sunken Island reicht bis 30 Meter; starke Strömungen locken dort Rifffische an. Pura Vida Housereef reicht ebenfalls bis 30 Meter und ist ein schwarzer Sandplatz für seltene Kreaturen. Weitere Plätze wie Toscana, Obong Point, Patchy-patchy und Catmon Point ergänzen die Route mit Korallengärten, Gorgonien, Schwarzkorallen, Canyons und größeren Begegnungen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele Tiere nicht nur an einem einzigen Spezialplatz. Meeresschildkröten, Nacktschnecken, Skorpionfische, Froschfische, Rotfeuerfische, Garnelen und Seepferdchen gehören zu den wiederkehrenden Motiven; grüne Meeresschildkröten werden besonders am House Reef, bei Toscana und an weiteren Riffen genannt. Der Reiz liegt aber in den Tieren, für die sich ein bestimmter Tauchgang lohnt. Apo Island ist der Platz für Riffhaie, Garten-Aale, große Stachelmakrelen und ausgedehnte Hartkorallen. Am House Reef können Anguilliformes, Sepien und Kraken auftauchen. Eva’s Point ist der gezielte Versuch wert, ein Zwergseepferdchen zwischen den Gorgonien zu finden. Toscana bringt Kaiserfische, Schmetterlingsfische, Doktorfische und Riffbarsche in die Korallengärten. Catmon Point ist der einzige hier verzeichnete Platz für Walhaie. Bei Sunken Island ziehen starke Strömungen Rifffische an und können grüne oder Karettschildkröten vorbeibringen. Auf schwarzem Sand suchen die Guides in Dauin und am Pura Vida Housereef nach gut getarnten Crittern. Nichts davon ist garantiert; genau deshalb bleibt der Blick des Guides entscheidend.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Infiniti fährt mit professionell lizenzierten Kapitänen und einer Crew, deren Tauchlehrer und Divemaster nach internationalen Verbandsstandards ausgebildet und zertifiziert sind. Die Tauchgruppen bleiben klein; als Richtwert werden höchstens sechs Taucher pro Gruppe genannt. Das ist gerade an den Dauin-Makroplätzen wichtig, wo ein guter Guide nicht nur den Weg zeigt, sondern einen kleinen Froschfisch oder ein getarntes Geisterpfeifenfischchen entdeckt, ohne den Boden aufzuwühlen. Die Guides arbeiten mit Briefings zu Tauchplatz, Verhalten und gewünschter Unterwasserwelt; genaue Gruppeneinteilung und Ablauf werden an Bord organisiert. Die Infiniti verlangt mindestens ein Advanced-Open-Water-Zertifikat und 25 geloggte Tauchgänge. Nitrox- und weitere Ausbildungen können in das Angebot eingebunden werden, sofern sie zur Reise passen. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungsboote, Schwimmwesten, Feueralarme, Löschmittel sowie Funk- und Ortungssysteme vorhanden. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der funktionale Mittelpunkt der Infiniti: Es bietet Platz zum Anrödeln, eine Plattform zum Einstieg und Beiboote, die Taucher zu den Plätzen bringen und wieder aufnehmen. Für die Flaschen stehen DIN-Adapter bereit; Nitrox ist verfügbar und wird über eine Membrananlage erzeugt. Mehrere Kompressoren versorgen die Füllstation, darunter Anlagen für Luft, Nitrox und Trimix. Das eigene Equipment erhält einen festen Stauraum, statt nach jedem Tauchgang durch die Kabine getragen zu werden. Nach dem Ausstieg stehen Süßwasserduschen zur Verfügung. Fotografen bekommen einen eigenen Kameraraum mit Arbeitsflächen, Schubladen, Frischwasserbecken und mehreren Ladestationen; ein Bordcomputer und Bildschirme helfen bei der Sichtung. Separate Spülbecken schützen Kameras vor dem üblichen Durcheinander am allgemeinen Tauchbetrieb. Welche Flaschengrößen, Flaschenmaterialien oder Mietmarken an Bord verfügbar sind, ist nicht festgelegt. Nitrox, zusätzliche Tauchleistungen und Ausrüstungsverleih sollten deshalb vor der Abfahrt passend zur eigenen Konfiguration geklärt werden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, den klimatisierten Salon und die teilweise überdachte Terrasse. Wer Wärme sucht, nimmt eine Liege in der Sonne; wer nach dem Tauchgang erst einmal Ruhe braucht, findet draußen ebenso einen Sitzplatz im Schatten. Die Fahrten zwischen den Gebieten schaffen längere Pausen, in denen nichts vorbereitet werden muss. Dann werden Kameras im eigenen Raum kontrolliert, Akkus geladen und Bilder auf dem Bordcomputer oder den Bildschirmen angesehen. Andere lesen, hören Musik, spielen Karten oder bleiben einfach mit einem Getränk an Deck. Schnorcheln ist ebenfalls möglich, und am Abend gibt es je nach Programm eine Präsentation über Meeresleben, eine Bilderschau oder Informationen zum nächsten Ziel. Gerade für Fotografen ist diese Ordnung wichtig: Die Kamera liegt nicht zwischen nassen Handtüchern und persönlicher Ausrüstung, sondern hat einen festen Ort, an dem sie ohne Hektik vorbereitet werden kann.

Ein Tag an Bord

Ein Tag an Bord beginnt mit dem ersten Briefing und dem Tauchgang, bevor die Hitze des Tages zunimmt. Nach dem Auftauchen geht es zurück aufs Schiff, die Ausrüstung wird versorgt, und zwischen den Einsätzen bleiben Zeit für Frühstück, Essen, Kameraarbeit oder eine Dusche mit Süßwasser. Der nächste Tauchgang folgt, dann wieder eine Pause; die Mahlzeiten liegen nicht losgelöst vom Tauchen, sondern füllen die Stunden dazwischen. Je nach Route und Tauchplatz fährt die Infiniti am Abend weiter, während die Gruppe isst oder auf dem Sonnendeck sitzt. Später folgen eine Präsentation über Meeresleben, eine Bilderschau oder Informationen zum nächsten Ziel. Ein festes Bordprogramm mit erfundenen Uhrzeiten gibt es hier nicht. Entscheidend ist die Reihenfolge: briefing, Wasser, Essen, Ruhe, wieder Wasser, dann Fahrt und Abend. So entsteht der typische Safaritag nicht durch eine Uhr an der Wand, sondern durch Flaschen, Oberflächenpausen und das nächste Beiboot, das bereits für den Einstieg wartet.

Was man an Bord isst

Gegessen wird frisch zubereitet, nicht aus einer festen Auswahl an haltbaren Bordportionen. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte, serviert als Mahlzeiten und Buffet, dazu kommen Snacks über den Tag. Vegetarische Wünsche können berücksichtigt werden. Zum Abendessen gibt es Wein, alkoholfreie Getränke sind an Bord erhältlich, und Bier sowie weitere Getränke stehen an der Bar bereit. Nach einem Tauchgang ist das kein nebensächlicher Service: Eine warme Mahlzeit markiert den Übergang vom Wasser zurück an Bord, bevor die Ausrüstung für den nächsten Einsatz vorbereitet wird. Abends sitzt die Gruppe länger zusammen, weil niemand mehr ins Wasser muss und die Gespräche vom Tauchplatz langsam zum Essen wandern. Gelegentlich gehört auch ein Barbecue am Strand zur Reise. Die Verpflegung wurde von zurückkehrenden Gästen besonders hoch bewertet; entscheidend ist dabei weniger die große Auswahl als die Tatsache, dass die Küche den Rhythmus einer intensiven Tauchwoche mitträgt.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben ein eigenes Bad, Dusche und Klimaanlage. Es gibt Premium-Deluxe-Kabinen sowie Deluxe-Twin- und Deluxe-Triple-Kabinen; die unteren Kabinen bekommen ihr Tageslicht durch Bullaugen. Die Nächte sind deshalb eher Rückzug als Aussichtstermin. Nach dem Abendessen wird es im Salon ruhiger, während draußen auf dem teilweise überdachten Sonnendeck noch Wind durch die Sitzbereiche geht. Wer schlafen möchte, hat eine klimatisierte Kabine und muss sich den Raum nicht mit fremden Gästen teilen. Wer noch nicht müde ist, kann in der Bibliothek lesen, einen Film ansehen oder an Deck bleiben. Die Fahrten zwischen den Tauchgebieten finden überwiegend abends statt. Das Schiff bringt die Gruppe weiter, während im Hintergrund Motoren und Wasser daran erinnern, dass der nächste Tauchplatz nicht weit ist. Eine Premium-Deluxe-Kabine bietet dabei mehr Tageslicht durch größere zu öffnende Fenster; die Kabinen auf dem Unterdeck bleiben die sachlichere Wahl.

Premium Deluxe (Kabinen 1-6)

Dreibett Deluxe (Kabinen 7, 9)

Zweibett Deluxe (Kabinen 10-11)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Infiniti startet und endet im Raum Dumaguete beziehungsweise Dauin; die Einschiffung erfolgt am Atlantis Dumaguete Resort. Die veröffentlichten Fahrten sind als Dauin–Dauin-Routen mit acht Tagen und sieben Nächten ausgewiesen. Transfers vom Flughafen oder Hotel können organisiert werden, sind aber nicht automatisch Teil jeder Buchung; die genauen Abläufe werden vor der Reise mitgeteilt. Wer aus Manila oder über einen Inlandsflug nach Dumaguete kommt, sollte einen Tag Reserve einplanen und nicht erst unmittelbar vor der Einschiffung anreisen.

Decksplan

Baujahr
2013
Länge
39 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
25
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
11
Motoren
2 × 650 PS Cummins
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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